Apps & Mobile Entwicklung
Highguard: Entwickler patchen, Spieler ziehen weiter

Für Beobachter hat die letzte Stunde des Raid-Hero-Shooters Highguard längst geschlagen. Währenddessen veröffentlichen die Entwickler fast trotzig ein erstes Inhaltsupdate und wollen weiter patchen. Die Krux: Spieler ziehen weiterhin weiter.
Nach dem ersten schnellen Patch, der die Spieleranzahl von 3v3 auf optionale 5v5 anhob, bekommt das Spiel nun erstmals neue Inhalte. Sie umfassen eine neue Startbasis mit Luftschiff und ein neues Werkzeug für die Raid-Spielphase. Der Dietrich kann Türen aus der Entfernung öffnen beziehungsweise für das andere Team abschließen.
Darüber hinaus wird der Ingame-Shop um ein Reittier und weitere Skins ergänzt, die Wochenangebote von 5 auf 7 erhöht. Für die kommende Woche kündigt Wildlight Entertainment einen neuen Spielmodus an, der die Raid-Phase in den Vordergrund rücken soll. Im normalen Spiel wird sie erst erreicht, wenn Spieler den Schutzschild des Gegner-Stützpunktes deaktiviert haben – gilt aber als spaßigster Teil des Spiels.
Eigentlich war nach einer großen Entlassungswelle beim Studio, sinkenden Spielerzahlen und dem Abschalten der Webseite schon über das schnelle Aus von Highguard spekuliert worden. Auf dem Discord des Spiels erklärten die Entwickler allerdings, dass es sich um einen Serverwechsel handle, der aufgrund der daraus resultierenden Spekulationen um das Aus des Spiels und dem bereits eingetretenen Schaden für seinen Ruf niedrige Priorität bekommen habe.
Spieler gehen weiter
Inwieweit die ursprünglich in Aussicht gestellte Content-Roadmap noch Bestand hat, ist jedoch weiterhin unklar. Spieler hat Highguard aktuell nur noch recht wenige, aktuell liegt der Tages-Höchstwert auf dem PC laut SteamCharts bei nur noch 1.243 Nutzern, halb so viel wie noch vor fünf Tagen. Ist die Anzahl der Steam-Rezensionen von nur 780, davon nur etwa die Hälfte positiv, ein Indikator, interessiert sich zudem niemand für Highguard. Wie die Situation auf Konsolen aussieht, lässt sich damit aber nicht sicher sagen.
Wie lange der Shooter lebt, wird aber auch von den finanziellen Ressourcen des Studios abhängen. Deren Größe zogen die jüngsten Entlassungen in Zweifel, zumindest die Entwicklung selbst soll aber von einem Tencent-Tochterunternehmen finanziert worden sein, berichtet Game File. Öffentlich hatte Wildlight nur erklärt, dass das Studio finanziell gut aufgestellt sei, sich über Investoren aber ausgeschwiegen.
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6G-Entwicklung: 3 Gbit/s im 7-GHz-Band mit X-MIMO erreicht

In Zusammenarbeit mit der Korea Telecom (KT) und dem US-Messgeräte-Hersteller Keysight hat Samsung Electronics in einem Feldversuch die Funktionalität der X-MIMO-Technik im 7-GHz-Band demonstriert. Die Technik mit ihrer hohen Antennendichte gilt als Grundstein für kommende 6G-Funknetze.
X-MIMO mit hoher Antennendichte ein Schlüssel für 6G
X-MIMO steht für „eXtreme multiple-input multiple-output“ und ist eine Weiterentwicklung des Verfahrens zur drahtlosen Übertragung von Daten. Dank kürzerer Wellenlängen soll die Antennendichte das Vierfache der bisherigen 5G-Systeme erreichen. Die hohe Antennendichte sei der Schlüssel dafür, den Datendurchsatz weiter zu erhöhen und gleichzeitig die niedrigere Ausbreitungsdistanz im 7-GHz-Band zu kompensieren. So könne dennoch eine vergleichbare Abdeckung wie bei 5G erzielt werden.
3 Gbit/s im Feldversuch bei 7 GHz
In dem Feldversuch am Forschungs- und Entwicklungscampus von Samsung Electronics in Seoul wurden Daten mit einer Downlink-Rate von bis zu 3 Gbit/s (375 MB/s) erfolgreich übertragen. Während Samsung den Prototypen einer 6G-Basisstation mit 256 digitalen Ports beisteuerte, halfen KT und Keysight dabei, eine drahtlose Testumgebung im Freien aufzubauen. Dabei kam Keysights 6G-Terminal-Testbed zum Einsatz.
Noch ist nicht gesichert, welcher Frequenzbereich für den kommenden 6G-Funkstandard genau genutzt werden wird. Allerdings gilt das 7-GHz-Band als „vielversprechender Kandidat“, erklärt Samsung.
„Die Validierung der Leistungsfähigkeit der Antennentechnologie mit ultrahoher Dichte im 7-GHz-Band ist ein entscheidender Schritt hin zur Kommerzialisierung von 6G“, wird Jong-Sik Lee, der Executive Vice President und Leiter des Future Network Laboratory bei KT zitiert. „Durch unsere Zusammenarbeit mit KT und Keysight haben wir das Potenzial für signifikante Verbesserungen der Datenraten in der Kommunikation der nächsten Generation aufgezeigt“, sagte wiederum JinGuk Jeong, Executive Vice President und Leiter des Advanced Communications Research Center bei Samsung Research.
Kailash Narayanan, Senior Vice President und Präsident der Communications Solutions Group bei Keysight erklärte: „Diese Zusammenarbeit mit Samsung und KT unterstreicht, wie die branchenführenden 6G-Fähigkeiten von Keysight Innovationen in der Praxis beschleunigen, neue Frequenzbereiche für frühe 6G-Einsätze erschließen und die Lücke zwischen Forschung und Marktreife schließen, um KI-gesteuerte drahtlose Kommunikation der nächsten Generation zu ermöglichen, die den Kunden einen größeren Mehrwert bietet“.
AI-RAN ist auch ein Thema der nächsten Generation
Samsung und KT hatten im Dezember 2025 bereits gemeinsam den Einsatz von KI in einem kommerziellen Netz validiert. Artificial Intelligence – Radio Access Network (kurz AI-RAN) heißt diese Technik, die KI in die Infrastruktur von Mobilfunknetzen integriert, um damit die Leistung des Netzwerks zu optimieren.
Diese Technik ruft auch den KI-Pionier Nvidia auf den Plan. Das US-Unternehmen war im Oktober 2025 mit 1 Milliarde US-Dollar bei Nokia eingestiegen, um gemeinsam KI-gestützte Mobilfunknetzwerke zu entwickeln.
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Smartphone-weiter Dark Mode per App? Kein Problem
Wer das Display seines Smartphones in dunkle Farben hüllen möchte, kann das dank App-Unterstützung bewerkstelligen. Zumal die hierfür erforderliche Anwendung aktuell kostenlos angeboten wird. Allerdings nur für kurze Zeit.
In den beiden App-Stores von Google und Apple, dem Play Store und dem App Store, findet sich eine schier endlose Anzahl von Anwendungen. Einige dieser Apps sind kostenlos, andere wiederum kostenpflichtig. Was viele Nutzer jedoch nicht wissen: Viele kostenpflichtige Apps gibt es zeitweise auch ohne Gebühr, wenn sie Teil eines speziellen Angebots sind. Wir haben einige der spannendsten Apps, die aktuell gratis erhältlich sind, für Euch zusammengestellt.
Kostenlose Pro-Apps (Android)
- Dark screen filter (
0,69 Euro) – Diese Anwendung erweist sich ebenfalls als äußerst nützlich. Insbesondere für alle, die den Dark Mode zu schätzen wissen. Mit ihr kann das Display in dunkle Farbtöne getaucht werden, wobei sich die Intensität individuell einstellen lässt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, den Nachtmodus zu festgelegten Zeiten automatisch zu aktivieren. In den Bewertungen wird jedoch davor gewarnt, die Transparenz auf 100 Prozent zu erhöhen, da der Bildschirminhalt ansonsten nicht mehr sichtbar ist. (3,9 Sterne, 1.230 Bewertungen) - Defense Zone 2 HD (
2,69 Euro) – Wer diese Anwendung herunterlädt, den erwartet ein fesselndes Tower-Defense-Erlebnis mit markanter Militär-Atmosphäre. Statt bunter Ballons stehen hier schwere Geschütze und Bomber bereit, um Panzer und andere Gefechtsfahrzeuge ins Visier zu nehmen. Für eine kurzweilige Unterhaltung zwischendurch ist dieser Titel bestens geeignet. (3,8 Sterne, 14.700 Bewertungen) - Touch Lock : Lock touch screen (
0,69 Euro) – Welchen Nutzen hat eine App, die den Bildschirm blockiert, ohne ihn dabei auszuschalten? Ganz klar: Sie schützt Euch davor, bei der Wiedergabe von Videos oder Musik unbeabsichtigt Eingaben auf dem Display auszulösen. Darüber hinaus erweist sich das Programm als praktisch, wenn Ihr Euren Kindern Inhalte auf dem Tablet präsentieren möchtet. (3,9 Sterne, 365 Bewertungen) - 80er Jahre Musik Radio Pro (
0,50 Euro) – Hier trifft der Titel den Kern der Sache. Denn mit dem Download dieser Anwendung erhält man Zugang zu zahlreichen Radiosendern, die jedoch eines verbindet: Überall läuft Musik aus den 1980er-Jahren. Wer sich klanglich auf eine Reise in die Vergangenheit begeben möchte, findet in dieser App die passende Begleitung. (4,0 Sterne, 1.440 Bewertungen)
Gratis Premium-Apps (iOS)
- Tasks Pro: To-Do & Planner (
6,99 Euro) – Diese App ist als Organisationstool konzipiert und fällt zwar eher schlicht aus, deckt dabei aber nahezu alle wichtigen Features ab. Dazu zählen unter anderem farbige Kennzeichnungen, frei einstellbare Erinnerungen, eine zentrale Übersicht sowie die Option, Notizen per Sprache aufzunehmen. Gesprochene Inhalte werden automatisch in Text umgewandelt. Zusätzlich überzeugt die Anwendung durch eine klare Struktur und eine leicht verständliche Navigation. (keine Bewertungen) - The Secret of Crimson Manor (
0,99 Euro) – Wer diese Anwendung herunterlädt, taucht in eine Vielzahl fesselnder Mini-Rätsel ein. Welche Geheimnisse verbergen sich hinter den Wänden des Crimson Manor? Entdeckt es selbst. Zusätzlich überzeugt das Spiel mit ansprechender Grafik, einer unkomplizierten Point-and-Click-Steuerung und zahlreichen unterschiedlichen Schauplätzen, die erkundet werden wollen. (4,3 Sterne, 7 Bewertungen)
Gratis-Apps und ihre Fallstricke
Alle Apps, die wir hier vorstellen, waren zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels kostenlos verfügbar. Doch leider ist es häufig so, dass Entwickler nicht angeben, wie lange diese Angebote Bestand haben. Wenn Euch also eine App gefällt, solltet Ihr nicht zu lange warten und sie schnell herunterladen.
Bevor Ihr eine kostenlose App herunterladet, solltet Ihr jedoch immer einen Blick auf die App-Seite im Store werfen. Denn manchmal gibt es versteckte Stolpersteine, auf die ihr achten solltet.
In-App-Käufe
Die meisten kostenlosen Apps enthalten entweder Werbung oder bieten In-App-Käufe an. Bei einigen kostenpflichtigen Apps bleibt das jedoch ebenfalls nicht aus. Besonders dann, wenn es sich um ein Spiel handelt, das für Kinder gedacht ist, ist es wichtig, solchen Aspekten die nötige Aufmerksamkeit zu schenken.
Berechtigungen
Zahlreiche Apps sammeln Nutzerdaten und verkaufen diese oftmals weiter. Wenn Ihr also auf Nummer sicher gehen wollt, achtet darauf, dass Ihr nur die Berechtigungen erteilt, die die App wirklich benötigt. Ein Wecker benötigt beispielsweise keinen Zugriff auf Eure Kameras oder Kontakte, und eine Taschenlampe sollte auch nicht an Euren Standortdaten interessiert sein.
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Im Test vor 15 Jahren: AMDs Radeon HD 6950 mit 1 GByte war 20 Euro günstiger

Nachdem die Radeon HD 6950 ursprünglich mit 2 GByte Speicher auf den Markt kam und sich später an der Nvidia GeForce GTX 560 Ti messen musste, brachte AMD eine Variante der Radeon HD 6950 mit 1 GByte Speicher (Test) als kostengünstige Alternative heraus.
Alles gleich bei halbem Speicher
Die neue Version der AMD Radeon HD 6950 war identisch mit der vorherigen abgesehen von der von 2.048 MByte auf 1.024 MByte reduzierten Speicherkapazität. Das Speicherinterface war weiterhin 256 Bit breit und der Speichertakt lag wie zuvor bei 2.500 MHz, woraus sich eine Speicherbandbreite von 160.000 MByte/s ergab.
Preislich ging das mit einem mäßigen Rabatt einher. Die 2-GByte-Variante lag bei 231 Euro, während das 1-GByte-Modell ab 212 Euro erhältlich war. Nvidias GeForce GTX 560 Ti startete bei 202 Euro.
Optisch glich das Referenzdesign der 1-GByte-Version der Radeon HD 6950 dem größeren Modell nahezu wie ein Ei dem anderen. Einzig das Fehlen der Rückplatte gab einen Hinweis darauf, dass es sich nicht um das gleiche Modell handelte. Der Dual-Slot-Kühler mit dem 80-mm-Radiallüfter und Vapor Chamber wurde ebenfalls ohne Änderungen übernommen. Boardpartner wie HIS, Sapphire und XFX setzten auf ihre eigenen Kühllösungen anstatt auf das Referenzdesign.
Gewohnt gute Leistung
In den Benchmarks lieferte die AMD Radeon HD 6950 (1 GByte) die gewohnt sehr gute Leistung. Nvidias GeForce GTX 560 Ti ließ sie zwischen 5 und 18 Prozent hinter sich, abhängig von der Auflösung und den Einstellungen. Gegenüber der 2-GByte-Variante gab es in den meisten Szenarien keinen messbaren Unterschied. Einen echten Vorteil konnte das größere Modell nur in extremen Einstellungen von 2.560 × 1.600 Bildpunkten mit aktivierter vierfacher Kantenglättung erzielen.
Wer sich weniger Leistungsaufnahme oder niedrigere Temperaturen von dem kleineren Speicher erhoffte, der sollte enttäuscht werden. Im Gegenteil, im Test war die 1-GByte-Version sowohl energiehungriger als auch wärmer. Eine gute Erklärung gab es dafür nicht, außer dass die angelegte Spannung eventuell höher ausfiel – zum Testzeitpunkt ließ sich das aber nicht evaluieren. Wer der Radeon HD 6950 etwas mehr Leistung entlocken wollte, der konnte mittels Übertaktung auf eine mäßige Leistungssteigerung von etwa 6 bis 7 Prozent hoffen.
Fazit
Insgesamt gab es an der 1-GByte-Variante der Radeon HD 6950 wenig zu beanstanden. Das Kühlsystem der Referenzversion war nicht ideal, allerdings boten Boardpartner ohnehin ihre eigenen Lösungen an. Der kleinere Speicher machte sich Anfang 2011 in den meisten Titeln und typischen Einstellungen nicht bemerkbar. Andererseits war die Ersparnis von 20 Euro für den halbierten Speicher sehr mäßig. Gegenüber der GeForce GTX 560 Ti konnte die Radeon mit einer höheren Leistung glänzen, war aber lauter und energiehungriger.
In der Kategorie „Im Test vor 15 Jahren“ wirft die Redaktion seit Juli 2017 jeden Samstag einen Blick in das Test-Archiv. Die letzten 20 Artikel, die in dieser Reihe erschienen sind, führen wir nachfolgend auf:
Noch mehr Inhalte dieser Art und viele weitere Berichte und Anekdoten finden sich in der Retro-Ecke im Forum von ComputerBase.
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