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Google Search Profiles: Deine eigene Bio für die Suche erstellen
Du kannst jetzt selbst bestimmen, wie du in der Google-Suche auftauchst. Mit Google Search Profiles können Publisher und Creator Social Media Content, Videos, Artikel und aktuelle Informationen in einer Art Bio in der Suche bündeln. User können sogar folgen mehr von den Profilen in Discover sehen. Doch es gibt ein paar Einschränkungen.
Da soll nochmal jemand sagen, Google kümmert sich zu wenig um die Sichtbarkeit von Publishern und Creatorn in der Suche. Das Unternehmen hat gerade erst die lang ersehnten AI Performance Reports für die Search Console eingeführt, mit denen die Sichtbarkeit in den KI-Suchergebnissen endlich besser analysiert werden kann. Damit Publisher und Creator dort, in den klassischen Web-Link-Ergebnissen und auf Discover künftig noch prominenter auftauchen können, folgt jetzt der Start von Google Search Profiles. Dabei handelt es sich um einen dedizierten Profilbereich in der Suche, in dem Medienhäuser, aber auch Content-Ersteller:innen ohne Website ihre wichtigsten Inhalte, Informationen, Links und Posts eigens kuratiert zusammenbringen und für Suchende ausstellen können.
So können sie ihre eigene Story in der Suche erzählen, direkt auf zentralen Content verweisen und auf mehr Traffic und Sichtbarkeit hoffen. Hierbei hilft der integrierte Follow Button. Doch die Search Profiles sind nicht für alle User verfügbar. Und sie haben eine Schattenseite, die es durchaus zu beachten gilt.
Google bringt AI Performance Reports in die Search Console

Hebe deine Arbeit in der Suche hervor: Was die Google Search Profiles leisten können
Google rollt die neuen Search Profiles aus, um Publishern und Creatorn die Chance zu geben, ihre eigene Präsenz in der Suche mitzugestalten.
Diese neuen Profile erinnern an eine Bio auf Instagram, Profile auf YouTube oder anderen Social-Media-Kanälen. Darin können die Medienverantwortlichen nicht nur ein passendes Hintergrund-Visual und den Marken- oder Creator-Namen hinterlegen, sondern ebenso Direkt-Links via Button zur eigenen Website, zum Instagram-, TikTok- oder YouTube-Profil. Außerdem können sie in einem Über uns-Bereich die wichtigsten Informationen über sich oder die Marke bereitstellen, die neuesten oder wichtigsten Videos der Social Channels anpinnen und Links zu neuen Artikeln oder Angeboten hinzufügen.
Zusätzlich ist im Search Profile ein großer Follow Button integriert. Dieser lädt Besucher:innen zum Folgen auf Google ein, sodass sie auf Discover künftig mehr von der Marke oder dem Creator sehen können. Auch in der Google App werden diese den Followern dann häufiger angezeigt. Schon 2021 testete Google in Chrome zum Beispiel einen Follow Button zum Folgen von Seiten, 2023 kam ein Follow Button für Themen in die Suche. Marken und Creatorn kann man inzwischen ebenso folgen, etwa in Discover.
Zugriff auf die Profile und eingeschränkte Verfügbarkeit
Die neuen Search Profiles können mobil über eine direkte URL angesehen werden, wenn zum Beispiel Profilersteller:innen ihren neuen Übersichtsbereich teilen. Für Suchende und User tauchen sie zudem auf, wenn sie auf die Marken- oder Creator-Namen in Discover tippen oder auf ein Knowledge Panel der Personen und Medien zugreifen. Zu Beginn können indes nur jene mit einer Mindestanzahl an Followern ein Search Profile anlegen, was laut Google auch zur automatischen Erstellung eines Knowledge Panels führen kann, sofern noch keines vorhanden ist. Creator oder Medien brauchen mindestens 100.000 Follower auf einer der Plattformen YouTube, X oder Instagram. Auf TikTok sind mindestens 300.000 Follower vonnöten.
Als weitere Einschränkung gilt, dass die Creator hinter einem Search Profile mindestens 18 Jahre alt sein müssen. Und die neue Option ist vorerst nur in den USA verfügbar. Damit sind die Search Profiles eine hilfreiche Option zur Selbstdarstellung in der Suche, die jedoch nur einem Teil der Medienlandschaft und Creator Economy zuteilwird.
Zukünftig möchte Google die neuen Profile für mehr Medien und Creator auf der ganzen Welt ausrollen. Diese sollen dann ihre eigenen Content-Geschichten kuratiert im Profil anbieten können. Das kann unweigerlich dabei helfen, mehr Sichtbarkeit für die eigenen Inhalte zu generieren und Suchenden auf einen Blick Antworten zu den eigenen Leistungen, Beiträgen oder zur eigenen Person oder zum Medium zu liefern. Gerade im Hinblick auf KI-Suchergebnisse mag das von Vorteil sein, weil die auf Google hinterlegten Details als Referenz in AI Overviews und im AI Mode genutzt werden können, zum Beispiel auch die verbundenen Inhalte aus dem Knowledge Panel. Und die Möglichkeit, sowohl Artikel-Links als auch Social-Media-Videos und aktuelle Meldungen übersichtlich zu vereinen, ist besonders user-freundlich.
Eine Chance, aber da ist noch ein Haken an der Sache
Doch genau an diesem Punkt entsteht für die Profilersteller:innen potentiell ein Problem. Denn wenn Suchende im Google-Kosmos direkt auf die Profile von Medien und Creatorn zugreifen können, könnte das die Notwendigkeit einschränken, deren eigene Websites oder bevorzugte Social-Media-Profile zu besuchen. Immerhin würde das Search Profile eine aktuelle Übersicht liefern. In diesem Kontext positioniert sich Google stärker denn je nicht mehr nur als reine Suchmaschine, sondern als Content Hub für Discovery und Rezeption. Trotzdem können die Medien und Creator profitieren. Schließlich ist jeder Hebel für mehr Sichtbarkeit im KI-Zeitalter eine Chance auf Wachstum – wenn auch zu einem Preis, den man kennen sollte.
Die Follow-Funktion in den Google Search Profiles ist letztlich eine weitere Option, die Medien, Marken und Creator zu persönlich bevorzugten Quellen von Usern machen können. Das erinnert an die Preferred Sources, die Google kürzlich auf KI-Ergebnisse ausgeweitet hat.
Googles Preferred Sources kommen in AI Overviews und AI Mode
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