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Künstliche Intelligenz

KI-Pakt mit Indien: Deutschland festigt globale Digital-Allianzen


Die geopolitische Landkarte der Künstlichen Intelligenz wird derzeit in hohem Tempo neu gezeichnet. Nur wenige Tage, nachdem Bundesdigitalminister Karsten Wildberger eine strategische Allianz mit Kanada besiegelte, folgt nun der nächste Trommelwirbel im indopazifischen Raum. Beim AI Impact Summit in Neu-Delhi unterzeichnete der CDU-Politiker gemeinsam mit seinem indischen Amtskollegen Ashwini Vaishnaw den deutsch-indischen KI-Pakt. Diese Initiative soll die seit 2017 bestehenden Gesprächsformate mit dem IT-affinen Subkontinent in greifbare wirtschaftliche und technologische Erfolge überführen.

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Ähnlich wie bei der mit Kanada geplanten „technologischen Symbiose“ geht es auch bei der weiteren Übereinkunft darum, der Dominanz US-amerikanischer und chinesischer Plattformen ein eigenes, wertebasiertes Modell entgegenzusetzen. Indien wird dem Plan nach seine schier unerschöpfliche Basis an Software-Talenten und eine rasant wachsende Digitalwirtschaft in die Kooperation einbringen. Für die Bundesregierung ist der Pakt so das zweite Puzzlestück einer Strategie, die darauf abzielt, die digitale Souveränität durch ein Netzwerk aus starken, demokratischen Partnern zu sichern.

Im Kern des neuen Abkommens steht die industrielle Anwendung. Die Vision der beiden Minister sieht vor, dass indische IT-Expertise unmittelbar auf den deutschen Mittelstand und die hiesige Industrie 4.0 trifft. Dabei stehen konkrete Einsatzszenarien in der Mobilität, der Energieversorgung, dem Gesundheitswesen und der smarten Produktion im Fokus. Um den Austausch zu beschleunigen, werden beide Länder dedizierte Anlaufstellen einrichten, die Start-ups und kleine Unternehmen direkt miteinander vernetzen. Damit soll die Hürde für grenzüberschreitende Kooperationen gesenkt und die Produktivität beider Volkswirtschaften gesteigert werden.

Ein Pfeiler des Pakts auch mit Indien ist die Gestaltung ethischer Leitplanken. Beide Nationen betonen ihre Absicht, eine vertrauenswürdige KI zu entwickeln, die im Einklang mit demokratischen Werten steht. Dies beinhaltet einen engen Austausch über den EU AI Act sowie die nationalen Leitlinien Indiens. Dafür ist ein Balanceakt nötig: Beide Seiten wollen Transparenz und Sicherheit gewährleisten, ohne durch übermäßige Bürokratie die Innovation zu ersticken. Besonders im Bereich der Forschung und Infrastruktur planen sie, gemeinsam an Rechenkapazitäten und sektorspezifischen großen Sprach- sowie Bildmodellen zu arbeiten.

Die personelle Komponente spielt ebenfalls eine Rolle. Die Übereinkunft sieht vor, die Mobilität von Fachkräften und Studierenden deutlich zu erleichtern. Durch eine engere Vernetzung von Forschungsinstituten und der Industrie sollen Talente effizienter gefördert werden. Wildberger, der von einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation begleitet wird, sieht in der Partnerschaft eine Chance, Wertschöpfungsketten zu diversifizieren und deutsche Unternehmen widerstandsfähiger gegen globale Marktschwankungen zu machen. Die Umsetzung des Pakts erfolgt über den etablierten Digitaldialog, wobei erste Pilotprojekte für 2026 und 2027 identifiziert werden sollen.


(dahe)



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Künstliche Intelligenz

Für Galaxy S25 und weitere: Samsung verteilt wieder Play-Dienste-Updates


Mit Beginn der Verteilung des One-UI-8-Updates für Galaxy-Smartphones und -Tablets hatte Samsung die Google-Play-Dienste-Updates ausgesetzt. Die Geräte erhielten damit seit Monaten keine Updates über die Play-Dienste, die neben neuen Funktionen unter anderem auch Sicherheitslücken abdichten. Nun erhalten erste Geräte wieder recht aktuelle Play-Dienste-Versionen.

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Screenshot Galaxy S24 mit neuer Play-Dienste-Version

Screenshot Galaxy S24 mit neuer Play-Dienste-Version

Unter anderem erhält das Galaxy S24 eine neue Play-Dienste-Version.

(Bild: Dirk Knop / heise medien)

Dass Samsung die Verteilung der Play-Dienste-Updates wieder freigegeben hat, berichten nicht nur Nutzerinnen und Nutzer auf Reddit (via Android Authority). Auch ein Galaxy S24 aus der heise-online-Redaktion hat heute eine Aktualisierung erhalten. Damit hat das S24 einen Versionssprung der Play-System-Dienste von September 2025 auf Januar 2026 hingelegt.

Laut mehreren Reddit-Beiträgen scheint Samsung die Verteilung für viele Modelle freigegeben zu haben: Neben dem Galaxy S24 landen aktuelle Versionen der Play-Dienste auf dem Galaxy S24 FE, der Galaxy-S25-Serie, dem Galaxy A55 5G sowie dem Galaxy Z Fold 7.

Die Aussetzung der Play-Dienste-Updates, die direkt von Google stammen, war laut Samsung Absicht. Der Hersteller sagte gegenüber heise online im Dezember 2025: „Bei der Einführung neuer Geräte oder größerer One-UI-Updates spielt Samsung ausschließlich Software aus, die das Unternehmen verifiziert hat. Samsung hat die Verteilung von Google-Updates vorübergehend ausgesetzt, um mögliche Probleme zu vermeiden.“ Samsung sagte damals, Google-seitige Updates ab Januar wieder aufnehmen zu wollen. Aus dem Januar ist nun offenbar Februar geworden.

Android-Smartphones, auch jene mit Samsungs Oberfläche One UI, erhalten Softwareaktualisierungen über mehrere Wege: Neben den größeren Android-System-Updates, die ein- bis zweimal im Jahr erscheinen, erhalten sie außerdem Sicherheitsaktualisierungen, die mittlerweile etwa quartalsweise verteilt werden. Außerdem bekommen sie monatliche Updates über die Google-Play-Dienste. Während die jeweiligen Smartphone-Hersteller die ersten beiden Updatevarianten bereitstellen, kommen die Play-Dienste von Google.

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Der Android-Entwickler kann damit bestimmte Systemkomponenten unter anderem durch eine modulare Bauweise des Betriebssystems teilweise selbst mit Updates und neuen Funktionen versorgen. Die System-Updates dienen auch zum Schließen von Sicherheitslücken und Beheben von Fehlern für bestimmte Komponenten, erklärt Google. Über die Play-Dienste-Updates hat Google etwa einen erweiterten Diebstahlschutz, Instant Hotspot sowie Verbesserungen an Quick Share und Google Wallet eingeführt.

Die nächste Pause der Play-Dienste-Aktualisierungen dürfte nicht mehr fern sein. Denn Samsung bereitet schon das Update auf One UI 8.5 vor, das mit dem Galaxy S26 erscheint. Auf dem Markt befindliche Geräte erhalten das Update voraussichtlich ab Ende März 2026.


(afl)



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Künstliche Intelligenz

Apple KI-fiziert Apple Music ein bisschen – und arbeitet mit TikTok zusammen


Während Spotify, Deezer oder Amazon Music bereits KI-Features in ihre Streamingdienste integriert haben, hält sich Apple damit bislang zurück. Zwar basierend die verwendeten Vorschlagalgorithmen seit Jahren auf maschinellem Lernen und zuletzt kam eine intelligente Überblendungsfunktion namens AutoMix hinzu, doch prompten lässt sich hier noch nichts. Das soll sich Testern der aktuellen Entwicklerbeta von iOS 26.4 zufolge bald ändern: In der dort integrierten Apple-Music-App findet sich eine neue Preview-Funktion namens „Playlist Playground“. Mit „Playground“ (Spielplatz) bezeichnet Apple schon zuvor KI-Features mit Prompting-Funktionalität wie den Bildgenerator Image Playground innerhalb von Apple Intelligence.

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Im Rahmen des Playlist Playgrounds lassen sich nun erstmals Wiedergabelisten anhand eingegebener Textbeschreibungen erstellen. Die Funktion ist auf der Mediathekseite rechts unten zu finden, indem man dort auf das Wiedergabelisten-Icon tippt. Daraufhin erscheint die Frage, was man gerne hören möchte – und man kann etwas Passendes eintippen oder mittels Siri an das iPhone weitergeben. Einige „Ideen“ liefert Apple bereits mit, etwa „Diskosongs, die die Siebziger definiert haben“ oder „Partysongs aus dem Hip-Hop“

Nach der Eingabebestätigung wird die Wiedergabeliste erstellt – Apple erlaubt es, sie dann zur eigenen Mediathek hinzuzufügen oder nochmals manuell zu bearbeiten. Möglich ist es außerdem, mit weiteren Prompteingaben nachzuarbeiten. In ersten Versuchen klappte das recht gut, man darf den Betastatus aber nicht ignorieren. Das Feature taucht nur auf, wenn „Apple Intelligence & Siri“ erlaubt ist und die Modelle heruntergeladen wurden. Zunächst blieb unklar, ob das Feature nur mit US-englischen Systemen arbeitet oder auch auf Deutsch.

Apple hat unterdessen weitere Verbesserungen im Musikbereich vorgenommen. Zusammen mit TokTok lässt sich über die Funktion „Listening Party“ demnächst aus dem Videodienst heraus ein vollständiger Song in Apple Music wiedergeben. Das teilten Insider dem Apple-Blog 9to5Mac mit.

2023 hatte TikTok bereits eine Songspeicherung in Apple Music integriert. Unklar ist noch, wann die Funktion offiziell freigegeben wird. Ankündigungen dazu gab es noch nicht.

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(bsc)



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Künstliche Intelligenz

Mit Update: Røde-Ansteckmikro direkt am iPhone ohne Empfänger betreiben


Die besonders unter YouTubern beliebten Ansteckmikrofone von Røde können mit dem iPhone nun einfacher verwendet werden: Zwei Modelle verbinden sich nach einem Firmware-Update direkt mit iOS-Geräten, ohne dass es einen zusätzlichen Empfänger am USB-C- oder Lightning-Port bräuchte. Das Feature nennt sich „Direct Connect“ und steht zunächst für die Modelle Wireless Pro und Wireless Go in dritter Generation zur Verfügung.

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Auf iPhone-Seite wird Rødes eigene Capture-App benötigt. Diese ist kostenlos. Darüber erfolgt auch das Update. Dazu muss man Transmitter (mit Mikrofon) und Receiver zunächst aus der Ladehülle nehmen; sie müssen bereits verbunden sein. Der Receiver wird dann ins iPhone eingesteckt. Røde Capture sollte daraufhin ein Firmware-Update anzeigen, das sich dann einspielen lässt. Später steht dann eine neue Funktion in der App (oben links) bereit: „Direct Connect to TX“, also Direktverbindung zum Transmitter. Anschließend muss dieser noch einmal via Bluetooth gepairt werden, dann lässt er sich auf Knopfdruck einbinden.

Røde betont, dass die Übertragungsqualität nicht leiden soll. Auch via Bluetooth sei „die Broadcast-Audio-Qualität, für die die Geräte bekannt sind“ weiter vorhanden. Ob das wirklich so ist, sollte man aber zunächst mit Vergleichsaufnahmen testen. Es ist auch möglich, mehrere Geräte (etwa bei Wireless Go Generation 3) mit dem iPhone zu verbinden und sie über Røde Capture zu steuern. Praktische Beispiele hat der Hersteller in einem Video zusammengefasst.

Ob künftig auch noch andere Mikros die Bluetooth-Funktion nachgereicht bekommen, blieb zunächst unklar. Das günstige Wireless Micro (99 Euro) beherrscht das Feature bereits. Das Wireless GO der dritten Generation kostet 200 Euro, die Wireless-Pro-Variante 300 Euro. Letztere kommt mit Time-Code-Funktion und mehr Zubehör.

Üblicherweise setzen Anbieter von Drahtlosmikrofonen auf proprietäre Sender und Empfänger, um die Stabilität der Verbindung sicherzustellen. Im semiprofessionellen Bereich werden allerdings freie Funkspektren verwendet, die nicht immer störungsfrei arbeiten.

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(bsc)



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