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Instagram pusht Original Content – nicht mehr nur bei Reels
Wer kopiert, verliert: Instagram weitet die Original Content Guidelines auf Posts und Karussells aus. Accounts, die überwiegend fremde Inhalte ohne eigenen kreativen Beitrag posten, werden damit von Empfehlungen ausgeschlossen.
Wenn du 2026 auf Instagram wachsen willst, geht es weniger um Perfektion und mehr um Beiträge mit Substanz. Schon Anfang des Jahres zeichnete sich dieser Kurs ab, als der Plattformchef Adam Mosseri erklärte, dass der klassische Hochglanz-Feed ausgedient hat. Doch nicht nur Authentizität zählt, sondern zunehmend auch Originalität.
Mit den aktualisierten Original Content Guidelines definiert die Plattform klarer, was als originell gilt, und setzt weitere Anreize für eigene Beiträge. Original Content erhält mehr Reichweite, während Accounts, die überwiegend fremde Inhalte ohne eigenen kreativen Beitrag posten, etwa Reposts oder Screenshot-Sammlungen, aus Empfehlungen herausfallen. Bereits seit 2024 priorisiert die Plattform bei Reels Original Content und schließt Reuploads ohne eigenen kreativen Beitrag aus Empfehlungen aus. Jetzt überträgt Instagram diese Regeln auch auf Fotos und Karussells.
„Der Hochglanz-Feed ist tot“:
Instagrams Kurs für 2026
So definiert Instagram jetzt Original Content
Instagram möchte gegen Aggregator-Content vorgehen und will Formate wie Meme- oder Screenshot-Sammlungen aus Empfehlungen verdrängen. Stattdessen priorisiert die Plattform Original Content und versucht, das ursprüngliche Werk algorithmisch zu erkennen und bevorzugt auszuspielen. Mit den aktualisierten Original Content Guidelines definiert Instagram deshalb deutlich präziser, was als originell gilt und was nicht. Die wichtigsten Änderungen im Überblick:
- Mehr Gewicht für Original Content: Instagram passt die Bewertung an und priorisiert Original Content stärker im Feed und in Empfehlungen.
- Ausweitung auf alle Formate: Instagram überträgt die bisherigen Reels-Regeln auf Fotos und Karussells.
- Reuploads verlieren Reichweite: Instagram schließt Accounts ohne „meaningful creative input“ von Empfehlungen aus.
- Definition von Original Content: Instagram erkennt Inhalte als Original Content an, wenn Creator sie selbst erstellen oder eine eigene Perspektive einbringen.
- Dritt-Content bleibt erlaubt – aber nur mit Mehrwert: Instagram pusht fremde Inhalte nur, wenn Creator sie „materially edit“ und sichtbar aufwerten.
- Low Effort Edits reichen nicht: Instagram bewertet reine Captions, einfache Overlays, Wasserzeichen, Credits, Untertitel oder Sticker nicht als ausreichenden kreativen Beitrag.
- Einfacher Creator-Test: Instagram rät Creatorn, zu prüfen, ob ihr Beitrag ohne ihren Anteil im Kern gleich bleibt.
- Neue Orientierung für Creator: Instagram setzt auf Collabs, Remix und Paid Partnership Labels für die korrekte Einordnung von Inhalten.
- Mehr Transparenz: Instagram ermöglicht es Creatorn, im Account-Status Einschränkungen bei der Reichweite einzusehen.
Konkrete Beispiele für Original Content sowie zulässige und unzulässige Bearbeitungen stellt Instagram auf der Creators-Plattform und im Help Center bereit.
Mehr Chancen für Instagram Creator mit eigener Handschrift
Mit den neuen Original Content Guidelines stärkt Instagram Creator, die eigene Stories erzählen, indem die Plattform Originalität mit Reichweite formatübergreifend belohnt. Langfristig will Instagram ein Umfeld schaffen, das kreative Talente anzieht, bindet und Nutzer:innen durch kontinuierlich neue Inhalte überzeugt. Reines Weiterverteilen fremder Inhalte verliert an Relevanz, eigene Ideen und Perspektiven gewinnen an Bedeutung.