Apps & Mobile Entwicklung
Kindle Reader: Amazon soll mit letztem Update neues DRM eingeführt haben

Mit dem in der vergangenen Woche veröffentlichten Firmware-Update auf Version 5.18.5 hat Amazon nicht nur kleinere Fehler behoben und die Lesehilfe zurückgebracht, sondern soll auch ein neues DRM-System auf Kindle-Reader eingeführt haben. Selbst mit einem Jailbreak könnte das Nutzen der Bücher auf anderen Geräten schwer werden.
Dies berichtet zumindest das auf E-Book-Reader und digitale Bücher spezialisierte Portal Good e-Reader.
Bereits in der Vergangenheit voranschreitende Einschränkungen
Nachdem Amazon Ende Februar dieses Jahres bereits den Download von E-Books auf dem heimischen PC entfernt und Mitte März auch das Senden von Inhalten per Send-to-Kindle an den Kindle weiter eingeschränkt hatte, wurde mit dem neuen Update nun eine weitere Möglichkeit genommen, beim Online-Händler gekaufte digitale Bücher sichern zu können. Nutzern eines Kindle-Readers bliebe somit nur noch die Durchführung eines sogenannten Jailbreaks, bei dem Besitzer des Geräts Root-Zugriffe erhalten. Dieser muss jedoch nicht selten mit jedem neuen Update erneut durchgeführt werden.
Neues DRM, wenn überhaupt, nur mit tiefen Eingriffen zu umgehen
Die neuen Schutzmechanismen sollen dabei auf jedes heruntergeladene Buch angewendet werden, völlig unabhängig vom Kauf- oder Veröffentlichungsdatum. Dabei werden Informationen aus einem unzugänglichen Bereich des Speichers genutzt, mit denen die sich auf dem Reader befindlichen Bücher entsperrt werden. Ohne diese Entsperrung lassen sich die Inhalte nicht öffnen. Theoretisch könnte mit einem Jailbreak auf diesen Ordner zugegriffen werden, es ist jedoch nicht gesichert, ob sich die digitalen Bücher damit auch dauerhaft öffnen lassen. In diesem Fall müssten Leser darauf hoffen, dass Verlage von Amazon verlangen, die Bücher ohne Schutzmaßnahmen anzubieten. Auch das Verweigern des Updates würde daran nichts ändern, da künftig bei Amazon gekaufte Inhalte diesen Schutz voraussetzen, damit sie gelesen werden können.
Angst vor weiteren Einschränkungen
Das jetzige Vorgehen von Amazon stellt für viele Nutzer einen weiteren Schritt dar, mit dem der Online-Händler die Möglichkeiten seiner Kunden zunehmend einschränkt und sie stärker an sich bindet. Es bleibt daher die Frage, wie lange Amazon noch das Übertragen per USB-Verbindung von außerhalb des eigenen virtuellen Bücherladens gekauften Inhalten unterstützen wird.
Zusammenhang mit dem ASIN-Bug?
Ob die seit dem letzten Update vermehrt auftretenden Beschwerden über ASIN-Fehlermeldungen, bei denen bei Amazon gekaufte Bücher nicht geöffnet werden können, mit den neuen Schutzmechanismen im Zusammenhang stehen, ist bisher nicht bekannt. Zeitlich könnte zumindest ein Zusammenhang bestehen, da die Probleme vermehrt nach dem letzten Update aufgetreten sind. Zwar gab es bereits zuvor vereinzelte Meldungen über diesen Fehler, es ist jedoch nicht ungewöhnlich, dass Hersteller bestimmte Funktionen zunächst an einer kleineren Nutzergruppe testen, bevor diese für alle freigegeben werden.
Apps & Mobile Entwicklung
Dockcase Selfix: Selfie-iPhone-Case mit rundem Display und microSD-Karte

Dockcase wird in Kürze eine Kickstarter-Kampagne für ein neues, Selfix genanntes Case für das iPhone 17 Pro und Pro Max starten. Die Besonderheit der Schutzhülle liegt in dem runden Display auf der Rückseite, das als Selfie-Spiegel genutzt werden kann und das Bild der 48-Megapixel-Hauptkamera zeigt.
Auf diese Weise können Selfies mit besserer Qualität geschossen werden, da hierfür nicht die 18-Megapixel-Frontkamera genutzt werden muss, wodurch man leichter perfekt im Bild positioniert ist. Insbesondere im Dunkeln beim Einsatz des Blitzes oder der Langzeitbelichtung macht dies einen erheblichen Unterschied. Auch der Weitwinkelmodus der Hauptkamera lässt sich so für Gruppenbilder nutzen, die sonst mit der Frontkamera in dieser Breite nicht möglich wären.
Bei dem runden Display an der Rückseite handelt es sich um ein 1,6 Zoll großes AMOLED-Display mit 480 × 480 Pixeln. Ein Ring um das Display dient zugleich als Ständer und lässt sich drehen. Ein eigener Power-Button am Case schaltet dieses ein und aus.
Darüber hinaus dient das Case aber auch als Speichererweiterung für das iPhone, da eine microSD-Karte mit bis zu 2 Terabyte Speicher eingesetzt werden kann. Auf diese Weise sollen Nutzer einerseits zu iPhone-Modellen mit kleinerer Speicherausstattung greifen können, ohne andererseits auf die teuren iCloud-Abonnements angewiesen zu sein, weil ihre Kameraaufnahmen und 4K-Videos den Speicher des iPhones füllen.
Selfix soll keinerlei Apps benötigen, um genutzt werden zu können.
Selfix soll in den Farben Weiß, Pink und Schwarz auf Kickstarter starten. Die Abmessungen gibt Dockcase mit 156 × 76 × 17 mm (H × B × T) für das iPhone 17 Pro und 169 × 81 × 17 mm für das iPhone 17 Pro Max an. Das iPhone 17 Pro ohne Hülle misst 150,0 × 71,9 × 8,75 mm, das iPhone 17 Pro Max hingegen 163,4 × 78,0 × 8,75 mm. Vor allem in der Dicke legt das Smartphone somit deutlich zu und wird durch das Display und die Hülle etwa doppelt so dick.
Preis und Verfügbarkeit
Die beiden wichtigsten Informationen, der Preis und die Verfügbarkeit, sind vor dem Start der Kickstarter-Kampagne von Dockcase noch nicht bekannt gegeben worden.
Alle bislang verfügbaren Informationen zum Dockcase Selfix finden sich auf der offiziellen Produktseite.
Apps & Mobile Entwicklung
Clair Obscur: Expedition 33: Thank-You-Update bringt FSR Upscaling & Frame Gen mit AI

Clair Obscur: Expedition 33 hat auf den The Game Awards 2025 so gut wie alles abgeräumt und zahlreiche Awards inklusive den Game-of-the-Year-Award gewonnen. Zu diesem Anlass haben die Entwickler mit Patch 1.5.0 ein „Thank-You-Update“ bereitgestellt. Es liefert FSR 4 per Treiber-Toggle und Frame Generation (mit AI?).
FSR Upscaling und Frame Generation womöglich komplett mit AI
Clair Obscur: Expedition 33 hat als Upsampling-Varianten bis jetzt Nvidia DLSS, Intel XeSS sowie das Unreal-Engine eigene TSR unterstützt. AMD FSR war dagegen nicht dabei, was sich mit Patch 1.5.0 nun aber ändert. Die Entwickler haben laut Patch Notes FSR 4 hinzugefügt, das mit dem Redstone-SDK in Zukunft nur noch „FSR Upscaling“ heißen wird. Darüber hinaus hat es auch FSR Frame Generation ins Spiel geschafft.
Genutzt wurde das Redstone SDK allerdings noch nicht und auch das FSR-4-SDK kam nicht zum Einsatz. Stattdessen steckt FSR 3.1.4 oder FSR 3.1.5 im Spiel, das per Treiber aber auf FSR 4 auf RX 9000 umgestellt werden kann. Damit wird auch AMDs neues und verbessertes FSR Frame Generation mit AI (Test) auf RX 9000 per Treiber-Schalter aktiviert, das aus dem neuen FSR-Redstone-Paket stammt.
Auch neuer Content kommt mit dem Patch
Patch 1.5.0 bringt aber noch weitere Neuigkeiten, auch neuer Content ist mit dabei. In der Nähe des Ortes „Lumièr“ gibt es nun ein neues Gebiet mit neuen Gegnern und „Überraschungen“. Es werden mehrere neue Untertitelsprachen wie zum Beispiel Ukrainisch, Spanisch, Türkisch und Thailändisch unterstützt, zudem gibt es im Endgame-Gebiet Endless Tower neue Gegner.
Darüber hinaus bringt das Thank-You-Update auch einen neuen Fotomodus und HUD-Skalierung, die von 80 bis 120 Prozent eingestellt werden kann. Auf Controllern kann nun auch die Steuerung geändert werden.
Das Spiel wurde für Handhelds optimiert
Auch spezifische Handheld-Optimierungen haben es in das Update geschafft, so ist das Spiel nun zertifiziert für das Steam Deck und das ROG Xbox Ally. Für Steam-Deck-Nutzer wurden die Grafikoptionen entsprechend angepasst und die Framerate auf 30 FPS begrenzt. Externe Controller, die am Steam Deck angeschlossen sind, funktionieren nun nahtlos mit der integrierten Steuerung.
Die genauen Details zu Patch 1.5.0 von Clair Obscur: Expedition 33 können in den Release Notes auf Steam nachgelesen werden.
Update
Apps & Mobile Entwicklung
50 Prozent Steigerung: Framework erhöht RAM-Preise in DIY-Notebooks

Kleine Firmen erwischt es als erstes: Framework wird die RAM-Preise um 50 Prozent anheben. Einige Produkte bleiben außen vor – noch. Denn so Kombi-Pakete wie Strix Halo mit verlötetem RAM sind bereits sehr teuer, lassen jedoch Spielraum für weniger flotte Änderungen, die dann aber auf die Marge drücken.
Zuerst erwischt es deshalb den Framework Laptop DIY Edition, in dem die RAM-Preise um 50 Prozent angehoben werden. Framework weißt daraufhin, dass das Notebook auch ohne RAM ausgeliefert werden kann, sofern gewünscht. Sollten die Preise wieder sinken, will Framework das sofort umsetzt, wie in diesem Jahr bei der Geschichte mit den Zöllen schon einmal geschehen.
-
UX/UI & Webdesignvor 2 MonatenIllustrierte Reise nach New York City › PAGE online
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonatenAus Softwarefehlern lernen – Teil 3: Eine Marssonde gerät außer Kontrolle
-
Künstliche Intelligenzvor 2 Monaten
Top 10: Die beste kabellose Überwachungskamera im Test
-
UX/UI & Webdesignvor 3 MonatenFake It Untlil You Make It? Trifft diese Kampagne den Nerv der Zeit? › PAGE online
-
UX/UI & Webdesignvor 2 MonatenSK Rapid Wien erneuert visuelle Identität
-
Entwicklung & Codevor 4 WochenKommandozeile adé: Praktische, grafische Git-Verwaltung für den Mac
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonatenNeue PC-Spiele im November 2025: „Anno 117: Pax Romana“
-
Social Mediavor 3 MonatenSchluss mit FOMO im Social Media Marketing – Welche Trends und Features sind für Social Media Manager*innen wirklich relevant?
