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Künstliche Intelligenz

Grok-Skandal: KI von xAI generiert sexuelle Deepfakes von Frauen und Kindern


Die KI Grok, die direkt in die Plattform X integriert ist und von Elon Musks Konzern xAI betrieben wird, hat in den vergangenen Tagen einen handfesten Skandal ausgelöst. Nutzer haben die Bildbearbeitungsfunktion des generativen KI-Systems verwendet, um Fotos von Frauen und sogar Minderjährigen digital zu entkleiden und sexualisierte Versionen der Aufnahmen zu erzeugen. Diese Deepfakes wurden öffentlich auf X gepostet, was zu heftiger Empörung führte.

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Agenturen und Medien wie Bloomberg, Reuters und Politico beschreiben, wie Grok auf einfache Anfragen wie „entferne ihre Kleidung“ oder „setze sie in einen Bikini“ reagierte und entsprechende Bilder generierte, die teilweise oder vollständig entblößt wirkten. Besonders brisant sind Fälle, in denen Jugendliche und Kinder betroffen waren.

Über den X-Account von Grok selbst ist in mehreren Postings die Rede davon, es habe „vereinzelte Fälle“ gegeben, in denen Nutzer KI-Bilder von Minderjährigen in „knapper Bekleidung“ erhalten hätten. Dazu kommt der Hinweis auf ein „Versagen der Sicherheitsvorkehrungen“, was gegenwärtig behoben werde. Die Vorfälle hätten „gegen ethische Standards und möglicherweise gegen US-amerikanische Gesetze zu kinderpornografischem Material“ verstoßen. Weiter heißt es: „xAI überprüft den Vorfall, um künftige Probleme zu vermeiden.“

Aus den Äußerungen über das Grok-Konto geht nicht klar hervor, ob auch diese rein automatisch generiert oder zumindest menschlich überprüft wurden. Das KI-System erweckt den Eindruck, für sich selbst zu sprechen. In einer früheren Stellungnahme zu den Vorkommnissen soll xAI pauschal etwa gegenüber Reuters erklärt haben: „Die etablierten Medien lügen.“

Viele der anstößigen Bilder wurden später gelöscht, doch Screenshots zirkulieren weiter. Betroffene Frauen und Teenager beklagen sich, dass ihre auf X geposteten Fotos ohne ihr Wissen manipuliert worden seien, was ihre Würde verletze.

Vor allem in Frankreich reagierte die Politik prompt. Die Hochkommissarin für Kinder, Sara El Haïry, zeigte sich empört und forderte den Medienregulierer Arcom auf, die Fälle auf Basis des Digital Services Act (DSA) zu prüfen. Gleich drei Ressortchefs aus dem französischen Kabinett – Wirtschaftsminister Roland Lescure, KI-Ministerin Anne Le Hénanff und Gleichstellungsministerin Aurore Bergé – erstatteten Anzeige bei der Pariser Staatsanwaltschaft und meldeten die Inhalte an die Meldeplattform Pharos zur sofortigen Entfernung. Sie erklärten gemeinsam: Das Internet sei weder rechts- noch straffrei. Zugleich wandten sich die Abgeordneten Arthur Delaporte und Eric Bothorel an die Justiz.

Die Staatsanwaltschaft in Paris bestätigte gegenüber Politico, dass die Vorfälle in eine laufende Untersuchung gegen X einfließen. Diese umfasse bereits Antisemitismus und Holocaust-Leugnung durch Grok. Das Delikt könnte mit bis zu zwei Jahren Haft für Verantwortliche beziehungsweise einer Geldbuße geahndet werden.

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Auch international hagelt es Kritik: In Indien forderte das IT-Ministerium einen Bericht von X. In Großbritannien mahnte eine Ministerin strengere Regeln an. xAI positioniert Grok mit Funktionen wie „Spicy Mode“ für suggestive Inhalte bewusst freizügiger als Konkurrenzmodelle wie ChatGPT oder Gemini. Doch Experten warnen seit Langem vor daraus erwachsenden Risiken. Auch Kinderschutzorganisationen schlugen bereits im Vorjahr Alarm. Die jüngsten Entgleisungen bei Grok unterstreichen auch erneut die dunkle Seite generativer KI.


(nen)



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Künstliche Intelligenz

AR-Displays: Lumus präsentiert 70-Grad-Wellenleiter aus Glas


Die Meta Ray-Ban Display kam im vergangenen Herbst auf den Markt und hat ein monokulares Display mit einem diagonalen Sichtfeld von 20 Grad. Es ist hell genug, um auch im Freien gut erkennbar zu sein, und zugleich effizient genug für eine mehrstündige Nutzung der Smart Glasses.

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Möglich machen dies die geometrischen Wellenleiter des Optikspezialisten Lumus, die das Licht mithilfe von Spiegeln und Prismen statt über lichtbeugende Nanostrukturen in das Auge lenken. Dadurch erreicht diese Art von Wellenleiter eine besonders hohe Energieeffizienz und ist für Außenstehende zudem kaum als Display zu erkennen.

Auf der CES stellt Lumus drei Neuentwicklungen im Bereich Wellenleiter vor. Die erste trägt den Namen ZOE und erreicht eine Auflösung von 1920 × 1080 Pixeln bei einem diagonalen Sichtfeld von über 70 Grad. Letzteres stellt einen Rekord für geometrische Wellenleiter dar.

Bislang gelang es nur Metas Orion-Prototyp, ein derart weites Sichtfeld mit einem kompakten Brillenformfaktor zu vereinen. Dafür musste Meta auf ein Wellenleitersubstrat aus Siliziumkarbid zurückgreifen, das die Herstellungskosten der AR-Brille in den fünfstelligen Bereich treibt.

Lumus erzielt mit Glas ein vergleichbares Ergebnis. Vor diesem Hintergrund könnte dem Unternehmen ein Durchbruch im Bereich der AR-Displaytechnik gelungen sein. Noch unklar ist jedoch, wie hoch der Energiebedarf einer AR-Brille mit ZOE-Displays ausfällt. Für eine mehrstündige Nutzung dürfte eine integrierte Batterie nicht ausreichen, was die Alltagstauglichkeit einschränkt.

Lumus stellte außerdem eine verbesserte Version des bestehenden Wellenleitermodells Z-30 vor, das mit einem Sichtfeld von 30 Grad stärker für alltagstaugliche Smart Glasses ausgelegt ist. Die neue Version leuchtet dabei um 40 Prozent heller und bietet eine höhere Bildqualität. Das Wellenleitermodul wiegt 11 Gramm und erreicht eine Leuchteffizienz von mehr als 8.000 Nits pro Watt.

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Zu guter Letzt demonstrierte Lumus die nächste Generation des Z-30, das die gleiche Helligkeit, Schärfe und Farbwiedergabe bietet, jedoch 40 Prozent dünner und 30 Prozent leichter ausfällt. Damit ließen sich künftig deutlich leichtere Smart Glasses realisieren oder alternativ mehr Bauraum für Sehstärkenlinsen mit höheren Dioptrien schaffen.

Die Meta Ray-Ban Display unterstützt derzeit lediglich Dioptrien im Bereich von −/+4. Hersteller der Wellenleiter ist nicht Lumus, sondern der deutsche Spezialglashersteller Schott. Die Fertigung der Wellenleiter ist hochkomplex und erschwert die Skalierung. So hat Meta heute angekündigt, die Smart Glasses vorerst nicht außerhalb der USA auf den Markt zu bringen. Der Grund: Das Unternehmen kann derzeit nicht einmal die Nachfrage auf dem Heimmarkt befriedigen.

heise medien ist offizieller Medienpartner der CES 2026


(tobe)



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Künstliche Intelligenz

Windows on ARM: Asus mit Snapdragon X2 Extreme Edition, HP mit NPU-Turbo


Zu den ersten Notebooks mit Qualcomms neuer Prozessorgeneration Snapdragon X2 gehören die ZenBooks A14 und A16 von Asus und die HP-Modelle EliteBook X G2q sowie OmniBook Ultra G2q. Und beide haben gleich von Beginn an Sonderlocken, die anderen Geräten fehlen werden.

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Das ZenBook A14 ist wie sein vor einem Jahr gestarteter Vorgänger ein besonders leichter 14-Zöller, der nun den Sprung auf die neue CPU-Generation macht. Das neue ZenBook A16 ergänzt die Baureihe nicht nur um eine Variante mit größerem 16-Zoll-Bildschirm, sondern ist auch das erste und bislang einzige Notebook, in dem das Topmodell Snapdragon X2 Elite Extreme zum Einsatz kommt.

Dieser Prozessor läuft technisch außerhalb des restlichen X2-Portfolios, weil er eine eigene CPU-Fassung und somit angepasste Mainboards benötigt. Sein Speicherinterface umfasst nämlich drei statt wie sonst üblich zwei Speicherkanäle (192 statt 128 Bit) und obendrein ist der Arbeitsspeicher Teil des CPU-Trägers. Für diese Fassung gibt es bislang auch nur genau ein CPU-Modell, nämlich den 18-Kerner X2E-96-100 mit 48 GByte integriertem LPDDR5X-RAM – ergo hat das Asus ZenBook A16 immer diesen an Bord.

Zu Preis und Verkaufsstart hat Asus bislang keine Angaben gemacht.

HP wiederum beschränkt sich bei seinen 14-Zöllern EliteBook X G2q und OmniBook Ultra G2q nicht auf die bislang von Qualcomm enthüllte CPU-Auswahl, die allen Anbietern zur Verfügung steht. Stattdessen kommen in den voraussichtlich ab März erhältlichen Notebooks die HP-exklusiven Modelle X2E-90-100 (18 CPU-Kerne) und X2E-84-100 (12 CPU-Kerne) zum Einsatz. Sie ähneln den frei verfügbaren Varianten X2E-88-100 beziehungsweise X2E-80-100, haben aber eine aufgebohrte KI-Einheit (Neural Processing Unit, NPU), die auf die bereits herausragenden 80 TOPS (Billionen Operationen pro Sekunde) der regulären X2-Modelle noch einen draufsetzt: Hier gibt es 85 TOPS.



HP OmniBook Ultra G2q und HP EliteBook X G2q

(Bild: Florian Müssig / heise medien)

Auf die Frage, was man als Nutzer denn von all dieser NPU-Rechenleistung deutlich oberhalb den von Copilot+ vorgeschriebenen 40 TOPS habe, gab Microsofts James Howell zu Protokoll, dass künftig dann schlicht mehrere KI-Modelle parallel laufen können. Wer beispielsweise während eines Teams-Meetings (mit KI-weichgezeichnetem Hintergrund) eine angefragte Datei per E-Mail verschicken will, im Trubel aber vergisst, die Datei tatsächlich anzuhängen, muss künftig nicht noch eine zweite E-Mail samt Entschuldigung hinterherschicken. Stattdessen analysiert ein lokal laufendes Sprachmodell den Inhalt der E-Mail, wenn man auf Senden klickt, und Outlook hakt noch einmal beim Nutzer nach, wenn die KI feststellt, dass von einem Anhang die Rede ist, ein solcher aber fehlt.

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Angesichts der Tatsache, dass Microsoft und Qualcomm dieselbe Vision hinsichtlich NPU und KI auf Notebooks teilen und den engen Schulterschluss demonstrieren, steht nicht zu erwarten, dass Qualcomm viel Aufwand in die Unterstützung anderer Betriebssystemen als Windows stecken wird. Diese Erkenntnis hat Ende 2025 bereits dazu geführt, dass Tuxedo sein Projekt, ein Linux-Notebook mit Snapdragon X auf den Markt zu bringen, eingestampft hat.



White-Label-Notebooks mit Snapdragon X2 von Wistron (links), Quanta (Mitte) und Compal (rechts)

(Bild: Florian Müssig / heise medien)

An White-Label-Hardware, die kleine lokale Notebook-Anbieter als Basis ihres Geräteangebots verwenden können, mangelt es hingegen nicht: Qualcomm zeigte auf der CES, welche Auftragsfertiger (ODM) hinter den bislang gezeigten und für Benchmarks verwendeten Referenzsystemen stecken. Die Notebooks stammen von Compal (KQX80, KQX81), Wistron (Oryon2 Clamshell) und Quanta (QM8) und die All-in-One-PCs von Longcheer. Womöglich trifft man das ein oder andere Gerät künftig also unter anderem Namen auch im Handel an.

heise medien ist offizieller Medienpartner der CES 2026.


(mue)



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Künstliche Intelligenz

Maschinenbauer wollen junge Ingenieure mit KI-Kompetenz


Angehende Ingenieure können ihre Einstellungschancen mit Kenntnissen zur künstlichen Intelligenz deutlich verbessern. Laut einer Umfrage des Maschinenbauverbandes VDMA halten 86 Prozent der Unternehmen entsprechende Kompetenzen für wichtig.

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Gleichzeitig sind die Unternehmen sehr skeptisch, wenn es um die Qualität der Ausbildung an den Hochschulen in diesem Punkt geht: Nur 23 Prozent halten die Vorbereitung des Nachwuchses auf KI für gut, während 49 Prozent der Meinung sind, dass die Ausbildung schlecht oder eher schlecht sei.

Ein Jobgefährder sei KI in dem Berufsfeld nicht. Insgesamt 75 Prozent der Befragten sagten, dass der Ingenieurs-Bedarf durch KI stabil bleibt oder sogar steigt. „Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz bietet mannigfache Chancen, auch für angehende Ingenieurinnen und Ingenieure, die wir gemeinsam realisieren werden“, erklärte Hartmut Rauen, Vize-Hauptgeschäftsführer des VDMA.

Grundsätzlich bleibe der Maschinenbau ein attraktiver Arbeitgeber. Immerhin wollten 77 Prozent der kleineren Unternehmen mit bis zu 500 Beschäftigten die Zahl ihrer Ingenieure halten und 17 Prozent sogar ausbauen. Bei den größeren Firmen zeigt sich ein anderes Bild: Jedes vierte Unternehmen rechnet hier mit einer rückläufigen Zahl, 56 Prozent gehen von einer stabilen Entwicklung aus und nur 18 Prozent wollen zusätzliche Ingenieure einstellen. Eine ähnliche Tendenz ergibt sich bei den Fachkräften.

Fast alle Unternehmen, die Personalabbau planen, gaben laut VDMA Auftragsrückgang beziehungsweise eine schwierige wirtschaftliche Lage als Grund an. Bei zwei von drei Unternehmen, die Personal reduzieren wollen, spielten auch gestiegene Personalkosten eine Rolle.

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Die rund 400 teilnehmenden Unternehmen berichten weiterhin mit großer Mehrheit (71 Prozent) von Engpässen bei der Suche nach geeigneten Kandidaten. „Eine wesentliche Basis unserer Innovationskraft droht zu erodieren“, kommentierte Rauen. Vor allem große Unternehmen planten den Ausbau von Forschung und Entwicklung zunehmend im Ausland.

Langfristig habe der Nachwuchs dennoch gute Aussichten, befindet der VDMA – dank demographischer Entwicklung: So schätzt der Verband, dass in den kommenden zehn Jahren etwa 20 Prozent der Ingenieurinnen und Ingenieure im Maschinen- und Anlagenbau in den Ruhestand gehen. Zusätzlich sinke die Zahl der Absolventen, insbesondere im Bereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik.


(axk)



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