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KI: Das sagen Elon Musk, Bill Gates & Co. zu einer Zukunft ohne Arbeit

Was wäre, wenn die KI die Zukunft der Arbeit nicht nur verändert, sondern sie ganz abschafft?
Elon Musk hat diese mögliche Zukunft als „universelles hohes Einkommen“ bezeichnet.
Musk ist nicht der einzige Name in der Technologiebranche, der darüber nachdenkt, wie anders die Arbeit in einer Welt nach der KI sein könnte.
Ist das der Himmel? Nein, das ist die KI-Zukunft – zumindest die, in der wir nicht alle tot sind.
Die Wall Street hat die meiste Zeit des Jahres 2025 damit verbracht, sich über die KI-Blase Sorgen zu machen, aber zunehmend diskutieren die Menschen in und um Big Tech und KI über ein Szenario, in dem ihre kühnsten Träume Wirklichkeit geworden sind.
In dieser Zukunft ist die Arbeit selbst ein Luxus. Das Konzept des universellen Grundeinkommens, das der damalige demokratische Präsidentschaftskandidat Andrew Yang im Jahr 2020 propagierte, würde auf den Kopf gestellt werden. Staatliche Unterstützung für Arbeitslose wäre nicht nötig, weil jeder wohlhabend wäre.
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Das ist die Zukunft, die sich Elon Musk, Bill Gates und Jensen Huang vorstellen.
Eine Zukunft ohne Arbeit? Das sagen die Köpfe der führenden KI-Unternehmen dazu:

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Elon Musk

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Gründen heißt auszuhalten – Was mich die härtesten Jahre lehrten
2018, noch während meines Informatikstudiums, habe ich Neurologiq gegründet, mit der Vision, KI in die industrielle Praxis zu bringen. Kein Side-Hustle, kein Feierabendprojekt, sondern die Entscheidung, alles auf eine Karte zu setzen. Und bevor es richtig losging, habe ich meinen Freunden gesagt: „Ich werde die nächsten Jahre fast nie da sein.“
Nicht, weil ich arrogant war. Sondern weil ich im Gefühl hatte, was auf mich zukommt.
Seit meinem 18. Geburtstag habe ich keinen mehr so richtig gefeiert. Statt Kerzen gab’s Deadlines. Statt Geschenken Verantwortung. Statt Party: volles Commitment.
Manche dachten, ich übertreibe. Andere haben es belächelt. Heute weiß ich: Ich habe wahrscheinlich sogar untertrieben.
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Wenn alles gleichzeitig zerbricht
Der härteste Moment kam nicht wegen eines geplatzten Deals oder einer gecrashten Finanzierungsrunde. Sondern mitten in der Restrukturierung meines Unternehmens, als das Geschäftsmodell nicht mehr funktionierte und ich unter Druck stand, alles wieder in die Spur zu bringen. Im Rücken stand mir zu diesem Zeitpunkt ein Venture-Capital-Fonds, der meine persönliche Haftung haben wollte. Bis heute bezweifle ich, ob dieser wirklich sein Geschäftsmodell gefunden hat. Aber sei es drum, wir konnten eine Einigung finden.
In dieser Gründungsepisode kam plötzlich ein Anruf meiner Mutter: Mein Onkel war tot. 53 Jahre. Alleinstehend. Meine Mutter hat ihn leblos im Bett gefunden.
Er war für mich mehr als nur ein Verwandter. Er war der Mensch, der in meiner Kindheit vieles aufgefangen hat. Der da war, wo andere es nicht waren. Er hat sich viel um mich und meinen Bruder gekümmert, ohne dass das jemand von ihm erwartet hätte.
Kurz davor starb meine geliebte Großmutter. Kurz danach zerbrach meine langjährige Beziehung. Und im Unternehmen musste ich den Turnaround schaffen.
Alles in wenigen Monaten. Es hat mich fast zerrissen. Und doch habe ich weitergemacht. Nicht, weil ich keine Wahl hatte. Sondern weil ich überzeugt war, und es immer noch bin: Wenn du gehst, bevor es gut wird, wirst du nie wissen, ob es das wert gewesen wäre.
Das steht in keinem Pitchdeck
Das, worüber in Podcasts oder glossy Gründerportraits selten gesprochen wird: Gründen kostet dich zuerst fast alles, und gibt dir erst später etwas zurück.
2022, im Strudel der schlechten Nachrichten, war mein Tiefpunkt. Ich habe Körpergewicht zugenommen, war ausgelaugt und lebte ungesund. 104 Kilogramm in der Spitze, eigentlich wiege ich um die 80. Zu viel Pizza, zu wenig Schlaf, zu viel „noch eben das fertig machen“. Ich funktionierte. Aber ich lebte nicht.
Ende 2022 griff das neue Geschäftsmodell. Die Entscheidungen der letzten Monate zahlten sich aus. Endlich war wieder Luft zum Atmen da. Klarheit. Und ein Gefühl: Es hat sich gelohnt.
Aushalten heißt nicht scheitern
Natürlich gab es Momente, in denen ich dachte: „Ist das alles zu viel?“ – Aber hinschmeißen? Keine Sekunde. „Failure is not an option.“ Das ist mein Leitsatz, und der meines Chief of Staff. Wenn ein Weg nicht funktioniert, suchen wir einen neuen. Punkt. Er war es auch, der mir beigebracht hat, was eine gesunde Fehlerkultur bedeutet.
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„Auch wenn etwas nicht funktioniert, ist das ein wertvolles Ergebnis. Dann weißt du, was du nicht mehr machen musst, und kannst dich auf das konzentrieren, was funktioniert“, sagte er mir immer und immer wieder.
Ein anderer Satz, der geblieben ist, kam von meinem Beirat: „Simon, du brauchst einen Tiefpassfilter. Nicht jeder Ausschlag ist eine Krise. Nicht jede Eskalation braucht eine Sofortreaktion.“
Heute analysiere ich, bevor ich reagiere. Ich entscheide im Sparring mit Menschen, denen ich vertraue. Und ich habe gelernt: Druck ist nicht automatisch schlecht. Druck kann auch Bewegung erzeugen. Manchmal ist es genau dieser Druck, der dich wachsen lässt.
Was ich anderen Gründerinnen und Gründern sagen würde
Ich bekomme viele Nachrichten.
„Wie viel muss ich opfern?“
„Woran merke ich, ob es sich lohnt?“
„Wie viel ist zu viel?“
Es gibt keine universelle Antwort. Aber ich habe drei Fragen, die ich mir selbst stelle – immer und immer wieder:
- Mache ich das hier aus Überzeugung, oder aus Angst, aufzugeben?
- Würde ich diesen Weg auch gehen, wenn niemand zuschaut?
- Entwickle ich mich, oder verliere ich mich gerade?
Gründen ist kein linearer Weg. Es ist Entwicklung. Und Entwicklung funktioniert nicht ohne Risiko, nicht ohne Schmerz, nicht ohne Selbstreflexion.
Heute arbeite ich anders, weil ich mich verändert habe. Ich habe zu früh auf die falschen Leute gehört. Ich habe mich treiben lassen, statt selbst zu lenken. Heute würde ich mir mehr Zeit nehmen, klarer entscheiden, besser zuhören, auch mir selbst. Aber ehrlich gesagt: Das ist Teil des Prozesses.
Gründen lernst du nicht aus einem Podcast oder aus einem Buch. Auch nicht aus diesem Essay. Du lernst es, indem du dich hinsetzt, alles aufbaust, manchmal abbauen musst, Fehler machst, weitermachst. Und indem du bereit bist, dich weiterzuentwickeln.
In den USA sagt man: „You’re not really a founder until you’ve failed once.“ Und selbst wenn das nur halb stimmt, es macht Mut.
Diese Kultur wünsche ich mir auch für Deutschland. Scheitern ist kein Weltuntergang. Es ist manchmal der Anfang von etwas, das wirklich Substanz hat. Und ich meine es ehrlich.
Und ich würde es wieder tun
Ich führe Neurologiq heute mit mehr Ruhe, mehr Tiefe, mehr Klarheit. Wir begleiten Organisationen, vom Mittelstand bis zu Konzernen wie Thyssenkrupp, bei der Entwicklung und Integration von KI. Nicht als Buzzword-KI-Beratung. Sondern als operative Umsetzer, dort, wo Entscheidungen getroffen werden.
Ich bin Teil von Expertennetzwerken in Wirtschaft und Politik, schreibe Kolumnen, halte Vorträge, und bin trotzdem jeden Tag Unternehmer. Ein Mensch. Ich treffe Entscheidungen. Ich zweifle. Ich wachse. Aber: Ich liebe es.
Und vor allem: All das, was ich dir erzählt habe, würde ich wieder tun. Nicht, weil es einfach war. Sondern, weil es meins war.
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Der Bildungsmarkt verändert sich gerade massiv
#Interview
„Bildungsanbieter sitzen auf großen Mengen statischer Inhalte, die sie modernisieren müssen. Genau dort setzen wir an, indem wir die Transformation von Content zu interaktiven Lernangeboten automatisieren“, sagt Antong Yin, Gründer der KI-Lernplattform acemate.

Hinter acemate aus Berlin verbirgt sich eine „KI-Lernplattform für Studenten und Pädagogen“. Die basierte Software des Startups, 2024 von Antong Yin, Jan Tiegges und Paul Herman (CPO) gegründet, analysiert Vorlesungsunterlagen und erstellt daraus maßgeschneiderte Lernmaterialien wie Zusammenfassungen und Klausuren – samt Lösungen.
Im Interview mit deutsche-startups.de blickt acemate-Macher Antong Yin einmal ausführlich auf das vergangene Jahr zurück.
2025 ist gerade rum. Was war das Highlight in den vergangenen Monaten bei Euch?
Ganz klar der Sprung aus dem reinen Hochschulkontext in die Breite der beruflichen Bildung. Wir haben 2025 bewiesen, dass unsere Lösung nicht nur als Lernplattform für Studierende funktioniert, sondern als skalierbare Infrastruktur für große Bildungsanbieter. Ein besonders wichtiger Meilenstein war der Einsatz unserer Technologie im IHK-Netzwerk. Für uns ist das nicht nur ein großer operativer Schritt, sondern auch ein deutliches Signal aus dem Markt: Etablierte Bildungsträger suchen aktiv nach Wegen, ihre umfangreichen, oft statischen Materialien ins KI-Zeitalter zu überführen. Und genau hier liefert acemate die passende Infrastruktur. Wir haben 2025 auch unseren Finanzierungsbedarf durch Angel-Investoren und Förderprogramme gesichert. Ein entscheidender Partner ist dabei AI NATION: Wir sind aktuell Teil ihres Accelerator-Programms und werden bereits seit der Gründung von ihnen unterstützt.
Was lief 2025 bei Euch nicht rund?
Wir mussten lernen, dass der Hochschulmarkt nicht das ideale Umfeld für schnelle Entscheidungen ist. Die administrativen Prozesse sind oft lang, unberechenbar und schwer planbar. Anfangs konnten wir in kürzester Zeit Deals auf Lehrstuhlebene mit renommierten Hochschulen abschließen, was uns sehr optimistisch stimmte. Doch die Entscheidungswege auf den höheren Ebenen erwiesen sich als deutlich zäher und bürokratischer, weshalb wir unsere Wachstumsstrategie angepasst haben: Heute setzen wir stärker auf Product-Led Growth in der Hochschulbildung durch unsere Free-Version und konzentrieren unsere Vertriebsressourcen auf Kundensegmente, die schneller entscheiden und implementieren – wie Unternehmen und Weiterbildungsanbieter.
Welches Projekt steht 2026 bei Euch ganz oben auf der Agenda?
Im Frühjahr 2026 konzentrieren wir uns vor allem auf den bundesweiten Rollout mit den IHKs. Unsere Plattform soll ein fester Bestandteil des IHK-Weiterbildungsangebots werden – in der höheren Berufsbildung und in der Anpassungsbildung. Wir befinden uns mitten in der Integration und sind in den ersten Kursen bereits im Einsatz. Diese Zusammenarbeit ist für uns der größte Hebel, um die berufliche Weiterbildung in Deutschland spürbar zu modernisieren und stärker an den Bedürfnissen der Lernenden auszurichten. Im Zuge dessen erweitern wir unseren Fokus von der reinen Lernanwendung zur vollständigen KI-Infrastruktur. Künftig werden wir die gesamte Wertschöpfungskette abdecken: von der Erstellung und Kuratierung neuer Inhalte über die zentrale Kursverwaltung bis hin zum digitalen Vertrieb.
Mit welchen Erwartungen blickst Du wirtschaftlich auf 2026?
Der Bildungsmarkt verändert sich gerade massiv. Seit der Pandemie hat sich der Trend hin zu hybriden und digitalen Formaten in allen Bildungsbereichen verstärkt. Gleichzeitig entsteht durch KI erstmals die Chance, personalisiertes Lernen breit zugänglich zu machen. Bildungsanbieter sitzen auf großen Mengen statischer Inhalte, die sie modernisieren müssen. Genau dort setzen wir an, indem wir die Transformation von Content zu interaktiven Lernangeboten automatisieren. Mit acemate wollen wir die beste Lösung im Markt anbieten und das Momentum nutzen. Kurz gesagt: Wir gehen selbstbewusst ins Jahr 2026, mit einem klaren Fokus auf nachhaltigem, produktgetriebenem Wachstum.
Was hast Du Dir persönlich für 2026 vorgenommen?
2025 war für mich persönlich ein sehr intensives Jahr. Wir haben gute Fortschritte erzielt, jedoch blieb wenig Raum für Erholung und persönliche Interessen. Für 2026 habe ich mir daher vorgenommen, mir wieder mehr Zeit für die Dinge zu nehmen, die zuletzt zu kurz gekommen sind: Lesen, Sport, Musik sowie Freunde und Familie. Die Energie, die ich dadurch bekomme, kann ich im Gründeralltag gut gebrauchen.
Tipp: Mehr Rück- und Ausblicke findet ihr in unserem Jahresrückblick.
Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
Foto (oben): acemate
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Excel-Weltmeister verrät: Das ist mein Tipp für euren Büro-Job
Dieser Artikel basiert auf einem Gespräch mit Diarmuid Early, dem 40-jährigen Gewinner der Microsoft Excel-Weltmeisterschaft 2025. Der Text wurde aus Gründen der Länge und Verständlichkeit redaktionell bearbeitet.
Diarmuid Early gewann den ersten Platz bei der Microsoft Excel-Weltmeisterschaft 2025.
Er verrät BUSINESS INSIDER (BI) seine Excel-Tipps für den Büroalltag.
Early betreibt eine Excel-Beratungsfirma. Seine Kenntnisse hat er bei der Boston Consulting Group und der Deutschen Bank vertieft.
Ich bin seit etwa 20 Jahren im Excel-Business tätig.
Auf dem College habe ich ein wenig damit herumgespielt und bei der Boston Consulting Group fing ich an, es professionell einzusetzen. Dann war ich zehn Jahre lang bei der Deutschen Bank als Business Manager tätig. Dort habe ich viel mit Datenanalyse und Finanzberichterstattung zu tun gehabt.
Seit etwa sechs Jahren bin ich nun selbstständig, habe also so ziemlich meine gesamte Karriere mit Excel verbracht.
Der Sieg bei der Excel-Weltmeisterschaft war ein tolles Gefühl. In der K.-o.-Phase bin ich über lange Zeit hinter meinen Möglichkeiten geblieben. Ich bin jedes Jahr als Erster oder Zweiter in die K.-o.-Runde gegangen. In den letzten Jahren habe ich es dann bis zur Endrunde in Las Vegas geschafft, aber ich glaube, der fünfte Platz war meine beste Platzierung bis jetzt.
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Mein wichtigster Excel-Tipp
Mein wichtigster Tipp für Büroangestellte ist, stets daran zu glauben, dass es einen besseren Weg gibt.
Wenn ihr feststellt: „Oh Gott, ich kopiere und füge das jetzt schon seit zehn Minuten ein und habe noch 15 Minuten vor mir“, wenn ihr euch dabei ertappt, etwas manuell und wiederholt zu tun, dann gibt es sehr wahrscheinlich eine bessere Möglichkeit, dies in Excel zu erledigen.
Wenn ihr Google oder ChatGPT nach einer kurzen Beschreibung dessen fragen, was ihr braucht, ist es sehr wahrscheinlich, dass 1000 oder mehr andere Personen im Laufe der Jahre dasselbe tun wollten.
Meiner Erfahrung nach gibt es für 80 Prozent der Dinge, mit denen ich jemals in Excel Probleme hatte, irgendwo einen Beitrag, in dem beschrieben wird, wie man sie lösen kann, wenn ich mit einer einigermaßen klaren Beschreibung nachschaue.
Wenn ihr lernt, die Funktion SUMMEWENN („SUMIF“) zu verwenden, werdet ihr beim ersten Mal wahrscheinlich länger brauchen, als wenn ihr es per Hand macht. Beim zweiten Mal geht es aber schon etwas schneller, beim dritten Mal deutlich schneller – und bei den tausend Malen, in denen ihr sie im Laufe eurer Karriere braucht, spart ihr enorm viel Zeit.
Es ist auch viel unwahrscheinlicher, dass es falsch ist oder unerklärliche Fehler enthält, als wenn ihr es manuell machen würdet.
Beim ersten Mal wird es etwas länger dauern. Aber wenn ihr die jüngsten neuen Mitarbeiter in einem Unternehmen seid, erwartet man ohnehin, dass ihr noch Zeit braucht. Wenn ihr beim ersten Mal lange braucht, dafür beim zweiten Mal aber zehnmal schneller seid, ist der Gewinn über sechs Monate hinweg – ganz zu schweigen von eurer Karriere – enorm.
Je mehr man von diesen Dingen lernt und je mehr man sie zusammenfügt, um komplexere Dinge zu tun, desto exponentieller ist der Gewinn.
Nutzt die gewonnene Zeit, um einen Schritt zurückzutreten
Es ist großartig, sehr schnell sagen zu können: „Die Antwort ist sieben.“ Wer das zügig herausfindet, hat mehr Zeit, sich zu fragen: „Ergibt es überhaupt Sinn, dass die Antwort sieben ist?“
Genau das tun junge Banker und Berater oft ungern. Sie sehen ihre Aufgabe darin, das Modell durchzurechnen und eine Zahl zu liefern – während die nächste Person in der Hierarchie dann fragt: Was bedeutet das? Was ist die Erkenntnis? Ist das sinnvoll?
Wenn ihr euch die Zeit nehmt, das selbst zu tun, und es dann kommuniziert, gewinnt ihr viel mehr Glaubwürdigkeit. Das macht es auch viel wahrscheinlicher, dass man seine eigenen Fehler erkennt, bevor sie jemand anderes entdeckt.
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Am erschreckendsten finde ich es, wenn ich eine Formel sehe, die aus 50 verschiedenen Zahlen in der Form A1 + B3 + C5 + D10 besteht. Jemand hat sie offensichtlich alle von Hand eingegeben oder per Klick, Klick, Klick.
Das kostet viel Zeit – und die Wahrscheinlichkeit, dass ihr euch einmal verklickt und einen Fehler einbaut, den ihr nie wieder findet, ist hoch.
Das ist einer der einfachsten Wege, um auf einen falschen Pfad zu gelangen. Grundsätzlich gibt es auf jeder Stufe der Excel-Kenntnisse etwas, das man falsch macht, ohne sich dessen bewusst zu sein, bis man die nächste Stufe erreicht.
Ich glaube, dass KI sehr hilfreich sein wird, um Menschen von schlecht zu nicht schlecht oder vielleicht sogar von schlecht zu gut zu bringen. Für Leute wie mich, die schon über viel Erfahrung verfügen, wird sie wahrscheinlich keine große Hilfe sein.
Wenn die KI so weit ist, dass sie mir neue Dinge in Excel beibringen kann, dann bleibt nicht mehr viel Platz für menschliche Excel-Nutzer.
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Ich kenne 50.000 Tricks. In meiner Zeit bei BCG habe ich eine Menge Excel-Schulungen durchgeführt. Ab und zu hat man jemandem etwas beigebracht, und man sah diesen Ausdruck aus einer Mischung von Freude und Entsetzen auf seinem Gesicht. Später stellt sie dann fest: „Wenn ich das gestern Abend gewusst hätte, hätte ich nicht bis zwei Uhr morgens arbeiten müssen.“
Das ist die Person, die nie vergessen wird, was ihr ihr gerade beigebracht haben.
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