Künstliche Intelligenz

iOS 27: Mehr Tempo, besserer Schutz, neue Siri


Apple hat am Montag iOS 27 auf der Entwicklerkonferenz WWDC vorgestellt. Während der Konzern im letzten Jahr mit Liquid Glass vor allem einen neuen Look präsentierte, wird nun in mehreren Bereichen nachgebessert: Im Fokus stehen Performance, Sicherheit und KI.

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Apple will die Lesbarkeit von Liquid Glass verbessern. Nutzer können die Intensität des Milchglaseffekts über einen Schieberegler an ihre Vorlieben anpassen. App-Icons wurden angepasst, damit sie schärfer erscheinen.

Außerdem will Apple die Geschwindigkeit erhöhen. Das neue Betriebssystem soll sich durch die Bank schneller anfühlen. So starten Apps bis zu 30 Prozent schneller. Das gilt nicht nur für eigene Apps, sondern auch für die von Drittanbietern. Wie die anderen Betriebssysteme bekommt iOS eine neue interne Suche samt Index. Das soll das Suchen über Spotlight deutlich beschleunigen.

In Zusammenarbeit mit verschiedenen Erziehungsexperten und Kinderärzten will Apple den Kinderschutz seiner Geräte deutlich verbessern. Dazu hat Apple die bisherige Schutzfunktion „Bildschirmzeit“ deutlich überarbeitet.

Bestehende Accounts lassen sich in Kinderaccounts umwandeln, die verschiedene Inhaltsfilter mitbringen. Eltern können darüber etwa prüfen, welche Apps installiert oder welche Webseiten angesehen werden dürfen. Kinder können dabei gezielt Anfragen an die Eltern schicken, um den Besuch bestimmter Webseiten freizuschalten.

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Über „Communication Safety“ will Apple sicheres Nachrichtenschreiben ermöglichen. Neue Personen, die sich nicht im Adressbuch des Kindes befinden, müssen von den Eltern erst bestätigt werden, bevor Kinder mit ihnen chatten können. Das soll Grooming vorbeugen. Auch die Inhaltsfilter der Nachrichten-App arbeiten strenger: Während diese bisher nur sexuelle Inhalte und Nacktheit ausgeblendet haben, greift der Filter nun auch bei Gewaltdarstellungen ein.

Eltern können künftig feste Zeiten vergeben, die die Kinder und Jugendlichen vor dem Gerät verbringen. Im „Screen Time Schedule“ lassen sich etwa Zeiten für Social Media, das Web oder Spiele festlegen. Obendrein können Eltern festlegen, welche Apps zu bestimmten Zeiten erlaubt sind und welche nicht.

Apples Fotos-App kann nun Fotoalben anzeigen, die man mit Windows- oder Android-Nutzern teilt. Die Health-App wird um Funktionen ergänzt, mit denen Nutzerinnen ihre Menopause tracken können. Die AirPods erhalten ein neues Einstellungsmenü, in dem sich der Klang per Equalizer anpassen lässt.

iOS 27 soll sich auch auf älteren Geräten performant anfühlen. Das neue System wird auf allen iPhones laufen, die bereits iOS 26 unterstützen. Mindestvoraussetzung ist demnach ein iPhone 11.

Die Meldung wird im Laufe des Abends aktualisiert. Zeitnahe Informationen zur WWDC 2026 finden Sie in unserem Live-Ticker.


(hze)



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