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GPT-5.6 Sol wird ultrafast und ChatGPT smarter


Codex and ChatGPT can now understand the context of your recent work.

Opt into Computer History to give ChatGPT richer context, so it can pick up where you left off, understand patterns in your work, and suggest skills or scheduled tasks for work you repeat. pic.twitter.com/bWbA7A6QrT

— OpenAI Developers (@OpenAIDevs) August 13, 2026

Computer History kann außerdem wiederkehrende Abläufe erkennen und dazu passende Skills oder Scheduled Tasks vorschlagen. Das macht die Funktion nicht nur zu einer Art Arbeitsgedächtnis: Sie soll aus wiederholten Tätigkeiten auch Workflows ableiten, die sich künftig einfacher automatisieren lassen.

Was Computer History tatsächlich erfasst

User entscheiden selbst, welche Apps und Websites in Computer History einfließen. Screenshots, Bildschirmaufnahmen, Mikrofoneingaben oder Systemaudio zeichnet die Funktion nicht auf. Stattdessen erfasst sie Interaktionen wie Klicks, Eingaben, Tastaturkürzel und App-Wechsel sowie Kontext, den macOS über sein Accessibility-System bereitstellt. Private Browser Sessions bleiben außen vor.

Die Erfassung lässt sich jederzeit pausieren, einzelne Apps und Websites können ausgeschlossen und Einträge wieder gelöscht werden. Voraussetzung ist außerdem, dass Memories aktiviert sind.

Bei der Datenspeicherung lohnt sich ein genauerer Blick: Die Interaktionsereignisse werden zunächst temporär auf dem Mac gespeichert. Zur Erstellung der Erinnerungen verarbeitet OpenAI sie anschließend in einer kurzlebigen Codex Session auf den eigenen Servern. Die Event-Dateien danach nicht gespeichert und nicht zum Training verwendet, betont OpenAI. Auf dem Mac werden die temporären Dateien spätestens nach 48 Stunden gelöscht; daraus erstellte Memory-Dateien bleiben lokal erhalten, bis der User sie entfernt.

In Deutschland kommt die Funktion später

Computer History wird zunächst in der ChatGPT Desktop App für Mac für Pro, Business und Enterprise ausgerollt. Bei Business und Enterprise muss ein Admin den Zugang für den Workspace vorab freigeben. Aktiviert wird Computer History dadurch noch nicht automatisch – jeder User entscheidet anschließend selbst, ob die Funktion genutzt werden soll.

Deutschland gehört zum Start noch nicht dazu. Im Europäischen Wirtschaftsraum, in Großbritannien und in der Schweiz ist Computer History zunächst nicht verfügbar. OpenAI kündigt den Zugang für diese Regionen in den kommenden Wochen an.


ChatGPT Work:
OpenAIs Super-Agent verbindet Codex und GPT-5.6 für deine Arbeit

dunkler Hintergrund, Interface von ChatGPT Work
© OpenAI via Canva

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„Welcome to Foldables“: So lästert Samsung über das erste faltbare iPhone von Apple


Samsung begrüßt Apple in der Welt der Klapp-Smartphones

Danach hätte man die Uhr stellen können: Kurz nachdem Apple am Donnerstag mit dem iPhone Duo das erste faltbare Smartphone der Unternehmensgeschichte vorgestellt hat, überschüttet die Konkurrenz den US-Konzern mit Hohn und Spott. Ein neuer Werbefilm von Samsung kommt zwar auf den ersten Blick recht friedvoll daher, ist aber in Wahrheit ein heftiger Tritt gegen das Schienbein des Technologiekonzerns.

„Welcome to Foldables“ lautet das unscheinbare Motto des Werbefilms, mit dem Samsung nur auf den ersten Blick sein bereits breites Portfolio an faltba

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Instagram: Tagged Posts im eigenen Grid anzeigen


Creator erhalten auf Instagram jetzt noch mehr Kontrolle über ihr Profil. Auf Reorder Your Grid folgt die Anzeige von Posts im Grid, in denen sie selbst getaggt wurden.

Die jüngste Instagram-Neuerung verschafft Creatorn auch ohne ihr Zutun noch mehr Content für ihr Grid. Denn ab jetzt haben sie die Option, sogenannte Tagged Posts direkt in ihrem eigenen Profil anzuzeigen. Dabei handelt es sich um Posts Dritter, in denen sie von diesen getaggt wurden. Das kann der Grid-Ansicht noch mehr Dynamik und Aktualität verleihen, während die Verbindungen zu anderen Creatorn hervorgehoben werden. In diesem Jahr hat Instagram den Creatorn bereits mit einer Layout-Anpassung für Posts im Grid und der lang ersehnten Option Reorder Your Grid mehr Kontrollfunktionen für den eigenen Profilbereich geliefert.


Reorder Your Grid auf Instagram ist endlich da

Zwei Smartphone Mockups mit Instagram Grids, die neu sortiert werden, Farbverlauf in Orange-Violett im Hintergrund
© Instagram via Canva

So zeigst du Tagged Posts in deinem Profil auf Instagram an

Die neue Option Instagrams dient dazu, verschiedene Posts von Dritten in deinem Profilraster zu integrieren, wenn du dort markiert bist. Das können Gruppenfotos vom letzten Shoot oder Event sein oder zum Beispiel Kooperationen mit anderen Creatorn oder Brands. Nutzer:innen können diese Funktion nutzen, indem sie Beiträge aus dem Tagged Grid auswählen, das auf der Plattform neben dem Hauptraster und dem Reels Feed angeordnet ist. Es ist mit einem Personen-Icon in einem Rahmen markiert. Halten sie einen der Beiträge lange gedrückt, erscheint die Option „Zum Hauptraster hinzufügen“.

Du kannst getaggte Beiträge aus dem Tagged Grid in das Main Grid überführen, © Instagram, Smartphone Mockup mit Post und Tag, Person mit Schallplatte und Plattenspieler
Du kannst getaggte Beiträge aus dem Tagged Grid in das Main Grid überführen, © Instagram

Dann erscheint der entsprechende Beitrag im Profilraster und kann dort dank Reorder Your Grid auch neu angeordnet werden. Per Default wird in diesem Grid der aktuellste Beitrag zuerst angezeigt. Das Personen-Icon im Rahmen zeigt auch dort an, dass es sich um einen Tagged Post handelt. Es ist im rechten oberen Bildbereich zu sehen. User können die Tagged Posts jederzeit wieder entfernen. In unserem Test war die Option bereits verfügbar.

So sieht der Einbau von Tagged Posts im Main Grid aus, © Instagram, drei Smartphone Mockups mit Instagram Posts und Grid-Ansicht, Personen mit Platten, auf der Straße etc.
So sieht der Einbau von Tagged Posts im Main Grid aus, © Instagram

Instagram-Chef Adam Mosseri teilt auf der Plattform ebenfalls die Information zum Update und spricht von einer kleinen, aber für die Profilkontrolle relevanten Neuerung.

Die Kontrolle über die Feed-Erfahrung auf Instagram machte Mosseri unterdessen jüngst zum Thema, als er über die Relevanz der Algorithmen und des Rankings auf der Plattform sprach. Denn Australien erwägt im Rahmen eines neuen Gesetzesvorschlags für den Digitalraum, Usern eine Opt-out-Option für Social-Media-Algorithmen zu bieten. Wenn User auf Instagram keinen Algorithmus für die Feed Experience hätten, würden sie jedoch vom Content der Accounts mit der höchsten Posting-Frequenz „überrannt“ – von Brands und Unternehmen und Publishern, so Adam Mosseri. Also erklärt er, warum und wie Instagram überhaupt rankt.


Instagram-Chef reagiert auf Algorithmus-Opt-out-Plan und erklärt Ranking

Adam Mosseri vor Instagram-Logo
© ffirst, Meta via Canva

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Google Ads zeigt, ob Werbung wirklich zusätzliche Verkäufe bringt


Nicht jede Conversion kommt nur durch eine Anzeige zustande. Google will deshalb besser zeigen, welche Verkäufe Werbung tatsächlich zusätzlich bringt. Neue Funktionen in Google Ads, Analytics, DV360 und Meridian sollen Werbetreibenden dabei helfen, genau diesen Effekt zu messen.

Im Reporting stehen 1.000 Conversions. Doch wie viele davon wären auch ohne die Werbung zustande gekommen? Genau das sollen neue Measurement-Funktionen in Google Ads, Google Analytics, Display & Video 360 und Meridian künftig besser zeigen. Advertiser sollen damit nachvollziehen können, welche Verkäufe Werbung wirklich zusätzlich auslöst.

Dafür können Unternehmen CRM- und Kund:innendaten künftig über den Data Manager zentral einspielen und anschließend in Google Analytics und Display & Video 360 für die Ansprache von Zielgruppen und die Messung von Conversions verwenden. Die neue Data Strength Uplift Metric soll beziffern, wie viele Conversions das First Party Data Setup zusätzlich erfasst. Meridian modelliert den Beitrag verschiedener Kanäle zu Verkäufen. GeoX gleicht diese Modellrechnungen mit Ergebnissen aus geografischen Tests in Test- und Vergleichsregionen ab.

Die Neuerungen bauen auf den jüngsten Updates für Google Tag und Google Tag Manager auf. Google verzahnt Google Tag und Google Tag Manager enger und führt visuelles Tagging ein. Advertiser können damit Elemente einer Website auswählen und daraus Events anlegen, ohne selbst Code zu schreiben. Für Kauf-Conversions in Google Ads steht die Funktion zunächst als Beta bereit.


Mehr Spielraum für Advertiser:
Google testet Exact und Phrase Match im AI Mode


Data Manager bringt CRM-Daten in Google Analytics und DV360

Google integriert den Data Manager in Google Analytics und Display & Video 360. Unternehmen können CRM-, App- und weitere First-Party-Daten zentral einspielen und anschließend für die Ansprache von Zielgruppen und die Messung von Conversions verwenden. Marketing und Data Teams müssen dadurch weniger einzelne Datenverbindungen einrichten und pflegen.

Die Data Manager API basiert nun auf dem Event and Conversions API-Standard des IAB Tech Lab. Unternehmen können Zielgruppen- und Conversion-Daten dadurch in einer einheitlichen Struktur an verschiedene Werbe- und Measurement-Plattformen übermitteln.

Google führt zudem Enhanced Conversions in Google Analytics und DV360 ein. Dabei übermitteln Unternehmen Kund:innendaten wie E-Mail-Adressen in geschützter Form, damit Google Conversions besser zuordnen kann. Advertiser, die Offline- und App-Daten mit dem Data Manager verbinden, verzeichnen laut Google im Durchschnitt einen um 26 Prozent höheren inkrementellen ROAS. Enhanced Conversions liefern bei Search laut Google durchschnittlich elf Prozent mehr Conversions als Standard-Conversion-Imports. Die Werte stammen aus Google-eigenen Auswertungen und lassen sich daher nicht auf jeden Account übertragen.

Google Ads zeigt zusätzliche Conversions durch bessere First-Party-Daten

Mit der neuen Data Strength Uplift Metric soll Google Ads zeigen, wie viele zusätzliche Conversions das First Party Data Setup erfasst. Laut AdsLiaison soll die Scorecard außerdem den damit verbundenen zusätzlichen Umsatz beziffern.

Marketing Teams können damit den Nutzen von CRM-Datenpflege, Enhanced Conversions oder server-seitigem Tagging leichter gegenüber Finance und Geschäftsführung belegen, statt nur mit einer besseren Datenqualität zu argumentieren.

Google zeigt in einem Beispiel fünf Prozent zusätzliche Conversions innerhalb von 14 Tagen. Beim Google Tag Gateway nennt das Unternehmen einen durchschnittlichen Conversion Uplift von 14 Prozent, bei Demand Gen von mehr als 20 Prozent. Auch diese Zahlen beruhen auf Google-eigenen Daten und lassen sich nicht auf jeden Account übertragen.

Google Ads zeigt die Data Strength Uplift Metric mit fünf Prozent zusätzlichen Conversions innerhalb von 14 Tagen.
Google Ads zeigt mit der Data Strength Uplift Metric, wie viele zusätzliche Conversions das First Party Data Setup messbar macht, © Google

Damit wissen Advertiser allerdings noch nicht, welchen Beitrag einzelne Marketing-Kanäle zu Verkäufen und Umsatz leisten. Diesen Zusammenhang soll Meridian über längere Zeiträume modellieren.

Meridian soll zeigen, was TV, Video und Search zu Verkäufen beitragen

Meridian ist Googles Open-Source-Modell für Marketing Mix Modeling. Es schätzt, wie verschiedene Marketing-Kanäle über längere Zeit zu Verkäufen oder Umsatz beitragen.

Das ist vor allem dann relevant, wenn zwischen Werbekontakt und Kauf Tage oder Wochen liegen. Eine TV-Kampagne kann zunächst die Markenbekanntheit erhöhen. Später sucht eine Person bei Google nach dem Produkt und kauft über Search. Eine reine Klickattribution würde den Kauf dann vor allem dem Search-Kanal zuschreiben.

Google ergänzt Meridian deshalb um agentische Funktionen, die beim Modellaufbau unterstützen, die Datenqualität prüfen und Fehler in Echtzeit erkennen sollen. Analytics Teams sollen dadurch weniger Zeit für Datenprüfungen, Fehlersuche und Modellaufbau benötigen.

Brand Signals sollen den späteren Effekt von Markenwerbung abbilden

Meridian kann künftig Brand Signals wie das Suchvolumen nach einer Marke bei Google berücksichtigen. Steigen nach einer TV-, Video- oder OOH-Kampagne zunächst die Markensuchen und folgen Verkäufe erst später, kann das Modell diesen Zusammenhang berücksichtigen.

Brand und Marketing Teams können Upper-Funnel-Kampagnen damit nicht nur anhand von Reichweite oder Views bewerten. Meridian soll zusätzlich zeigen, welchen Beitrag Markenwerbung später zu Nachfrage und Verkäufen leistet.

GeoX prüft Werbewirkung mit Testregionen, der Scenario Planner rechnet wöchentlich

Meridian liefert modellbasierte Schätzungen, aber keinen experimentellen Beleg dafür, was eine Kampagne tatsächlich verursacht hat. Meridian GeoX ergänzt die Modellierung deshalb um geografische Experimente und steht nun weltweit zur Verfügung.

Unternehmen teilen dafür vergleichbare Regionen in Test- und Vergleichsgruppen. In den Testregionen erhöhen sie etwa das Werbebudget, während es in den Vergleichsregionen unverändert bleibt. Entwickeln sich die Verkäufe anschließend unterschiedlich, lässt sich aus diesem Unterschied der zusätzliche Werbeeffekt schätzen.

So können Unternehmen zum Beispiel prüfen, ob höhere Ausgaben bei Google Ads, Meta oder TikTok tatsächlich zusätzliche Verkäufe auslösen. Google beschreibt GeoX als plattformunabhängig. Die Ergebnisse können anschließend in Meridian einfließen und die Modellwerte an experimentell gemessenen Effekten ausrichten.

Meridian GeoX zeigt auf einer US-Karte Test- und Vergleichsregionen für geografische Werbeexperimente und den gemessenen zusätzlichen Werbeeffekt.
Meridian GeoX vergleicht Test- und Vergleichsregionen und misst, welchen zusätzlichen Effekt Werbung auslöst, © Google

Der Scenario Planner unterstützt zudem nun auch wöchentliche Budgetoptimierung. Marketing Teams können damit durchrechnen, wie sich unterschiedliche Budgets und Verteilungen von Woche zu Woche auf die erwarteten Ergebnisse auswirken.


Wie dein Social Media Content auf Google performt:
Platform Properties für Search Console kommen weltweit

gelber Hintergrund, davor Google Search Console Interface mit Visual und Social-Media-Logos
© Google via Canva

Von gemessenen Conversions zur Frage, was Werbung wirklich zusätzlich bringt

Google verbindet damit mehrere Schritte der Werbemessung. Der Data Manager liefert die First-Party-Daten, die Data Strength Uplift Metric zeigt den zusätzlichen Messwert dieser Daten und Meridian schätzt den Beitrag verschiedener Marketing-Kanäle. GeoX ergänzt diese Modellierung um kontrollierte Experimente, während der Scenario Planner die Ergebnisse in die Budgetplanung überträgt.

Die neuen Funktionen lösen die Frage nach der tatsächlichen Werbewirkung allerdings nicht vollständig. Marketing Mix Models hängen weiterhin von der Datenqualität und den gewählten Annahmen ab, während Geo-Experimente ausreichend große und vergleichbare Regionen benötigen.

Für Advertiser wird damit aber besser nachvollziehbar, welchen Weg ihre Daten von der Messung bis zur Budgetentscheidung nehmen. Statt nur zu erfassen, wo eine Conversion auftaucht, rückt stärker in den Mittelpunkt, welche Marketing-Ausgaben zusätzliche Nachfrage und Verkäufe auslösen.

Google stellt die Neuerungen am 17. September bei Rethink ROI in Live-Demos genauer vor.


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