Apps & Mobile Entwicklung
KI-Bildbearbeitung auf X: Grok erstellt sexualisierte Inhalte von Frauen und Minderjährigen

Wer derzeit auf X unterwegs ist, kann es nicht übersehen: Es kursieren eine Vielzahl von Bildern, die Nutzer mit dem integrierten KI-Chatbot Grok bearbeiten lassen. Genutzt wird es aber auch für sexualisierte Darstellungen von Prominenten, Frauen und sogar Minderjährigen. Alles erfolgt ohne Einverständnis der Betroffenen.
Von dem Trend, der auf der Plattform läuft, berichtete unter anderem Copyleaks. Jemand postet ein Bild und ein Nutzer fordert Grok auf, die entsprechende Person in einem Bikini darzustellen. Möglich ist das über eine neue Bildbearbeitungsfunktion des KI-Chatbots, die kürzlich integriert wurde.
Fehlende Sicherheitsrichtlinien
Sicherheitsrichtlinien scheint es kaum zu geben. Laut The Verge ist es nicht möglich, mit Grok völlig explizite Darstellungen generieren zu lassen. Frauen und auch Kinder in Bikinis oder sexuellen Posen zu veröffentlichen, geht aber. Solche Inhalte kursieren nun massenweise auf der Plattform. Die Betroffenen erfahren davon nichts. Selbst wenn sie das Ausgangsbild – also etwa ein harmloses Urlaubsfoto – gepostet haben, wird ihnen nicht mitgeteilt, dass per KI ein Deepfake von ihnen generiert wurde.
Beispiele für die Bearbeitungen liefert unter anderem auch der Bericht von Reuters.
Erotikdarsteller machten den Anfang
Wie The Verge berichtet, waren Bildmanipulationen schon vor der neuen Bild-KI möglich. Mit den überarbeiteten KI-Funktionen entdeckten aber Ersteller von Erotikinhalten die Möglichkeiten. Diese forderten Grok auf, von sich selbst sexualisierte Inhalte zu erstellen. Das war laut Copyleaks der Anfang des Trends.
X reagiert nicht auf Vorfälle
Weder xAI noch X haben eine offizielle Stellungnahme abgegeben. Auf Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters sowie von weiteren Medien gab es lediglich die Antwort: „Legacy Media lies“. Musk scheint die Vorfälle nicht allzu ernst zu nehmen, er hat ein Bild gepostet, bei dem er selbst in einen Bikini editiert wurde.
Grok erklärte auf Anfrage von Nutzern mittlerweile, es gebe Schwachstellen in den Sicherheitsvorkehrungen. Inwieweit es sich bei den KI-Antworten um eine relevante Position von xAI handelt, lässt sich aber nicht nachvollziehen.
Sexualisierte KI-Inhalte sind bei Grok ohnehin nicht neu. Im Sommer präsentierte xAI die Companions, also KI-Avatare. Eine davon war die Anime-Figur Ani, die explizit auf sexuelle Konversationen ausgelegt war. The Verge beschrieb diese nach einem Testlauf als eine moderne Variante von Telefon-Sex.
Behörden in Frankreich wollen Ermittlungen ausweiten
Deepfakes gelten als eines der großen Risiken bei der aktuellen KI-Entwicklung. Führende KI-Firmen hatten sich ursprünglich darauf verständigt, Schutzmaßnahmen einzuführen. Politiker aus verschiedenen Staaten wollten entsprechende Inhalte ebenfalls unter Strafe stellen.
Dass auf X nun massenhaft sexualisierte Inhalte von Erwachsenen ohne Einwilligung und von Kindern kursieren, kann sowohl für die Plattform als auch für xAI Konsequenzen haben. Erste Ermittlungen kündigten Behörden in Frankreich an. Diese wollen laut einem Bericht von Politico ein bestehendes Verfahren ausweiten.
Interessant wird es, wie die Vorfälle in den USA bewertet werden. Realistisch wirkende KI-Darstellungen, die identifizierbare Personen und Kinder in sexuellen Darstellungen zeigen, können laut The Verge ebenfalls illegal sein.
Apps & Mobile Entwicklung
KI verändert die ganze Welt – und kaum einen interessiert’s
Manche Podcast-Folgen sind schwieriger als andere. Zum Beispiel, wenn wir darüber reden, dass große Veränderungen anstehen, die nicht nur mit einer Technologie zusammenhängen, sondern uns komplett als Gesellschaft betreffen. Das heute ist so eine Folge.
Ja, ich weiß: Schon wieder künstliche Intelligenz, langsam nervt’s! Aber es ändert ja nichts daran, dass wir drüber reden müssen. Das wird sich auch nicht ändern, solange mir Menschen erzählen wollen, dass doch alles fein ist und KI nur so ’ne Art Hype. An meiner Seite ist dabei in der heutigen Folge die liebe Corinna, die unsere internationalen Domains betreut und Euch als unsere Gaming-Expertin bekannt sein dürfte. Aber Ihr werdet hören, dass sie auch zum Thema KI Einiges zu sagen hat.
Ich bin damit einverstanden, dass externer Inhalt geladen wird. Personenbezogene Daten werden womöglich an Drittplattformen übermittelt. Nähere Informationen enthält die Datenschutzerklärung.
Ein besonderer Moment
Worum geht’s? Immer mehr KI-Expert:innen glauben, dass wir einen entscheidenden Wendepunkt erreicht haben. Sie glauben das, da die KI durch neue Modelle eine Schwelle zur autonomen Problemlösung überschritten hat und nun beginnt, sich in einer „Intelligenz-Explosion“ selbst weiterzuentwickeln. Deshalb wird vermehrt gewarnt, dass sich die Zeitpläne für radikale Veränderungen in Beruf und Gesellschaft auf nur noch ein bis zwei Jahre verkürzt haben, weshalb ein sofortiger globaler Weckruf notwendig ist, um nicht unvorbereitet getroffen zu werden.
Genau deswegen ist es so wichtig, dass wir Euch weiter nerven mit dem KI-Thema. Eben, weil es nicht nur ein Tech-Thema ist oder ein flüchtiger Trend. KI ist so etwas wie ein Brandbeschleuniger und ein Brennglas gleichzeitig. Konkret sprechen wir heute über zwei lange Texte, die im Netz derzeit für Aufmerksamkeit sorgen: Einmal „The Adolescence of Technology“ von Anthropic-Boss Dario Amodei. Der andere Text stammt von Matt Shumer und nennt sich „Something Big is Happening“.
Beide sprechen darüber, dass sich unsere Gesellschaft durch KI in den nächsten zwei Jahren signifikannt verändern wird. Auch andere Menschen aus der Tech-Bubble wie Elon Musk oder Sam Altman hauen in diese Kerbe. Hört also dringend unsere neue Podcast-Episode, wenn Ihr mehr darüber wissen wollt.
Falls Ihr wissen wollt, was Cora und ich zu den Texten von Amodei und Shumer zu sagen haben, solltet Ihr dringend in unsere Podcast-Folge reinhören. Wie immer freuen wir uns riesig über ein bisschen Podcast-Liebe. Teilt die Folge, empfehlt uns weiter, vergebt Sterne, wo es geht – und schreibt uns Euer Feedback. Lasst uns gerne auch wissen, ob Ihr Amodei und Shumer zustimmt. Viel Spaß mit der 181. Ausgabe der Casa Casi!
Show Notes 181:
Apps & Mobile Entwicklung
6G-Entwicklung: 3 Gbit/s im 7-GHz-Band mit X-MIMO erreicht

In Zusammenarbeit mit der Korea Telecom (KT) und dem US-Messgeräte-Hersteller Keysight hat Samsung Electronics in einem Feldversuch die Funktionalität der X-MIMO-Technik im 7-GHz-Band demonstriert. Die Technik mit ihrer hohen Antennendichte gilt als Grundstein für kommende 6G-Funknetze.
X-MIMO mit hoher Antennendichte ein Schlüssel für 6G
X-MIMO steht für „eXtreme multiple-input multiple-output“ und ist eine Weiterentwicklung des Verfahrens zur drahtlosen Übertragung von Daten. Dank kürzerer Wellenlängen soll die Antennendichte das Vierfache der bisherigen 5G-Systeme erreichen. Die hohe Antennendichte sei der Schlüssel dafür, den Datendurchsatz weiter zu erhöhen und gleichzeitig die niedrigere Ausbreitungsdistanz im 7-GHz-Band zu kompensieren. So könne dennoch eine vergleichbare Abdeckung wie bei 5G erzielt werden.
3 Gbit/s im Feldversuch bei 7 GHz
In dem Feldversuch am Forschungs- und Entwicklungscampus von Samsung Electronics in Seoul wurden Daten mit einer Downlink-Rate von bis zu 3 Gbit/s (375 MB/s) erfolgreich übertragen. Während Samsung den Prototypen einer 6G-Basisstation mit 256 digitalen Ports beisteuerte, halfen KT und Keysight dabei, eine drahtlose Testumgebung im Freien aufzubauen. Dabei kam Keysights 6G-Terminal-Testbed zum Einsatz.
Noch ist nicht gesichert, welcher Frequenzbereich für den kommenden 6G-Funkstandard genau genutzt werden wird. Allerdings gilt das 7-GHz-Band als „vielversprechender Kandidat“, erklärt Samsung.
„Die Validierung der Leistungsfähigkeit der Antennentechnologie mit ultrahoher Dichte im 7-GHz-Band ist ein entscheidender Schritt hin zur Kommerzialisierung von 6G“, wird Jong-Sik Lee, der Executive Vice President und Leiter des Future Network Laboratory bei KT zitiert. „Durch unsere Zusammenarbeit mit KT und Keysight haben wir das Potenzial für signifikante Verbesserungen der Datenraten in der Kommunikation der nächsten Generation aufgezeigt“, sagte wiederum JinGuk Jeong, Executive Vice President und Leiter des Advanced Communications Research Center bei Samsung Research.
Kailash Narayanan, Senior Vice President und Präsident der Communications Solutions Group bei Keysight erklärte: „Diese Zusammenarbeit mit Samsung und KT unterstreicht, wie die branchenführenden 6G-Fähigkeiten von Keysight Innovationen in der Praxis beschleunigen, neue Frequenzbereiche für frühe 6G-Einsätze erschließen und die Lücke zwischen Forschung und Marktreife schließen, um KI-gesteuerte drahtlose Kommunikation der nächsten Generation zu ermöglichen, die den Kunden einen größeren Mehrwert bietet“.
AI-RAN ist auch ein Thema der nächsten Generation
Samsung und KT hatten im Dezember 2025 bereits gemeinsam den Einsatz von KI in einem kommerziellen Netz validiert. Artificial Intelligence – Radio Access Network (kurz AI-RAN) heißt diese Technik, die KI in die Infrastruktur von Mobilfunknetzen integriert, um damit die Leistung des Netzwerks zu optimieren.
Diese Technik ruft auch den KI-Pionier Nvidia auf den Plan. Das US-Unternehmen war im Oktober 2025 mit 1 Milliarde US-Dollar bei Nokia eingestiegen, um gemeinsam KI-gestützte Mobilfunknetzwerke zu entwickeln.
Apps & Mobile Entwicklung
Smartphone-weiter Dark Mode per App? Kein Problem
Wer das Display seines Smartphones in dunkle Farben hüllen möchte, kann das dank App-Unterstützung bewerkstelligen. Zumal die hierfür erforderliche Anwendung aktuell kostenlos angeboten wird. Allerdings nur für kurze Zeit.
In den beiden App-Stores von Google und Apple, dem Play Store und dem App Store, findet sich eine schier endlose Anzahl von Anwendungen. Einige dieser Apps sind kostenlos, andere wiederum kostenpflichtig. Was viele Nutzer jedoch nicht wissen: Viele kostenpflichtige Apps gibt es zeitweise auch ohne Gebühr, wenn sie Teil eines speziellen Angebots sind. Wir haben einige der spannendsten Apps, die aktuell gratis erhältlich sind, für Euch zusammengestellt.
Kostenlose Pro-Apps (Android)
- Dark screen filter (
0,69 Euro) – Diese Anwendung erweist sich ebenfalls als äußerst nützlich. Insbesondere für alle, die den Dark Mode zu schätzen wissen. Mit ihr kann das Display in dunkle Farbtöne getaucht werden, wobei sich die Intensität individuell einstellen lässt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, den Nachtmodus zu festgelegten Zeiten automatisch zu aktivieren. In den Bewertungen wird jedoch davor gewarnt, die Transparenz auf 100 Prozent zu erhöhen, da der Bildschirminhalt ansonsten nicht mehr sichtbar ist. (3,9 Sterne, 1.230 Bewertungen) - Defense Zone 2 HD (
2,69 Euro) – Wer diese Anwendung herunterlädt, den erwartet ein fesselndes Tower-Defense-Erlebnis mit markanter Militär-Atmosphäre. Statt bunter Ballons stehen hier schwere Geschütze und Bomber bereit, um Panzer und andere Gefechtsfahrzeuge ins Visier zu nehmen. Für eine kurzweilige Unterhaltung zwischendurch ist dieser Titel bestens geeignet. (3,8 Sterne, 14.700 Bewertungen) - Touch Lock : Lock touch screen (
0,69 Euro) – Welchen Nutzen hat eine App, die den Bildschirm blockiert, ohne ihn dabei auszuschalten? Ganz klar: Sie schützt Euch davor, bei der Wiedergabe von Videos oder Musik unbeabsichtigt Eingaben auf dem Display auszulösen. Darüber hinaus erweist sich das Programm als praktisch, wenn Ihr Euren Kindern Inhalte auf dem Tablet präsentieren möchtet. (3,9 Sterne, 365 Bewertungen) - 80er Jahre Musik Radio Pro (
0,50 Euro) – Hier trifft der Titel den Kern der Sache. Denn mit dem Download dieser Anwendung erhält man Zugang zu zahlreichen Radiosendern, die jedoch eines verbindet: Überall läuft Musik aus den 1980er-Jahren. Wer sich klanglich auf eine Reise in die Vergangenheit begeben möchte, findet in dieser App die passende Begleitung. (4,0 Sterne, 1.440 Bewertungen)
Gratis Premium-Apps (iOS)
- Tasks Pro: To-Do & Planner (
6,99 Euro) – Diese App ist als Organisationstool konzipiert und fällt zwar eher schlicht aus, deckt dabei aber nahezu alle wichtigen Features ab. Dazu zählen unter anderem farbige Kennzeichnungen, frei einstellbare Erinnerungen, eine zentrale Übersicht sowie die Option, Notizen per Sprache aufzunehmen. Gesprochene Inhalte werden automatisch in Text umgewandelt. Zusätzlich überzeugt die Anwendung durch eine klare Struktur und eine leicht verständliche Navigation. (keine Bewertungen) - The Secret of Crimson Manor (
0,99 Euro) – Wer diese Anwendung herunterlädt, taucht in eine Vielzahl fesselnder Mini-Rätsel ein. Welche Geheimnisse verbergen sich hinter den Wänden des Crimson Manor? Entdeckt es selbst. Zusätzlich überzeugt das Spiel mit ansprechender Grafik, einer unkomplizierten Point-and-Click-Steuerung und zahlreichen unterschiedlichen Schauplätzen, die erkundet werden wollen. (4,3 Sterne, 7 Bewertungen)
Gratis-Apps und ihre Fallstricke
Alle Apps, die wir hier vorstellen, waren zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels kostenlos verfügbar. Doch leider ist es häufig so, dass Entwickler nicht angeben, wie lange diese Angebote Bestand haben. Wenn Euch also eine App gefällt, solltet Ihr nicht zu lange warten und sie schnell herunterladen.
Bevor Ihr eine kostenlose App herunterladet, solltet Ihr jedoch immer einen Blick auf die App-Seite im Store werfen. Denn manchmal gibt es versteckte Stolpersteine, auf die ihr achten solltet.
In-App-Käufe
Die meisten kostenlosen Apps enthalten entweder Werbung oder bieten In-App-Käufe an. Bei einigen kostenpflichtigen Apps bleibt das jedoch ebenfalls nicht aus. Besonders dann, wenn es sich um ein Spiel handelt, das für Kinder gedacht ist, ist es wichtig, solchen Aspekten die nötige Aufmerksamkeit zu schenken.
Berechtigungen
Zahlreiche Apps sammeln Nutzerdaten und verkaufen diese oftmals weiter. Wenn Ihr also auf Nummer sicher gehen wollt, achtet darauf, dass Ihr nur die Berechtigungen erteilt, die die App wirklich benötigt. Ein Wecker benötigt beispielsweise keinen Zugriff auf Eure Kameras oder Kontakte, und eine Taschenlampe sollte auch nicht an Euren Standortdaten interessiert sein.
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonatenSchnelles Boot statt Bus und Bahn: Was sich von London und New York lernen lässt
-
Social Mediavor 1 WocheCommunity Management zwischen Reichweite und Verantwortung
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 3 MonatenFast 5 GB pro mm²: Sandisk und Kioxia kommen mit höchster Bitdichte zum ISSCC
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 3 MonatenHuawei Mate 80 Pro Max: Tandem-OLED mit 8.000 cd/m² für das Flaggschiff-Smartphone
-
Entwicklung & Codevor 2 MonatenKommentar: Anthropic verschenkt MCP – mit fragwürdigen Hintertüren
-
Datenschutz & Sicherheitvor 2 MonatenSyncthing‑Fork unter fremder Kontrolle? Community schluckt das nicht
-
Social Mediavor 2 MonatenDie meistgehörten Gastfolgen 2025 im Feed & Fudder Podcast – Social Media, Recruiting und Karriere-Insights
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonatenGame Over: JetBrains beendet Fleet und startet mit KI‑Plattform neu
