Digital Business & Startups
Gründer entwickelt mit der TUM einen KI-Santa-Chatbot
Thilo Tamme ist Deutschlands Pionier im Santa-Business. Jetzt hebt er sein Startup Weihnachtsmannwerk auf das nächste Level: Mit einer Weihnachtsmann-Hotline zu einem AI-Agenten.
Thilo Tamme arbeitet seit neun Jahren im Weihnachtsmann-Geschäft. Ein Pioneer im Santa-Business: 2016 programmierte er – damals im Auslandsstudium an einer US-amerikanischen Uni –eine Buchungsplattform für sich selbst als Mietweihnachtsmann. Um über die Feiertage mit Hohoho-Auftritten bei Hamburger Familien etwas dazuzuverdienen.
Weil das gut funktioniert hat, baute er die Idee in den darauffolgenden Jahren immer weiter aus. Aus der Webseite wurde eine Plattform: Weihnachtsmannwerk. Über die konnten nun viele Teilzeit-Santas in Berlin und Hamburg ihre Dienste anbieten, Tamme vermittelte die Auftritte – und konnte sich mit diesem kleinen Santa-Startup, wie er mit Gespräch mit Gründerszene erzählt, seine vielen Auslandsaufenthalte während des Studiums finanzieren.
Alle Jahre wieder – aber immer ein Stück professioneller
Eine Expansion scheiterte: In einem Jahr, so der Gründer, habe er versucht, buchbare Weihnachtsmänner in München zu vermitteln, ein totaler Fail. Denn: In Bayern kümmert sich – still und stets ungesehen – das Christkind um den Hustle mit den Geschenken. Eine Produkterweiterung – „Rent a Osterhase“ zum Beispiel – schloss Tamme früh schon für sich aus. Er sei ein reiner Weihnachtsmann-Mann.
Tammes Weihnachtsmannmarktplatz wurde aber so oder so jedes Jahr professioneller. Der Gründer nutzte dafür gern viel Tech wie ein paar schlaue Algorithmen und später auch KI, etwa um die Tourenplanung der Weihnachtsmänner zu optimieren.
Dieses Jahr betritt Tamme das Next Level: Santa und seine Helfer gibt es jetzt als AI-Agents. Wer den Weihnachtsmann nicht „in echt“ zu sich nach Hause bestellen will, kann seine Kinder mit ihm telefonieren lassen. Oder – unter uns Erwachsenen: Man kann sie mit einem KI-Chatbot sprechen lassen.
Kinderquatsch mit wissenschaftlichem Background
Hinter der “Weihnachtsmann-Hotline“, wie das Angebot bei Weihnachtsmannwerk heißt, steht echte Wissenschaft: Tamme, ein Seriengründer in dessen Track Record auch einige Jahren in der Unternehmensberatung BCG stehen, schreibt gerade an der TUM eine Doktorarbeit im Bereich Künstliche Intelligenz. Thema: Conversational Agentic-AI.
Und zusammen mit David Steck, der Management & Technology an der TUM studiert, hat Tamme ein Forschungsprojekt gestartet. Sie wollen herausfinden, wie Konversationsagenten die Zukunft von Bildung und kindlicher Entwicklung mitgestalten können. Steck wird darüber seine Bachelor-Arbeit schreiben, Tamme nutzt die Studie im Rahmen der Forschung für seinen PhD.
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Dafür haben sie den Santa-Chatbot aufgesetzt: Sie wollen mit ihm testen, ob AI-Agenten in der Lage sind, Kinder zu beeinflussen und sie zu motivieren, sich „prosoziale“ Sachen zu wünschen. Also: „mehr Zeit mit der Familie“ statt „ein neues iPad“.
Selbstversuch Santa-Hotline
Wir starten den Selbsttest: Auf der Weihnachtsmannwerk-Seite erfährt man die Telefonnummer des Weihnachtsmanns. Es ist eine finnische Nummer – obviously, da wohnt er ja. Ein 11-jähriges Mädchen wählt und ein alt, aber auch sehr nett und rotwangig klingender Mann geht ran: „Hohoho“.
Er freue sich, dass Weihnacht sei, will wissen, mit wem er dann da spreche und wie alt die Anruferin ist. Tolles Alter, jetzt erzähl mal: Was wünscht du dir?
Das Gespräch ist – abgesehen von der ein- bis zweisekündigen Verzögerung vor der Antwort – flüssig und überrascht. Als das Mädchen erzählt, welche Bücherreihe sie gerade liest, weiß „der Weihnachtsmann“ direkt, worum es darin geht und bespricht mit ihr noch fehlende Bände. Einen „prosozialen Wunsch“ versucht er dem Kind nicht einzureden.
Münchner Startup-Szene challenged den Weihnachtsmann hart
Natürlich haben Tamme und Steck sich Mühe gegeben, die KI so kindersicher wie möglich zu machen, berichten sie im Gespräch mit Gründerszene. Und das erforderte im Vorfeld natürlich Arbeit. „Ich habe viele Freunde aus der Münchner Startupszene, die viel Spaß daran hatten, sie Santa-AI zu ‘jail breaken‘“, erzählt Steck. Also immer und immer versuchen, die KI zu überreden, vielleicht doch zuzugeben, dass es den Weihnachtsmann nicht wirklich gibt. Oder fies große Geschenke zu versprechen. Oder, oder, oder.
Der Chatbot habe sehr feste Guidelines und Guard Rails, die er keinesfalls skippen könne, versichert Tamme. Sie hätten beim Bau des Agents mit n8n, ElevenLabs und Trillion gearbeitet.
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Letztes Jahr bot Tamme schon einmal einen einfacheren Chatbot ohne Forschungshintergrund an. Damals seien allein an Heiligabend 10.000 Anrufe eingegangen, erzählt er. Er hatte das Angebot stoppen müssen, weil er es nicht mehr finanzieren konnte – die KI-Nutzung ging dabei auf ihn. Dieses Jahr bitten die beiden deshalb um Spenden der Nutzer zu Finanzierung ihres Forschungsprojektes.
Und wenn das alles gut läuft – was kommt dann im nächsten Jahr? Sicher weiß der Gründer bisher nur das: Weihnachtsmannwerk ist ein Startup, das ihm sehr am Herzen liegt. Es ist das vielleicht saisonalste Geschäft der Welt. Eigentlich mache er den ganzen Umsatz an nur einem Tag im Jahr, dem 24. Dezember, erzählt er. Trotzdem fließt von seiner Seite auch davor viel Zeit in das Business – neben 70 bis 80 Stunden-Wochen in der Beratung, oder jetzt neben der Doktorarbeit. „Ich bin durchaus an einem Punkt, an dem ich das Unternehmen gern in andere Hände übergeben würde“, sagt Tamme. Wer also ernsthaftes Interesse an einem Einstieg ins Santa-Business hat, meldet euch bei ihm.
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5 neue Startups: foom, Colibri, Marble Imaging, Donnerstag.ai, YOUL
#Brandneu
Erneut bereichern vielversprechende Neugründungen die Startup-Szene. Im Folgenden stellen wir diese junge Unternehmen vor: foom, Colibri, Marble Imaging, Donnerstag.ai und YOUL.

Frische Ideen, neue Firmen: deutsche-startups.de präsentiert heute wieder junge Startups, die kürzlich gegründet wurden oder gerade ihren Stealth-Mode beendet haben. Wer noch mehr Neugründungen entdecken möchte, sollte unseren Newsletter Startup-Radar abonnieren.
foom
Das GreenTech foom aus Berlin, von den tausendkind-Gründerinnen Anike von Gagern und Kathrin Weiß an den Start gebracht, kümmert sich um die Bearbeitung von Bioabfällen. „Natürlich vorkommende Mikroorganismen können Bioabfälle unter geeigneten Bedingungen mit Enzymen aufschließen und für sich selbst zum Wachstum nutzbar machen“, heißt es zum Konzept.
Colibri
Colibri aus Mittweida, von Jork Leonhardt, Steffen Kux und Simon Jentzsch auf die Beine gestellt, entwickelt eine „Deep-Tech-Verifikationstechnologie“. „Unsere stateless Client-Technologie ermöglicht es Smartphones, Browsern, Backends und IoT-Hardware, Blockchain-Daten lokal zu prüfen – ohne Synchronisation, ohne Cloud-Abhängigkeiten, ohne zentrale Infrastruktur“, erklärt die Jungfirma.
Marble Imaging
Beim NewsSpace-Startup Marble Imaging aus Bremen, von Robert Hook, Gopika Suresh und Alexander Epp gegründet, dreht sich alles um Erdbeobachtung. „Marble bietet bereits jetzt KI-gestützte Objekterkennung, Gelände- und Befahrbarkeitsbewertungen sowie Analysen im Bereich Küstenschutz an“, teilt das Team mit.
Donnerstag.ai
Hinter Donnerstag.ai aus Frankfurt am Main, von Barbaros Özbugutu und Volkan Özkan ins Leben gerufen, steckt eine KI-basierte Plattform für das Forderungsmanagement von Lieferanten. Das System der Jungfirma „verbindet Daten aus ERP-, Leistungs- und Bankensystemen, erkennt Abweichungen in Echtzeit und gleicht Tausende von Transaktionen automatisch ab“.
YOUL
Die Jungfirma YOUL aus Kraftisried macht Schluss mit komplizierter Speichertechnik, indem sie modernste Plug-and-Play-Speichertechnologie anbietet. „Der Stromspeicher schaut schick aus und kann ganz einfach eingesteckt werden. Ein Elektriker ist nicht notwendig“, erklärt das von Norbert Baumann aus der Taufe gehobene Unternehmen.
Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!
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Digital Business & Startups
Im Winter steht man da und weiß nicht, ob der Bus kommt
Der Frust mit dem ÖPNV entsteht oft direkt an der Haltestelle. Aber eine Lösung wäre einfach und technisch nicht mal aufwendig.
Der Winter ist keine gute Zeit für den ÖPNV. Das Problem ist aber nicht allein die Witterung, sondern bei vielen Verkehrsverbünden der Mangel an Information über den Verbleib des Verkehrsmittels. Wenn man Glück hat, gibt es an den Haltestellen eine Anzeige, wann der nächste Bus kommt. Doch Echtzeitangaben in einer App sind weiter eine Seltenheit. Dabei wäre eine Positionsanzeige gerade im Winter wichtig. Denn wer will schon gerne eine Viertelstunde lang an der Haltestelle frieren.
Das ist leider Alltag im öffentlichen Nahverkehr. Und genau hier müsste Digitalisierung funktionieren. Wenn jemand genervt wartet, Termine hat oder Anschlüsse erreichen muss, sind solche Informationen kein Komfort, sondern ein Grund dafür, den ÖPNV nicht zu nutzen.
Es mangelt nicht an Daten
Dabei ist Echtzeit im ÖPNV kein Zukunftsthema. In Berlin und Brandenburg lassen sich Busse und Bahnen oft recht präzise verfolgen. In diesem Jahr soll das auch über eine App möglich werden. Auch andere Städte und Verbünde liefern brauchbare Live-Daten an ihre Apps oder an Drittdienste. Wer dort unterwegs ist, weiß zumindest, ob sich das Warten noch lohnt. Das Problem ist also nicht die Technik. Das Problem ist, dass es nicht selbstverständlich ist.
Die Gründe für den Mangel sind vielfältig. Es gibt Hunderte Anbieter, die alle unterschiedliche Betreiber, Leitstellen, IT-Systeme und Verträge mit Dienstleistern haben. Jeder Bus weiß, wo er ist, jede Leitstelle sieht die Position genau. Aber dieses Wissen kommt häufig nicht dort an, wo es gebraucht wird: beim Fahrgast.
Und dann die Zuständigkeiten: Der Betreiber sammelt Daten. Der Verbund betreibt die App. Der Bund baut übergreifende Plattformen. Die Länder formulieren Regeln. Am Ende ergibt sich, wie so oft, ein Sammelsurium von Vorgaben und Zuständigkeiten. Und wer die Kosten übernimmt, ist wieder eine andere Frage.
Doch bei den Echtzeitangaben entscheidet sich durchaus, ob die Bevölkerung den Nahverkehr als zuverlässig oder unzuverlässig empfindet. Genau dort aber entscheidet sich, ob Digitalisierung Vertrauen schafft – oder Frust.
Kunden suchen Vertrauen
Der RMV aus Frankfurt (Main) hat in seiner „Roadmap Fahrgastinformation“ (pdf) seine Nutzer gefragt, welche Wirkung Echtzeitinformationen haben. Die Umfrage zeigte, dass die Kundenzufriedenheit mit Fahrgastinformation deutlich leidet, wenn Informationen (v. a. bei Störungen/Verspätungen) nicht zuverlässig sind, und viele Fahrgäste Informationen vor Ort suchen. Das ist genau das Setting, in dem Haltestellenanzeigen wirken. Und dem sich auch entscheidet, wie Nutzer die Zuverlässigkeit des ÖPNV bewerten.
Andere Studien haben gezeigt, dass es nicht allein die Wartezeit ist, die Kunden von der Nutzung des ÖPNV zurückhält, sondern die fehlenden Informationen. Man wartet durchaus gerne ein paar Minuten, wenn man weiß, dass die angezeigte Ankunftszeit auch stimmt.
Wir reden permanent über Verkehrswende. Über neue Fahrzeuge, neue Antriebe, neue Zielgruppen. Aber wir behandeln Information immer noch wie einen Zusatz. Dabei ist sie die Grundlage für den ÖPNV. Wer morgens nicht weiß, ob der Bus kommt, fährt beim nächsten Mal Auto. Nicht aus Bequemlichkeit, sondern aus Planbarkeit.
Es mangelt am Willen
So entsteht eine paradoxe Lage: Wir investieren Milliarden in Mobilität und scheitern an der banalsten Frage des Alltags: Kommt mein Bus und vor allem: Wann kommt er? Das ist kein Sensor- oder Softwareproblem. Es ist vor allem ein Mentalitätsproblem und ein Zeichen dafür, wie wichtig wir den Service im Nahverkehr bewerten.
Denn ein Land, das in Echtzeit Börsenkurse, Wetterradar und Lieferdienste verfolgt, sollte auch in Echtzeit wissen, wo seine Busse sind. Dass es das nicht flächendeckend tut, ist keine technische Panne. Es ist ein politisches und administratives Versäumnis.
Digital Business & Startups
+++ Ficus +++ Enpal +++ Aleph Alpha +++ Baller League +++ Kununu +++
#StartupTicker
+++ #StartupTicker +++ Live im STARTUPLAND: Jan Dzulko (everphone) +++ Startup der Woche: Ficus +++ Enpal wächst auf 1 Milliarde Umsatz +++ Aleph Alpha: Bosch steigt aus +++ Baller League spiet nicht mehr in Deutschland +++ Kununu-Verkauf ist geplatzt +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Montag, 2. Februar).
#STARTUPLAND

If you live and breathe startups – STARTUPLAND is your event
+++ Am 18. März findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere dritte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND
Live im STARTUPLAND: Jan Dzulko (everphone)

+++ Das Berliner Startup everphone, 2016 vom ehemaligen Check24-Vorstand Jan Dzulko gegründet, wollte sich zunächst als „Rundum-Sorglos-Club“ für Smartphone-Besitzer etablieren. Inzwischen ist everphone ein Anbieter für Firmen-Smartphones. Zuletzt flossen rund 270 Millionen Euro (Fremd- und Eigenkapital) in everphone. 2024 wirtschaftete das Team bei rund 100 Millionen Umsatz erstmals profitabel. Dzuolkos Thema im STARTUPLAND: Profitabilität statt Hypergrowth – was wir gelernt haben.
#STARTUPTICKER
Ficus
+++ Die Jungfirma Ficus, von Benjamin Pochhammer und Mario Elstner gegründe, ist unser Startup der Woche! Das HealthTech aus Berlin möchte sich als „KI-Plattform für die Rehabilitation“ etablieren. Die Software des Startups „automatisiert zentrale Prozesse, reduziert administrativen Aufwand und schafft mehr Zeit für die Patient:innenversorgung“, teilt das Team mit. Mehr neue Startup gibt’s in unserem Startup-Radar
Enpal
+++ Zahlencheck! Das Berliner GreenTech-Unicorn Enpal schafft zum ersten Mal die Umsatzmilliarde. „Das Unternehmen betreut inzwischen mehr als 115.000 Haushalte in Deutschland und Italien. Der Umsatz des operativen Teilkonzerns stieg im Vergleich zum Vorjahr um 25 % auf einen Rekordwert von mehr als 1,1 Milliarden Euro (2024: 890 Millionen Euro)“, teilt das Unternehmen mit. Zudem erzielte Enpal, 2017 gegründet, „erstmals in seiner Geschichte über ein Geschäftsjahr hinweg einen positiven Free Cashflow im operativen Teilkonzern“. Das Unternehmen, einst mit „PV-Anlagen im Abonnement“ bekannt geworden, positioniert sich inzwischen als „integrierte Lösung aus Solaranlage, Batteriespeicher, Wallbox, Smart Meter und Wärmepumpe“. Auch der Enpal-Ableger metrify smart metering konnte nach Firmenangaben 2025 um 70 % wachsen. Für das laufende Jahr plant Enpal „ein profitables Wachstum im deutlich zweistelligen Prozentbereich“. Investoren wie TPG Rise Climate, Westly Group und Activate Capital investierten in den vergangenen Jahren rund 800 Millionen in Enpal. Die letzte bekannte Bewertung lag bei 2,3 Milliarden Euro. Mehr über Enpal
Aleph Alpha
+++ Schon wieder eine Wasserstandsmeldung zu Aleph Alpha! Bosch Ventures, der Investmentarm des Industrieriesen Bosch, verkauft seine Aleph Alpha-Anteile an die Schwarz-Gruppe. Bosch begründet den Ausstieg gegenüber dem Manager Magazin mit mangelnder Relevanz des Startups für das eigene Geschäft. Bosch Ventures stieg 2023 beim einstigen KI-Hoffnungsträger Aleph Alpha ein. Der Geldgeber hielt zuletzt 6 % am Unternehmen. (Manager Magazin) Mehr über Aleph Alpha
Baller League
+++ Der Hype hielt nicht lang! Zwei Jahre nach dem Start wird die Baller League, die von EQT Ventures unterstützt wird, in Deutschland eingestellt. Das Unternehmen selbst spricht offiziell von einer Pause. „Der operative Fokus liege auf anderen Märkten. In Großbritannien ist gerade erst die zweite Saison zu Ende gegangen, in den USA plant man einen Start“, heißt es bei DWDL. Die Baller League, 2024 von Mats Hummels, Lukas Podolski, Thomas de Buhr und Co. gegründet, setzt auf dynamischen Hallenfußball auf einem Kleinfeld. Zur Konkurrenz gehört vor allem The Icon League. Hinter dem Kölner Unternehmen, 2023 gegründet, verbirgt sich eine Hallenfußball-Liga bei der immer 5-gegen-5 gespielt wird. Der Münchner Investor HV Capital und Co. investierten zuletzt 15 Millionen Euro in The Icon League. (DWDL) Mehr über The Icon League
Kununu
+++ Verkauf geplatzt! In den vergangenen Monaten versuchte das Medienunternehmen Burda die Arbeitgeber-Bewertungsplattform Kununu zu verkaufen. Als Verkaufspreis waren wohl rund 500 Millionen Euro angepeilt. Das hat – wie erwartet – nicht geklappt. Der Verkauf ist laut Handelsblatt „vorerst gescheitert“. (Handelsblatt) Mehr über Kununu
Voyager Ventures
+++ „Wir gehen davon aus, dass Deutschland in den kommenden Jahren deutlich aktiver wird“, sagt Sara Sclarsic, Gründerin und General Partner beim Valley-Investor Voyager Ventures. „Insbesondere München entwickelt sich zunehmend zu einem zentralen Startup-Standort.“ Mehr über Voyager Ventures
#DEALMONITOR
Investments & Exits
+++ PropTech PLAN4 sammelt 4 Millionen ein +++ STS Ventures investiert in Video-Startup mozaik +++ Finanzspritze für Service4Charger +++ Baumarktkette OBI übernimmt PropTech 42watt. Mehr im Deal-Monitor
Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker
Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3
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