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Künstliche Intelligenz

H200-Chips: Nvidia will Mitte Februar mit Lieferungen nach China beginnen


Der US-amerikanische Chiphersteller Nvidia hat chinesischen Kunden mitgeteilt, dass er plant, noch vor Mitte Februar mit der Auslieferung seiner zweitstärksten KI-Chips nach China zu beginnen. Das berichtete am Montag die Nachrichtenagentur Reuters und beruft sich dabei auf mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen.

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Die ersten Bestellungen sollen dem Bericht zufolge aus bestehenden Lagerbeständen erfüllt werden. Die Lieferungen werden sich demnach auf insgesamt 5.000 bis 10.000 Chip-Module belaufen, was etwa 40.000 bis 80.000 H200-KI-Chips entspricht. Außerdem hat Nvidia chinesischen Kunden mitgeteilt, neue Produktionskapazitäten für die Chips schaffen zu wollen. Bestellungen für diese Kapazitäten sollen dann ab dem zweiten Quartal 2026 möglich sein.

Allerdings hat Peking noch keine H200-Käufe genehmigt, weshalb sich der Zeitplan je nach Entscheidung der chinesischen Regierung verschieben könnte, erklärte eine der Quellen gegenüber Reuters. Alles hänge von einer offiziellen Genehmigung ab.

Die geplanten Lieferungen wären die ersten Lieferungen von H200-Chips nach China. Diese kündigte US-Präsident Donald Trump Anfang Dezember an. Allerdings muss Nvidia demnach 25 Prozent des Umsatzes als Strafsteuer in die US-Staatskasse einzahlen. Bislang dürfen US-Firmen nur langsame KI-Beschleuniger nach China verkaufen. Die US-Regierung begründet dies mit Sicherheitsbedenken, das chinesische Militär könnte die Hardware für eigenes KI-Training verwenden.

Die Exportfreigabe stellt insofern eine bedeutende politische Kehrtwende dar, Die US-Regierung Joseph Biden hatte weitreichende Exportbeschränkungen für besonders schnelle KI-Chips von US-Chipherstellern wie Nvidia nach China erlassen. Im Sommer erteilte Washington dann erste Genehmigungen für den Export von Nvidias speziell für den chinesischen Markt entwickelten H20-Beschleunigern in die Volksrepublik, was Peking aber ablehnt. Die chinesische Regierung sieht absichtlich eingebaute Sicherheitslücken und fürchtet, dass die USA die H20-Chips im Falle einer Zuspitzung des Konflikts zwischen beiden Ländern aus der Ferne deaktivieren könnten. H200 ist ein etwa sechsmal leistungsfähigeres Modell als H20, aber nicht so effizient wie die Blackwell-Reihe (GB100, GB102, GB200). Die Blackwell-Chips möchte Trump ausschließlich Kunden in den Vereinigten Staaten vorbehalten.

Wie Reuters weiter berichtet, hielten chinesische Beamte Anfang dieses Monats Krisensitzungen ab, um die H200-Chips-Lieferungen zu besprechen. Ein Vorschlag sieht demnach vor, dass jeder Kauf von H200-Chips mit einem festgelegten Anteil an heimischen Chips verbunden sein muss. Ein letztes Wort ist in der Angelegenheit mutmaßlich aber noch nicht gesprochen.

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(akn)



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Künstliche Intelligenz

Studie: Designer-Wissen macht KI-generierte UIs deutlich besser


Wer schon mal eine KI gebeten hat, ihm ein User-Interface für eine App vorzuschlagen, dürfte vielfach die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen haben. Obwohl es gewiss nicht an Trainingsmaterial mangelt, beweisen Large Language Models kein gutes Händchen dafür, daraus etwas Ästhetisches und zugleich gut Nutzbares zu generieren. Speist man aber das Feedback professioneller Designer ein, sieht der Fall schon ganz anders aus. Dies hat Apple in einer Studie untersucht und die Ergebnisse in seinem Machine-Learning-Blog veröffentlicht.

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Das Problem mit den User-Interfaces ist demnach, dass das klassische Anlernen der KI offenbar für Design-Belange völlig unzureichend ist. Bei der herkömmlichen Methode, dem verstärkenden Lernen aus menschlichen Rückmeldungen, vergibt ein Mensch Noten für die Erzeugnisse der KI. Mit dieser Methode, die während des Finetunings in der Trainingsphase eines neuen Modells angewendet wird, soll die KI gut von schlecht unterscheiden können. Doch in der Realität funktioniert das bei Designs dann trotzdem nicht so gut.

Die Apple-Forscher haben stattdessen eine komplexere Methode angewendet, die auch dem Feedback-Prozess in Designabteilungen entspricht. Mithilfe von 21 professionellen Designern wurden Designs mit Kommentaren und mit Strichzeichnungen versehen oder direkt verändert. Dieses Trainingsmaterial – insgesamt 1500 Anmerkungen – hat das Team in die Trainingsdaten eingespeist. Auf diese Weise wusste die KI nicht nur, ob etwas gut oder schlecht ist, sondern auch, warum. Mit sichtbarem Erfolg, wie die Apple-Forscher in dem Papier darlegen: Die Ergebnisse der KI wurden erneut einer professionellen Bewertung unterzogen. Im Vergleich zu den KI-generierten Designs anderer Modelle, darunter auch GPT-5 von OpenAI, habe das speziell trainierte Modell am besten abgeschnitten.

Wofür Apple die gewonnenen Erkenntnisse verwenden möchte, bleibt – wie bei diesen Forschungspapieren üblich – offen. Neben reiner Grundlagenforschung wäre aber zum Beispiel denkbar, dass Apple sein Designteam künftig mit KI-Hilfe unterstützen möchte. Auch im Bereich der Werkzeuge für Entwickler wäre ein KI-Modell, das unerfahrene Developer beim Erstellen geeigneter User-Interfaces für ihre Apps unterstützt, eine große Hilfe.

Bei der Studie kam Qwen2.5-Coder als Basis-Modell zum Einsatz. Die 21 professionellen Designer verfügten über zwei bis 30 Jahre Berufserfahrung und kamen aus den Bereichen UI/UX, Produktdesign und Servicedesign.

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(mki)



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Künstliche Intelligenz

Neu in .NET 10.0 [9]: Null-Conditional Assignment in C# 14.0


Neben den bisher in dieser Blogserie aufgeführten Sprachelementen gibt es ein weiteres sehr hilfreiches neues Sprachkonstrukt in C# 14.0, das Microsoft „Null-Conditional Assignment“ nennt. Damit können Entwicklerinnen und Entwickler eine Zuweisung an eine Eigenschaft vornehmen, ohne vorher zu prüfen, ob das Objekt null ist.

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Der Dotnet-Doktor – Holger Schwichtenberg

Der Dotnet-Doktor – Holger Schwichtenberg

Dr. Holger Schwichtenberg ist technischer Leiter des Expertennetzwerks www.IT-Visions.de, das mit 53 renommierten Experten zahlreiche mittlere und große Unternehmen durch Beratungen und Schulungen sowie bei der Softwareentwicklung unterstützt. Durch seine Auftritte auf zahlreichen nationalen und internationalen Fachkonferenzen sowie mehr als 90 Fachbücher und mehr als 1500 Fachartikel gehört Holger Schwichtenberg zu den bekanntesten Experten für .NET und Webtechniken in Deutschland.

Anstelle von


if (meineWebsite != null)
{
  meineWebsite.Url = "
  meineWebsite.Url = meineWebsite.Url.ToLower();
  meineWebsite.Counter += 1;
}


darf man nun verkürzt mit dem Fragezeichen vor dem Punkt (?.) ohne if schreiben:


meineWebsite?.Url = "
meineWebsite?.Url = meineWebsite.Url.ToLower();
meineWebsite?.Counter += 1;


Das führt zur Laufzeit zu keinem Fehler. Allerdings passiert auch rein gar nichts, falls die Variable meineWebsite den Wert null besitzt.

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Die Variante


meineWebsite?.Owner.Name = "IT-Visions";
Console.WriteLine("Owner: " + meineWebsite?.Owner.Name);


funktioniert, wenn Website null ist. Aber nicht, wenn Website != null und Owner = null. Dann braucht man:


meineWebsite?.Owner?.Name = "IT-Visions";
Console.WriteLine("Owner: " + meineWebsite?.Owner?.Name);


Das Null-Conditional Assignment ist auch bei einem Indexer erlaubt:


Website[] websites = …;
websites?[0]?.Url = "



(rme)



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Digitale Verwaltung: Für Schriftform soll bald meistens eine Mail genügen


Exakt 3111 verwaltungsrechtliche Vorschriften des Bundes verlangten im Jahr 2014 die sogenannte Schriftform. Sie forderten also zum Beispiel von Bürgern einen „schriftlichen“ oder „unterzeichneten“ Antrag.

Das ergab damals eine systematische Recherche des Innenministeriums. Im Anschluss wollte das Ministerium möglichst viele dieser Schriftformerfordernisse streichen – doch bei 80 Prozent von 2872 näher untersuchten Fällen scheiterte dieses Ansinnen, häufig am Widerstand anderer Ministerien.

Die Schriftform erwies sich damit als zäher Widersacher bei der Digitalisierung des Staates. Zwar bedeutet Schriftform nicht unbedingt, dass man der Behörde einen Brief oder ein Fax senden muss. Doch die digitalen Ersatzmöglichkeiten – etwa der elektronische Personalausweis – haben sich auch nach vielen Jahren wegen der umständlichen Handhabung nicht im erhofften Maße durchgesetzt.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Digitale Verwaltung: Für Schriftform soll bald meistens eine Mail genügen“.
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