Apps & Mobile Entwicklung
Hardware-Monitoring: HWiNFO 8.40 erkennt jetzt u.a. Core Ultra 300 und 200 Plus

Martin Malik hat die Diagnose-Software HWiNFO 8.40 um die Erkennung von Core Ultra 300 & 200 Plus sowie besseren Nova-Lake-Support ergänzt. Darüber hinaus wurden mehrere Fehlerkorrekturen vorgenommen, um Stabilität und Funktionalität weiter zu verbessern.
Neue unterstützte Hardware
Mit dem nun veröffentlichten Update hält die Unterstützung für Intels Arrow Lake Refresh („Core Ultra 200 Plus“) und Panther Lake (Core Ultra 300) Einzug. Auch Nova Lake-H/HX sowie Arrow Lake-S mit 4P+4E- und 6P+12E-Konfigurationen sollen besser erkannt werden – Nova Lake ist dabei nicht vor Ende 2026 zu erwarten. Auch die Mainboard-Serien B650, B850, X870, Z790 und Z890 von Colorful profitieren von einer erweiterten Unterstützung.
Verbesserte Überwachung
Darüber hinaus erkennt die neue Version jetzt auch AMDs Grafikkarte Radeon AI PRO R9700S und R9600D. Neu hinzugekommen sind außerdem die Überwachung der Lüftergeschwindigkeit beim ASUS Vivobook Pro 15 N6506 sowie die generelle Unterstützung für Arctic-Fan-Controller. Zudem kann die Software künftig besser zwischen den Nuvoton-Controllern NCT6799D, NCT6796D-S und NCT5584D unterscheiden.
Neben diesen Erweiterungen wurden auch kleinere Korrekturen an der Anwendung selbst vorgenommen. So wurde ein Fehler beim Durchsuchen der Suchergebnisse im Hauptfenster behoben, und die Werte des integrierten Intel-GPU-Sensors wurden auf einen dedizierten Sensor verschoben. Außerdem wurde ein Problem beseitigt, durch das eine deaktivierte sekundäre NVIDIA-GPU fälschlicherweise als gefälscht gemeldet wurde.
Eine vollständige Übersicht aller Änderungen findet sich wie gewohnt in den Release Notes.
Ab sofort verfügbar
HWiNFO 8.40 steht ab sofort auf der Website des Herstellers zum Download bereit. Alternativ kann die Diagnose-Software wie gewohnt auch bequem über den am Ende der Meldung angebrachten Link im Download-Bereich von ComputerBase bezogen werden.
HWiNFO ist für den privaten und nicht kommerziellen Gebrauch kostenlos. Für die gewerbliche Nutzung in Unternehmen muss hingegen eine Lizenz erworben werden. Weitere Infos hierfür listet der Hersteller auf seiner Website auf.
Downloads
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4,9 Sterne
HWiNFO informiert über alle Hardware-Komponenten eines PCs und deren Zustand.
- Version 8.40 Deutsch
- Version 7.72 Deutsch
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Death Stranding 2: On the Beach: PC-Version kommt mit PlayStation-Upscaling

Die PC-Version von Death Stranding 2 hat Systemanforderungen bekommen. Sie sind relativ überschaubar für einen Blockbuster-Titel, der auch auf Panoramen setzt. Insbesondere beim RAM gibt es gute Nachrichten. Dazu kommt eine neue Upscaling-Option.
Um Death Stranding 2: On the Beach am 19. März auf dem PC zu spielen, wird am unteren Ende ein Vierkern-Prozessor mit alter Mittelklasse-GPU benötigt. Die GTX 1660 erschien bereits 2019. Beides reicht für 1080p bei 30 Bildern pro Sekunde. Mehr Details und höhere Bildraten setzen jedoch sechs Rechenkerne und bereits eine GPU vom Kaliber einer GeForce RTX 3060 voraus. Nicht verhandelbar ist der Bedarf an Speicher: Alle Konfigurationen setzen 150 Gigabyte SSD-Speicherplatz und 16 Gigabyte RAM voraus. Das ist für Spielerechner keine Hürde.
Für 1440p und 4K müssen ein AMD Ryzen 7 5700X oder ein Intel Core i7-11700 mit acht Kernen auf dem Mainboard stecken, die Grafikkarte eine GeForce RTX 3070 oder für die höchste Auflösung eine GeForce RTX 4080 beziehungsweise Radeon RX 9070 XT sein. Das ist für 2160p jedoch nicht ungewöhnlich.
Upscaling und Rezensionen
Um die Bildrate zu erhöhen, kann auf Upscaling und Frame Generation zurückgegriffen werden. Der von Nixxes entwickelte Port unterstützt DLSS 4, FSR 4 oder Intel XeSS 2. Außerdem kann der „Progressive Image Compositor“ (PICO) als Upscaling-Option gewählt werden, der von Guerilla Games für die Decima-Engine entwickelt wurde. Er kommt auch auf der PlayStation 5 für das Spiel zum Einsatz und kann mit den anderen Upscaling-Methoden kombiniert werden. Auf dem PC unterstützt Death Stranding 2 zudem Bildformate mit Seitenverhältnis von 21:9 und 32:9.
Spielerisch fällt die Fachpresse das selbe Urteil wie beim ersten Teil. Kojima baut ein unkonventionelles Spiel, das sich traut, anders zu sein. Wer das schon im ersten Teil mochte, bekommt mehr davon, wer damit nichts anfangen konnte, wird das weiterhin tun.
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Steam Next Fest: Hunderte neue Indie-Games lassen sich gratis ausprobieren

Dreimal im Jahr rückt Valve mit der Steam-Spielevorschau eine Woche lang Demos zu neuen Spielen und Entwickler-Livestreams in den Mittelpunkt – und jetzt ist es wieder soweit. Noch bis zum 2. März um 19:00 Uhr stehen auf Steam „hunderte“ noch nicht erschienene Spiele im Rahmen kostenloser Demo-Versionen zur Verfügung.
Eine virtuelle Messe für Indie Games
Dabei handelt es sich überwiegend um bevorstehende Indie-Projekte und Spiele kleinerer Entwicklerteams; Triple-A-Produktionen nehmen in der Regel nicht an der Aktion teil. Bei den Genres wiederum deckt die Steam-Spielevorschau eine weite Bandbreite ab: Von Action-RPGs über Globalstrategie bis hin zu Point’n’Click-Adventures ist alles dabei. Valve sieht das Event als Online-Alternative zu Spielemessen, auf denen Besucher noch lange nicht verfügbare Titel anspielen können, und betont: Im Gegensatz zum hektischen Ausprobieren im Messetrubel lassen sich Spiele beim Next Fest in aller Ruhe und ohne Wartezeit antesten.
Einen ersten Anhaltspunkt zu interessanten Spielen liefert auf der Startseite der Aktion im Steam-Shop, eine von Valve algorithmisch zusammengestellte „Entdeckungsliste“ an teilnehmenden Spielen mit verfügbarer Demo-Version, die unter Berücksichtigung der bisher gespielten Titel eines Steam-Accounts ausgewählt wurden.
Entwickler dürfen mit einem Spiel nur ein Mal an Valves Spielevorschauen teilnehmen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die allermeisten der diesmal teilnehmenden Titel erstmals im Rahmen einer Demo spielbar sind.
Wer konkrete Spiele empfehlen möchte, kann dies in den Kommentaren tun. Auch Anmerkungen oder Erfahrungen zu teilnehmenden Titeln sind gerne gesehen – welche Games kommen bei euch gut an und welche Demo sollte keinesfalls ausgelassen werden?
Entwickler-Livestreams beantworten Fragen
Was während der Teilnahme an einer Vor-Ort-Messe aber auch gegeben ist: Der kommunikative Austausch mit den Entwicklern. Diesbezüglich verweist Valve auf die zahlreichen Livestreams im Rahmen des Steam Next Fests, in denen Spielentwickler ihre eigenen Titel spielen sowie erklären, Einblicke in die Entwicklung geben und auf die Fragen des Publikums eingehen.
Dreimal im Jahr
Das Steam Next Fest findet dreimal im Jahr statt – üblicherweise im Februar, im Juni und im Oktober. Bis zur nächsten Ausgabe mit gänzlich neuen Demos dauert es also noch vier Monate. Bis dahin stehen einige klassische Steam-Sales an.
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Dateien und Texte vergleichen: Beyond Compare erhält an vielen Stellen echte Neuerungen

Das Tool zum Vergleichen von Texten, Dateien und Ordnern Beyond Compare erhält mit Version 5.2.0.31950 zahlreiche Neuerungen und Verbesserungen. Diese betreffen unter anderem die Sicherheit, die Vergleichsfunktion, die Filterung sowie einen neuen Umgang mit Passwörtern und Administrationsrichtlinien.
Verbesserte Sicherheit
In der neuen Version wurde die Art der Speicherung hinterlegter Passwörter bei FTP- und Cloud-Diensten angepasst. Exportierte Profile bleiben mit früheren Versionen zwar weiterhin kompatibel, bei einem Downgrade der Installation werden die Passwörter nun allerdings als leer behandelt. Unter Windows setzt die Codesignierung fortan ausschließlich auf eine SHA-256-Signatur anstelle der bisherigen doppelten Signierung mit zusätzlicher SHA-1-Signatur. Zudem wurde die Unterstützung für die Deaktivierung von Funktionen über Administratorrichtlinien erweitert. Diese werden unter Windows in der Registrierung unter HKEY_LOCAL_MACHINE sowie unter macOS und Linux als /etc/bcompare.conf gespeichert. Neu hinzugekommen ist außerdem die Richtlinie DisableSavedPasswords, mit der sich die Kontrollkästchen „Passwort speichern“ ausblenden lassen.
Weiter wurden zahlreiche Bibliotheken von Drittanbietern auf den aktuellen Stand gebracht.
Verbesserte Vergleichsfunktionen
Auch die Kernfunktion der Anwendung, der Vergleich, wurde weiterentwickelt. Unter Windows wurde unter anderem die Unterstützung für die Anzeige, den Vergleich und die Filterung zusätzlicher Dateiattribute wie „temporär“ oder „offline“ ergänzt. Bei Unix-Dateitypen ist nun das Filtern symbolischer Links und anderer spezieller Dateitypen möglich. Die Funktion „Unterordner schließen” arbeitet jetzt – analog zum Verhalten von „Unterordner öffnen” – für die Auswahl und nicht mehr nur für die aktuelle Zeile.
Zahlreiche optische Verbesserungen
Zudem haben die Entwickler die Oberfläche überarbeitet, neue Funktionen integriert und Fehler beseitigt. Unter Windows wurde unter anderem ein Problem behoben, das beim Wechsel zwischen Monitoren mit unterschiedlichen Skalierungsfaktoren auftreten konnte. Außerdem werden die Beschriftungen des Dateiansichtsmodus „Ausrichten mit …“ für „Zeilennummer ist markiert“ und „Auszurichtende Zeilen auswählen“ im Dunkelmodus nicht länger schwarz auf schwarzem Hintergrund dargestellt.
Unter Linux greifen der Mauszeiger für „Bildvergleich +“ sowie der I-Balken des Texteditors bei hoher Systemauslastung nun auf vom System bereitgestellte Grafiken zurück, um Probleme mit der Wayland-Bruchteilskalierung zu umgehen. Zusätzlich wurde ein Fehler korrigiert, durch den Schaltflächen mit Symbolen – etwa „Sitzung > Sitzung speichern unter > Neuer Unterordner“ – im Dunkelmodus schwarzen Text auf schwarzem Hintergrund anzeigen konnten.
Auch unter macOS wurden Fehler korrigiert. Im Dialogfeld „Dateiformate“ werden mit der neuen Version Dateiformate, die nicht verwendet werden, weil ein höher priorisiertes Format mit identischen Dateimasken übereinstimmt, nun rot hervorgehoben. Verschiedene Schaltflächen werden zudem nicht mehr verkleinert dargestellt, wenn sie den Fokus erhalten. Darüber hinaus wurde ein Fehler behoben, durch den das Symbol für die Ergebnisse des Dateivergleichs in der Statusleiste verkehrt herum angezeigt werden konnte.
Die Release Notes listen über 70 Neuerungen, Änderungen und Verbesserungen auf.
Ab sofort verfügbar
Beyond Compare 5.2.0.31950 ist ab sofort auf der Website des Herstellers erhältlich. Alternativ kann die neue Version der Vergleichsanwendung auch wie gewohnt bequem über die den Link am Ende der Meldung aus dem Download-Bereich von ComputerBase bezogen werden.
Für die Standard- und die Pro-Version stehen verschiedene Lizenzierungsmodelle zur Auswahl, die preislich zwischen 35 US-Dollar und 70 US-Dollar liegen. Die Testversion bietet den vollen Funktionsumfang der Pro-Version, der Testzeitraum beträgt 30 Tage.
Eine kostenlose und freie Alternative für Windows-Systeme könnte WinMerge darstellen.
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4,9 Sterne
Beyond Compare ist ein Tool zum Vergleichen des Inhalts von Ordnern, Dateien und Texten.
- Version 5.2.0 Deutsch
- Version 4.4.7 Deutsch
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