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In Win W50: Dieses Glaskasten-Gehäuse lebt die „W“-Form

Rechteckige Glaskästen setzt In Win das W50 entgegen. Das wölbt sein Glas zur Seite und bringt es wie seine gesamten Linien in zackig-auffallende „W“-Form. Überaus geräumig ist es mit einem Volumen von gut 100 Litern obendrein.
Für „mutige Baumeister“ sei das W50, erklärt In Win. Trotz zahlreicher Glasflächen, die in Dreiecksform gestaltet sind, soll der Fokus des Towers auf der Kühlung von Komponenten liegen, unter anderem durch das Platzangebot als Joker.
Kühlung im Detail
Denn das lässt Raum für CPU-Kühler und Grafikkarten praktisch beliebiger Größen und damit der höchsten Leistungsklassen. Festplatten werden hinter dem Mainboard-Tray an einer Halterung aus dem Weg geräumt, die entweder zwei 2,5″- oder 3,5″-Festplatten aufnimmt. Theoretisch reicht das Volumen auch, um mehrere Radiatoren für eine Wasserkühlung zu nutzen. Je ein 360-mm-Wärmetauscher passt an Front und Oberseite.
Beim Blick auf die Belüftung erscheint diese Behauptung für das Gehäuse allerdings erklärungsbedürftig, zumindest wenn sie mit maximierter Kühlleistung der Spitzenklassen gleichgesetzt wird. Als Glaskasten verbietet sich die – hier angeschrägte – Front als Ort für Lüfter, am Boden sitzt bereits das Netzteil.
So bleiben im W50 nur Heck, Deckel und das rechte Seitenteil, um Lüfter mit direktem Zugang zur Außenluft zu installieren. Zwei weitere 120-mm-Lüfter können, sofern überlange Schrauben vorhanden sind, von oben auf dem Netzteil-Shroud zur Unterstützung des GPU-Kühlers montiert werden. Mesh-Gehäuse können mehr, bei Glaskästen liegt der Fokus aber auch primär auf der Präsentation, nicht dem letzten Grad Komponententemperatur.
Mitgeliefert werden vier beleuchtete VX120-Vortex-Lüfter. Sie können über ein PWM-Signal zwischen 600 und 1.600 U/min betrieben werden, die maximale Lautstärke liegt laut Hersteller bei 31,7 dBA. Die Beleuchtung wird an einem integrierten Hub synchronisiert.
Preis und Verfügbarkeit
Wann und zu welchem Kurs das W50 im Handel erhältlich sein wird, ist noch unklar. In Win selbst listet es noch nicht einmal im eigenen Webshop. Da die Spezifikationen bereits feststehen und die Produktseite vollständig ist, kann mit einer Verfügbarkeit in den kommenden Monaten gerechnet werden.
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Samsung Galaxy TriFold im Hands-on
Auf der CES hat Samsung mit dem Galaxy TriFold ein echtes Highlight im Gepäck. Wir hatten die Gelegenheit, das außergewöhnliche Gerät vor Ort in Las Vegas auszuprobieren. Hier schildern wir Euch unsere ersten Eindrücke zu einem Smartphone, das Ihr so garantiert noch nie gesehen habt.
Faltbare Smartphones gehören mittlerweile fast zum Alltag. Das Galaxy Fold ist bereits in der siebten Generation und technisch so ausgereift, dass es sich fast ohne Kompromisse nutzen lässt. Dennoch war die Rückkehr zu einem klassischen „Barren-Smartphone“ nach längeren Testphasen oft eine Erleichterung. Auch wenn die bisherigen Foldables technisch faszinieren, hielt sich der echte Mehrwert im Alltag oft in Grenzen.
Das kompakte Flip trägt zusammengeklappt in der Hosentasche ganz schön auf, und das große Fold konnte aufgrund seines fast quadratischen Formats selten voll überzeugen: Filme haben riesige schwarze Balken und auch bei Dokumenten gewinnt man nur wenige Zeilen dazu.
Hat Samsung den perfekten Formfaktor gefunden?
Das Galaxy TriFold geht diese Probleme anders an. Wenn Ihr das Gerät komplett aufklappt, blickt Ihr auf ein sattes 10-Zoll-Display im bewährten 4:3-Format. Das bedeutet: Fotos lassen sich in voller Pracht genießen und Videos laufen mit deutlich schmaleren Rändern. Auch produktives Arbeiten ergibt hier endlich Sinn, denn im Grunde haltet Ihr ein vollwertiges 10-Zoll-Tablet in den Händen.

Dieser Luxus hat jedoch seinen Preis beim Formfaktor. Während das aktuelle Fold7 kaum dicker als ein normales Handy ist, trägt die dritte Display-Schicht beim TriFold deutlich auf. Mit rund 13 Millimetern Dicke entspricht das TriFold etwa anderthalb herkömmlichen Smartphones. Auch das Gewicht ist mit 309 Gramm spürbar höher – gut 50 Prozent mehr als gewohnt.
Der erste Eindruck des Galaxy TriFold
Man kann sich das Samsung Galaxy TriFold im Grunde wie ein erweitertes Fold7 vorstellen. Die beiden äußeren Drittel des Bildschirms werden hierbei auf das mittlere Drittel gefaltet. Ein großer Vorteil gegenüber dem Huawei Mate XT Tri-Fold: Das empfindliche Innendisplay ist im geschlossenen Zustand komplett geschützt, da außen robustes Glas den Abschluss bildet. Das ist essenziell, da flexible Panels immer noch kratzanfälliger sind.

Die Präsentation auf der CES in Las Vegas zeigte die gewohnt hohe Verarbeitungsqualität, die Ihr von Samsung kennt. Die Scharniere wirken robust und halten das Gerät in jedem Winkel stabil. Schaut man genauer hin, erkennt man, dass das rechte Scharnier etwas massiver gebaut ist als das linke – logisch, denn es muss die zusätzliche Display-Lage umschließen. Wichtig für die Nutzung: Die linke Seite muss immer zuerst eingeklappt werden. Solltet Ihr die Reihenfolge vertauschen, warnt Euch das Gerät mit einer Vibration und einer entsprechenden Animation.
Beim Design setzt Samsung auf ein dunkles Blaugrau in Carbon-Optik. Das wirkt vielleicht nicht ganz so edel wie die Farbpalette des Fold7, unterstreicht aber den innovativen, fast technischen „Prototyp-Charakter“ dieses Geräts sehr passend.
Der Marktstart für das Galaxy TriFold ist in den USA noch für das erste Quartal geplant. Ob und wann wir dieses einzigartige Falt-Wunder auch hier in Europa kaufen können, hat Samsung bislang noch nicht verraten.
Jetzt seid Ihr gefragt: Ist ein dreifach faltbares Smartphone für Euch der nächste logische Schritt oder wäre Euch das Gerät am Ende zu schwer und klobig?
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Lenovo ThinkBook Plus Gen 7 Auto Twist: Dieses Notebook begrüßt mit einer Tanzeinlage

Vom Konzept zum finalen Produkt in rund anderthalb Jahren: Lenovo zeigt auf der CES die Serienversion des ThinkBook Plus Gen 7 Auto Twist, dessen Bildschirm an einem motorisierten Scharnier befestigt ist, sodass es sich öffnen, schließen und drehen kann. Zumindest zur Messe gehört dazu auch eine Begrüßung mit kurzer Tanzeinlage.
Zur IFA noch ein Proof of Concept
Nach der ersten Vorstellung als „Proof of Concept“ zur IFA im September 2024 hat Lenovo das damals noch „Auto Twist AI PC“ genannte Notebook jetzt als ThinkBook Plus Gen 7 Auto Twist zur Serienreife entwickelt. Es soll im Juni dieses Jahres zum „geschätzten Startpreis“ von 1.399 Euro in Deutschland auf den Markt kommen.
Motorisiertes Drehgelenk für verschiedene Modi
Highlight des Notebooks ist der 14 Zoll große OLED-Bildschirm mit 2.880 × 1.800 Pixeln, 120 Hz, 500 nits und Touch-Unterstützung. Es ist allerdings weniger das Display selbst, sondern das motorisierte Doppel-Drehgelenk, mit dem sich das ThinkBook Plus Gen 7 Auto Twist von der Masse abhebt. Im Vergleich zum damaligen Konzept hat Lenovo einen schnelleren und leiseren Motor verbaut, sodass der Start respektive Wechsel zum Notebook-, Tablet- oder Sharing-Modus weniger Zeit benötigt. Die unterschiedlichen Modi sind über entsprechende Sprachbefehle erreichbar.
Notebook folgt dem Anwender im Raum
Über den Motor kann das Notebook zum einen zwischen den verschiedenen Modi wechseln, zum anderen kann der Nutzer das Gerät so konfigurieren, dass es dem Anwender über die 10-Megapixel-Webcam im Raum folgt. So sollen zum Beispiel Präsentationen weniger statisch ausfallen, etwa wenn sich der Anwender während eines Vortrags in verschiedene Richtungen und Höhen vor dem Notebook bewegt.
Tanzeinlage zur Begrüßung
Speziell für die CES 2026 hat sich Lenovo zudem zwei Gags einfallen lassen: Eine Begrüßung mit Tanzeinlage und die Steuerung des Bildschirms mittels App. Beides sind erst einmal nur Umsetzungen für die Messe, zumindest die Steuerung mittels App könnte bis zum Marktstart im Juni aber noch umgesetzt werden. Lenovo erklärte zudem, dass sich über das Notebook auch ein Haustier wie eine Katze verfolgen ließe, während der Nutzer außer Haus ist. Auch das war allerdings erst einmal nur ein Szenario für den Hands-on-Showcase des Herstellers.
Intel Panther Lake bildet die Basis
Abseits des speziellen Bildschirms ist das ThinkBook Plus Gen 7 Auto Twist ein ganz normales Notebook auf Basis von Intel Panther Lake. Die exakten Prozessormodelle, die Lenovo in dem Notebook anbieten wird, wurden zur Messe noch nicht genannt. Zur Auswahl werden aber bis zu 32 GB RAM und bis zu 2 TB SSD-Speicher stehen.
In dem 313 × 233 × 16-23,9 mm großen und ab 1,4 kg schweren Chassis bringt Lenovo Anschlüsse für zweimal Thunderbolt 4, zweimal USB-A 3.2 Gen 2 sowie jeweils einmal Audio und HDMI 2.1 unter. Drahtlos wird Wi-Fi 7 geboten. Die Batterie misst 75 Wh und soll das Notebook Lenovo zufolge sicher durch einen gesamten Arbeitstag bringen.
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Amazon setzt auf diese Besetzung
Lara Croft kehrt zurück – und diesmal mit einer Besetzung, die aufhorchen lässt. Amazon setzt für seine neue Tomb-Raider-Serie auf große Namen, bekannte Gesichter und spannende Neuzugänge. Was das über Ton und Richtung der Serie verrät, ist jetzt klarer denn je.
Lange wurde spekuliert, jetzt liegt alles offen auf dem Tisch: Amazons neue Tomb-Raider-Serie nimmt konkrete Formen an. Mit der finalen Cast-Liste zeigt sich, wohin die Reise geht – weg vom reinen Nostalgie-Trip, hin zu einer Serie, die das Franchise neu auflädt, ohne seine Wurzeln zu vergessen. Und ja: Diese Mischung wirkt erstaunlich selbstbewusst.
Lara Croft bekommt ein neues Gesicht
Im Zentrum steht natürlich Lara Croft selbst – gespielt von Sophie Turner. Für Euch dürfte klar sein: Amazon will keine Kopie früherer Inkarnationen, sondern eine eigenständige Interpretation. Turner bringt nicht nur Serienerfahrung mit, sondern auch die nötige Präsenz, um Lara als moderne, entschlossene Abenteurerin zu zeigen.
Spannend ist dabei weniger der Name als das Signal dahinter: Diese Lara soll nicht einfach nur ikonisch sein, sondern emotional greifbar. Eine Heldin, die nicht unverwundbar wirkt, sondern ihren Platz in einer komplexen Welt behaupten muss.
Starpower auf der Gegenseite
Dass Amazon es ernst meint, zeigt vor allem die Antagonistenwahl. Mit Sigourney Weaver übernimmt eine echte Hollywood-Ikone die Rolle von Evelyn Wallis. Ihre Figur ist keine klassische Bösewichtin, sondern eine einflussreiche Gegenspielerin mit eigenen Zielen – jemand, der Laras Fähigkeiten gezielt ausnutzen will.
Ebenfalls dabei: Jason Isaacs als Atlas DeMornay, Laras Onkel. Eine familiäre Verbindung, die Konfliktpotenzial verspricht und die Geschichte stärker erdet. Das hier wird kein Schatzsucher-Abenteuer von der Stange.
Fan-Service trifft neue Ideen
Fans der Spiele dürfen sich freuen: Der legendäre Butler Winston ist dabei, gespielt von Bill Paterson. Auch Zip, Laras technischer Rückhalt, kehrt zurück. Gleichzeitig erweitert die Serie das Universum um neue Figuren – vom Pilot mit Humor bis zum illegalen Schatzjäger mit Vergangenheit. Hier zeigt sich die Handschrift von Phoebe Waller-Bridge, die als Showrunnerin bewusst auf Balance setzt. Bekanntes wird nicht einfach recycelt, sondern in neue Konstellationen überführt. Nostalgie ja – Stillstand nein. Das könnte sich als vielversprechendes Konzept für die Serienadaption des Kultgames erweisen.

Mehr als nur ein Serien-Ableger
Produziert wird die Serie für Amazon unter dem Dach der MGM Studios, was die Ambitionen zusätzlich unterstreicht. Das Ziel ist klar: Tomb Raider soll nicht nur Fans abholen, sondern auch als moderne Abenteuerserie funktionieren – mit starken Figuren, klaren Konflikten und internationaler Strahlkraft. Für Euch heißt das: Diese Serie will nicht einfach nur gefallen. Sie will das Franchise neu definieren – und hat dafür erstaunlich gute Karten.
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