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Höchste DRAM-Preise: Auch Micron verdient in Kürze mehr mit DRAM als mit HBM

Micron war stets sehr transparent und offen, was die hohen Kosten von HBM angeht. Diese führen nun dazu, dass der Hersteller mit DRAM schon bald mehr Gewinn einfährt. Zwar ist HBM pro Gigabyte immer noch deutlich teurer, beim drei- bis vierfachen Wafereinsatz geht die Rechnung am Ende zugunsten DRAMs auf.
Die zum Teil bereits vervierfachten Preise bei Speichermodulen im Einzelhandel lassen Speicherhersteller frohlocken. Die anvisierten Gewinnmargen werden noch einmal deutlich steigen und zu Beginn des neuen Jahres neue Rekordwerte zeigen. Dass diese am Ende sogar höher liegt als bei HBM, dem bisher ein rund achtfach so hoher Preis nachgesagt wurde, liegt an des ungleich komplizierterer Fertigung und dem Aufwand.
Micron war zuletzt stets sehr transparent zu technischen Gegebenheiten von HBM. Der Hersteller erklärte, dass HBM3E ungefähr die dreifache Wafermenge pro Bit gegenüber „D5“, also DDR5-Speicherchips, benötige, bei aber rund einem achtfach so hohen Preis wie DRAM war es bisher jedoch das bessere Geschäft.
HBM3E consumes three times the amount of silicon compared to D5 to produce the same number of bits. Looking ahead, we expect the trade ratio to increase with HBM4, and then again with HBM4E when we expect it to exceed 4 to 1. This sustained and significant increase in silicon intensity for the foreseeable future contributes to tightness for industry leading edge node supply and constrains capacity for non-HBM products.
Micron
Mit DRAM nun aber vier Mal so teuer wie zuvor und HBM4(E) auf dem Weg zu einem vierfach so hohen Waferverbrauch ist, kippt diese Rechnung ganz schnell in Richtung DRAM zurück. HBM4 übernimmt zur Mitte des kommenden Jahres und auch der HBM-Anteil an Microns Gesamtproduktion steigt, die Marge steigt dann laut neuesten Meldungen für Micron im DRAM-Bereich aber noch einmal an, während sie bei HBM etwas zurückgeht.
Zuletzt wurden bei den großen Herstellern vermehrt Gerüchte laut, dass sie die Produktion von DRAM wieder etwas mehr in den Fokus rücken würden. Offiziell bestätigen Hersteller so etwas nicht, Aufrüstungen bisheriger Anlagen und zusätzliche Kapazitätserweiterungen sollen jedoch nicht mehr nahezu ausschließlich HBM zur Verfügung stehen, sondern auch DRAM – der Tenor war hier vor einem halben Jahr noch ein ganz anderer. Auch SK Hynix und vor allem Samsung erwarten höhere Gewinnmargen mit DRAM, die mit HBM vermutlich nicht erreicht werden.
Micron ist kürzlich aus dem direkten Consumer-Geschäft durch die Marke Crucial ausgestiegen, der Fokus rückt klar auf professionelle Produkte. Western Digital erklärte kürzlich, dass der Anteil an Produkten für das Datacenter nun bald 90 Prozent des Umsatzes ausmachen. Für DRAM-Fertiger, die Datenzentren ausrüsten, dürften die Zahlen in ähnliche Regionen vordringen.
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Amazon haut Roborock Saugroboter für unter 200 Euro raus
Hochwertige Saugroboter mit Wischfunktion und Servicestation müssen gar nicht mehr allzu teuer sein. Bei Amazon kommt Ihr jetzt etwa schon für unter 200 Euro an ein beliebtes Roborock-Modell. Wie gut der Preis wirklich ist, zeigen wir euch hier.
Amazons Tipp, eine durchschnittliche Bewertung von 4,3/5 Sternen (über 500 Rezensionen) und laut Amazon über 2.000 Verkäufe im vergangenen Monat: der Roborock Q10 X5+ Saugroboter scheint mächtig beliebt. Und jetzt kostet der Haushaltshelfer samt Station nur noch 199,99 Euro.
Preis-Check: Günstiger war der Roborock noch nie!
Bevor wir euch den Roborock Q10 X5+ genauer vorstellen, nehmen wir erstmal den Preis genauer unter die Lupe. Wie bereits erwähnt, kostet euch der Saugroboter bei Amazon jetzt nur noch 199,99 Euro. Das entspricht immerhin 38 Prozent Rabatt auf den UVP. Wie gut das Angebot wirklich ist, zeigt aber erst der Preisvergleich und -verlauf.
Und siehe da: Kein anderer Händler ist günstiger als Amazon und generell war der Saugroboter noch nie günstiger, als jetzt. Der Preis überzeugt also auf jeden Fall schon mal.
10.000 Pa Saugkraft, LiDAR-Navigation & mehr
Doch was bietet euch der Roborock überhaupt? Allen voran besitzt der Q10 X5+ eine gute Saugkraft von 10.000 Pa sowie eine Wischfunktion mit 3 Stufen, damit auch klebrige Flecken gut entfernt werden können. Wichtig dabei: Die automatische Teppicherkennung hebt nicht nur den Mopp an, sondern erhöht auch von allein die Saugkraft, sodass neben Hart- auch Teppichböden gut von Staub befreit werden. Dank des Dual Anti-Tangle System soll dabei ebenso verhindert werden, dass sich Tierhaare und Co. verheddern.
Ein echter Vorteil mit Blick auf den niedrigen Angebotspreis ist die Auto-Entleerungsstation. Diese bietet einen Staubbehälter mit 2,7 l Volumen, wodurch Ihr laut Roborock bis zu 7 Wochen lang nicht selbst tätig werden müsst. Im Saugroboter selbst steckt währenddessen ein 350 ml Staubtank. Hinzu kommen dann noch all die weiteren Vorteile, die man von Roborock-Geräten gewohnt ist. So sollte etwa die LiDAR-Navigation für unfallfreie Fahrten durch die Wohnung sorgen, während Ihr über die App Zusatz-Features wie No-Go-Zonen oder eine fixe Spot-Reinigung nutzen könnt.
Mit diesem Symbol kennzeichnen wir Partner-Links. Wenn du so einen Link oder Button anklickst oder darüber einkaufst, erhalten wir eine kleine Vergütung vom jeweiligen Website-Betreiber. Auf den Preis eines Kaufs hat das keine Auswirkung. Du hilfst uns aber, nextpit weiterhin kostenlos anbieten zu können. Vielen Dank!
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Steam-Rabattaktion: Diese Woche sind (virtuelle) Brettspiele am Zug

Immer wieder hält Valve auf Steam abseits der vier großen jährlichen Steam Sales auch kleinere Rabattaktionen mit klarem Genre- oder Themenbezug ab. Immer wieder heißt dabei fast immer – auch im Jahr 2026. Jetzt ist eine Rabattaktion zu Brettspielen gestartet. Die Angebote laufen bis zum 2. Februar um 19:00 Uhr.
„Board Game Fest“ auf Steam
Gemeint sind im Rahmen der Angebote keineswegs bloß vom Wohnzimmertisch auf den Bildschirm geholte sprichwörtliche Brettspiele, sondern auch jede Art von Videospiel, die auf eine entsprechende Optik, Atmosphäre oder typische Spielmechaniken setzt. Die Kriterien werden dabei weit ausgelegt, sodass auch viele Rollen- und Strategiespiele mit im Preis reduziert sind. Der gewohnte Trailer zum Event stellt ausgewählte rabattierte Spiele kurz vor.
Neben rabattierten Games rückt Valve außerdem auch kostenlose Demos und bald erscheinende Games in den Mittelpunkt. Wie schon beim letzten Genre-Sale gibt es zwar neue Inhalte im Steam-Punkteshop, geschenkt erhalten Nutzer diese aber nicht mehr. Ein animierter Avatar, ein Profilrahmen und ein animierter Sticker kosten zwischen 1.000 und 3.000 Punkte.
Zu bedenken ist bei derartigen Rabattaktionen wie üblich, dass Sale-Preise nicht unbedingt Tiefstpreise sein müssen. Eine Übersicht über derzeit reduzierte Spiele, bisherige Tiefstpreise und diverse Filter-Optionen liefert die Datenbank SteamDB. Wer am Event teilnehmende und derzeit im Preis reduzierte Spiele empfehlen möchte, kann dies gerne in den Kommentaren tun. Auch Anmerkungen oder Erfahrungen zu teilnehmenden Titeln sind gerne gesehen.
Nach dem Steam Sale ist vor dem Steam Sale
Beim Festival der Brettspiele handelt es sich nach einer Aktion zu Detektivspielen um das zweite Rabatt-Event des Jahres. Weiter geht es schon wenige Tage darauf, denn am 5. Februar steht ein Spotlight-Event zu „Tastaturbildspielen“ an. Die Übersetzung ins Deutsche ist ein wenig fragwürdig, gemeint sind Spiele, in denen auf der Tastatur getippt werden muss – entweder, um schnelles Schreiben am Rechner zu erlernen oder aber, um High-Scores zu knacken.
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Zeigt Apple die neue Siri schon in wenigen Wochen?
Apple drückt beim Thema KI (endlich) aufs Tempo: Durch eine strategische Partnerschaft mit Google soll Siri bekanntlich schon bald ein massives Upgrade erhalten und endlich wirklich intelligent werden. Die ersten Neuerungen sehen wir offenbar bereits in wenigen Wochen.
Nachdem Apple im Rennen um die Vormachtstellung im Bereich der künstlichen Intelligenz zuletzt ins Hintertreffen geraten schien, leitet der Konzern seit kurzem eine strategische Wende ein. Die angekündigte, tiefgreifende Partnerschaft mit Google zur Integration der Gemini-Technologie ist dabei mehr als nur ein Software-Update; sie ist das Ergebnis einer bewussten strategischen Entscheidung unter Druck. Der gewöhnlich gut informierte Bloomberg-Reporter Mark Gurman skizziert nun einen ambitionierten, gestaffelten Fahrplan, wie es mit Siri weitergeht.
Spannend: Schon im Februar könnten wir einen Blick auf die neue Siri werfen! Die von Gurman prognostizierte Roadmap für die Siri-Neuerungen lässt sich in drei klar definierte Phasen unterteilen.
Apples Fahrplan für die „neue“ Siri
Los geht’s mit der Präsentation im Februar. In der zweiten Februarhälfte plant Apple, die ersten Ergebnisse der Kooperation mit Google vorzustellen. Ob dies im Rahmen eines großen Medien-Events oder eines diskreteren Briefings für die Presse geschieht, ist derzeit noch unklar. Fest steht jedoch, dass in diesem Zeitraum auch die Beta-Version von iOS 26.4 ansteht. Das ist dann die erste Version des Betriebssystems, welche die neuen, von Gemini unterstützten Siri-Funktionen enthält.
Phase 2 steht dann mit dem Rollout im Frühjahr an. Der öffentliche Release von iOS 26.4 und damit der ersten Stufe der neuen Siri ist für März oder Anfang April geplant. Diese Version wird sich auf grundlegende Verbesserungen konzentrieren, die dem Assistenten ein tieferes Verständnis für den Nutzerkontext verleihen. Dazu gehört die Fähigkeit, Informationen app-übergreifend zu verknüpfen. So kann Siri beispielsweise Flugdaten aus einer E-Mail mit einer Restaurantreservierung in den Nachrichten abgleichen.

Auch eine verbesserte Bildschirmerkennung („On-Screen Awareness“) wird eingeführt. Technisch setzt Apple hier auf eine hybride Infrastruktur: Einfache Anfragen werden direkt auf dem Gerät verarbeitet („On-Device“), während komplexe Aufgaben an Apples „Private Cloud Compute“-Server ausgelagert werden. Diese leistungsstarken Funktionen haben jedoch ihren Preis: Sie bleiben dem iPhone 15 Pro sowie den neueren Modellen der 16er- und 17er-Serie vorbehalten.
Der nächste und wohl entscheidende Schritt soll auf Apples alljährlicher Entwicklerkonferenz WWDC im Juni erfolgen. Im Rahmen der Vorstellung von iOS 27 wird die Enthüllung einer „komplett neu gestalteten Siri“ erwartet. Diese Version, intern unter dem Codenamen „Campos“ entwickelt, soll Siri zu einem vollwertigen Chatbot machen. Es entsteht quasi eine Gemini-basierte Siri, die fähig ist, fortlaufende, dynamische Konversationen zu führen. Dies markiert einen potenziell fundamentalen Wandel in Apples Infrastruktur-Philosophie, denn laut aktuellen Informationen könnte diese fortschrittliche Version direkt auf der Infrastruktur von Google laufen, um mit modernsten KI-Systemen konkurrieren zu können.
Apple scheint also wirklich wild entschlossen, die jahrelangen Defizite seines Sprachassistenten jetzt wirklich zeitnah zu beheben. Seid Ihr gespannt, oder lässt Euch das bis hierhin (noch) komplett kalt?
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