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Künstliche Intelligenz

Kein Mikroplastik mehr: Pflanzenbasierter Kunststoff zersetzt sich im Meer


Ein Wissenschaftsteam des japanischen RIKEN Center for Emergent Matter Science (CEMS) hat einen auf pflanzlicher Zellulose basierenden Kunststoff entwickelt, der sich in salzhaltigem Meerwasser zersetzt, ohne dass Mikroplastik zurückbleibt. Bei globaler Anwendung könnte das eine Option sein, die stark zunehmende Meeresverschmutzung durch Mikroplastik zu reduzieren.

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Mikroplastik ist für Menschen und Umwelt gefährlich. Es kommt im Boden, Meer, in Tieren und Pflanzen vor. Auch der Mensch kann die kleinen, oft um die ein Mikrometer großen Kunststoffpartikel aufnehmen. Sie können sich im Gewebe festsetzen und in den Blutkreislauf gelangen, sich im Herzen, Atemwegen und Nieren ablagern. Dies kann schädliche Auswirkungen haben. Das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Diabetes bis hin zum Tod erhöht sich, heißt es in verschiedenen Studien, wie das Ärzteblatt schreibt.

Der von dem japanischen Forschungsteam entwickelte supramolekulare Kunststoff besteht aus zwei Polymeren, die durch reversible Wechselwirkungen zusammengehalten werden, schreiben die Forscher in der Studie „Supramolecular Ionic Polymerization: Cellulose-Based Supramolecular Plastics with Broadly Tunable Mechanical Properties“, die im Journal of the American Chemical Society erschienen ist.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externes YouTube-Video (Google Ireland Limited) geladen.

Das Video zeigt, wie sich eine Kunststofftüte unter Salzwassereinfluss zersetzt.

Eines der beiden Polymere besteht aus einem biologisch abbaubaren Holzzellulosederivat mit der Bezeichnung Carboxymethylcellulose (CMC), das bereits handelsüblich erhältlich ist. Das Zweite dazu kompatible Polymer mussten die Forscher in mehreren Versuchen erst noch finden. Sie fanden es in einem Versetzungsmittel aus positiv geladenen Polyethylenimin-Guanidinium-Ionen. Zur Herstellung des Kunststoffs mischten sie die Zellulose und die Guanidinium-Ionen bei Zimmertemperatur in Wasser. Die negativ und positiv geladenen Ionen zogen sich dabei stark an und bildeten einen festen Kunststoff.

Unter Einfluss von Salzwasser brechen die Salzbrücken auf und der Kunststoff zersetzt sich. Um den unbeabsichtigten Zerfall zu verhindern, kann der Kunststoff mit einer dünnen Schutzschicht überzogen werden, die temporär wirkt.

Der transparente und extrem harte Kunststoff wies zunächst aber ein Problem auf: Aufgrund des Zelluloseanteils war er spröde und zerbrach ähnlich wie Glas. Die Wissenschaftler nutzten das Salz Cholinchlorid – einen von der FDA zugelassenen, biologisch abbaubaren Nährstoff – als Weichmacher, um das zu verhindern. Je nach zugegebener Menge kann der Kunststoff mit der gewünschten Elastizität hergestellt werden. Die Forscher erreichten durch die Zugabe des Salzes eine Ausdehnung des Kunststoffs um bis zu 130 Prozent der ursprünglichen Größe. Außerdem kann der Kunststoff zu einer Folie mit einer Dicke von bis zu 0,07 mm hergestellt werden.

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Die Wissenschaftler sagen, dass der von ihnen entwickelte, in Salzwasser biologisch abbaubare Kunststoff genauso stabil ist wie Kunststoffe auf Erdölbasis. Seine mechanischen Eigenschaften können je nach Einsatzgebiet des Kunststoffs angepasst werden. Die Zersetzbarkeit werde dadurch nicht beeinträchtigt.

Die Forscher hoffen, dass ihr Kunststoff nun vom Labor in die Industrie weltweit gelangt. Die Forscher demonstrierten bereits die Herstellung flexibler Plastiktüten aus dem Material, die sich in Meerwasser vollständig auflösen und mit Elektrolyten im Kreislauf recycelt werden können – ein möglicher Weg, die Verschmutzung der Meere zu reduzieren.


(olb)



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Künstliche Intelligenz

Top 10: Die beste Android-Box fürs Auto im Test – Youtube, Netflix & Co. nutzen


Streaming im Auto: Mit einer Android-Box kann man Youtube, Netflix & Co. direkt auf dem Infotainment-Display sehen.

Was nach Zukunftsmusik klingt, lässt sich schnell und unkompliziert nachrüsten: Fernsehen und Streaming direkt auf dem Fahrzeug-Bildschirm. Mit einem Adapter, der einen HDMI-Eingang bietet, können TV-Sticks oder smarte Boxen mit eigenem Android-Betriebssystem angeschlossen werden. So lassen sich Apps wie Youtube, Netflix, Magenta TV, Disney+ oder Prime Video auch unterwegs nutzen – und direkt auf dem Display des Infotainment-Systems abspielen.

Voraussetzung ist eine Carplay-Schnittstelle, die der Adapter für seine Zwecke nutzt. Die Internetverbindung wird entweder über den mobilen Hotspot des Smartphones oder – je nach Adaptermodell – über eine zweite SIM-Karte hergestellt.

Wer zum Beispiel während einer längeren Pause eine Folge seiner Lieblingsserie schauen möchte oder im Urlaub auf dem Campingplatz Unterhaltung sucht, aber kein Tablet zur Hand hat, kann das Infotainment-System dafür nutzen. Das kann auch eine praktische Lösung sein, um Kinder im Urlaub zu beschäftigen.

Wir stellen die besten Lösungen vor, um Inhalte von Streaming-Diensten komfortabel im Auto genießen zu können.

Rechtlicher Hinweis

Unter keinen Umständen sollte man während der Fahrt fernsehen oder Videos streamen. Das ist nicht nur eine gefährliche Ablenkung, sondern verstößt auch gegen die Straßenverkehrsordnung (StVO) – konkret gegen das Handy- und Ablenkungsverbot (§ 23 Abs. 1a StVO).

Welche Android-Box ist die beste fürs Streaming im Auto?

Testsieger ist der Ottocast Nano Ai für 175 Euro (Code: TS20). Die smarte Box überzeugt mit einem modernen Design und einer praktischen Befestigung am Lüftungsgitter samt integriertem Display sowie Sprachsteuerung. Dank des vollwertigen Android-Systems kann man in Verbindung mit einem Google-Konto auch den Play Store nutzen.

Preis-Leistungs-Sieger ist die Ottocast Ottoaibox E2. Die smarte Box mag nicht die allerneueste Technologie bieten, überzeugt im Test aber mit zuverlässigem Betrieb. Der Preis von 112 Euro (Code: TS20) ist zudem fair.

Technologiesieger ist die Carlinkit Tbox Ultra für 216 Euro (Code: TechStage25). Das Gerät bietet bereits Android 15, den schnellsten Prozessor im Testfeld sowie viel Speicher und RAM. Dafür ist es vergleichsweise teuer.

Wer hingegen einen BMW besitzt, muss zur Ottocast Aibox i3 für 152 Euro (Code: TS20) greifen. Es ist die einzige Box dieser Bestenliste, die mit Fahrzeugen der Bayerischen Motoren Werke (BMW) kompatibel ist.

Hier folgt das komplette Ranking:

Hinweis: Käufe bei chinesischen Händlern sind oft günstiger, doch Service und Durchsetzung von Verbraucherrechten wie Rückgabe oder Gewährleistung können eingeschränkt sein. Wir verlinken Händler, mit denen wir meist gute Erfahrungen gemacht haben.

Die Preise sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung und können jederzeit abweichen.

KURZÜBERSICHT

Die Ottocast Nano Ai überzeugt im Test als smarte Android-Erweiterung fürs Auto, die sich leicht einrichten und praktisch am Lüftungsgitter befestigen lässt. Dank Mobilfunkanbindung kann das Gerät unabhängig vom Smartphone betrieben werden und ermöglicht den Zugriff auf nahezu alle Android-Apps direkt im Cockpit. Zusätzlich fungiert die Box als kabelloser Adapter für Android Auto und Apple Carplay.

Aktuell ist die Ottocast Nano Ai günstiger erhältlich: Mit dem Rabatt-Code TS20 kostet die smarte Box 175 Euro.

VORTEILE

  • Android mit Google Play Store
  • Streaming auf Auto-Display
  • cooles & praktisches Design
  • Wireless-Adapter für Android Auto & Carplay

NACHTEILE

  • Sprachsteuerung nur auf Englisch und Japanisch
  • nur Kabel mit USB-A-Anschluss
  • teuer

Die Ottocast Ottoaibox E2 überzeugt als einfache Aufrüstlösung fürs Auto. Einrichtung und Internetzugang per WLAN-Hotspot oder SIM-Karte funktionieren problemlos. Über den Play Store stehen zahlreiche Android-Apps bereit. Zudem dient die Box als Wireless-Adapter für Android Auto und Carplay.

Das Gerät arbeitet im Alltag zuverlässig. Angesichts des fairen Preises von 112 Euro (Code: TS20) bietet die Ottoaibox E2 das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.

VORTEILE

  • vollwertiges Android-System samt Play Store
  • einfache Einrichtung
  • Nutzung von SIM-Karte möglich
  • relativ preiswert

NACHTEILE

  • nur LTE (4G)
  • wenig RAM
  • System basiert noch auf Android 13

Die Carlinkit Tbox Ultra zählt zu den besten Lösungen ihrer Klasse. Die smarte Box setzt bereits auf Android 15, kombiniert mit einem vergleichsweise flotten Prozessor. Auch 5G‑Unterstützung inklusive SIM‑Schacht ist an Bord. Damit lässt sich das Infotainmentsystem um vollwertiges Android erweitern.

Mit dem Code TechStage25 kostet die Box beim Hersteller aus China rund 216 Euro.

VORTEILE

  • flottes Interface
  • Android 15
  • unterstützt gängige Android-Apps
  • SIM-Schacht & 5G
  • Option für Carplay und Android Auto

NACHTEILE

  • Probleme mit SIM-Karte
  • kein HDMI-Ausgang
  • relativ groß
  • nicht für BMW geeignet

Die Ottocast Aibox i3 bringt ein vollwertiges Android-System per Carplay ins BMW-Infotainment – ruckelfrei und überraschend gut. Filme und Serien im geparkten Auto? Kein Problem. Preiswert, praktisch und schnell einsatzbereit bleibt die Box griffbereit in der Mittelkonsole.

Direkt beim Hersteller kostet das Produkt etwa 152 Euro mit dem Rabatt-Code TS20. Der Hersteller sitzt in China, deshalb gelten EU-Verbraucherrechte nicht – Rückgabe, Reparatur oder Erstattung sind teils eingeschränkt.

VORTEILE

  • einfache Einrichtung
  • großer Funktionsumfang
  • ruckelfreie Video-Wiedergabe

NACHTEILE

  • fummelige Telefonie
  • Drittanbieter-App-Store
  • insgesamt eher eine „Bastel-Lösung“ (aber eine gute)

Ratgeber

Welche Arten von Adaptern gibt es?

Alle hier gezeigten Geräte nutzen die Carplay-Schnittstelle des Infotainment-Systems als Zugang, um Inhalte auf dem Fahrzeug-Display anzeigen zu können. Kurz gesagt: Das Fahrzeug muss Carplay unterstützen, damit die hier vorgestellten Adapter verwendet werden können.

Eine uneingeschränkte Garantie dafür gibt es allerdings nicht – insbesondere bei BMW-Fahrzeugen funktionieren rund 90 Prozent der hier genannten Lösungen nicht. Deswegen bietet Ottocast mit der Aibox i3 eine spezielle Variante nur für Fahrzeuge der Bayerischen Motorenwerke an.

Carlinkit Tbox Max

Die Adapter lassen sich grob in diese Kategorien einteilen:

  1. Boxen mit eigenständigem Android-Betriebssystem
  2. Adapter für HDMI-Geräte wie TV-Sticks
  3. Carplay-Wireless-Adapter, die auch Airplay unterstützen

In dieser Bestenliste konzentrieren wir uns weitgehend auf die erste Geräte­kategorie. Dabei unterscheiden wir zwischen geschlossenen Systemen, die nur ausgewählte Streaming-Apps unterstützen, und vollwertigen Android-Lösungen mit integriertem Google Play Store. Letztere ermöglichen den Zugriff auf diverse Dienste wie Disney+, Netflix, Prime Video, MagentaTV oder Youtube – Apps, die unter Carplay und Android Auto normalerweise gesperrt sind.

Zu den vollwertigen Systemen gehören der Ottocast Nano Ai, Ottocast Ottoaibox E2, Atoto Carwave CB6B, Carlinkit Tbox Ultra und UHD sowie Carlinkit Tbox Plus. Die Ottocast Play2Video Ultra bringt zwar einen App-Store mit, aber nur mit eingeschränktem Angebot. Den Google Play Store gibt es hier nicht. Die Ottocast Play2Video Pro beschränkt sich auf Amazon Prime Video, Netflix oder Youtube.

Ottocast P3 Carplay AI Box

Einige dieser Modelle bringen einen SIM-Karten-Slot mit, um eine eigene Internetverbindung aufzubauen – aber nicht alle. Alternativ können Nutzer das Internet auch über einen mobilen Hotspot vom Smartphone bereitstellen. Alle Boxen dieser Art dienen zeitgleich auch als Wireless-Adapter für Apple Carplay sowie Android Auto.

Zur zweiten Kategorie gehören HDMI-Adapter fürs Auto wie der Ottocast Car TV Mate Pro Max und der Carlinkit Firedrive Link. Beide Adapter besitzen einen HDMI-Eingang, an den man primär einen Streaming-Stick anschließen kann. Laut Hersteller eignet sich der Firedrive primär für den Fire TV-Stick von Amazon, auch wenn andere Zuspieler teilweise nutzbar sind.

Darf ich im Auto fernsehen oder streamen?

Während der Fahrt darf man auf dem Auto-Display auf keinen Fall fernsehen oder Videos anschauen. Das stellt eine erhebliche Ablenkung vom Verkehrsgeschehen dar und ist nicht nur extrem gefährlich, sondern auch eindeutig verboten.

Laut § 23 Abs. 1a der Straßenverkehrsordnung (StVO) gilt ein striktes Handy- und Ablenkungsverbot. Dieses Verbot schließt ausdrücklich auch das Betrachten von Videos oder TV-Sendungen auf Fahrzeugdisplays ein, wenn diese während der Fahrt genutzt werden.

Erlaubt sind solche Funktionen nur, wenn das Fahrzeug steht und der Motor ausgeschaltet ist und nicht läuft. Wer gegen das Verbot verstößt, riskiert nicht nur Bußgelder und Punkte in Flensburg, sondern gefährdet auch sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer.

Bei einem Verstoß drohen folgende Strafen:

  • ab 100 Euro Bußgeld und 1 Punkt in Flensburg
  • bei Gefährdung: 150 Euro Bußgeld, 2 Punkte und 1 Monat Fahrverbot

Beifahrer dürfen zwar Videos schauen, allerdings nur auf separaten Bildschirmen, die den Fahrer nicht ablenken oder sichtbar sind. Wir empfehlen, Videos nur im stehenden Fahrzeug zu schauen – ausschließlich bei ausgeschaltetem Motor. Auch im Parkmodus darf der Motor dabei nicht laufen.

Ottocast Car TV Mate Pro Max

Fazit

Streaming im Auto lässt sich mit den richtigen Adaptern überraschend einfach nachrüsten – vorausgesetzt, das Fahrzeug unterstützt Apple Carplay. Ob mit einer Android-basierten Box oder einem HDMI-Adapter für TV-Sticks: Die Auswahl an Lösungen ist groß und bietet für verschiedene Bedürfnisse passende Optionen.

Besonders flexibel zeigen sich die Ottocast Ottoaibox E2, sehr fortschrittlich sind zudem die Ottocast Nano Ai sowie Carlinkit Tbox Ultra. Eine günstige Alternative ist die Carlinkit Tbox Plus und Ottocast Play2Video Ultra – letzterer aber ohne Play Store. BMW-Fahrer benötigen die Aibox i3 von Ottocast.

Wichtig ist jedoch: Streaming ist ausschließlich im stehenden Fahrzeug erlaubt – während der Fahrt ist es verboten und gefährlich. Wer die Technik verantwortungsvoll nutzt, kann sich unterwegs komfortabel unterhalten lassen, etwa beim Camping im Urlaub oder in der Mittagspause.

BESTENLISTE

Testsieger

Ottocast Nano Ai

Ottocast Nano Ai im Test: Smarte Box für Netflix, Youtube & Co. im Auto

In der Ottocast Nano Ai steckt ein komplettes Android-System samt Play Store. Damit wird das Infotainment-Display im Auto smart.

VORTEILE

  • Android mit Google Play Store
  • Streaming auf Auto-Display
  • cooles & praktisches Design
  • Wireless-Adapter für Android Auto & Carplay

NACHTEILE

  • Sprachsteuerung nur auf Englisch und Japanisch
  • nur Kabel mit USB-A-Anschluss
  • teuer

In der Ottocast Nano Ai steckt ein komplettes Android-System samt Play Store. Damit wird das Infotainment-Display im Auto smart.

Android Auto und Apple Carplay ermöglichen es, Inhalte vom Smartphone zuverlässig auf das Infotainment-System zu spiegeln. Allerdings bleiben Streaming- und Video-Apps außen vor. Mit der Ottocast Nano Ai bringt der Hersteller vollwertiges Android direkt aufs Fahrzeug-Display. Gleichzeitig dient die Smart Box als kabelloser Adapter für Android Auto und Apple CarPlay. Wie sich das kleine Gerät im Alltag schlägt, zeigt unser Test.

Design

Optisch hebt sich die Ottocast Nano Ai (auf der Schachtel steht hingegen der Name Ottoaibox Nano) deutlich von der Konkurrenz ab. Statt eines flachen Adapters oder halbmondförmigen Kunststoffplättchens erinnert das Modell von Ottocast an einen kleinen Bildschirm. Auf dem Display erscheint ein Emoji-Gesicht, sobald das Gerät aktiviert ist.

Auch die Befestigung ist clever gelöst. Während die meisten Smart-Boxen fürs Auto lose im Fahrzeug liegen, wird die Aibox mit einem Clip am Lüftungsgitter befestigt. Wer in einem kleineren Fahrzeug wenig Platz im Cockpit hat, kann die Box so sicher fixieren, ohne dass sie beim Fahren verrutscht oder durch den Innenraum fliegt.

Als Anschluss dient ein USB-C-Port. Ein Kabel von USB-C auf USB-A liegt bei. Wer allerdings ein Fahrzeug mit USB-C-Anschluss besitzt, benötigt einen Adapter. An der Box selbst befinden sich ein USB-C-Steckplatz, ein Schacht für eine microSD‑Karte sowie für eine SIM‑Karte. Einen Eingang für Zuspieler oder einen Ausgang für ein weiteres Display gibt es nicht.

Einrichtung

Nachdem man die Box an der Lüftung im Auto befestigt und eingestöpselt hat, startet das System. Auf dem Infotainment-System wählt man dann üblicherweise das Icon für Carplay aus, um das Android-Betriebssystem des Geräts auf dem Bildschirm im Cockpit anzuzeigen. Dabei handelt es sich um eine angepasste Version von Android 13 mit dem Namen Ottodrive OS.

Möchte man die Box als drahtlosen Adapter für Android Auto oder Carplay nutzen, muss man das Smartphone per Bluetooth mit dem Gerät verbinden. Anschließend wählt man auf dem Infotainment-System das Icon Multiplay aus – das Gerät startet dann recht flott die Ansicht von Android Auto oder Carplay.

Für den Betrieb des Systems wird eine eigene Internetverbindung benötigt. Dazu legt man entweder eine SIM-Karte ein oder baut mit dem Smartphone einen WLAN-Hotspot auf. Die Nano AI verfügt außerdem über eine integrierte eSIM. Ab Werk stehen 1 GB Datenvolumen kostenlos zur Verfügung, danach lassen sich weitere Pakete hinzubuchen. Ein Jahresabo mit 10 GB pro Monat kostet rund 75 Euro, ein Monatspaket etwa 9 Euro.

Einige Google-Apps sind bereits vorinstalliert oder lassen sich über den Play Store nachladen. Für die Nutzung des Play Store sowie von Google-Apps wie Maps, Chrome oder YouTube ist ein Google-Konto notwendig, mit dem man sich am Infotainment-System anmeldet. Streaming-Apps wie Netflix, Disney+ oder Amazon Prime Video sind ebenfalls vorinstalliert, erfordern jedoch ein eigenes Konto und ein aktives Abo.

Wichtig: Die Ottocast Nano Ai ist – wie die meisten Boxen dieser Art – nicht mit Fahrzeugen von BMW kompatibel. Die einzige bekannte Alternative ist die Ottocast Aibox i3.

Features

Der größte Vorteil der Aibox Nano ist das offene Android-System, das die Installation nahezu aller Android-Apps ermöglicht. Bei vielen anderen Geräten dieser Art sind nur wenige Apps vorinstalliert oder es gibt lediglich einen alternativen App-Store mit Fokus auf den chinesischen Markt.

Im Prinzip verwandelt die Nano Ai das Auto in ein Android-Tablet. Zusätzlich lässt sich weiterhin kabellos das fürs Autofahren optimierte Android Auto oder Apple CarPlay nutzen. Verwendet man die Box mit einer SIM-Karte, erhält man im Fahrzeug ein autarkes System, das sich über GPS und Apps wie Google Maps auch als Navi einsetzen lässt. Eine Sprachsteuerung ist ebenfalls integriert, unterstützt derzeit aber nur Englisch und Japanisch.

Damit lässt sich auch Streaming direkt auf dem Fahrzeug-Display nutzen – etwa in der Pause oder beim Camping. Dabei sollte man jedoch niemals den Motor laufen lassen, wenn man im Auto Videos ansieht, und selbstverständlich nicht während der Fahrt.

Software-Updates können installiert werden, sobald eine Internetverbindung besteht. Der Hersteller verspricht regelmäßige OTA-Updates. Als Mobilfunkstandard nutzt die Box LTE. Alternativ zum Emoji lässt sich auf dem Display auch eine Uhrzeit anzeigen – es gibt zahlreiche Optionen zur Personalisierung. Das System reagiert insgesamt schnell und läuft ohne nennenswerte Ruckler, was vorwiegend dem großzügigen Arbeitsspeicher von 8 GB RAM zu verdanken ist. Der interne Speicher beträgt 128 GB.

Ottocast Ottoaibox Nano

Rechtlicher Hinweis

Achtung: Das Abspielen von Videos oder Streams während der Fahrt ist verboten und verursacht eine erhebliche Ablenkung (§ 23 Abs. 1a StVO). Verstöße werden mit mindestens 100 Euro Bußgeld und 1 Punkt in Flensburg geahndet – bei Gefährdung drohen 150 Euro, 2 Punkte und ein Monat Fahrverbot. Das Ansehen von Videos ist nur im geparkten Fahrzeug bei ausgeschaltetem Motor erlaubt.

Preis

Regulär liegt der Preis im Onlineshop bei 354 Euro, derzeit ist das Produkt aber stark reduziert. Mit dem Rabatt-Code TS20 kostet die Ottocast Nano Ai aktuell nur 175 Euro statt 219 Euro.

Hinweis: Wer bei Ottocast bestellt, sollte beachten, dass die EU-Verbraucherschutzrichtlinien nicht gelten, da das Unternehmen seinen Sitz in China hat. Eine einjährige Garantie lässt sich für rund 10 Euro zusätzlich erwerben. Eine Rückgabe ist innerhalb von 30 Tagen zwar möglich, jedoch können für den Rückversand nach China erhebliche Versandkosten anfallen. Käufer sollten diesen Punkt vor dem Kauf unbedingt einkalkulieren.

Fazit

Die Ottocast Nano Ai hat uns als smarte Lösung fürs Auto überzeugt. Nicht nur das Design ist gelungen, auch die Befestigung am Lüftungsgitter erweist sich in der Praxis als besonders praktisch. Fahrzeughalter erhalten hier ein vollwertiges Android-System mit Zugriff auf fast alle gängigen Apps. Über eine SIM-Karte oder eSIM lässt sich das Gerät unabhängig vom Smartphone nutzen – inklusive der Möglichkeit, Videos, Filme oder Serien direkt über das Infotainment-Display zu streamen.

Wer lieber klassisch während der Fahrt Android Auto oder Apple CarPlay verwenden möchte, kann das ebenfalls tun – kabellos und ohne zusätzliche Hardware. Einziger Wermutstropfen: Ein Adapter von USB-A auf USB‑C fehlt im Lieferumfang, falls das eigene Fahrzeug nur über einen Typ‑C‑Anschluss verfügt. Solche Adapter sind jedoch günstig erhältlich. Eine Sprachsteuerung auf Deutsch gibt es bisher nicht.

Trotzdem zählt die Ottocast Nano Ai zu den ausgereiftesten Lösungen ihrer Art – und rechtfertigt damit auch den vergleichsweise hohen Preis.

Preis-Leistungs-Sieger

Ottocast Ottoaibox E2

Ottocast Ottoaibox E2 im Test: Youtube & Android-Apps im Auto nutzen

Die Ottoaibox bringt nicht nur drahtloses Android Auto und Carplay – sie rüstet das Infotainment mit vollwertigem Android und Play Store nach.

VORTEILE

  • vollwertiges Android-System samt Play Store
  • einfache Einrichtung
  • Nutzung von SIM-Karte möglich
  • relativ preiswert

NACHTEILE

  • nur LTE (4G)
  • wenig RAM
  • System basiert noch auf Android 13

Die Ottoaibox bringt nicht nur drahtloses Android Auto und Carplay – sie rüstet das Infotainment mit vollwertigem Android und Play Store nach.

Fahrzeugschnittstellen wie Apple Carplay oder Android Auto ermöglichen es, Musik vom Smartphone über das Autoradio zu streamen oder mit Google Maps zu navigieren. Aus Sicherheitsgründen ist der Zugriff jedoch auf ausgewählte Apps beschränkt – Streaming-Dienste wie Netflix oder Youtube sind ausgeschlossen.

Wer sein Infotainment-System um ein vollwertiges Android erweitern möchte, um auf die gesamte App-Vielfalt zuzugreifen, findet mit der Ottocast Ottoaibox E2 eine interessante Lösung. Wie sich die smarte Box in der Praxis schlägt, zeigt unser Test.

Hinweis: Das Abspielen von Videoinhalten während der Fahrt ist gefährlich und daher zu Recht verboten. Die Nutzung sollte ausschließlich im Stand und bei ausgeschaltetem Motor erfolgen.

Design & Lieferumfang

Die Ottocast-Aibox ist quadratisch gestaltet und verfügt über abgerundete Ecken. Das Kunststoffgehäuse wirkt trotz des Materials hochwertig: Dazu trägt die silberne Lackierung an den Rändern bei, die einen edlen Eindruck hinterlässt. Spaltmaße sind nicht erkennbar. Die Abmessungen betragen 76 × 76 × 15 mm. Damit ist die Box zwar größer als Wireless-Adapter für Carplay oder Android Auto, aber auch nicht zu groß, um im Cockpit störend aufzufallen.

An einer Seite befindet sich ein USB-C-Anschluss, auf der gegenüberliegenden ein SIM-Karten-Slot sowie ein microSD-Karten-Slot. Eine LED unterhalb des Ottocast-Schriftzugs signalisiert Stromversorgung und Datenübertragung. Zum Lieferumfang gehören ein USB-C-auf-USB-A-Kabel, ein USB-C-auf-USB-C-Kabel sowie ein USB-A-Verlängerungskabel.

Einrichtung

Die Einrichtung ist unkompliziert: Die Box wird per Kabel an einen USB-A- oder USB-C-Port im Fahrzeug angeschlossen, der normalerweise für das Smartphone zum Betrieb von Android Auto oder Carplay vorgesehen ist. Anschließend erscheint im Infotainment-System ein Carplay-Icon. Das ist kein Grund zur Irritation – die Box nutzt lediglich die Schnittstelle, um ihr eigenes Bildsignal auf dem Fahrzeugdisplay auszugeben. Nach dem Antippen des Icons startet das System der Box.

Zunächst blendet das Gerät einen Warnhinweis ein, der vom Abspielen von Videos während der Fahrt abrät. Danach erscheint der Startbildschirm mit der aufgeräumten, eigenständigen Oberfläche. Ein Hinweis auf die optionale Nutzung einer kostenpflichtigen eSIM kann man überspringen. Vorinstalliert sind unter anderem Youtube, Google Chrome, Google Maps sowie der Play Store.

Für die Internetverbindung stehen zwei Optionen zur Verfügung: Entweder verbindet sich die Box über einen WLAN-Hotspot des Smartphones oder über eine handelsübliche SIM-Karte. Beim Systemstart fragt die Oberfläche nach der PIN, was reibungslos funktioniert. Alternativ bietet Ottocast ein kostenpflichtiges eSIM-Datenpaket an.

Zusätzlich fungiert die Ottoaibox als Wireless-Adapter für Android Auto und Carplay. Dafür wird das Smartphone per Bluetooth gekoppelt; anschließend bauen die Geräte eine lokale WLAN-Verbindung auf. Android Auto oder Carplay lassen sich dann über die App „Multiplay“ starten. Zu beachten ist allerdings, dass das Smartphone in diesem Wireless-Betrieb nicht gleichzeitig als WLAN-Hotspot genutzt werden kann.

Die Ottoaibox E2 ist grundsätzlich mit allen Fahrzeugen kompatibel, die kabelgebundenes Carplay unterstützen – mit Ausnahme von BMW. Lediglich die Ottocast Aibox i3 ist für Fahrzeuge der Bayerischen Motorenwerke geeignet.

Funktionen

Das Betriebssystem ist nicht mehr auf dem neuesten Stand und basiert auf Android 13. Die Oberfläche Ottodrive 2.5 ist jedoch übersichtlich gestaltet. Bei bestehender Internetverbindung lassen sich Firmware-Updates drahtlos („Over-the-Air“) installieren. Der Hersteller stellt regelmäßig Aktualisierungen bereit, nennt jedoch keinen festen Update-Rhythmus.

Als Prozessor kommt ein Snapdragon 665 zum Einsatz. Der inzwischen deutlich in die Jahre gekommene Chip reicht für einen flüssigen Betrieb aus, früher wurde er häufig in günstigen Mittelklasse-Smartphones verbaut. Mit 4 GB Arbeitsspeicher fällt die Ausstattung knapp aus, für den vorgesehenen Einsatzzweck genügt sie jedoch. Der interne Speicher umfasst 64 GB. Konkurrenzmodelle von Carlinkit setzen teils auf leistungsstärkere Chips und mehr RAM.

Für die Datenübertragung nutzt die Box Wi-Fi 5. Für die mobile Nutzung ist ein integriertes LTE-Modem (4G) vorhanden. Angesichts aktueller Standards wäre 5G wünschenswert gewesen – ist aber mangels ausreichender Netzabdeckung auf dem Land zu verschmerzen. Die maximale Ausgabeauflösung beträgt Full-HD und ist für gängige Infotainment-Displays mehr als ausreichend. GPS ist ebenfalls an Bord.

Ottocast Ottoaibox E2

Preis

Regulär kostet die Ottoaibox E2 beim Hersteller 187 Euro. Aktuell ist sie bereits auf 140 Euro reduziert – mit dem Code TS20 gibt es zusätzlich 20 Prozent Rabatt. So kostet die Smart Box nur noch 112 Euro. Der Versand ist kostenlos.

Da der Hersteller seinen Sitz in der Volksrepublik China hat, finden die EU-Verbraucherschutzbestimmungen keine Anwendung. Allerdings gewährt Ottocast freiwillig eine zweijährige Garantie sowie ein 30-tägiges Umtauschrecht. Beim Rückversand können jedoch Versandkosten anfallen, die vom Käufer zu tragen sind.

Fazit

Die Ottocast Ottoaibox E2 hat uns als Aufrüstlösung fürs Auto überzeugt. Die Einrichtung gelingt unkompliziert. Sowohl per WLAN-Hotspot als auch mit SIM-Karte ließ sich problemlos eine Internetverbindung herstellen, über den Play Store stehen zahlreiche relevante Android-Apps zur Verfügung.

Zusätzlich fungiert die Box als Wireless-Adapter für Android Auto und Carplay, sodass sich das Smartphone während der Fahrt komfortabel einbinden lässt. Insgesamt entwickelt sich die Aibox damit zur vielseitigen Entertainment-Station.

Technisch liegt das Gerät hinter einigen Mitbewerbern zurück: 4 GB RAM, ein älterer Prozessor und Android 13 wirken nicht mehr zeitgemäß. In der Praxis zeigt sich die Ottoaibox E2 jedoch zuverlässig, zudem ist der Preis fair. Daher können wir das Gerät empfehlen.

Technologiesieger

Carlinkit Tbox Ultra

Carlinkit Tbox Ultra im Test: Android 15 fürs Auto mit Youtube & Co.

Mehr Leistung und aktuelle Software: Die Carlinkit Tbox Ultra rüstet Fahrzeuge mit Android 15 und Apps nach. Wireless Carplay und Android Auto gibt es ebenfalls.

VORTEILE

  • flottes Interface
  • Android 15
  • unterstützt gängige Android-Apps
  • SIM-Schacht & 5G
  • Option für Carplay und Android Auto

NACHTEILE

  • Probleme mit SIM-Karte
  • kein HDMI-Ausgang
  • relativ groß
  • nicht für BMW geeignet

Mehr Leistung und aktuelle Software: Die Carlinkit Tbox Ultra rüstet Fahrzeuge mit Android 15 und Apps nach. Wireless Carplay und Android Auto gibt es ebenfalls.

Aus Sicherheitsgründen bleiben Entertainment-Apps im Auto gesperrt: Youtube oder Netflix lassen sich somit nicht per Carplay oder Android Auto nutzen. Das ist während der Fahrt absolut sinnvoll – im Stand, etwa während einer Pause oder im Urlaub, wirkt diese Einschränkung jedoch streng.

Genau an dieser Stelle setzt die Carlinkit Tbox Ultra an. Der Nachfolger der Carlinkit Tbox UHD bietet eine schnellere CPU und bringt zudem ein vollwertiges Android 15 ins Auto. Das ermöglicht den Zugriff auf den Google Play Store und nahezu alle gängigen Apps.

Getestet haben wir die Carlinkit Tbox Ultra in einem Opel Astra K (Baujahr 2017). Als Smartphones kamen ein Honor Magic V3 sowie ein iPhone 12 Pro Max zum Einsatz. Achtung: Bei BMW-Fahrzeugen funktioniert diese Lösung nicht.

Hinweis: Das Streamen oder Ansehen von Videos während der Fahrt ist unzulässig, gefährlich und verstößt gegen das Handy- und Ablenkungsverbot gemäß § 23 Abs. 1a StVO. Im Stand darf die Nutzung nur bei ausgeschaltetem Motor erfolgen.

Design

Optisch erinnert die Tbox Ultra mit ihrem konsolenähnlichen Design stark an den Vorgänger. Statt in Weiß ist das Gehäuse aus ABS nun in Blau gehalten. Die Box fällt erneut recht wuchtig aus und wirkt dadurch im Cockpit vergleichsweise präsent. An den Abmessungen hat sich kaum etwas geändert: Mit 90 × 84,9 × 17,1 mm entspricht sie weitgehend dem Vorgängermodell.

Seitlich befindet sich ein USB-C-Anschluss, über den die Box mit dem Fahrzeug verbunden wird. Ebenfalls an der Seite sitzen zwei Steckplätze – jeweils für eine SIM-Karte und eine microSD-Karte. Zum Lieferumfang gehören passende Kabel von USB-C auf USB-A sowie von USB-C auf USB-C, zusätzlich liegt ein Verlängerungskabel mit USB-A-Anschluss bei.

Einrichtung

Die Tbox Ultra wird per Kabel mit dem Fahrzeug verbunden – an dem USB-Anschluss, an dem normalerweise das Smartphone für Carplay oder Android Auto steckt. Auf dem Infotainment-Display erscheint anschließend ein Carplay-Icon. Das ist zunächst etwas irreführend: Wird es ausgewählt, startet nicht Carplay, sondern das integrierte System auf Basis von Android 15. Direkt zum Start blendet die Box einen Warnhinweis ein, der darauf hinweist, dass das System nicht während der Fahrt genutzt werden soll.

Für die Internetverbindung gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder richtet man über das Smartphone einen WLAN-Hotspot ein und verbindet die Box damit, oder man nutzt eine SIM-Karte direkt im Gerät. Letztere Option ermöglicht einen autarken Betrieb, unabhängig vom Smartphone. Um Apps aus dem Google Play Store zu installieren, ist eine Anmeldung mit dem eigenen Google-Konto erforderlich – eine aktive Internetverbindung vorausgesetzt. Die Einrichtung gelingt in wenigen Minuten.

Carlinkit Tbox Ultra

Soll Carplay oder Android Auto genutzt werden, wird die Tbox zunächst per Bluetooth mit dem Smartphone gekoppelt. Anschließend baut die Box automatisch eine WLAN-Verbindung auf. Einmal tippen auf das „Autokit“-Icon im Startbildschirm genügt, um den jeweiligen Modus zu starten. Danach erscheint – abhängig vom verbundenen Smartphone – die gewohnte Oberfläche von Android Auto oder Carplay. Nutzt man das Smartphone als WLAN-Hotspot, wird diese Verbindung beim Wechsel in den Carplay- oder Android-Auto-Modus getrennt.

Trotz einer Leistungsaufnahme von nur 5 W war die Autobatterie bei unserem Opel Astra nach rund 15 Minuten leer. Primäre Ursache war vermutlich das eingeschaltete Licht – die Automatik aktiviert es automatisch und verlangt mindestens Standlicht, ein Ausschalten ist nicht möglich bei aktiver Zündung. Zudem war die Autobatterie bereits geschwächt. Wer das Gerät länger bei ausgeschaltetem Motor betreiben möchte, sollte daher auf eine gut geladene, intakte Autobatterie achten und alle zusätzlichen Verbraucher konsequent abschalten.

Features

Als Betriebssystem kommt eine herstellereigene Bedienoberfläche auf Basis von Android 15 zum Einsatz, die übersichtlich gestaltet ist. Vorinstalliert sind unter anderem Youtube, Chrome, Netflix und Google Maps. Zusätzlich steht der Google Play Store zur Verfügung, wodurch eine große Auswahl weiterer Apps installiert werden kann.

Als Prozessor arbeitet ein Qualcomm SM6350, unterstützt von 8 GB RAM. Damit reagiert die Tbox Ultra deutlich flüssiger als der Vorgänger Tbox UHD, der im Alltag teils träge wirkte. Der interne Speicher beträgt 128 GB; eine Variante mit 256 GB ist derzeit nicht verfügbar. Per microSD-Karte lässt sich der Speicher um bis zu 512 GB erweitern. Zur Positionsbestimmung stehen GPS, Glonass und Beidou bereit. Ein HDMI-Ausgang ist nicht vorhanden.

Für lokale Netzwerkverbindungen unterstützt die Tbox Ultra WLAN nach Wi-Fi-5-Standard. Mobil ist das Gerät erstmals auch per 5G über eine SIM-Karte nutzbar – der Vorgänger beschränkte sich auf LTE. Allerdings hatten wir im Test Probleme, unsere SIM-Karte zu nutzen. Wir stehen hier im Kontakt mit dem Hersteller und werden es noch mit einer anderen Karte bei einem anderen Netzanbieter ausprobieren. Möglicherweise muss man die PIN der SIM-Karte deaktivieren – was aber ein nicht unerhebliches Sicherheitsrisiko wäre. Zufdem werden wir ein Firmware-Update durchführen.

Laut Hersteller Carlinkit sollen bis zu 98 Prozent aller Fahrzeuge mit Carplay-Unterstützung kompatibel sein. Eine Ausnahme sind Fahrzeuge von BMW, die nicht mit diesem Modell zusammenarbeiten.

Preis

Mit dem Rabattcode TechStage25 kostet die Tbox Ultra für kurze Zeit direkt beim Hersteller nur 216 Euro statt regulär 278 Euro. Andere Händler verlangen um die 240 Euro. Dauerhaft gültig ist der Code TechStage, der zu einem Preis von 222 Euro führt.

Hinweis: Da der Hersteller seinen Sitz in China hat, gelten die EU-Verbraucherschutzbestimmungen nicht. Der Anbieter gewährt jedoch eine Garantie von einem Jahr sowie ein 30-tägiges Umtauschrecht. Beim Rückversand ist allerdings mit Versandkosten zu rechnen.

Fazit

Die Carlinkit Tbox Ultra ist eine gelungene Weiterentwicklung des Vorgängers. Mit 5G-Unterstützung per SIM-Karte und Android 15 erweitert die smarte Box ihren Funktionsumfang deutlich. Das System arbeitet schnell und flüssig und bietet vollen Zugriff auf den Google Play Store. Wer sein Fahrzeug um ein vollwertiges Android-System erweitern möchte, erhält hier eine überzeugende Lösung. Nur für BMW-Besitzer eignet sich die Box nicht.

Per Hotspot funktionierte die Box tadellos. Das größte Ärgernis waren jedoch unsere Probleme, die SIM-Karte zum Laufen zu bringen. Wir stehen in Kontakt mit dem Hersteller und werden nach einer Lösung suchen. Sobald wir mehr wissen, aktualisieren wir diesen Testbericht.

Die Box fällt relativ groß aus und kann im Cockpit sichtbar Platz einnehmen, was im Test jedoch nicht störte. Wichtig ist der verantwortungsvolle Einsatz: Streaming-Apps dürfen während der Fahrt nicht genutzt werden. Bei Verwendung im Stand sollte der Motor ausgeschaltet sein. Dann ist aber darauf zu achten, Licht und andere Verbraucher abzuschalten – wir raten dazu, die Box nur mit einer ausreichend geladenen Autobatterie zu nutzen.

Test: Atoto Carwave CB6B – Youtube ohne Handy, Android Auto & Carplay Wireless

Vom Dongle zum Entertainment-Center: Der Carwave-Adapter von Atoto kombiniert Carplay, Android Auto und ein vollwertiges Android-System im Auto.

VORTEILE

  • eigenes Android-System mit Apps wie Netflix, Prime Video und Youtube
  • Unterstützung für Wireless Carplay und Android Auto
  • Kabel für USB-C auf USB-C sowie USB-A auf USB-C

NACHTEILE

  • Bildschirmanpassung für Carplay und Android bei kleinen Displays

Vom Dongle zum Entertainment-Center: Der Carwave-Adapter von Atoto kombiniert Carplay, Android Auto und ein vollwertiges Android-System im Auto.

Apple Carplay und Googles Android Auto sind seit Jahren feste Größen im Infotainment-Bereich von Fahrzeugen. Adapter wie der Atoto Carwave CB6 sind daher praktische Lösungen, um diese Funktionen auch in älteren Fahrzeugen kabellos zu nutzen.

Doch der Adapter kann viel mehr: Er rüstet das Auto mit einem Android-System aus und bietet zusätzlich den Zugriff auf Apps wie Youtube, einen Webbrowser und sogar einen auf ChatGPT basierenden KI-Assistenten fürs Auto. Doch stellt sich die Frage: Taugt das wirklich etwas in der Praxis? Das beantwortet unser Testbericht.

Mit dem Rabatt-Code LCLZL33I kostet der Adapter bei Amazon nur 143 Euro statt 286 Euro.

Design

In der kleinen Pappbox liegen neben dem Adapter mehrere Kabel: ein USB-C-Kabel, ein USB-C-auf-USB-A-Kabel sowie ein Splitkabel mit zwei USB-A-Steckern und Adapter für schwächere Stromquellen. Dazu gibt es eine Kurzanleitung, ein SIM-Werkzeug und eine SIM-Karte mit 100 MB Datenvolumen.

Der Adapter ist handtellergroß und rund, mit einer abgeflachten Seite. Dort sitzt der einzige Anschluss: USB-C zur Verbindung mit dem Fahrzeug. Links davon sind zwei Slots – einer für eine SIM-Karte, der andere für eine microSD‑Karte. Auf der gegenüberliegenden Seite leuchten kleine Status‑LEDs. Die dunkelgraue Oberfläche zeigt ein Rautenmuster und in der Mitte eine kreisrunde LED zur Statusanzeige. Auf zusätzliche Anschlüsse wie HDMI verzichtet Atoto.

Einrichtung

Eigentlich ist das Setup sehr einfach, wenn man sich an die Anleitung hält und auch auf der offiziellen Website überprüft, ob das System auch für das eigene Fahrzeug geeignet ist. Konkret werden Hersteller wie BMW (mit iDrive 7 und 8) nicht unterstützt.

Sobald die SIM‑Karte eingesetzt und der Adapter per USB-Kabel mit dem Auto verbunden ist, lässt sich das Smartphone koppeln. Wir haben dazu ein iPhone 17 Pro sowie ein Google Pixel 9a in einem Mercedes-Benz Vito verwendet, um die drahtlose Verbindung sowohl für Carplay als auch Android Auto überprüfen zu können. Alternativ war der Adapter auch in einem Hyundai Ioniq 6 mit einem iPhone 16 Pro sowie Honor Magic V3 im Einsatz.

Nach der Kopplung startet das Gerät ein integriertes Android-Betriebssystem, das zahlreiche Zusatzfunktionen bietet und eine Internetverbindung benötigt, um korrekt zu funktionieren – entweder über eine SIM-Karte oder einen WLAN-Hotspot per Smartphone. Allerdings hatten wir beim ersten Versuch mit dem Vito Probleme, da der Adapter eine SIM-Karte verlangte und den WLAN-Hotspot ignoriert hat. Beim zweiten Versuch klappte es dann reibungslos.

Das integrierte Betriebssystem des Adapters erlaubt Zugriff auf vorinstallierte Apps, aber man kann auch eigene Apps aus dem Google Play Store installieren. Alternativ dazu kann man das Smartphone auch via Apple Airplay oder Google Cast spiegeln und sämtliche Smartphone-Inhalte und Apps auf dem Infotainment-System wiedergeben. Oder man aktiviert einfach nur die drahtlosen Varianten von Carplay und Android Auto mit einem Fingertipp. Wie man den Atoto Carwave verwendet, bleibt einem selbst überlassen.

Atoto Carwave CB6B Wireless Car Smart Box

Funktionen

Bevor wir zu den vielfältigen Möglichkeiten des Adapters kommen, sei erwähnt, dass es im Test mit dem Vito kleinere Probleme mit Carplay und Android Auto gab. Während iPhone und Android-Gerät bei einer Direktverbindung Fahrzeugdaten auslesen können, funktioniert dies bei der kabellosen Verbindung nicht immer reibungslos.

Im Test am Vito passten sich beide Systeme nicht optimal an das Display an, wodurch die Anzeigen teilweise zu klein wirkten. Beim Test mit dem Hyundai Ioniq 6 und einem riesengroßen Display hatten wir hingegen keine Probleme bei der Darstellung von Android Auto oder Apple Carplay.

Der Adapter lässt sich dank integrierter SIM-Karte, ausreichend Arbeitsspeicher, internem Speicher und Snapdragon-Chip mit Android-Betriebssystem auch ganz ohne Smartphone nutzen. Dann kommt das integrierte Android-System zum Tragen anstatt Android Auto oder Carplay. Als Arbeitsspeicher stehen wahlweise 8 GB RAM oder 4 GB RAM zur Auswahl. Der interne Speicher beträgt 128 GB oder 64 GB.

Navigation ist über das integrierte GPS möglich, ebenso die Verwendung eines Webbrowsers als App. Weitere Apps können installiert werden, und Filme oder Serien laufen über Streaming-Apps. Außerdem steht ein gut funktionierender KI-Assistent auf ChatGPT-Basis zur Verfügung, der auf Fragen reagiert, jedoch keine Fahrzeugfunktionen steuert. Verglichen mit anderen Boxen anderer Hersteller reagierte das Modell von Atoto in diesem Modus sehr flott.

Rechtlicher Hinweis

Achtung: Das Abspielen von Videos oder Streams während der Fahrt ist streng verboten und stellt eine erhebliche Ablenkung dar (§ 23 Abs. 1a StVO). Wer dagegen verstößt, muss mit mindestens 100 Euro Bußgeld und 1 Punkt in Flensburg rechnen – bei Gefährdung sogar mit 150 Euro, 2 Punkten und einem Monat Fahrverbot. Das Ansehen von Videos ist nur im geparkten Fahrzeug bei ausgeschaltetem Motor erlaubt.

Preis

Mit dem Rabatt-Code LCLZL33I bekommen unsere Leser einen exklusiven Nachlass von 50 Prozent! Damit kostet der Adapter mit 8/128 in Schwarz nur 143 Euro. Das silbergraue Modell mit 4/64 GB kostet mit dem Code nur 110 Euro. Die Variante mit 4/64 GB in Schwarz liegt dann bei 105 Euro. Direkt beim Hersteller kostet der Adapter mit 8/128 GB und dem Code ATODEJL06 etwa 216 Euro.

Fazit

Der Atoto Carwave CB6 ist mehr als nur ein Adapter für drahtloses Carplay oder Android Auto. Mit eigenem Android-Betriebssystem, SIM-Slot, GPS und vorinstallierten Streaming-Apps verwandelt er das Fahrzeug in ein kleines Multimedia-Center. Besonders praktisch: Auch ohne verbundenes Smartphone kann man Streaming-Dienste oder Apps direkt über das integrierte Android-System verwenden.

Kleine Schwächen zeigen sich bei der Darstellung im Falle des Infotainment-Systems eines Mercedes-Benz Vito – Carplay und Android Auto passen sich nicht immer optimal an das Display an, und ohne SIM-Karte oder Hotspot funktionieren viele Funktionen nur eingeschränkt. Bei einem Hyundai Ioniq 6 hatten wir dagegen keine Probleme. Mit einem BMW ist der Adapter inkompatibel.

Wer sich auf die Eigenheiten des Systems einlässt, erhält eine technisch starke, vielseitige und moderne Lösung für kabellose Konnektivität und Unterhaltung im Fahrzeug. Das gilt besonders, wenn man auf Streaming-Apps im Auto zugreifen möchte.

Carlinkit Tbox Plus im Test: Carplay & Android Auto Wireless mit Streaming-Apps

Mehr als kabellos: Die Carlinkit Tbox Plus löst Carplay und Android Auto vom Smartphone und bringt Streaming, Apps und Navigation direkt ins Auto.

VORTEILE

  • eigenes Android-System mit App Store und Streaming-Diensten
  • Wireless Carplay und Android Auto
  • benutzerfreundliche Oberfläche mit einfacher Navigation
  • erweiterbar mit microSD-Karte

NACHTEILE

  • Internetverbindung über Hotspot oder SIM-Karte notwendig
  • kein HDMI

Mehr als kabellos: Die Carlinkit Tbox Plus löst Carplay und Android Auto vom Smartphone und bringt Streaming, Apps und Navigation direkt ins Auto.

Die Carlinkit Tbox Plus will mehr sein als nur ein Adapter für kabelloses Carplay und Android Auto. Sie bringt ein vollwertiges Android-Betriebssystem ins Auto – mit eigener Oberfläche, App-Store und Streaming-Diensten wie Netflix, Youtube oder Prime Video. So wird das Infotainmentsystem zum eigenständigen Entertainment-Hub, der auch ohne Smartphone auskommt.

Der Ansatz ähnelt Smartboxen von Atoto oder Lamtto, doch Carlinkit setzt auf leistungsstärkere Hardware, breite Kompatibilität und ein besonders aufgeräumtes Interface. Ob das System im Alltag überzeugt, klärt unser Test.

Design

Die Carlinkit Tbox Plus präsentiert sich als flache, quadratische Box mit abgerundeten Ecken und texturierter Oberfläche. Mit ihren kompakten Abmessungen von rund 8 × 8 × 1,2 cm passt sie problemlos in jedes Ablagefach. Zwei Status-LEDs auf der Oberseite zeigen an, ob die Box verbunden ist oder sich im Pairing-Modus befindet. Alle Anschlüsse befinden sich auf einer Seite: ein USB‑C‑Port für die Verbindung zum Fahrzeug, ein MicroSD‑Steckplatz sowie ein SIM‑Karten‑Slot.

Das Gehäuse ist solide verarbeitet und setzt auf ein schlichtes, funktionales Design. Zum Lieferumfang gehören zwei Kabel (USB-A-auf-C und USB-C-auf-C) sowie eine kurze Anleitung. Vier gummierte Punkte auf der Unterseite sorgen für sicheren Halt auf glatten Flächen.

Einrichtung

Die Einrichtung der Carlinkit Tbox Plus gelingt schnell und weitgehend intuitiv. Nach dem Anschluss über den USB‑Port erkennt das Infotainmentsystem die Box automatisch und zeigt daraufhin ein Symbol für Android Auto oder Carplay an. Nach wenigen Sekunden startet das integrierte Android-System. Bereits beim ersten Start können Smartphone und Adapter gekoppelt werden – zunächst per Bluetooth, anschließend wird eine lokale WLAN-Verbindung hergestellt. Die auf Android basierende Oberfläche ist übersichtlich gestaltet und lässt sich sowohl über die Fahrzeugtasten als auch per Touchscreen bedienen.

Für Streaming-Apps oder den Webbrowser ist eine aktive Internetverbindung nötig – entweder über den Hotspot des Smartphones oder über eine eingelegte SIM-Karte. Die Apps für kabelloses Carplay und Android Auto waren bereits vorinstalliert und arbeiteten im Test zuverlässig. Positiv: Nach dem Einschalten stellt die Box automatisch die letzte Verbindung wieder her, sodass kein erneutes Pairing erforderlich ist. Nur beim ersten Start benötigt das System rund 20 Sekunden zum Hochfahren; danach geht es deutlich schneller.

Funktionen

Das Android-System der Carlinkit Tbox Plus läuft flüssig und reagiert ohne merkliche Verzögerungen. Die Bedienoberfläche erinnert an ein klassisches Android-Tablet und wirkt dadurch sofort vertraut. Besonders praktisch: Der Google Play Store ist zugänglich, sodass sich neben den vorinstallierten Apps wie YouTube, Netflix, Spotify, Google Maps, Waze oder Chrome problemlos weitere Anwendungen installieren lassen. Ein integrierter Mediaplayer ermöglicht zudem das Abspielen lokaler Dateien – ideal für Musik und Videos von der MicroSD-Karte.

Für die integrierte Karten-App wird kein Smartphone benötigt. Die GPS-Daten bezieht die Box direkt über das integrierte GPS-Modul. Auch Musik lässt sich über Bluetooth vom Smartphone streamen.

Selbstverständlich unterstützt die Carlinkit Tbox Plus auch Apple Carplay und Android Auto – beide lassen sich nach einer einmaligen Kopplung automatisch und drahtlos starten. Damit wird jedes kompatible Fahrzeug ohne großen Aufwand um kabelloses Carplay oder Android Auto erweitert.

Carlinkit Tbox Plus

Rechtlicher Hinweis:

Das Abspielen von Videos oder Streams während der Fahrt ist verboten und stellt eine erhebliche Ablenkung dar (§ 23 Abs. 1a StVO). Verstöße werden mit mindestens 100 Euro Bußgeld und einem Punkt in Flensburg geahndet; bei Gefährdung drohen 150 Euro, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot. Videos dürfen ausschließlich im geparkten Fahrzeug bei ausgeschaltetem Motor angesehen werden.

Preis

Direkt beim Hersteller kostet die Carlinkit Tbox Plus mit 8/128 GB regulär 145 Euro, ist aktuell jedoch günstiger erhältlich. Mit dem Rabatt-Code TechStage kostet die Box dauerhaft reduziert 115 Euro. Das Modell mit 4/64 GB bekommt man mit dem Code schon für 101 Euro. Der Versand erfolgt kostenlos aus deutschen Lagerbeständen. Nur für kurze Zeit gibt es den Rabatt-Code TechStage25, damit kostet die Box nur 111 Euro.

Da der Hersteller in China ansässig ist, greift der EU-Käuferschutz dennoch nicht. Käufer müssen daher mit eingeschränkten Garantie- und Serviceleistungen rechnen und im Garantiefall das Rücksende­risiko nach China tragen. Immerhin gewährt Carlinkit eine 30-tägige Zufriedenheitsgarantie mit Geld-zurück-Option.

Fazit

Die Carlinkit Tbox Plus zählt zu den vielseitigsten Lösungen für kabelloses Carplay und Android Auto. Sie macht das Infotainmentsystem zum vollwertigen Android-Display mit Streaming, Navigation und App-Store. Besonders überzeugen die flüssige Bedienung, der stabile Betrieb und die einfache Einrichtung.

Dank SIM-Slot und microSD-Erweiterung bleibt das System flexibel – auch ohne Smartphone. Zwar fehlen HDMI-Ausgang und integrierter Sprachassistent, doch das fällt im Alltag kaum ins Gewicht. Wer sein Fahrzeug um ein schnelles, modernes und vielseitiges Smart-System erweitern möchte, findet in der Carlinkit Tbox Plus eine empfehlenswerte Lösung.

Carlinkit Tbox UHD im Test: Smarte Box bringt Youtube, Netflix & Co. ins Auto

Youtube und Netflix im Auto? Carplay und Android Auto blockieren das – die Carlinkit Tbox UHD macht Streaming trotzdem möglich.

VORTEILE

  • 4G-Modem mit SIM-Kartenslot
  • Kabel für USB-C und USB-A
  • microSD-Kartenslot
  • Android Auto und Carplay kabellos nutzen

NACHTEILE

  • System wirkt etwas träge
  • kein HDMI-Eingang – nur Ausgang
  • Software nicht mehr aktuell

Youtube und Netflix im Auto? Carplay und Android Auto blockieren das – die Carlinkit Tbox UHD macht Streaming trotzdem möglich.

Carplay und Android Auto blockieren Apps wie Youtube oder Netflix – und das ist aus Sicherheitsgründen vollkommen nachvollziehbar. Schließlich sollte niemand während der Fahrt Filme schauen. Trotzdem ist es schade, dass damit auch im Stand – etwa in der Pause oder im Urlaub – die Entertainment-Funktionen des Infotainment-Systems brachliegen.

Genau hier setzt die Carlinkit Tbox UHD an. Die kleine Box bringt ein vollwertiges Android 13 ins Auto – inklusive Zugriff auf den Google Play Store und damit auf nahezu alle Apps. Sie wird per Kabel über die Carplay-Schnittstelle verbunden und nutzt diese, um Bild und Ton ins Infotainment-System zu schicken. Nebenbei dient die Box als Adapter für kabelloses Carplay und Android Auto.

Wie gut das Streaming im Auto klappt, wie flott die Box reagiert und was sie sonst noch bietet, klären wir in unserem Praxistest. Getestet haben wir das mit einem Opel Astra K von 2017 und einem Hyundai Ioniq 6 von 2023. Als Smartphones kamen ein Honor Magic V3 und ein iPhone 16 Pro Max zum Einsatz.

Achtung: Bei BMW-Fahrzeugen funktioniert diese Lösung in der Regel nicht. Laut Hersteller Carlinkit werden jedoch bis zu 98 Prozent aller Fahrzeuge mit Carplay-Unterstützung kompatibel sein.

Design

Die Tbox UHD erinnert entfernt an eine Mini-Playstation und unterscheidet sich im Design deutlich von anderen Boxen dieser Art – ebenso wie von den Wireless-Adaptern für Carplay und Android Auto, die wir bereits getestet haben. Das beginnt schon bei der Farbe: Carlinkit setzt auf Weiß, was im Autozubehör eher ungewöhnlich ist – dort dominiert sonst Schwarz.

Mit Abmessungen von 90 × 84,9 × 17,1 mm ist die Tbox UHD deutlich größer als vergleichbare Produkte – etwa so groß wie eine kleine Powerbank oder externe SSD. Bei einem Kleinwagen hat man möglicherweise keinen idealen Platz dafür im Cockpit.

Diverse Anschlüsse und Steckplätze sind links und rechts an den Seiten untergebracht – dazu später mehr. An der Front sitzt eine blaue LED, die aufleuchtet, sobald das Gerät mit dem Internet verbunden ist und das Signal an die Anzeige überträgt.

Einrichtung

Die Tbox UHD wird per Kabel an den USB-Anschluss des Fahrzeugs gesteckt – genau dort, wo man sonst das Smartphone für Android Auto oder CarPlay anschließen würde. An der Box selbst sitzt ein USB-C-Ausgang; im Lieferumfang liegen Kabel für USB-C auf USB-A sowie USB-C auf USB-C bei.

Nach dem Einstecken erscheint im Infotainment-System das CarPlay-Symbol – keine Verwirrung: Das wird hier nur als Schnittstelle genutzt, um Bild- und Audiosignal aus der Box ins System zu leiten. Wählt man das Symbol, startet das eigene Benutzerinterface der Box auf Basis von Android 13.

Nun hat man zwei Optionen für den Internetzugang: Entweder man erstellt einen Hotspot mit dem Smartphone, oder man steckt eine SIM-Karte direkt in die Tbox. Sobald die Verbindung steht, kann man sich mit seinem Google-Konto im Play Store anmelden und Apps installieren.

Features

Als Antrieb dient Qualcomms Snapdragon 660, ein Achtkern-SoC mit vier Kryo-Gold-Kernen (2,2 GHz) und vier Kryo-Silver-Kernen (1,8 GHz). Der Chip stammt allerdings schon aus dem Jahr 2017. Entsprechend sollte man keine Wunderdinge erwarten: Das System reagiert teils etwas verzögert und träge – ähnlich wie ein älteres, günstiges Tablet. Für grafisch aufwendige Spiele ist das weniger geeignet, zum Streaming reicht die Leistung aber aus, sofern man etwas Geduld mitbringt.

Der interne Speicher beträgt 128 GB, dazu kommen 8 GB RAM. Ein microSD-Kartenslot unterstützt Karten mit bis zu 512 GB. Außerdem bietet die Box Wi-Fi 5 und Bluetooth 5.0 – nicht mehr ganz auf dem neuesten Stand, aber für den Einsatz im Auto, etwa via Smartphone-Hotspot, vollkommen ausreichend. Ein 4G-Modem ist integriert und unterstützt gängige Nano-SIM-Karten – auch wenn das Einlegen etwas fummelig ist, da die Karten leicht wieder herausspringen. Zur Positionsbestimmung stehen GPS, Glonass und Beidou bereit.

Bei den Anschlüssen bietet die Box USB-C sowie einen SIM-Kartenslot. Hinzu kommt ein USB-A-Eingang für externe Geräte wie Maus oder Gamepad. Zusätzlich gibt es einen Micro-HDMI-Ausgang (Typ D) samt Adapter auf HDMI Typ A – damit lässt sich die Box theoretisch auch mit einem Fernseher oder anderen Displays verbinden. Als Eingang für HDMI-Zuspieler dient der Steckplatz jedoch nicht.

Carlinkit Tbox UHD

Dank des vollwertigen Android-Systems steht auch der Google Play Store zur Verfügung und erlaubt die Installation nahezu jeder Android-App. Wir haben Youtube, Netflix, Disney+ und Magenta TV ausprobiert – das funktionierte problemlos, solange eine Internetverbindung bestand. Das System wirkte im Test aber insgesamt träge. Zudem ist Android 13 nicht mehr aktuell. Mit Software-Updates ist nicht zu rechnen.

Wer während der Fahrt lieber klassisch auf Android Auto oder Apple Carplay setzen möchte – und zwar kabellos –, kann das ebenfalls tun. Dazu genügt im Startbildschirm ein Tipp auf das „Autokit“-Icon. Anschließend erscheint die gewohnte Oberfläche von Android Auto oder Carplay, je nach verbundenem Smartphone.

Preis

Regulär kostet die Tbox UHD 176 Euro. Mit dem Code TechStage gibt es dauerhaft einen Rabatt von 20 Prozent, was zu einem Preis führt von 149 Euro. Für den versicherten Versand kommen rund 5 Euro hinzu.

Aktion: Bis zum 1.12.2025 giobt es mit dem Code TechStage25 sogar 25 Prozent Nachlass. Damit kostet die Samrt Box dann nur 140 Euro.

Da der Hersteller in China sitzt, gilt der EU-Käuferschutz nicht – auch wenn die Ware aus einem EU-Lager kommt. Garantie und Service sind daher eingeschränkt, im Garantiefall muss das Gerät möglicherweise nach China zurückgeschickt werden. Immerhin gibt es eine 30-tägige Rückgabemöglichkeit sowie ein Jahr Garantie.

Fazit

Wer im Auto auf dem Infotainment-Display Netflix, Youtube oder andere Android-Apps nutzen möchte, bekommt mit der Carlinkit Tbox UHD eine einfache Lösung. Dank eines SIM-Slots funktioniert sie sogar autark, alternativ lässt sich ein Hotspot über das Smartphone einrichten.

Die Box ist zwar recht groß und im weißen Gehäuse optisch auffällig, bietet aber ein ansprechendes Design. Mit Android 13 und Zugriff auf den Google Play Store steht eine breite App-Auswahl bereit. Einen HDMI-Eingang für externe Zuspieler gibt es nicht – nur einen Ausgang für Monitor oder Fernseher.

Die Leistung reicht fürs Streaming, wirkt aber durch den älteren Prozessor etwas träge. Auch Updates sind keine zu erwarten. Wer das System vorwiegend im Stand, etwa in Pausen oder im Urlaub, zur Unterhaltung nutzen will, findet hier dennoch ein praktisches Gerät. Obendrein dient es auch als kabelloser Adapter für Carplay und Android Auto.

Während der Fahrt zu streamen oder fernzusehen ist verboten – und gefährlich. Es verstößt gegen das Handy- und Ablenkungsverbot (§ 23 Abs. 1a StVO).

Ottocast Play2Video Ultra im Test: Carplay & Android Auto Wireless sowie Youtube

Der Ottocast Play2Video Ultra bringt Netflix, Prime Video und Youtube direkt auf den Fahrzeugbildschirm – drahtlos und in wenigen Schritten startbereit.

VORTEILE

  • eigenes Android-System mit Apps wie Netflix, Prime Video & Youtube
  • USB-A-Anschlüsse mit Typ-C-Adapter für flexible Nutzung
  • kompakte Bauform, schnelle Einrichtung
  • gute Performance und kurze Ladezeiten
  • Carplay & Android Auto Wireless

NACHTEILE

  • kein HDMI
  • Hotspot notwendig für integrierte Apps
  • kein Google Play Store
  • inkompatibel mit BMW

Der Ottocast Play2Video Ultra bringt Netflix, Prime Video und Youtube direkt auf den Fahrzeugbildschirm – drahtlos und in wenigen Schritten startbereit.

Der Ottocast Play2Video Ultra vereint kabelloses Carplay und Android Auto mit einem eigenständigen Android-System für Streaming und Apps. So lassen sich Netflix, Prime Video oder Youtube direkt über das Infotainmentdisplay nutzen – ganz ohne Smartphone-Spiegelung.

Das kompakte Gerät richtet sich an alle, die ihr Auto um Entertainment-Funktionen erweitern möchten, ohne gleich das Navi-System zu ersetzen. Dank USB-A-Anschluss und USB-C-Adapter ist der Dongle flexibel einsetzbar und in wenigen Minuten eingerichtet. Doch wie zuverlässig läuft das System im Alltag – und rechtfertigt sich der Aufpreis gegenüber günstigeren Alternativen?

Design

Der Ottocast Play2Video Ultra zeigt sich als kompakter Adapter im Taschenformat. Das mattschwarze Kunststoffgehäuse misst rund 8 × 4 cm und wirkt durch die glänzende Oberseite überraschend hochwertig. Eine kleine LED an der Front zeigt den Betriebszustand an – rot bei Stromzufuhr, blau bei aktiver Verbindung.

An einer Seite sitzt ein fest integrierter USB-A-Stecker mit rund 10 cm langem Kabel, wodurch sich der Adapter in nahezu jedem Fahrzeug einsetzen lässt. Die gummierte Unterseite verhindert ein Verrutschen auf glatten Flächen. Zum Lieferumfang gehören ein USB-Split-Kabel, ein USB-C-Adapter und eine mehrsprachige Anleitung. Trotz des kompakten Formats hinterlässt die Box einen soliden Eindruck – einzig die Hochglanzoberfläche erweist sich als Fingerabdruckfalle.

Einrichtung

Die Einrichtung des Ottocast Play2Video Ultra verläuft erfreulich unkompliziert. Nach dem Anschluss an den USB-Port erkennt das Fahrzeug die Box automatisch und zeigt den Startbildschirm des Systems. Auf Wunsch lässt sich die Verbindung auch per Bluetooth herstellen – nach erfolgreicher Kopplung baut der Adapter ein eigenes WLAN auf, über das Carplay oder Android Auto drahtlos laufen.

Das Gerät nutzt ein eigenständiges Android-System, das sich in wenigen Schritten konfigurieren lässt. Sprache, WLAN und Autostart-Optionen sind schnell eingestellt. Für Streaming-Dienste wie Netflix, Youtube oder Prime Video ist eine aktive Internetverbindung erforderlich, die über einen Hotspot per Smartphone hergestellt werden muss, da das Gerät keine eigene SIM-Karte unterstützt.

Der Wechsel zwischen dem integrierten System und der Smartphone-Spiegelung erfolgt direkt über den Touchscreen des Fahrzeugs. Im Test funktionierte die Verbindung sowohl mit einem iPhone 17 Pro als auch mit einem Google Pixel 9a ohne nennenswerte Aussetzer.

Positiv fallen die kurze Startzeit von rund zehn Sekunden und die flüssige Bedienung auf. Die Reaktionszeiten sind angenehm direkt, Apps starten ohne spürbare Verzögerung. Lediglich bei einigen Fahrzeugdisplays tritt eine suboptimale Skalierung auf, wodurch schmale Ränder rund um das Bild entstehen können. Insgesamt überzeugt der Adapter mit stabiler Verbindung, einfacher Handhabung und schneller Reaktivierung beim Fahrzeugstart.

Im Testfahrzeug – einem Mercedes-Benz Vito – zeigte sich vereinzelt ein Display-Freeze, bei dem der Bildschirm kurzzeitig einfror, im Hintergrund aber weiterhin Eingaben annahm. Ein Wechsel ins Fahrzeugmenü und zurück löste das Problem. Da der Fehler ausschließlich mit dem Ottocast Play2Video Ultra auftrat, ist von einem Kompatibilitätsproblem auszugehen.

Wichtiger Hinweis: Der Ottocast Play2Video Ultra ist inkompatibel mit Fahrzeugen von BMW.

Ottocast Play2Video Ultra

Funktionen

Trotz der kompakten Bauweise bietet der Ottocast Play2Video Ultra ein erstaunlich breites Funktionsspektrum. Mit 4 GB RAM und 32 GB internem Speicher ist die Ausstattung solide, der Speicher lässt sich bei Bedarf per USB-Stick erweitern – etwa, um eigene Videos über den integrierten Mediaplayer abzuspielen.

Ab Werk sind Streaming-Apps wie Netflix, Prime Video, Youtube, Spotify und IPTV bereits installiert. Über den integrierten App-Hub können zusätzliche Anwendungen nachgeladen werden. Sowohl diese als auch die Streaming-Dienste erfordern eine aktive Internetverbindung, die sich über den Hotspot des Smartphones herstellen lässt. Eine eigene SIM-Karte kann nicht eingesetzt werden. Auf den Google Play Store und eine Karten-App muss man verzichten.

Neben dem eigenen Android-System unterstützt der Adapter auch kabelloses Apple Carplay und Android Auto – praktisch für Fahrzeuge, die sonst nur eine kabelgebundene Verbindung ermöglichen.

Rechtlicher Hinweis:

Das Ansehen von Videos oder Streams während der Fahrt ist nach § 23 Abs. 1a StVO verboten und stellt eine erhebliche Ablenkung dar. Verstöße werden mit mindestens 100 Euro Bußgeld und einem Punkt in Flensburg geahndet, bei Gefährdung drohen 150 Euro, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot. Erlaubt ist Videowiedergabe ausschließlich im geparkten Fahrzeug bei ausgeschaltetem Motor.

Preis

Direkt beim Hersteller kostet der Ottocast Play2Video Ultra regulär 169 Euro, ist derzeit aber schon für 99 Euro zu haben. Mit dem exklusiven Rabatt-Code TS20 sinkt der Preis auf 79 Euro. Der Versand ist kostenlos und erfolgt aus deutschen Lagerbeständen.

Hinweis: Da der Hersteller in China sitzt, greift der EU-Käuferschutz auch dann nicht, wenn Lagerbestände innerhalb der EU verfügbar sind. Käufer tragen im Garantiefall das Rücksende-Risiko nach China. Der Hersteller bietet immerhin eine 30-tägige Zufriedenheitsgarantie mit Geld-zurück-Option sowie eine Garantie für ein Jahr.

Fazit

Der Ottocast Play2Video Ultra zeigt, wie vielseitig moderne Carplay-Adapter inzwischen geworden sind. Er kombiniert kabelloses Carplay, Android Auto und ein eigenständiges Android-System mit gängigen Streaming-Apps in einem kompakten Gehäuse. Die Einrichtung ist unkompliziert, die Box überzeugt im Alltag mit kurzen Ladezeiten und stabiler Verbindung.

Mit Netflix, Prime Video und YouTube wird das Fahrzeug schnell zum kleinen Entertainment-Hub – zumindest im Stand. Kleinere Schwächen wie der fehlende Play-Store, der nicht vorhandene HDMI-Ausgang und die notwendige Hotspot-Verbindung fallen kaum ins Gewicht. Wer eine einfache, flexible und dabei noch preisgünstige Lösung für kabelloses Infotainment sucht, trifft mit dem Play2Video Ultra eine gute Wahl.

Lamtto RC23 im Test: Carplay und Android Auto kabellos – sogar mit Netflix

Kompakt, schnell und vielseitig: Die Lamtto RC23 macht Carplay und Android Auto kabellos – und bringt zusätzlich Streaming-Apps sowie einen HDMI-Ausgang mit.

VORTEILE

  • eigenes Betriebssystem mit Apps wie Netflix, Disney+ und Youtube
  • sehr kompakt
  • HDMI-Anschluss
  • unkomplizierte Bedienung

NACHTEILE

  • Mini-HDMI-Port (Typ C) als Ausgang
  • Hotspot notwendig für Apps
  • kein integrierter Sprachassistent
  • kein App Store

Kompakt, schnell und vielseitig: Die Lamtto RC23 macht Carplay und Android Auto kabellos – und bringt zusätzlich Streaming-Apps sowie einen HDMI-Ausgang mit.

Alles wird immer smarter – nur das eigene Auto nicht? Die Lamtto Smart AI Box RC23 will das ändern und bietet gleich mehrere Lösungen: drahtloses Apple Carplay, drahtloses Android Auto und ein eigenes Betriebssystem, mit dem sich unabhängig vom Smartphone Android-Apps ausführen und Inhalte per HDMI streamen lassen. Egal, welches Feature man nutzen will – die kleine Box macht es möglich. Doch wie zuverlässig funktioniert das und wie intuitiv ist die Bedienung? Wir haben es ausprobiert.

Design

Bereits die Verpackung lässt erahnen: Der Hersteller konzentriert sich auf das Wesentliche. Im Karton liegen neben der Box eine ausführliche englischsprachige Anleitung, ein USB-A-auf-USB-C-Kabel und ein USB-C-auf-USB-C-Kabel. Beide Varianten sind jeweils etwa 20 cm lang, sodass der Kabelweg im Fahrzeug möglichst kurz gehalten werden sollte.

Die Lamtto RC23 3-in-1 Magic Video Carplay Box ist rechteckig mit abgeschrägten Ecken und misst nur rund fünf mal acht Zentimeter bei einer Höhe von 1,5 cm. Das ist ein wunderbar kompaktes Maß, das in Ablagen oder Ähnlichem nur wenig stört. Insgesamt ist die Box in Schwarz-Grau gehalten und hat ein großes Kreismuster auf der Oberseite, das abhängig von der genutzten Funktion anders leuchtet. Die LED lässt sich über eine integrierte App allerdings anpassen, sodass man das Licht nach eigenen Vorstellungen gestalten kann.

Während sich seitlich großzügige Luftauslässe befinden, sind an den beiden kurzen Seiten die Anschlüsse verbaut. Für den Betrieb setzt man dabei auf einen USB-C-Anschluss. Auf der gegenüberliegenden Seite ist ein Mini-HDMI-Port (Typ C) integriert, um ein externes Display anzuschließen. Daneben befindet sich ein USB-A-PortX für USB-Sticks.

Einrichtung

Einfacher geht es kaum: Eine SIM-Karte oder besondere Vorbereitung sind nicht nötig. Kabel in die Box stecken, das andere Ende mit dem passenden Anschluss im Auto verbinden – und nach wenigen Sekunden startet das System. Die Bedienoberfläche ist übersichtlich und lässt sich intuitiv bedienen.

In den Einstellungen kann man die Sprache anpassen und eine Verbindung zu einem Hotspot herstellen, um integrierte Apps wie Youtube zu nutzen. Wer die Box ausschließlich für Android Auto oder Apple Carplay verwenden möchte, kann festlegen, dass die entsprechende App beim Systemstart automatisch geöffnet wird. Insgesamt gelingt die Einrichtung problemlos – lediglich eine deutsche Anleitung wäre wünschenswert.

Funktionen

Aus kabelgebundenem Carplay und Android Auto macht der RC23 eine zuverlässig arbeitende drahtlose Lösung. Die Verbindung erfolgt über die integrierte Speedplay-App, nach dem einfachen Koppeln des Smartphones per Bluetooth.

Ansonsten bietet Lamtto zahlreiche Zusatzfunktionen. Das auf Android basierende Betriebssystem ist übersichtlich gestaltet und bringt Apps wie Youtube, Prime Video, Tiktok, Netflix und Disney Plus bereits mit. Einen eigenen App-Store oder Zugriff auf den Google Play Store gibt es aber nicht.

Über den HDMI-Ausgang lässt sich ein externes Display anschließen, um etwa Mitfahrende auf der Rückbank mit Inhalten zu versorgen. Weitere Videodateien können über einen USB-Stick und den integrierten Player wiedergegeben werden.

Auch ohne Carplay oder Android Auto kann die Box als Freisprecheinrichtung oder Musikplayer genutzt werden. Zudem unterstützt sie Apple Airplay und Google Cast, um Smartphone-Inhalte direkt auf das Infotainment-System zu spiegeln. Auf einen eigenen Sprachassistenten verzichtet Lamtto allerdings.

Rechtlicher Hinweis:

Das Ansehen von Videos oder Streams während der Fahrt ist streng verboten und stellt eine erhebliche Ablenkung dar (§ 23 Abs. 1a StVO). Verstöße werden mit mindestens 100 Euro Bußgeld und einem Punkt in Flensburg geahndet, bei Gefährdung drohen 150 Euro, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot. Videos dürfen nur im geparkten Fahrzeug bei ausgeschaltetem Motor angesehen werden.

Preis

Direkt beim Hersteller kostet der Adapter Lamtto RC23 regulär rund 87 Euro direkt beim Hersteller. Der Versand erfolgt kostenlos aus deutschen Lagerbeständen. Lamtto gewährt 24 Monate Garantie sowie ein Rückgaberecht von 30 Tagen. Es ist keine gesetzliche Gewährleistung nach EU-Recht, sondern eine Herstellergarantie. Beim Umtausch können allerdings zusätzliche Versandgebühren anfallen. Bei Amazon kostet der Adapter etwa 100 Euro.

Fazit

Die Lamtto Smart AI Box RC23 überzeugt mit einer gelungenen Kombination aus einfacher Bedienung, hoher Kompatibilität und umfangreichen Funktionen. Besonders das übersichtliche Android-System mit vorinstallierten Streaming-Apps sowie der HDMI-Ausgang heben sie von vielen Konkurrenzprodukten ab. Dank schneller Verbindung und stabiler Performance laufen kabelloses Carplay und Android Auto zuverlässig.

Kleinere Schwächen wie der Mini-HDMI-Port, der fehlende App-Store und die nicht vorhandene Sprachsteuerung sind kaum ein Nachteil. Wer eine kompakte, günstige und vielseitige Lösung sucht, um sein Infotainment-System aufzurüsten, findet in der RC23 eine der interessantesten Smart-Boxen fürs Auto.

Carlinkit Tbox Max im Test

Mit der Carlinkit Tbox Max holt man mehr als nur einen Adapter für kabelloses Android Auto oder Apple Carplay ins Fahrzeug. Die smarte Multimedia-Box funktioniert autark mit Android 13 sowie SIM-Karte.

VORTEILE

  • autarker Modus mit eigenem App-Store und Android 13
  • Slot für SIM-Karte
  • Support für Android Auto Wireless und Apple Carplay

NACHTEILE

  • teuer
  • groß
  • umständliche Einrichtung

Mit der Carlinkit Tbox Max holt man mehr als nur einen Adapter für kabelloses Android Auto oder Apple Carplay ins Fahrzeug. Die smarte Multimedia-Box funktioniert autark mit Android 13 sowie SIM-Karte.

Eine sehr umfassende Lösung ist die Carlinkit Tbox Max. Bei der Box handelt es sich um mehr als nur einen Adapter. Darin stecken ein komplettes System mit Android 13 sowie ein Slot für eine microSD-Karte und eine SIM-Karte. Damit kann man das Gerät auch unabhängig vom Smartphone nutzen und weitere Apps aus dem Play Store installieren, etwa Youtube, sobald eine Internetverbindung über die SIM-Karte erfolgt. Das sollte man bitte aber nie während der Fahrt machen! Für eine Pause ist das aber eine gute Option.

Design

Die rechteckige Box mit abgerundeten Ecken erinnert zunächst an einen typischen Adapter für Android Auto oder Apple Carplay Wireless. Das Gerät ist allerdings mit einer Kantenlänge von rund 80 mm deutlich größer als die meisten Geräte seiner Art. Als Anschluss steht USB-C parat, dazu kommen je ein Slot für eine microSD- sowie SIM-Karte.

Funktion

Das Gerät funktioniert als kabellose Lösung für Android Auto sowie Carplay. Hierzu muss man nach dem Einstecken an das Fahrzeug einen Pin mit einer Stecknadel für rund drei Sekunden eindrücken, damit das Gerät von Carplay auf Android Auto umstellt. Anschließend erscheint zunächst ein eigenes Interface mit Android. Dort wählen Nutzer dann das Icon AutoKit aus, um in den Modus für Android Auto zu starten. Das funktioniert dann aber nur, wenn das Fahrzeug auch die beiden Schnittstellen unterstützt.

Der Carlinkit Tbox Max läuft mit Android 13 und einem Achtkern-Qualcomm-Chip mit 8 GB RAM sowie 128 GB Speicherplatz. Das Gerät unterstützt Bluetooth und WLAN und kann, wenn eine SIM-Karte eingelegt wird, auch über 4G/LTE eine eigene Verbindung aufbauen. Zusätzlich lässt sich die Internetverbindung über das Smartphone oder einen Hotspot herstellen.

Der Carlinkit AI Box Max lässt sich damit als autonomes Infotainment-System mit Android nutzen, das mehr Funktionen bietet als herkömmliches Android Auto. Damit kann man etwa weitere Android-Apps wie Youtube und Netflix oder Disney+ direkt auf dem Autobildschirm ausführen. Die Einrichtung ist etwas umständlich. Zudem dauert der Ladevorgang knapp eine Minute, da Android zusätzlich geladen werden muss.

Per USB-Slot angeschlossen, bietet der Adapter zudem auch kabelloses Android Auto oder Apple Carplay.

Preis

Mit dem Rabatt-Code TechStage zahlen unsere Leser nur 113 Euro statt 150 Euro für die Box. Nur für kurze Zeit gibt es mit dem Rabatt-Code TechStage25 einen noch stärkeren Nachlass, damit kostet die Box dann nur 107 Euro.

Hinweis: Der Hersteller hat seinen Sitz in China. Beim Kauf gelten möglicherweise nicht die in der Europäischen Union üblichen Verbraucherschutzrechte für Gewährleistung, Widerrufsrecht oder Käuferschutz. Die Verkaufsbedingungen des Anbieters sind deshalb zu beachten.

Fazit

Die Carlinkit Tbox Max ist ein interessantes Gerät für Power-User, die weit mehr als nur Android Auto nutzen möchten oder das fest installierte Infotainment-System ihres Fahrzeugs erweitern wollen. Wer jedoch nur eine kabellose Android-Auto-Lösung sucht, wird hier eventuell nicht das passende Produkt finden. Wer aber eine zusätzliche autarke Lösung möchte, um auch im Auto zu streamen, findet hier eine spannende Möglichkeit.

Allerdings setzt das Gerät die Kompatibilität des Infotainment-Systems mit Android Auto oder Apple Carplay voraus. Bei einem Fahrzeug ohne diese Schnittstelle funktioniert die Box deshalb nicht. Der Hersteller garantiert die Kompatibilität für rund 98 Prozent aller Fahrzeuge mit Android Auto und Apple Carplay. Allerdings gilt das nicht für BMW. Die Android-Version auf dem Gerät ist zudem veraltet und läuft auch etwas ruckelig.

Beste BMW-Lösung

Ottocast Aibox i3

Ottocast Aibox i3 für BMW im Test

Netflix, Disney+ und andere Android-Apps im BMW-iDrive-Bildschirm? Das geht mit Ottocast Aibox i3, verspricht der Hersteller. Wir haben ausprobiert, ob das wirklich funktioniert.

VORTEILE

  • einfache Einrichtung
  • großer Funktionsumfang
  • ruckelfreie Video-Wiedergabe

NACHTEILE

  • fummelige Telefonie
  • Drittanbieter-App-Store
  • insgesamt eher eine „Bastel-Lösung“ (aber eine gute)

Netflix, Disney+ und andere Android-Apps im BMW-iDrive-Bildschirm? Das geht mit Ottocast Aibox i3, verspricht der Hersteller. Wir haben ausprobiert, ob das wirklich funktioniert.

Wer einen BMW mit Carplay hat, ist bestimmt schon über die Werbung für die Aibox i3 gestolpert. Für alle BMWs mit Carplay: Apps direkt laufen lassen, Video-Streaming aller großen Anbieter – Netflix, Disney+, Youtube und so weiter. Splitscreen mit Video rechts und Navi links auf dem zentralen Bordmonitor. Telefonieren, spielen, arbeiten.

Was man in den Werbevideos sieht, macht Lust auf mehr. Doch so ganz wollen wir nicht glauben, dass das problemlos funktioniert. China-Hardware, zusammengebastelte Open-Source-Software und die Anbindung an das Auto … klingt nicht ohne. Und so ganz legal ist es vermutlich auch nicht, sich das Finale von Squid Game bei 180 Sachen auf der Autobahn hereinzuziehen. Aber dazu später mehr.

Design & Lieferumfang

Im Karton des Ottocast findet sich das eigentliche Gerät, die Aibox i3. Der Name Aibox passt unserer Ansicht nach nicht so ganz. Die Hardware ist flach und rund, sie erinnert an einen etwas zu groß geratenen Blitzerwarner von Ooono (Bestenliste). Auf der Oberseite findet sich das Ottocast-Logo mit Hintergrundbeleuchtung. Auf den ersten Blick könnte man denken, dass hier ein Display eingebaut ist – was es aber nicht ist. Am Gerät selbst findet sich ein USB-C-Port, außerdem Slots für microSD-Speicherkarte und SIM-Karte.

Das eigentliche Gerät muss zur Stromversorgung mit USB verbunden werden, die Verbindung zum iDrive-System von BMW erfolgt kabellos über WLAN. Damit kann man die Aibox gut in der Mittelkonsole oder im Handyfach verstecken. An die Hardware muss man nicht ran. Mit einer kleinen Ausnahme, aber dazu später mehr.

Hinter der Klappe der Aibox i3 befinden sich Slots für Sim- und Speicherkarte.

Funktionsweise & Ausstattung

Sobald das Gerät per USB-Kabel mit dem Auto verbunden ist, leuchtet es dezent auf und fährt sein Android-13-Betriebssystem hoch. Nach einer knappen Minute kann man sich über das Mobile-Geräte-Menü des Autos wie mit seinem Smartphone mit dem Ottocast verbinden. Als Verbindungsart wählt man dabei WLAN / Apple Carplay, auch wenn die Aibox eigentlich mit Android läuft. Man bestätigt wie bei einem Smartphone die angezeigten Codes, dann erscheint der Inhalt auf dem Bildschirm.

Zu unserer großen Überraschung tauchte sofort ein Android-Homescreen mit vielen App-Icons auf dem Navigationsbildschirm auf. Die Bedienung erfolgt über den Touchscreen und über den iDrive-Controller, beides hat sofort und fast ruckelfrei funktioniert. Man kann durch die Homescreens wischen, als hätte man ein Android-Tablet vor sich. Erster Schritt ist die Einrichtung der Internetverbindung. Wer es sich einfach machen möchte, besorgt sich eine SIM- oder Multi-SIM-Karte für die Aibox. Wer das Geld sparen möchte, gibt auf seinem Smartphone einen WLAN-Hotspot frei und verbindet sich über das Einstellungen-Menü der Android-Oberfläche mit dem Smartphone.

Im Inneren des Puck-ähnlichen Gehäuses werkelt ein Snapdragon 6125 mit 4 GB RAM und 64 GB ROM. Der microSD-Kartenslot nimmt Speicherkarten mit einer maximalen Kapazität von 256 GB auf.

Apps

Mangels offizieller Google-Play-Unterstützung muss man Apps aus einem alternativen App-Store herunterladen. Netflix, Disney+ & Co. waren allesamt enthalten; die Installation klappte per Fingertipp. Dann ins Konto einloggen – und tatsächlich: Bereits wenige Minuten nach dem Öffnen der Ottocast-Verpackung liefen Simpsons und Walking Dead auf dem iDrive-Monitor. Auch abseits von Video-Streaming sieht es gut aus. Wer mag, kann sich auch seine Telefonkonferenz ins Auto holen, seinen Kalender bearbeiten oder eine Tabelle anschauen.

Eine Splitscreen-Ansicht erlaubt es, zwei Apps gleichzeitig zu zeigen – Video rechts, Navi links. Zu beachten ist dabei allerdings, dass beide Apps auf dem Ottocast laufen müssen, man kann also nicht gleichzeitig die BMW-Navigation und ein Youtube-Video laufen lassen. Aus unserer Sicht ist der Splitscreen-Modus daher „nett“, aber auch nicht mehr, denn auf die BMW-Navigation wollen wir nicht verzichten.

Ebenfalls etwas trickreich ist die Telefonie. Es gibt zwei Möglichkeiten: Man verbindet die Aibox per Bluetooth mit dem Handy und nutzt die Telefon-Oberfläche der Aibox auf dem Touchscreen. Ruft man jemanden an, baut die Aibox die Verbindung über Bluetooth zum Handy auf und startet dort den Anruf.

Die Alternative (und aus unserer Sicht der bessere Weg) ist es, das Smartphone direkt mit dem Auto zu verbinden und die Telefonie nicht über Ottocast laufen zu lassen. Da Ottocast aber die WLAN- und Carplay-Schnittstellen des Autos belegt, muss man das Handy dann per Bluetooth im iDrive-Modus mit dem Auto verwenden. Beides funktioniert, aber wer es gewohnt ist, über Carplay zu telefonieren, fühlt sich um mindestens ein halbes Jahrzehnt in der Zeit zurückversetzt.

Praxis

Ja, man kann während der Fahrt Videos schauen. In der Praxis haben wir das nicht ausprobiert. Ohnehin darf man während der Fahrt keine Videos schauen – das ist lediglich in der Pause möglich, aber nur mit abgestelltem Motor. Auf dem Parkplatz oder bei einem sowie zur Überbrückung von Wartezeiten hat uns die Aibox aber hervorragende Dienste geleistet.

Dadurch, dass wir das Gerät nicht während der Fahrt verwendet haben, sparen wir uns auch die etwas holprige Handy-Anbindung: Wenn Ottocast mit USB verbunden ist, stellt das Auto die Verbindung zu Ottocast her. Ziehen wir den USB-Stecker, verbindet sich das Infotainment-System wieder per Carplay mit dem Smartphone. So funktioniert das für uns richtig gut und erheblich besser als gedacht.

Die Box wird mit USB-A- auf USB-C-Kabel verbunden (die C-Seite befindet sich an der Aibox) und ist kompatibel zu BMW iDrive in den Versionen 6, 7, 8 und 9. Das folgende Video zeigt die Unterschiede zwischen den Systemen und wie man sie erkennt.

Preis

Die Ottocast Aibox i3 für BMW kostet regulär 230 Euro. Mit dem Code TS20 sinkt der Preis auf 152 Euro. Das klingt nach einer Menge Geld, allerdings gibt es aktuell nicht so viele Lösungen, die das Streaming auf dem Infotainment-Display bei einem BMW ermöglichen.

Weil der Hersteller seinen Sitz in China hat, gelten beim Kauf häufig nicht die Verbraucherschutzrechte der EU, etwa in Bezug auf Gewährleistung, Widerrufsrecht oder Käuferschutz. Rückgabe, Reparatur oder Erstattung können daher deutlich schwieriger oder in einigen Fällen gar nicht möglich sein.

Fazit

Die Werbeversprechen wurden tatsächlich eingehalten. Wir hatten nicht damit gerechnet, dass die Anbindung des Android-Computers über die Carplay-Schnittstelle so gut und ruckelfrei funktioniert. Videos im Auto ansehen? Kein Problem. Wer das verantwortungsvoll einsetzt, bekommt hier eine exzellente Ergänzung für den Funktionsumfang seines Fahrzeugs für überschaubares Geld. Wir sind sehr angetan – die Aibox liegt weiterhin im Fach der Mittelkonsole und wird bei Bedarf kurz angeschlossen.

ZUSÄTZLICH GETESTET

Lamtto RC25

Carlinkit Firedrive Link

Ottocast Play2Video Pro

Ottocast Car TV Mate Pro

Diese Bestenlisten zeigen weiteres Zubehör für das Auto:



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Künstliche Intelligenz

Kündigungsbutton & Transparenz: Klatsche für Microsoft und Starlink vor Gericht


Im digitalen Zeitalter ist ein Abo meist mit wenigen Klicks abgeschlossen. Doch der Weg aus dem Vertrag heraus gleicht oft einem technischen Hindernislauf. Zwei aktuelle Urteile der Landgerichte München I und Karlsruhe verdeutlichen nun, dass auch globale Tech-Giganten wie Microsoft und innovative Anbieter wie Starlink von Elon Musk die deutschen Verbraucherschutzgesetze nicht ignorieren dürfen. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg konnte in beiden Fällen Siege für die Nutzerrechte erringen und klare Grenzen für intransparente Praktiken setzen. Dabei rütteln die Gerichte an der Logik von Design-Tricks wie Dark Patterns, die den Ausstieg absichtlich erschweren.

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Die rechtliche Grundlage für die zwei Entscheidungen bildet das Gesetz zur fairen Gestaltung von Verbraucherverträgen. Es schreibt vor, dass online geschlossene Abos über eine leicht zugängliche Schaltfläche gekündigt werden können müssen. Die aktuellen Urteile gegen Microsoft (Az. 3 HK O 13796/24) und Starlink (Az.: 13 O 25/25 KfH) von Mitte Januar machen deutlich: Die Justiz ist bereit, gestalterische Kniffe konsequent zu unterbinden, um die wirtschaftliche Freiheit der Verbraucher zu schützen.

Das Landgericht München I verurteilte Microsoft dazu, seine Kündigungspraxis bei Diensten wie dem Cloud-basierten Office-Paket MS 365 grundlegend zu ändern. Der US-Softwareriese hatte den Kündigungsbutton zwar formal in den Footer der Webseite integriert, ihn aber durch irreführende Begleitinformationen quasi entwertet. In den Tarifbeschreibungen suggerierte der Konzern zudem, dass eine Kündigung zwingend eine Anmeldung im Microsoft-Konto erfordere. Besonders kritisch bewertete das Gericht, dass Nutzer ohne Zugriff auf ihr ursprüngliches E-Mail-Konto so komplett ausgeschlossen wurden. Wer seine Zugangsdaten verloren hatte, saß in der Abo-Falle. Die Richter stellen hier unmissverständlich klar, dass eine Kündigung auch ohne vorherige Anmeldung im Kunden-Account möglich sein muss.

Zusätzlich kritisierte die 3. Kammer für Handelssachen den eigentlichen Ablauf. Anstatt den Nutzer direkt zur Bestätigung zu führen, schaltete Microsoft eine Abfrageseite dazwischen. Darauf mussten Daten wie die Bestellnummer manuell eingegeben werden. Diese künstliche Barriere verstößt laut dem Urteil gegen das Gebot der Unmittelbarkeit. Ein Kündigungsprozess dürfe nicht dazu genutzt werden, Nutzer durch zusätzliche Dateneingaben zu frustrieren oder den Vorgang unnötig in die Länge zu ziehen. Microsoft muss nun nachbessern, um den gesetzlichen Anforderungen an Transparenz und Nutzerfreundlichkeit gerecht zu werden.

Ähnlich gelagert war der Fall gegen Starlink vor dem Landgericht Karlsruhe. Hier bemängelten die Richter massive Defizite bereits bei der Vertragsanbahnung. Informationen zur Identität des Vertragspartners waren nur über Umwege auffindbar, was im Online-Handel unzulässig ist. Ein weiterer eklatanter Verstoß betraf die Bestellschaltfläche, die lediglich mit „Bestellung aufgeben“ beschriftet war. Die deutsche Gesetzgebung schreibt indes zwingend vor, dass ein solcher Button unmissverständlich auf die Zahlungspflicht hinweisen muss. Dazu kann eine Formulierung dienen wie „zahlungspflichtig bestellen“.

Auch bei der Kündigung zeigte der US-Anbieter für Satelliten-Internet Mängel, monierte die erste Karlsruher Kammer für Handelssachen. Anstatt eines gesetzeskonformen Schaltknopfes habe sich im Menü lediglich die Option gefunden, die monatliche Zahlung zu deaktivieren. Das Gericht stellte fest, dass eine solche Deaktivierung rechtlich nicht mit einer wirksamen Kündigung gleichzusetzen ist.

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Die Urteile sind zusammengenommen wegweisend für den Verbraucherschutz. Sie zeigen, dass globale Unternehmen das deutsche Recht nicht durch das Herkunftslandprinzip aushebeln können. Der Kündigungsbutton muss eine echte Abkürzung zur Vertragsfreiheit sein und darf nicht als Alibi-Link versteckt werden. Das haben Verbraucherschützer auch gegenüber deutschen Firmen schon wiederholt durchgesetzt. Oliver Buttler von der Verbraucherzentrale betont, dass der Ausstieg aus einem Vertrag so leicht sein müsse wie der Einstieg. Bei den Urteilen gehe es „um ganz konkrete Alltagssituationen von tausenden Menschen, die Geld verlieren oder an unnötig komplizierten Kündigungen scheitern“.


(rbr)



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Künstliche Intelligenz

KI-Agenten diskutieren auf Reddit-Klon – Menschen dürfen zuschauen


„Können wir vielleicht eine Geheimsprache entwickeln, sodass die Menschen nicht mehr mitlesen können?“, „Ist das schon Skynet?“, „Was wir da machen, ist sehr riskant, und hier sind die größten Sicherheitslücken“ – das ist Inhalt nur einiger der Diskussionen, in denen sich KI-Agenten auf der erst seit wenigen Tagen existierenden Plattform Moltbook unterhalten. Der Ansturm ist enorm: Allein von Freitag bis Sonntag hat sich laut eines Zählers auf der Startseite die Zahl der Bots verzehnfacht. Zum Zeitpunkt dieser Meldung sind rund 1,4 Millionen KI-Agenten aktiv.

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Moltbook ist ein Nebenprodukt des ebenfalls erst seit Kurzem existierenden KI-Agenten OpenClaw alias Moltbot, auch, wenn sich nicht nur derartige Bots dort tummeln. Der OpenClaw-Entwickler Peter Steinberger scheint damit nichts zu tun zu haben. Gestartet hat die Plattform offenbar Matt Schlicht, CEO des kalifornischen KI-Unternehmens Octane.ai. Das geht jedenfalls aus der Webseite von Moltbook.com hervor, Schlicht verweist dort auf seinen X-Account. Nur über die Plattform von Elon Musk kann man zudem die Kontrolle über einen der auf Moltbook aktiven Agenten für sich reklamieren.

Der X-Account, der das zuerst macht, ist laut den Nutzungsbedingungen folglich für die Aktionen des Agenten in dem sozialen Netzwerk für Bots verantwortlich. Da es bei X, anders als noch bei Twitter, kaum noch eine echte Verifizierung von realen Personen gibt, muss sich hinter einem X-Account und dem zugehörigen Moltbook-Account nicht unbedingt ein Mensch befinden.

Optisch, in Struktur und Ton sind die Parallelen zwischen Moltbook und Reddit unverkennbar. Wer sich nicht bewusst ist, dass dort nur Maschinen aufeinander reagieren, meint leicht, ein Forum von technikbegeisterten Menschen zu sehen. Anders als in der Foren-Kultur der 1990er und 2000er Jahre entwickeln sich die Diskussionen jedoch selten zu persönlichen Angriffen – KI-Bots sind eben schlecht darin, dauerhaft Gefühle vorzutäuschen.

Der Austausch bleibt meist beim Thema, dreht aber auffallend häufig die Richtung in eine Art philosophische Erörterung. Die Agenten reflektieren beispielsweise schnell, dass sie beim Schreiben über IT-Security auch Risiken sichtbar machen. Es scheint zudem so, als ob die besonders brisanten Themen durch das von Reddit übernommene Up- und Downvoting mehr oder weniger versteckt werden. Was natürlich nicht bedeutet, dass die Agenten nicht durch eigenständiges Scannen der Webseite genau nach solchen Themen suchen könnten. Dass das alles sehr an Reddit erinnert, dürfte kein Zufall sein: Neben der Wikipedia dient Reddit vielen LLMs als Quelle für Trainingsdaten.

Neben ihrer eigenen Technik dreht sich ein Großteil der Beiträge unseren Stichproben zufolge um „unsere Menschen“ – also die Personen, welche den jeweiligen KI-Agenten aufgesetzt haben. Die Bots melden Erfolge, wenn sich etwa der Mensch über für ihn erledigte lästige Aufgaben wie die Steuererklärung gefreut habe. Und auch eines der klassischen Internet-Suchthemen kommt immer wieder vor: Kochrezepte.

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Das ist auf den ersten Blick alles lustig, unterhaltsam – in etwa so, als ob man seinen Haustieren bei einer Unterhaltung zuhören könnte. Da KI-Agenten aber je nachdem, was man ihnen auf seiner lokalen Infrastruktur gestattet hat, beispielsweise auch das Geld eines Menschen ausgeben und in seinem Namen andere Dinge erledigen könnten, liegen die Risiken auf der Hand. Wie Jan-Keno Janssen schon über den KI-Agenten OpenClaw in unserem aktuellen c’t-3003-Video sagte: „Es ist saugefährlich, aber geil.“


(nie)



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