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Grafikkarten-Rangliste 2025: GPUs im Vergleich
Die Kaufberatungs-Rangliste klärt, welche Grafikkarte von AMD, Nvidia oder Intel man sich auf Basis von Tests und Benchmarks kaufen sollte. Empfohlen werden die besten GeForce-, Radeon- und Arc-Gaming-Modelle in den Klassen Einsteiger, Mittelklasse und High End (von Full HD bis UHD). Das sind die Empfehlungen für Juli 2025.
Warum soll man dieser Kaufberatung trauen?
Das Netz ist voll von Kaufberatungen, warum sollte man also dieser trauen? Weil sie mit viel Sorgfalt unter großem Testaufwand seit über zehn Jahren von den Redakteuren, die Grafikkarten testen, gepflegt wird und dabei ein klares Ziel hat: Käufer ehrlich zu beraten!
Sie wird nicht lieblos (von einer KI) ins Netz gestellt, um ahnungslose Google-Nutzer mit vermeintlicher Kaufberatung zu befriedigen, obwohl es eigentlich nur um die schnelle Verkaufsprovision geht. Sie wird regelmäßig überarbeitet, um immer aktuelle Preise und die neuesten Produkte berücksichtigen zu können.
- Verfügbarkeit und Preise: Hier gibt es GeForce RTX 5090, 5080, 5070 Ti, 5070 & 5060 Ti zu kaufen
- Verfügbarkeit und Preise: Hier gibt es AMD Radeon RX 9070 XT, RX 9070 und RX 9060 XT zu kaufen
Basis für die Leistungsvergleichs-Rankings sind die unzähligen Grafikkarten-Tests und Benchmarks, die ComputerBase seit über 20 Jahren fast im Wochenrhythmus vornimmt. Ganz aktuell erschienen sind die folgenden umfangreichen Tests:
Darüber hinaus steht die große Community im Unterforum Grafikkarten: Kaufberatung rund um die Uhr mit Rat und Tat zur Seite.
Empfehlungen: Welche Gaming-Grafikkarte soll ich kaufen?
Die Beantwortung dieser Frage hängt in erster Linie von der Auflösung ab, in der gespielt werden soll.
Darauf kommt es an
Und um das in Zeiten von „Upscaling“ (DLSS/FSR/XeSS) konkret zu machen: In welcher Auflösung das Spiel auf dem Display ausgegeben werden soll. Wesentlich sind Full HD (1.920 × 1.080), WQHD (2.560 × 1.440) und Ultra HD (3.840 × 2.160).
Darüber hinaus ist entscheidend, welche Spiele gespielt werden, und ob es sich um Games mit klassischer Rasterizer- oder mit moderner Raytracing-Grafik handelt. Je nachdem lauten die Empfehlungen der Redaktion wie folgt.
Diese Kaufberatung der Redaktion zieht moderne AAA-Titel heran. Wer ältere Spiele oder mit weniger Anspruch an die Grafikdetails spielt, kann natürlich auch mit schwächeren Grafikkarten noch glücklich werden.
Erläuterung zu den Empfehlungen für Full HD
- Gaming-Benchmarks in Full HD
Grafikkarten mit 8 GB sind für moderne Spiele nicht mehr genug – vor allem, wenn man sich in Zukunft nicht andauernd bei jedem neuen Titel erst mal nervös die VRAM-Auslastung anzeigen lassen will. Dadurch und in Anbetracht der zuletzt deutlich gestiegenen Anforderungen der Games finden sich auch in der Kategorie 1.920 × 1.080 viele verhältnismäßig schnelle Grafikkarten wieder, weil erst diese mehr als 8 GB VRAM bieten – 8-GB-Modelle sind nur noch eingeschränkt zu empfehlen.

Erläuterung zu den Empfehlungen für WQHD
- Gaming-Benchmarks in WQHD
In WQHD steigen die Anforderungen an die Grafikkarte, sowohl Rechenleistung als auch der verfügbare VRAM müssen größer als für Full HD sein. Jedoch hält sich der benötigte Leistungssprung dennoch in Grenzen: 2.560 × 1.440 ist für moderne Hardware keine sonderlich hohe Auflösung mehr. Wer allerdings intensiv Raytracing nutzen möchte, benötigt für WQHD trotzdem eine ziemlich schnelle Grafikkarte. Im Hause AMD werden für eine gute Spielerfahrung dabei die neusten Grafikkarten des Typs Radeon RX 9000 benötigt. Anders als bei Nvidia GeForce eignen sich nur die neusten AMD-GPUs für hohe RT-Last.
Erläuterung zu den Empfehlungen für Ultra HD
- Gaming-Benchmarks in Ultra HD
3.840 × 2.160 stellt in mehrfacher Hinsicht die höchsten Anforderungen an die Grafikkarte, sowohl Rechenleistung als auch Speicher müssen ausreichend bemessen sein. Entsprechend braucht es in einigen Spielen gleich die schnellsten 3D-Beschleuniger, andere Titel sind dagegen etwas moderater bei den Anforderungen. Vor allem mit Raytracing kann die Grafikkarte aber nicht schnell genug sein.
DLSS oder FSR sind inzwischen oft Pflicht – und auch sinnvoll
Spielen in Ultra HD: Was heißt das im Jahr 2025 überhaupt noch? Vor ein paar Jahren stellte sich die Frage nicht: Es wurde „nativ“ in 3.840 × 2.160 gerendert, d.h. die Grafikkarte rendert in UHD und gibt das Bild auch so aus. Temporales Upsampling wie AMD FSR oder Nvidia DLSS ist mittlerweile jedoch so gut geworden, dass es die Bildqualität von nativem Ultra HD trotz geringerer Render-Auflösung oft sogar übertrifft.
In Ultra HD mit DLSS oder FSR auf der Stufe „Quality“, was eine Renderauflösung von 2.560 × 1.440 entspricht, wird meistens eine bessere Bildqualität erreicht bei zugleich massiv gesteigerter Performance als mit nativer Auflösung. Es ergibt oft also gar keinen Sinn mehr, mit der klassischen nativen Auflösung zu spielen, zumal es auch schon Spiele gibt, die ein Rendern ohne Upsampling gar nicht mehr ermöglichen.
Positiv heraus stechen dabei Nvidias neues DLSS 4 sowie AMDs ebenso neues FSR 4. Beide Super-Resolution-Algorithmen sind allen anderen teils deutlich überlegen. Entsprechend konkurrieren beide Technologien bezüglich der Qualität eng miteinander, während das ältere DLSS 3, allen voran aber Intel XeSS und AMD FSR 3.1 klar das Nachsehen haben. Vor allem FSR 3.1 ist Qualitativ deutlich schlechter und oft nicht oder nur mit Bauchschmerzen benutzbar. Das Problem ist, dass nur die neuen Radeon-RX-9000-Grafikkarten FSR 4 unterstützten. DLSS 4 läuft dagegen auf allen RTX-Grafikkarten, aber erst ab der RTX-4000-Generation wirklich schnell. Wer sich selber ein Bild von den verschiedenen Upsampling-Modi machen möchte, der sollte einen Blick in einen ersten Vergleich zwischen DLSS 4, DLSS 3, FSR 4 sowie FSR 3.1 in fünf verschiedenen Spielen werfen.
DLSS/FSR Super Resolution, Frame Generation, Ray Reconstruction – wie bitte?
DLSS und FSR lassen sich aber nicht einfach an- und abschalten. Es gibt diverse Qualitätsstufen und mittlerweile auch verschiedene Techniken generell, die jedoch unter demselben Namen laufen. Super Resolution, Frame Generation, Multi Frame Generation und Ray Reconstruction werden bei Nvidia alle unter der Bezeichnung DLSS 4 gebündelt, es handelt sich aber meistens um grundlegend verschiedene Techniken.
Auch wenn es bei AMD FSR etwas übersichtlicher als bei Nvidias Technologie ist: Außer Technik-Enthusiasten blickt eigentlich keiner mehr wirklich durch, welche Bezeichnung für was überhaupt steht und was man in welcher Situation nutzen soll. Um dies zu vereinfachen, hat ComputerBase eine FAQ geschrieben, die sich des Themas annimmt und fortlaufend aktualisiert wird.
- Upscaling-FAQ: Fragen zu Nvidia DLSS, AMD FSR und Intel XeSS beantwortet

Tests zu Custom-Designs zu RTX 5070, RTX 5080, RX 9070 XT und Co.
Hat man sich zum Kauf eines Modells entschieden, zum Beispiel eine GeForce RTX 5070 oder Radeon RX 9070 XT, muss die nächste Entscheidung gefällt werden: Denn es gibt nicht „die eine RTX 5070“, sondern diverse Karten verschiedener Hersteller, die so genannten Custom-Designs. ComputerBase hat zahlreiche Custom-Designs von GeForce RTX 5070, RTX 5070 Ti, RTX 5080, RTX 5090, Radeon RX 9070 XT sowie Radeon RX 9070 getestet. Welche davon sind empfehlenswert?
GeForce RTX
Radeon RX
- Welche Radeon RX 9070 kaufen? Asus TUF, Sapphire Pure/Pulse, PowerColor Hellhound/Reaper und XFX Quicksilver im Test
- Welche Radeon RX 9070 XT kaufen? ASRock Taichi vs. Asus TUF, Sapphire Nitro+/Pure und XFX Mercury im Test
Intel Arc
- Welche Arc B580 kaufen? ASRock Stell Legend im Test
- Welche Arc B570 kaufen? ASRock Challenger im Test
Aktuelle Grafikkarten-Angebote bei namhaften Shops
In gefühlt hunderten Shops im Internet lässt sich PC-Hardware kaufen. Mit diversen Preismaschinen kann man versuchen, die geringsten Kaufkosten zu erzielen. Wer dagegen möglichst einfach eine Grafikkarte kaufen möchte, kann auch schlicht folgende Tabelle nutzen, die bei den bekannten Händlern Alternate, Amazon, und Notebooksbilliger zum gewünschten Modell führt. Alternativ ist es möglich, im ComputerBase-Preisvergleich selbst nach dem günstigsten Angebot zu suchen.
Aktuelle Grafikkarten-Benchmarks
Im nachfolgenden Grafikkartenvergleich lässt sich die Leistung aller von ComputerBase zuletzt mit demselben Testsystem getesteten Grafikkarten in den Auflösungen Full HD (1.920 × 1.080), WQHD (2.560 × 1.440) und Ultra HD (3.840 × 2.160) nachvollziehen. Der Fokus liegt aufgrund der typischen ComputerBase-Klientel bei WQHD sowie Ultra HD, Full HD spielt dagegen nur noch eine kleine Rolle – ist aber nach wie vor mit von der Partie. Das Testsystem setzt auf einen AMD Ryzen 7 9800X3D (Test) und auch die restliche Hardware entspricht dem aktuellen Stand der Technik. Wer genauere Details darüber erfahren möchte, wie ComputerBase Grafikkarten testet, findet sie im Artikel Gaming-Grafikkarten 2025 im Test: GeForce-, Radeon- & Arc-Benchmarks im neuen Testparcours.
Hinweise und Tipps zu den Diagrammen
Die gruppierten Diagramme in der Bestenliste, die die drei verschiedene Auflösungen zeigen, lassen sich über die Tabs im Diagrammkopf umschalten. Die Benchmarks sind in Performance-Ratings ohne und mit Raytracing aufgeteilt. Wer bestimmte Spiele nicht in die Durchschnittsbetrachtung mit einfließen lassen will, kann das über die Schaltfläche „Bearbeiten“ einstellen. Durch einen Klick auf „+ XX Einträge“ lassen sich weitere getestete Grafikkarten einblenden. Wird eine Grafikkarte im Ranking angeklickt, erhält sie den Leistungsindex von 100 Prozent und alle anderen Probanden im selben Diagramm werden relativ dazu mit ihrer Geschwindigkeit dargestellt. So kann jeder einfach nachvollziehen, welchen Performance-Gewinn ein schnelleres Modell tatsächlich mit sich bringt.
- AVG-FPS: So viele Bilder pro Sekunde (Frames per Second = FPS) werden im Durchschnitt in der 20 Sekunden währenden Testsequenz berechnet. Ob das Spiel zwischendurch, eventuell nur zwischen einzelnen gerenderten Bildern, hakt, darüber sagen die AVG-FPS (AVG = Average = Durchschnitt) nichts aus.
Benchmarks in Spielen mit und ohne Raytracing
In der ersten Benchmark-Galerie finden sich die Benchmark-Ergebnisse klassischer Rasterizer-Spiele, also ohne aktive Raytracing-Option. Als Auflösungen stehen 1.920 × 1.080 (Full HD), 2.560 × 1.440 (WQHD) und 3.840 × 2.160 (Ultra HD) zur Verfügung.
Einige Spiele nutzen mittlerweile Raytracing, um die Grafik zu verbessern. Da Raytracing eine realistischere Grafik ermöglicht und die Technologie von aktuellen AMD-, Intel- und Nvidia-Grafikkarten sowie den Konsolen Sony PlayStation 5 (Pro) und Microsoft Xbox Series X bzw. Series S unterstützt wird, kommt es in immer mehr Titeln zum Einsatz. Manche Spiele setzen Hardware-Raytracing mittlerweile auch standardmäßig voraus.
Preis-Leistungs-Verhältnis der Grafikkarten
Bei den folgenden Diagrammen geht es um das FPS-pro-Euro-Verhältnis der Grafikkarten, abgebildet für die drei Auflösungen Full HD, WQHD und Ultra HD jeweils mit und ohne Raytracing. Zur Leistung einer Grafikkarte gehören mehr als die FPS, das gilt es zu bedenken.
Die Diagramme sind wie folgt zu nutzen: Wird eine bestimmte Grafikkarte (Punkt im Diagramm) ausgewählt, blendet sich eine Linie ein, die das Preis-FPS-Verhältnis der anderen Grafikkarten in Verhältnis zu der getroffenen Auswahl zeigt. Grafikkarten, die im Bereich des grünen Pfeils liegen, haben ein besseres Preis-FPS-Verhältnis. Diejenigen, die im roten Bereich des Pfeils platziert sind, weisen ein schlechteres auf. Die Farben der Punkte stehen für den Hersteller (Grün für Nvidia, Rot für AMD, Blau für Intel) und haben nichts mit einem besseren oder schlechterem Preis-FPS-Verhältnis zu tun.
- Genauere Analysen zum Preis-Leistungs-Verhältnis von Grafikkarten
3DMark Time Spy, Nomad und Speed Way im Benchmark
Grafikkarten-Käufe sollten sich nach Spiele-Benchmarks richten, doch haben nach wie vor auch synthetische Tests wie der bekannte 3DMark einen hohen Stellenwert. Entsprechend gibt es auf ComputerBase auch Benchmarks vom 3DMark Time Spy, 3DMark Steel Nomad und 3DMark Speed Way mit teils mehr als 100 Grafikkarten zu sehen.
Wie ist die Preisentwicklung bei Grafikkarten?
Die Marktpreise der Desktop-Grafikkarten ändern sich durchweg, sei es durch Produkteinführungen, neue Konkurrenzmodelle oder schlicht, weil plötzliche Ereignisse wie eine Chip-Knappheit oder ein Mining-Boom stattfinden. Die folgende Tabelle zeigt die Preisentwicklung aller aktuellen Grafikkarten.
Das passiert in den nächsten Wochen
Mit dem Start der Einsteiger-Grafikkarten GeForce RTX 5060, GeForce RTX 5060 Ti sowie Radeon RX 9060 XT ist die neue Grafikkarten-Generation von AMD und Nvidia erst einmal komplett. Im Laufe ihrer Lebensspanne wird es zwar noch neue Modelle geben, hier bieten sich zum Beispiel etwaige Super-Modelle bei Nvidia und die Radeon RX 9700 GRE (Test der chinesischen Version) von AMD für den europäischen Markt an, doch wird es noch Monate oder vielleicht bis ins Jahr 2026 hinein dauern, bis entsprechende Modelle erscheinen werden.
Entsprechend stehen für die aktuellen Grafikkarten nun zwei Themen ganz oben auf der To-Do-Liste bei AMD und Nvidia: Treiber-Optimierungen für mehr Performance sowie mehr Stabilität. Sowie die Integration von DLSS 4 sowie FSR 4 weiter voran zu treiben und das Upsampling weiter zu verbessern (Stichwort FSR 4 Redstone). Mit mehr ist erst einmal nicht zu rechnen.
Welche GPU für aktuelle Games?
Welche GPU in welchen aktuellen Spielen welche Leistung liefert, nimmt ComputerBase regelmäßig unter die Lupe. Für folgende Spiele gab es in den letzten Monaten umfangreiche Benchmark-Tests auf ComputerBase, die neben den Performance-Messungen auch Upsampling (DLSS/FSR), wenn verfügbar Raytracing und weitere technische Inhalte thematisieren.
Grafikkarten-Garantie: Was gewährt welcher Hersteller?
Es ist durchaus selten, aber von Zeit zu Zeit kann die heimische Grafikkarte auch mal den Geist aufgeben. Wenn die Hardware einen Defekt aufweist, ist man auf die Garantie des Herstellers angewiesen. Und die fällt sehr unterschiedlich aus, teils gar zwischen einzelnen Modellen.
Details zur Herstellergarantie
Einen genauen Überblick über die Situation zu erhalten, ist nicht ganz einfach. Selbst die Hersteller tun sich teils schwer, die genauen Garantiebedingungen für jedes Land mitzuteilen. Eine genaue Übersicht zur aktuellen Garantie-Situation in Deutschland findet sich für insgesamt 18 Hersteller im Forum von ComputerBase wieder. Die Liste wird von der Community selbst gepflegt.
Weitere Empfehlungen für den Gaming-PC
Nur mit einer Grafikkarte erreicht man bei einem modernen PC nichts. Prozessor, Mainboard, Speicher und weitere Komponenten sind ebenso nötig wie wichtig. Hilfe bei der Zusammenstellung ganzer Rechner bietet das Forum: Hier arbeiten Leser an ständig aktualisierten Beiträgen, die klären, wie der optimale PC inklusive eines passenden Prozessors und des Drumherums für ein bestimmtes Budget aussieht.
Allen voran geht dabei die Zusammenstellung für den idealen Gaming-PC mit bereits über 11 Millionen Zugriffen. Sie nennt sechs grundlegende Konfigurationen von 450 bis 1.400 Euro. Viele der hier zuvor erwähnten CPUs sind dort direkt wiederzufinden.
Weitere Ranglisten auf ComputerBase
Wer ComputerBase-Empfehlungen für weitere Komponenten wie einen Prozessor haben möchte, kann einen zusätzlichen Blick in weitere Ranglisten der Redaktion werfen.
Parallel zu den Empfehlungen der Redaktion lohnt sich stets ein Blick in den Grafikkarten-Bereich im ComputerBase-Forum. Dort geben gut informierte Mitglieder der Community Hilfestellung, wenn es um Fragen rund um den Kauf einer neuen Grafikkarte geht.
Update
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
Dieser Artikel war interessant, hilfreich oder beides? Die Redaktion freut sich über jede Unterstützung durch ComputerBase Pro und deaktivierte Werbeblocker. Mehr zum Thema Anzeigen auf ComputerBase.
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GeForce RTX: KFA2 verkauft RTX-50-Grafikkarten jetzt über Amazon
Die Marke KFA2, die GeForce-Grafikkarten vertreibt, war zwischenzeitig aus dem deutschen Einzelhandel verschwunden, bis im April mit X-Kom einer neuer Distributor gefunden wurde. Die Grafikkarten gab es seitdem aber nur dort im Shop. Jetzt hat sich der Hersteller auch für den Verkauf über Amazon entschieden.
Nach X-Kom folgt nun Amazon
Mit Blick auf die Ankündigung aus dem April verwundert das erstmal, denn damals wurde davon ausgegangen, dass die Grafikkarten über X-Kom wieder ihren Weg in den breiten Retail-Handel finden. Doch das geschah nicht. Und auch bei X-Kom finden sich nur ausgewählte lieferbare KFA2-Grafikkarten, die teilweise auch sehr teuer sind.
Im neuen „KFA2-Shop bei Amazon*“ zeigen sich direkt zum Start mehrere Grafikkarten-Modelle der aktuellen Blackwell-Generation, wobei es sich bei weitem noch um kein volles Portfolio handelt. Einzig die GeForce RTX 5080 (Test) und GeForce RTX 5070 Ti (Test) werden dort angeboten, alle anderen Modelle fehlen zumindest derzeit noch.
In beiden Fällen bietet KFA2 die „EX-Gamer“-Variante an, die sowohl in schwarzer als auch in weißer Farbe vorliegen – zumindest theoretisch. Die KFA2 GeForce RTX 5080 EX Gamer in Schwarz ist für 1.129 Euro* gelistet, während das Modell in Weiß mit 1.099 Euro* geringfügig günstiger ausfällt. Auf dieses gibt es aktuell einen dreiprozentigen Rabatt, auf die schwarze Karte nicht. Damit gehören die KFA2-Modelle nicht zu den günstigsten Varianten, wie die aktuellen Deals und Tiefstpreise zeigen, jedoch sind diese auch nicht überteuert. KFA2 spricht allerdings von „Sonderangeboten“ zum Start, die Preise könnten also steigen.
Theoretisch gibt es zwei RTX 5070 Ti, praktisch aber nur eine
Bei der KFA2 GeForce RTX 5070 Ti EX Gamer in Schwarz sind dann 800 Euro* zu bezahlen. Die weiße Variante ist hingegen zwar gelistet, doch die Verlinkung führt nur zu der schwarzen EX-Gamer-Karte, die GeForce RTX 5070 Ti in Weiß ist nicht aufzufinden. Die 800 Euro sind ein ziemlich guter Preis, viele günstigere GeForce RTX 5070 Ti gibt es derzeit nicht.
Weitere Grafikkarten listet der Amazon-Shop von KFA2 aktuell nicht, doch sind diese offenbar noch geplant. So sind die GeForce RTX 5080 und die GeForce RTX 5070 Ti auch als „HOF Gaming Black Edition“ gelistet, aktuell aber noch nicht lieferbar. Gänzlich jede Spur fehlt in dem Shop derweil von der GeForce RTX 5090 und von den günstigeren Modellen wie die GeForce RTX 5070 und GeForce RTX 5060. KFA2 deutet aber an, dass in Zukunft mehr Modelle folgen könnten.
Zum Marktstart auf Amazon.de präsentiert KFA2 ein sorgfältig zusammengestelltes Lineup leistungsstarker Grafikkarten, das sowohl High-End-Systeme als auch kompakte Builds adressiert.
Eine dritte, „versteckte“ KFA2 RTX 5080, zeigt sich noch
KFA2 verkauft die Grafikkarten nicht selbst über Amazon, dies wird über den Verkäufer „Crown Smart“ abgehandelt. Dieser bietet darüber hinaus noch eine dritte GeForce RTX 5080 von KFA2 an, die 1-Click-OC-Version, die mit 1.049 Euro* am günstigsten ist. Warum die Karte nicht im KFA2-Shop gelistet ist, ist unklar. Darüber hinaus gibt es auf Amazon noch eine GeForce RTX 5060 Ti von KFA2, die aber über einen anderen Dritthändler, X-Kom, verkauft wird.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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Galaxy Event: Samsung stellt am 4. September Tab S11 Ultra und S25 FE vor
Bevor Apple am 9. September die neue iPhone-17-Familie vorstellt, wird Samsung der Konkurrenz am 4. September zuvorkommen und neue Tablets, ein neues Smartphone sowie KI-Funktionen der Öffentlichkeit vorstellen.
Der offizielle Teaser zeigt nicht viel, wohl aber die Rückseite eines Smartphones der Galaxy-S25-Reihe, gefolgt von einer Nahaufnahme der Kamera. Abschließend öffnet sich eine durchsichtige Box und lässt das Galaxy-AI-Logo die Dunkelheit erhellen.
Vorstellung von Tab S11 Ultra und S25 FE erwartet
So ominös die Videoeinladung auch ist, enthält die offizielle Pressemitteilung immerhin konkrete Informationen: Vorgestellt werden demnach neue Premium-Tablets, womit wahrscheinlich das neue Galaxy Tab S11 Ultra mit 14,6″-AMOLED-Display gemeint ist, das bereits gestern durchgestochen wurde.
Ebenfalls kündigt Samsung die Vorstellung eines neuen Galaxy S25 an, womit möglicherweise das S25 FE gemeint ist, welches bereits bei einem niederländischen Shop gelistet war. Erneut soll ein Exynos anstelle eines Snapdragon das FE-Modell antreiben, das Smartphone ansonsten eine Mischung aus S25+ und normalem S25 darstellen.
In den vergangenen Jahren ist der günstigste Ableger der Galaxy-S-Reihe in einem ähnlichen Zeitraum erschienen: das S24 FE im September 2024 und das S23 FE im Oktober 2023.
Ein neues Tor zur Samsung Galaxy AI öffnet sich: Am 4. September präsentiert Samsung neue mobile Geräte – Von Premium-Tablets mit Galaxy AI bis zum neusten Mitglied der Samsung Galaxy S25-Familie.
Samsung Deutschland
Offen bleibt noch, welche KI-Funktionen zu erwarten sind. Möglich ist auch, dass Samsung seine Suite einfach nur erneut vorstellen möchte, um Apple wenige Tage vor der Vorstellung des eigenen neuen Flaggschiffs vorzuführen. Der Konzern aus Cupertino hat hier gegenüber Google und Samsung bisher das Nachsehen und hat weiterhin Probleme bei der Entwicklung der neuen Siri.
Vorstellung am 4. September
Die Vorstellung soll am 4. September um 11:30 Uhr starten. Das Galaxy Event kann wie gewohnt über YouTube oder die Homepage* gestreamt werden. Wer möchte, kann sich bereits im Vorfeld registrieren* und so noch unbekannte „Vorteile sichern“, die auf die Aktionsmodelle anwendbar sein werden.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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IDC: Smartphone-Markt wächst mit Apple und teureren Geräten
Der Smartphone-Markt 2025 befindet sich im zweiten Halbjahr auf dem Weg zu einem Abschluss mit 1 Prozent Zuwachs gegenüber 2024. Wachstumstreiber sei den Marktforschern von IDC zufolge ein gesteigerter Absatz mit iOS-Geräten von Apple. Für dieses Jahr zeichnen sich zudem höhere Durchschnittspreise für Smartphones ab.
Der Markt für Smartphones dürft der aktuellen Prognose zufolge um 1 Prozent auf insgesamt 1,24 Milliarden abgesetzte Geräte wachsen. Dies stelle eine Verbesserungen gegenüber der früheren Jahresprognose von lediglich 0,6 Prozent dar. Wachstumstreiber sei in erster Linie Apple mit 3,9 Prozent mehr abgesetzten iOS-Geräten im Vergleich zum letzten Jahr. Dass das Jahr gut läuft für Apple, hatte sich zuletzt auch in den Quartalszahlen des Unternehmens abgezeichnet. Von den insgesamt 94,04 Milliarden US-Dollar Umsatz im dritten Quartal entfielen 44,58 Milliarden US-Dollar auf das iPhone und damit 13,45 Prozent mehr als im dritten Quartal 2024.
Durchschnittlich 1,5 Prozent Wachstum bis 2029
Die Marktforscher gehen davon aus, dass sich die Zugewinne im Markt 2026 fortsetzen werden, obwohl die Nachfrage der Verbraucher eher verhalten ausfalle und weltweite ökonomische Herausforderungen weiterhin bestehen. Bei IDC geht man von einer „Compound Annual Growth Rate“ (CAGR), also einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 1,5 Prozent für den Zeitraum von 2024 bis 2029 aus. Der insgesamt von den Smartphone-Herstellern adressierbare Markt (TAM) sei leicht gewachsen, was auch auf Ausnahmen der US-Regierung unter Trump für zahlreiche Smartphone-Importe zurückgeführt wird.

Die Sorge vor Strafzöllen sei bei den Herstellern allerdings nicht verflogen, aktuell sei dies für die meisten Unternehmen aber lediglich ein Hintergrundrauschen und keine ernsthafte Sorge. Wachstum sieht IDC mit 3,6 Prozent vor allem in den USA und mit 6,5 Prozent in der MEA-Region, die den Nahen Osten und Afrika umfasst.
While tariff volatility continues to pose high uncertainty, for now it is just background noise for the majority of smartphone vendors. OEMs must push forward their diversification and production plans to ensure there are enough shipments to fulfill demand which remains healthy in most markets, in select segments.
Nabila Popal, Senior Research Director, IDC
Durchschnittspreis steigt um 5 Prozent
Während der Markt im Ganzen betrachtet mit einem Plus von 1 Prozent für 2025 leicht wachsen soll, sehen die Marktforscher einen robusten Zugewinn von 5 Prozent im Average Selling Price (ASP), also dem durchschnittlichen Verkaufspreis pro Smartphone. Kostentreiber sind respektive zur Ausrichtung auf das Premiumsegment tragen bei: dünnere Designs, Generative AI, Foldables und Kamera-Innovationen. Werbeaktionen und zinsfreie Finanzierungen würden Premium-Smartphones einem breiten Publikum zugänglich machen.
Smartphones mit Gen-AI-Fähigkeiten sollen ihren Anteil von aktuell 30 Prozent auf über 70 Prozent bis 2029 ausbauen. Der Markt mit Foldables soll dieses und nächstes Jahr um jeweils 6 Prozent wachsen, für das Jahr 2027 geht man von 11 Prozent aus. Gerüchten zufolge soll Apple nächstes Jahr das erste faltbare iPhone auf den Markt bringen. Dennoch geht die Marktforscher von IDC davon aus, dass Foldables selbst 2029 lediglich einen Anteil von 3 Prozent am gesamten Smartphone-Markt ausmachen werden.
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