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Japans neue Chip-Foundry: Rapidus liefert 2-nm-PDKs, Kunden bleiben aber Fehlanzeige

Der mit viel staatlicher Unterstützung aufgebaute Halbleiterhersteller Rapidus stellt seine PDKs für 2-nm-Chips bereit. Doch wer wird sie nutzen um Chips bei Rapidus in Auftrag zu geben? Das Unternehmen schweigt dazu weiterhin. Das lässt nach wie vor Zweifel an dem ehrgeizigen Vorhaben im Raum stehen.
Finanzierungsgerüchte dementiert Rapidus
In den letzten zwei Wochen taucht Rapidus als Quasi-Startup der Halbleiterindustrie regelmäßig in den Schlagzeilen auf. Mal war es die mögliche Serienfertigung der 2-nm-GAA-Chips, die ab Ende 2027 beginnen soll und sich im Jahr 2028 bereits verdreifachen könnte, mal aber auch nur Gerüchte, wie es um die Finanzierung bestellt ist. Gerüchte über Probleme beim Geld dementiert Rapidus dabei sofort:
While we are considering a capital increase by private-sector companies, there are no matters requiring disclosure at this time. Should we determine that there are facts requiring disclosure, we will announce them promptly.
Rapidus
Doch woher kommt das Geld?
Doch es ist und bleibt das Geld, das Zweifel an der großen Zukunft der Foundry nicht abebben lässt. Namhafte Partner trauen sich bisher nämlich nicht an eine Investition in die Fabrik heran, so ist es letztlich der japanische Staat, der das Geld aufbringt. Bisher sind das 2,9 Billionen Yen, umgerechnet knapp 16 Milliarden Euro – bis 2030 soll das Investitionsvolumen eigentlich durch private Investoren noch einmal knapp verdoppelt werden. Doch eben diese Investoren gibt es nach wie vor nicht. Kritische Stimmen in Japan forderten deshalb bereits im letzten Jahr von der Regierung einen Plan B.
PDKs für 2 nm bereit, Kundschaft gesucht
Südkoreanische Medien berichten nun, dass Rapidus in diesem Monat auch das Process Design Kit (PDK) für die 2-nm-Fertigung fertiggestellt und interessierten Kunden zur Verfügung gestellt hat. Rapidus setzt auf IBM-Technik und aktuelle ASML-Maschinen des Typs NXE:3800E, also modernste EUV-Belichter. Damit wurden die ersten Chip-Prototypen auch bereits in 2 nm mit Gate-all-around-Transistoren aus den Maschinen bezogen. Dies waren keine echten Produkte, sondern nur Testchips um zu sehen, ob die Fertigung überhaupt funktioniert. Das finale PDK soll nun Kundschaft bringen.
TSMCs kürzliche Bestätigung, in Japan die zweite Fabrik nun auch für die 3-nm-Fertigung auszulegen, kommt für Rapidus dabei zur Unzeit. TSMCs N3-Prozesse sind inzwischen breit erprobt und vielfältig im Einsatz, dagegen dürfte auch eine als 2-nm-Prozess beschriebene Lösung von Rapidus zum Start vermutlich nicht bestehen können – auch wenn auf dem Papier genannte Daten sehr vielversprechend aussehen. Doch bis es echte Fakten gibt, bleibt die Frage., was Rapidus kann, schlichtweg ungeklärt.
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CPU-Gerüchte: AMD Ryzen Olympic Ridge mit 6 bis 24 Kernen

Zuletzt hatte der treffsichere User „HXL“ alias @9550pro die mutmaßliche Größe eines Zen-6-Chiplets (CCD) der nächsten CPU-Generation von AMD genannt. Jetzt liefert er Hinweise auf die Modellpalette, die von 6 Kernen bei einem kastrierten Chiplet bis zu 24 Kernen mit zwei voll bestückten CCDs reichen soll.
Wie so oft kryptisch, aber im Kontext zu früheren Meldungen dann doch relativ eindeutig erscheint der neue Hinweis von „HXL“ auf X. Diese weisen darauf hin, dass die neue Generation AMD Ryzen, denen der Codename Olympic Ridge zugesprochen wird, in der Konfiguration mit nur einem Chiplet in Form von CPU-Modellen (SKUs) mit 6, 8, 10 und 12 Kernen erscheinen könnte. Dass bei Olympic Ridge die Zahl der Kerne von bisher 8 (Zen 5) auf 12 (Zen 6) steigt, gilt als nahezu gesichert. Bei den Einstiegsmodellen wären dementsprechend einige Kerne deaktiviert. So können auch teildefekte Dies noch Verwendung finden.
In der Konfiguration mit zwei Chiplets seien nun 8 + 8 für 16 Kerne, 10 + 10 für 20 Kerne und 12 + 12 für das Maximum von 24 Kernen (und 48 Threads) zu erwarten. Bei Ryzen 9000 mit Zen 5 liegt das Maximum noch bei 16 Kernen (8 + 8), wie sie der Ryzen 9 9950X (Test) bietet.
Erst Ende Januar trafen aus der gleichen Quelle die ersten Hinweise auf die Chip-Fläche eines Zen-6-CCD für Olympic Ridge ein. Mit angeblich 76 mm² wären die 12 Zen-6-Kerne mitsamt 48 MB L3-Cache nur wenig größer als ein Zen-5-CCD mit 8 Kernen und 32 MB L3. Ergo soll es 50 Prozent mehr Kerne und L3-Cache auf nahezu gleicher Fläche geben. Der feinere Herstellungsprozess N2 vom Auftragsfertiger TSMC könnte das ermöglichen.
Ob die neue Serie den naheliegenden Namen Ryzen 10000 oder Ryzen 11000 (da zuletzt immer ungerade) tragen wird, bleibt abzuwarten. Gesichert ist aber, dass die neuen Prozessoren weiterhin im Sockel AM5 Platz nehmen werden. Es genügt voraussichtlich sogar ein BIOS-Update, um sie auf bestehenden Mainboards einzusetzen, denn Hersteller wie Asus, ASRock und MSI haben schon „Next Gen CPU Support“ versprochen.
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Darum empfehlen wir diese 3 Over-Ear-Modelle
Homeoffice klingt entspannt, bis der Laptoplüfter aufdreht, die Nachbarn bohren und das Mikrofon bei kleinsten Geräuschen spinnt. Gute Kopfhörer machen hier den Unterschied. Wir haben drei Modelle herausgesucht, die genau dafür gebaut sind.
Der Markt für Over‑Ear‑Kopfhörer entwickelt sich rasant, und einige Modelle setzen sich durch besonders starke Ausstattung und moderne Technik ab. Gerade fürs Homeoffice sind Geräte gefragt, die gutes Noise-Cancelling, klare Sprachübertragung und hohen Tragekomfort kombinieren. Drei aktuelle Kopfhörer erfüllen diese Anforderungen besonders überzeugend, und genau diese schauen wir uns im Detail an.
Sony WH-1000XM5 – Premium-Noise-Cancelling
Der erste ideale Home-Office-Kopfhörer ist ein Modell von Sony, das für sein hochwertiges Noise-Cancelling bekannt ist. Es geht um das Modell „WH-1000XM5“, das mit super Bewertungen glänzt. Besonders ist hier, dass zwei spezielle Noise-Cancelling-Prozessoren verbaut sind, die Umgebungsgeräusche super ausblenden. Für Meetings oder Telefonate sind an jeder Ohrmuschel je zwei Mikrofone verbaut, die kontinuierlich Geräusche aus allen Richtungen analysieren. Die integrierte Precise‑Voice‑Pickup‑Technologie sorgt dafür, dass deine Stimme bei Anrufen klar und deutlich übertragen wird.
Außerdem bringt der Kopfhörer noch einige smarte Funktionen mit, wie Speak-to-chat oder die Trageerkennung, bei der die Musik beim Abnehmen der Kopfhörer automatisch pausiert wird. Alle Funktionen sowie einen Equalizer, das Noise-Cancelling und mehr lassen sich angenehm via Sony-Headphones-App steuern und personalisieren. Der Akku hält bis zu 30 Stunden, und 3 Minuten Laden bieten 3 Stunden Musik-Konsum oder Meeting-Wahnsinn.
Bose Quiet Comfort Ultra – für Komfort und schönen Klang
Dieses Modell verfolgt einen anderen Ansatz, denn hier stehen Tragekomfort und Klangqualität im Vordergrund. Der QuietComfort Ultra der zweiten Generation gehört zu den bequemsten Over‑Ear‑Kopfhörern am Markt. Mit nur 250 Gramm Gewicht, weichen Ohrpolstern aus synthetischem Leder und einer flexiblen, angenehm gepolsterten Bügelkonstruktion lässt sich der Kopfhörer problemlos über viele Stunden tragen. Auch das kompakte Transportetui bleibt leicht und macht den Ultra unterwegs unkompliziert.
Für den Klang setzt Bose auf eine ausgewogene Abstimmung, die besonders bei längeren Hörphasen angenehm bleibt. Das Noise-Cancelling arbeitet zuverlässig und schafft eine ruhige Umgebung, in der Musik und Stimmen klar zur Geltung kommen. Die integrierten Mikrofone erfassen deine Stimme sauber, sodass auch längere Meetings entspannt möglich sind. Mit bis zu 30 Stunden Akkulaufzeit hält der QuietComfort Ultra locker einen kompletten Arbeitstag plus Feierabend durch. Über USB‑C ist der Akku in rund drei Stunden wieder voll, und eine 15‑minütige Schnellladung reicht bereits für mehrere Stunden Wiedergabe.
Soundcore Space One Pro – Preis-Leistungs-Tipp
Der Soundcore Space One Pro zeigt sehr deutlich, wie viel Technik heute auch in der Mittelklasse steckt. Genau das macht ihn so interessant: Er liefert solide Ausstattung zu einem Preis, der deutlich unter dem vieler Konkurrenzmodelle liegt.
Klanglich setzt Soundcore auf eine warme, zugängliche Abstimmung, die sich für Musik, Videos und den Arbeitsalltag gleichermaßen eignet. Das ANC arbeitet zuverlässig und filtert typische Umgebungsgeräusche gut heraus, ohne dass du dafür tief in die Tasche greifen musst. Die Bluetooth‑5.3‑Verbindung bleibt stabil, und wer möchte, kann den Kopfhörer auch klassisch per 3,5‑mm‑Klinke nutzen. Ein echtes Highlight ist die Akkulaufzeit: Bis zu 40 Stunden mit ANC und sogar bis zu 60 Stunden ohne Geräuschunterdrückung sind in dieser Preisklasse außergewöhnlich stark.
Wie findest du diese Angebote? Mit welchem würdet Ihr euer Homeoffice upgraden? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen!
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Marken-Relaunch bei WD: „G-Drive“ ersetzt „Sandisk Professional“

Nachdem sich WD wieder von Sandisk getrennt hat, müssen noch einige Marken angepasst werden. Während sich Sandisk jüngst von den SSD-Marken „WD_Black“ und „WD Blue“ getrennt hat, schickt WD im Gegenzug „Sandisk Professional“ in Rente und setzt voll auf die Marke „G-Drive“ für die externen Speicher der Profiserie.
Der Markenname G-Drive „löst ab sofort alle SanDisk Professional Produkte ab“, erklärt WD in einer Pressemitteilung. Der Hersteller spricht von einem Relaunch der Marke G-Drive, die fortan „als Dachmarke für das externe Storage-Portfolio im Bereich Content Creation und kreative Professionals“ dient. Vor allem externe Laufwerke und Mehrfach-RAID-Systeme zählen dazu.
Der Übergang von „Sandisk Professional“ zu „G-Drive“ soll bis Ende Februar abgeschlossen sein, heißt es weiter. Es wird aber versichert, dass bestehende Produkte der Marke Sandisk Professional „weiterhin vollständig von WD unterstützt“ werden und der nach wie vor geltenden Garantie unterliegen. Derweil habe die Auslieferung von Produkten mit dem neuen Branding bereits begonnen.
G-DRIVE steht bereits seit Jahren für zuverlässige und leistungsstarke Speicherlösungen mit hoher Kapazität, die für ambitionierte Anwender:innen als auch Profis konzipiert sind. Mit der Bündelung unseres Creator-Storage-Portfolios unter der Marke führen wir diese Tradition fort und kombinieren sie mit den Innovationen von WD. Ziel ist es, Kreativschaffenden durch eine umfangreiche Produktauswahl die passenden Werkzeuge für ihre Projekte bereitzustellen – in der Qualität und Zuverlässigkeit, die sie für ihre Arbeit benötigen.
Uwe Kemmer, Director EMEA Field Engineering bei WD
Im letzten Jahr vorgestellte Produkte wie das G-Drive, das G-Drive Project oder die neuen G-RAID-Lösungen erhalten jetzt schlicht das neue Logo mit dem großen „G“, wenn sie nicht schon ein solches trugen.
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