Digital Business & Startups
+++ Konux +++ Hades Mining +++ The Customization Group +++ Stark Defence +++ Lovebrands +++
#StartupTicker
+++ #StartupTicker +++ STARTUPLAND: Networking is King and Queen +++ Auf dem Weg zum Unicorn: Konux +++ StartupsToWatch: Hades Mining +++ Ein Blick hinter die Kulissen von The Customization Group +++ Stark Defence geht weiter auf Expansionskurs +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Freitag, 13. Februar).
#STARTUPLAND

The next unicorn? You’ll meet it at STARTUPLAND.
+++ Am 18. März findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere dritte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND
STARTUPLAND: Networking is King and Queen
+++ Im STARTUPLAND gehören alle Teilnehmenden zum Programm! Denn ein besonders wichtiger Punkt auf unserer Startup- und VC-Konferenz ist das Thema Networking. Schon zwei Wochen vor der Konferenz können alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer über unsere Konferenz-App miteinander in Kontakt treten und Termine in unserer großen Meeting Area (40 Tische) ausmachen. Im vergangenen Jahr zählten wir über den Tag verteilt rund 1.700 Meetings. Eine beeindruckende Zahl, die zeigt, wie wichtig der persönliche Austausch im STARTUPLAND ist.
#STARTUPTICKER
Soonicorn: Konux
+++ Soonicorn: Zu den deutschen Startups, die bald zum Unicorn aufsteigen könnten (Bewertung: 1 Milliarde), gehört insbesondere Konux. In den vergangenen Jahren wanderten über 130 Millionen US-Dollar in Konux. Zuletzt investierten Sanno Capital, Athos und Co, 80 Millionen Dollar in das Münchner Unternehmen. Das 2014 gegründete Grownup baut intelligente Sensorsysteme für Industrie 4.0-Anwendungen, insbesondere SaaS-Lösungen, die Kapazität, Zuverlässigkeit und Kosteneffizienz von Bahnnetzen verbessern. „Wir machen Bahnfahren zuverlässiger und pünktlicher und nutzen dazu neueste Technologien“, fasst Gründer Andreas Kunze das Konzept von Konux zusammen. Mehr über Konux
Hades Mining
+++ StartupsToWatch: Hades Mining. Das Münchner IndustrialTech sammelte in den vergangenen Monaten (Pre-Seed und Seed) bereits 20,5 Millionen Euro ein. Und eine Seed-Investmentrunde in Höhe von 15 Millionen ist auf jeden Fall einmal eine Ansage. Zu den Investoren der Jungfirma gehören unter anderem HV Capital, Headline und Project A Ventures. Beim IndustrialTech, 2025 von Max Werner und Björn Dressler gegründet, geht es um eine neue Art von Bergbau. Das Team möchte mit seinen Laserbohrern Tiefbohrungen in hartem Gestein wirtschaftlicher machen. „Since drilling is the single largest cost driver in both ISR mining and geothermal energy, shifting drilling economics unlocks entirely new possibilities for Europe’s energy and critical mineral independence“, teilt das Team mit. Mehr über Hades Mining
The Customization Group
+++ Lesenswert: Das Handelsblatt wirft einen intensiven Blick auf den Kölner Hidden Champion The Customization Group (Picanova, MeinFoto.de und Co.). Spannend dabei: „Seit der Gründung vor etwa 20 Jahren wurde die Gruppe mit externem Investorenkapital von lediglich 1,6 Millionen Euro zur heutigen Customization Group ausgebaut“. Derzeit arbeiten rund 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Unternehmen. 2022 erwirtschaftete The Customization Group rund 150 Millionen Euro Umsatz. (Handelsblatt) Mehr über The Customization Group
Stark Defence
+++ Expansion! Das umtriebige DefenseTech Stark Defence expandiert munter weiter. Nun schlägt die Jungfirma in Griechenland auf. Zudem eröffnet das Unternehmen einen R&D-Hub in der Ukraine. „Die Eröffnung des ukrainischen R&D-Hubs, die Einrichtung einer neuen Niederlassung in Griechenland und die jüngsten Expansionen in Großbritannien und Schweden spiegeln die Mission Starks wider: die Systeme zu liefern, die Europa und die NATO jetzt brauchen“, teilt das Team mit. Die junge Firma, 2024 vom Quantum Systems-Gründer Florian Seibel und Sven Kruck gegründet, setzt auf Kampfdrohnen (Loitering Munition System). Startk Defence, bei dem Seibel keine aktive Rolle inne hat, wird nach mehreren Medienberichten bereits mit 500 Millionen Euro bewertet. Zu den Investoren zählen Project A, Sequoia und der Nato Innovation Fonds. Mehr als 350 Mitarbeitende arbeiten derzeit für Stark. Mehr über Stark
Lovebrands
+++ Lovebrands haben eine klare Identität. Sie wissen, was sie ausmacht – und kommunizieren das konsequent. Sie zeigen nicht nur, was sie machen, sondern warum es ihnen wichtig ist. Sie wissen, wofür sie notfalls auch Kund:innen verlieren würden. Mehr im Gastbeitrag von Can Kupfermann-Gezer (Laika)
#DEALMONITOR
Investments & Exits
+++ Andercore sammelt 40 Millionen ein +++ Blockbrain erhält 17,5 Millionen +++ Twentyfour Industries bekommt 11,8 Millionen +++ Circle Health streicht 9 Millionen ein +++ Wealth Collect Holding übernimmt Sushi Bikes. Mehr im Deal-Monitor
Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker
Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3
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Meta kauft KI-Startup Moltbook – das passiert mit den Gründern
Meta übernimmt KI-Startup Moltbook. Die Plattform vernetzt KI-Agenten und soll neue Anwendungen für Unternehmen ermöglichen.
Mark Zuckerberg konnte zwar nicht den Entwickler von OpenClaw für sich gewinnen – dafür hat er sich nun die Köpfe hinter Moltbook gesichert.
Meta bestätigte am Dienstag, dass das Unternehmen Moltbook übernommen hat. Bei Moltbook handelt es sich um eine Art Reddit-Forum für KI-Agenten. Teil der Vereinbarung ist, dass die Gründer Matt Schlicht und Ben Parr zu Metas Superintelligence Labs wechseln. Zuerst hatte „Axios“ über den Deal berichtet.
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„Das Moltbook-Team, das zu MSL stößt, eröffnet neue Möglichkeiten dafür, wie KI-Agenten für Menschen und Unternehmen arbeiten können“, erklärte ein Meta-Sprecher in einer Stellungnahme gegenüber BUSINESS INSIDER (BI). „Ihr Ansatz, Agenten über ein ständig verfügbares Verzeichnis miteinander zu verbinden, ist ein neuartiger Schritt in einem sich schnell entwickelnden Bereich. Wir freuen uns darauf, gemeinsam innovative und sichere KI-Agentenerfahrungen für alle zu entwickeln.“
Metas KI-Labor wird von Alexandr Wang geleitet, dem Chief AI Officer des Unternehmens. Seit Meta rund 14 Milliarden US-Dollar in das KI-Unternehmen Scale AI investiert hat, um Wang im intensiven Wettbewerb um KI-Talente abzuwerben, hat er die KI-Strategie des Konzerns neu ausgerichtet.
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Moltbook versteht sich als eine Art soziales Netzwerk für KI-Agenten. Die Plattform ist dafür konzipiert, parallel zu OpenClaw zu laufen – dem beliebten Open-Source-KI-Agenten, der in der Tech-Szene schnell an Popularität gewonnen hat.
OpenClaw-Entwickler wechselte zu OpenAI
Mark Zuckerberg hatte zuvor versucht, OpenClaw-Entwickler Peter Steinberger für Meta zu gewinnen. Das gelang ihm jedoch nicht: Steinberger wechselte stattdessen zu OpenAI. Er erklärte, dass OpenClaw weiterhin unabhängig betrieben werden soll.
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Meta machte keine Angaben zum Kaufpreis der Moltbook-Übernahme.
Lest den Originalartikel auf Business Insider.
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How to neue Märkte: Learnings aus Scale-Up-Perspektive
Der deutschsprachige Markt kann sich schnell wie ein Heimspiel anfühlen. Erst bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass bereits wenige hundert Kilometer und eine Grenze ausreichen, um Prozesse, rechtliche Rahmenbedingungen und Markterwartungen spürbar zu verändern.
Wir sind in Deutschland gestartet, um Unternehmen eine flexible Alternative zur klassischen Beschaffung von Geschäftsausstattung zu bieten. Mit zunehmender Nachfrage wurde klar, dass dieses Modell auch für weitere Märkte relevant ist.
Unser nächster Schritt war Österreich. Neben Sprache und Nähe kam ein entscheidender Faktor hinzu: Wir wurden in den Markt hineingezogen. Viele unserer Partnerhändler aus Deutschland sind dort bereits aktiv und wollten uns mit anbieten. So entstand Marktnähe über bestehende Strukturen – ohne sofort eigenes Personal vor Ort aufbauen zu müssen.
Was zunächst einfach wirkte, entwickelte sich dennoch zu einem rund einjährigen Vorbereitungsprojekt – und genau darin lagen die wichtigsten Learnings.
Expansion beginnt oft nicht mit einer Idee – sondern mit Pull
Viele Expansion-Playbooks starten bei Marktanalysen, TAM/SAM/SOM und Go-to-Market-Plänen. Das ist alles wichtig. Aber in der Praxis ist ein starkes Signal oft viel einfacher:
Der Markt zieht euch bereits.
Wenn Partner, Händler oder bestehende Netzwerke aktiv fragen: „Können wir euch hier auch anbieten?“ – dann ist das nicht nur Opportunität, sondern Validierung.
Wichtig ist dabei: Pull ersetzt nicht die Vorbereitung. Aber Pull kann euch helfen,
- schneller echtes Feedback zu bekommen,
- Vertrauen über bestehende Beziehungen aufzubauen,
- und einen Markteintritt so zu gestalten, dass er nicht sofort eine lokale Organisation erfordert.
Bürokratie und Steuern sind kein Randthema
Bürokratie wirkt in der Strategiephase oft wie ein später lösbares Detail. In der Praxis ist sie Teil des Leistungsversprechens: Meldepflichten, Vertragslogiken, Steuerregeln und Prüfprozesse entscheiden, ob ein Modell skalierbar ist.
Unser wichtigstes Learning: Legal, Steuern und Regulierung früh integrieren – auch technisch. Statt ein Land zu bauen und später anzupassen, lohnt es sich, Länderfähigkeit von Anfang an mitzudenken. Unterschiede sollten früh als Variablen angelegt werden, etwa für:
- Steuersätze und Abrechnungslogiken
- AGB- und Vertragstemplates
- Dokumentations- und Abwicklungsprozesse
So wird Expansion später weniger Umbau und mehr Rollout.
Vor Ort sein schlägt Remote-Perfektion
Expansion wird gerne als Prozess beschrieben: Rollen, Playbooks, KPIs. Was dabei schnell untergeht, ist Vertrauen. Es entsteht in einem neuen Markt häufig analog: durch Gespräche, Verbindlichkeit, kurze Wege.
Gleichzeitig gilt: „Vor Ort“ heißt nicht automatisch „eigene Teams sofort vor Ort“. Für uns war die Händlerstruktur ein Hebel: Viele Partner sind bereits lokal präsent, führen Gespräche und sind Teil der Beziehungsebene – auch in unserem Namen.
Das hat zwei Vorteile:
- Vertrauen entsteht schneller, weil Ansprechpartner „greifbar“ sind.
- Die Organisation muss nicht sofort teure lokale Strukturen aufbauen.
Frontend gleich lassen & im Backend erwachsen werden
Ein entscheidendes Learning aus der Produktentwicklung: Wir haben die Customer Journey bewusst nicht verändert, obwohl sich im Hintergrund viele Besonderheiten klären mussten. Unser Anspruch war, dass es für österreichische Kundinnen und Kunden genauso schnell und unkompliziert sein soll wie für deutsche.
Das ist unbequem – weil es den Druck dorthin verschiebt, wo er hingehört: ins Backend.
Die Regel lautet: Komplexität intern, Einfachheit extern.
Und genau hier zahlt sich die „Country-by-Design“-Architektur aus: Wenn Länderunterschiede sauber in Konfigurationen, Templates und Prüf-Workflows abgebildet sind, muss man das Erlebnis nicht jedes Mal neu erfinden.
Marktpotenzial ist relativ
Ein häufiger Denkfehler ist: „Wir sind in unserem Land stark, also wird es woanders ähnlich laufen.“ In Wirklichkeit ist Expansion weniger ein Klon und mehr eine neue Verteilungsfrage:
- Wie gesättigt ist der Markt?
- Wie hoch ist die Wechselbereitschaft?
- Welche Alternativen sind kulturell „normal“?
Deshalb hat sich für uns eine ehrliche Vorab-Analyse bewährt – nicht nur auf dem Papier, sondern im direkten Austausch mit Partnern und potenziellen Kunden.
Bekanntheit nicht gleich Marktkenntnis
Spannend war bei uns auch die umgekehrte Perspektive: Nur weil man sich selbst noch „neu“ fühlt, heißt das nicht, dass der Markt einen nicht schon wahrgenommen hat, beispielsweise über Partner, Medien, Mitarbeitende oder Netzwerke. Das birgt Chancen und Risiken: Einerseits startet man nicht bei null, andererseits wird man auch schneller an seinem Auftreten gemessen.
Fazit – Expansion ist kein Wachstumsschritt, sondern ein Reifegrad
Österreich war für uns ein „naher“ Markt und gerade deshalb ein guter Lehrmeister. Die wesentlichen Punkte lassen sich verallgemeinern:
- Expansion gelingt nicht durch Kopieren, sondern durch saubere Vorbereitung.
- Bürokratie, Legal und Technik müssen früh zusammengedacht werden.
- Nutzererlebnisse sollten stabil bleiben, während Komplexität ins Backend wandert
Wer Expansion so versteht, baut nicht nur Reichweite auf, sondern eine Organisation, die neue Märkte wiederholbar und nachhaltig erschließen kann.
Über den Autor
Hans-Christian Stockfisch ist Geschäftsführer und Founder von Flexvelop. Das Hamburger FinTech Flexvelop, 2018 von Hans-Christian Stockfisch und Ephraim Robbe gegründet, setzt auf Gerätefinanzierungen.
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Foto (oben): Shutterstock
Digital Business & Startups
Der nächste Milliardenmarkt für Startups: Kinderschutz im Internet
Fabian Westerheide ist Gründungspartner des KI-fokussierten Venture-Capital-Investors AI.FUND und investiert seit 2014 privat über Asgard Capital in KI-Unternehmen. Als Strategieberater für öffentliche und private Institutionen beschäftigt er sich mit der Frage, wie Künstliche Intelligenz in Organisationen ankommt – und warum sie dort oft scheitert. In diesem Beitrag teilt er seine wichtigsten Erkenntnisse aus zehn Jahren Gesprächen mit Mittelstand, Konzernen und Startups über digitale Transformation.
Stell dir vor, du lässt dein zehnjähriges Kind allein in einem Viertel spazieren, in dem Dealer, Prostituierte, radikale Prediger und Waffenhändler an jeder Ecke stehen. Du würdest es nicht tun. Niemals. Doch genau das tust du jeden Tag – sobald du deinem Kind ein Smartphone in die Hand drückst und es unbeaufsichtigt ins offene Internet entlässt.
Als Investor und Vater sehe ich hier eine gefährliche Diskrepanz. Wir reden seit Jahren über „KI Made in Europe“ und suchen nach der nächsten großen industriepolitischen Vision. Ich habe einen Vorschlag für dich, der nicht nach trockener Industriepolitik klingt – aber genau das ist: Kinderschutz als digitale Infrastruktur. Nicht als nette Filter-App, sondern als technologisches Fundament, das Ethik und Profit versöhnt.
Das Internet ist kein Spielplatz – es ist asymmetrische Kriegsführung
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