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Jubiläum: Apple Retail Stores seit 25 Jahren im Geschäft
In dieser Woche hat Apple ohne Party oder öffentliche Erwähnung ein für den Konzern relevantes Jubiläum gefeiert: Die Ladenkette des iPhone-Herstellers, die Apple Retail Stores, wurde 25 Jahre alt. Die ersten beiden Geschäfte waren im Mai 2001 an Ost- und Westküste der Vereinigten Staaten eröffnet worden, inzwischen hat der Konzern über 500 Stores auf der ganzen Welt. Seit der Einführung durch den damaligen CEO Steve Jobs hat sich also einiges getan, wobei zumindest in Deutschland mit seinen bislang 16 Läden der Ausbau stockt – aktuell sind keine weiteren Store-Projekte bekannt.
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Zum Start gab es noch Software
Die ersten beiden Apple Retail Stores, die in Shoppingzentren errichtet wurden, existieren heute noch immer: Es handelt sich um Tysons Corner Center in McLean, Virginia (wenn auch der Store innerhalb der Mall vor einigen Jahren umgezogen ist) sowie Glendale Galleria in Kalifornien (Los Angeles County). Die Idee hinter den Läden war, alle Apple-Produkte an einem Ort so zu präsentieren, wie sich das Apple vorstellte – und nicht etwa in einer hinteren Ecke eines Elektronikladens. Hinzu kam eine Konzentration auf den Bereich Service: Schon die ersten beiden Stores hatten eine „Genius Bar“, an der die Kundschaft Fragen zu ihren Produkten stellen sowie Reparaturen veranlassen konnte.
Nicht mehr vorhanden ist hingegen die „Hotline“ nach Cupertino: Ein rotes Telefon, das Mitarbeiter verwenden konnten, um im Apple-Hauptquartier jemanden finden zu können, falls eine Frage einmal vor Ort nicht beantwortet werden konnte. Die Einteilung der Stores war zu Beginn etwas anders als heute: Sie wurden in Heim- und Pro-Produkte sowie „Lösungen“ unterteilt. Es gab aber auch schon einen Präsentationsbereich für Workshops. Zudem führte Apple diverses Zubehör für den Mac. iPhone, iPad oder iPod gab es zum Zeitpunkt der Einführung der Läden noch nicht. Dafür teilte Steve Jobs bei seiner Präsentation stolz mit, man führe über 300 Top-Softwaretitel auf CD und in Pappverpackungen.
Großer Ausbau in 25 Jahren
Ein Blick auf die heutige Retail-Liste zeigt, wie weitläufig das Verkaufsnetz inzwischen geworden ist. Bis Ende 2025 waren es insgesamt 540 Läden, wovon etwas weniger als die Hälfte (268) außerhalb der USA steht: Apple ist von Australien bis zu den Vereinigten Arabischen Emiraten vertreten. In Europa sind Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Niederlande, Italien, Spanien, Belgien, Schweden und Großbritannien dabei. Auf dem Kontinent stockte der Ausbau allerdings zuletzt.
So ist derzeit unklar, ob neben den sechzehn Stores in Deutschland weitere hinzukommen – von aktuellen Projekten ist derzeit in der Gerüchteküche nichts bekannt. Zuletzt kamen unter anderem ein Store in Hannover (2014) sowie ein zweiter Laden in Berlin (2021) hinzu, der den chronisch überlaufenen Kudamm-Store entlastete. Weltweit hatte Apple unter anderem zuletzt in Indien ausgebaut. Der Konzern ist bekannt dafür, seine Läden zu architektonischen Highlights zu machen, arbeitet unter anderem mit Architekten wie Norman Foster zusammen oder renoviert historische Bauten. Spektakulär sind unter anderem der Apple Store in Chicago direkt am Chicago River oder der Laden, den der Konzern in die Grand Central Terminal in New York integriert hat. Ebenfalls in New York befindet sich der berühmte „Cube“ mit unterirdischen Geschäftsräumen.
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(bsc)