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UX/UI & Webdesign

Koto erfindet Huntington neu › PAGE online


The Huntington National Bank mit Hauptsitz in Columbus, Ohio setzt mit dem Redesign der Agentur Koto neue Maßstäbe. Sie stellt die Banker als Menschen in den Mittelpunkt ihres Corporate Design, nahbar, mit roten Wangen und in der Natur.

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Neuer Auftritt des Menuhin Festival Gstaad › PAGE online


Das Menuhin Festival Gstaad bietet nicht nur ein ausgesuchtes Programm, sondern auch schönste Bergkulissen. Das alles verbindet GLÜCK Berlin in dem neuen, lebendigen und leuchtenden Erscheinungsbild des Festivals.

Neuer Auftritt des Menuhin Festival Gstaad › PAGE online
© GLÜCK Berlin

Im Juli ist es wieder so weit. Dann startet das Menuhin Festival Gstaad, das dort bereits seit 70 Jahren für anspruchsvolle Unterhaltung sorgt.

Und in diesem Jahr tritt es nicht nur mit dem neuen Intendanten Daniel Hope und mit Größen wie Thomas Hampson und Iván Fischer auf, sondern ist auch mit einem neuen Erscheinungsbild verstehen.

Entwickelt wurde das von der Agentur GLÜCK Berlin, die sich im Vorfeld in einem internationalen Pitch durchsetzte.

Und das mit einem Markenauftritt, das ganz auf den Ort selbst und vor allem auch auf dessen Gründer, den weltberühmten Violinisten Yehudi Menuhin (1916-199) zugeschnitten ist, der mit seinem Engagement genauso viel Furore machte wie mit seinem musikalischen Können.

© GLÜCK Berlin

Großer Name im Mittelpunkt

Für Menuhin war Musik Mittel zum sozialen Wandel, dazu Brücken zu bauen und zusammenzufinden.

Er selbst gastierte kurz nach dem Zweiten Weltkrieg als US-amerikanischer Jude in Berlin, bestand während der Rassentrennung in Südafrika darauf, vor gemischtem Publikum zu spielen und brachte die Musik später in Krankenhäuser und Altenheime und zu den sozial Schwächeren.

Nachdem er Mitte der 1950er-Jahre mit seiner Familie ins Saanenland mit seinem Ferienort Gstaad gezogen war, dauerte es nicht lange, bis er das Musikfestival gründete. 1957 fand es zum ersten Mal statt und trug zuletzt den Namen Gstaad Menuhin Festival & Academy.

Ein Muss, eine solche Persönlichkeit auch in dem Festivalnamen zentral zu verankern und so benannte die Kreativen von GLÜCK es in das Menuhin Festival Gstaad um.

© GLÜCK Berlin

Bergwelt als Markenbühne

In der Gestaltung selbst rückt die Landschaft in den Mittelpunkt.

Und das mit einem stilisierten Bergpanorama, das sich wie eine Markenbühne durch die gesamte Gestaltung zieht.

Es ist die markante Gstaader Bergkulisse, die immer wieder auch auf der Grenze zur Abstraktion balanciert und das in kräftigen und leuchtenden Farben.

In Rosa- und Blautönen, im kraftvollen Grün oder Orange, die von der Region selbst abgeleitet sind, von dem hellen Winterhimmel, den Bergwiesen, Pflanzen und Landesfarben.

Und so betont einmal mehr betont, dass das Festival ein Ort ist, der Musik und Natur zusammenbringt.

© GLÜCK Berlin
© GLÜCK Berlin

 

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Packende Historie und schönste Unvollkommenheit › PAGE online


Die Schriften von The Nothern Block sind immer von einer spannenden, historischen Recherche begleitet. Auch die Pennline Script, die zurück ins blühende Philadelphia des 19. Jahrhunderts führt, das eine der internationalsten Städte der Welt war.

Packende Historie und schönste Unvollkommenheit › PAGE online

Was Einwanderung bewirken kann, das zeigte sich 1899 in Philadelphia. Es war eine brodelnde, umtriebe Stadt und einer der internationalsten der Welt.

Gerade auch die Wirtschaft profitierte von der Einwanderung, der Schiffsbau gedieh, die Industrie für Dampflokomotiven und auch die Textilbranche.

Die Stadt blühte, neue Theater und große Kaufhäuser eröffneten und es wurde sogar ein kostenloses Bibliothekssystem ins Leben gerufen.

Und da jeder die neuesten Nachrichten erhalten wollte, erlebten die Verlage und Druckereien mit einer ganzen Auswahl nationaler und internationaler Zeitungen goldene Zeiten.

Mittendrin: die Keystone Type Foundry, bekannt für überaus innovative Schriften, die sie aus einer Nickellegierung gossen.

Menschliche Qualitäten

Geschichten gibt es viele über die Type Foundry, aber als Tasos Varipatis, Senior Type Designer der britischen Foundry The Northern Block 2024 online nach »Type and Typography« stöberte, fand er einen Beitrag, der ihn sofort packte.

Darin ging es um einen Reliefdruck der 36-Punkt-Metallschrift »Bulletin«, die im Archiv des einstigen Buchdruckstudios Nickel Plate Press aufbewahrt wird.

Es ist eine gefeierte Schrift, die aber kurioserweise bisher nicht digitalisiert wurde. Und dem nahm sich dann der Typedesigner Tasos Varipatis an.

Ihrer eindrücklichen Freihandqualitäten, ihrem menschlichen Rhythmus, ihren Freihandqualitäten und Unvollkommenheiten.

Neuinterpretation ihres Geistes

Aber wer hat die Bulletin Ende des 19. Jahrhunderts gezeichnet? Das ließ sich nicht herausfinden, noch nicht einmal, ob es eine oder zwei Personen waren.

Tasos hat die Schrift schließlich Pennline Script genannt, wobei »Penn« für Pennsylvania steht und »line« für ihre typografische Herkunft.

Und er hat mit ihr eine Brücke über 100 Jahre Designgeschichte geschlagen – von dem kontrastreichen Rhythmus des Pennline Script hin zu einer »digitalen Neuinterpretation ihres Geistes«.

»Bei der Übertragung der ursprünglichen Pinselführung in das digitale Format habe ich akribisch daran gearbeitet, fehlende Glyphen zu entwerfen, die dem ursprünglichen Fluss, der Struktur und dem Charakter der Schrift entsprechen.«

Pinselstil für die Presse

Er hat sich einer begrenzten Zeichensatzauswahl gewidmet, eine Reihe von Stilvarianten entwickelt und so eine Schrift gezeichnet, die im hohen Maße anpassungsfähig ist.

Mit über 1.050 Zeichen unterstützt Pennline Script mit 304 lateinische Sprachen und kommt mit umfangreichen OpenType-Funktionen.

Besonders spannend dabei sind auch die Verbindungen der Buchstaben. Der metallgegossene Pinselstil stellte die damaligen Schriftgießer vor besondere Herausforderungen. Sie fanden geschickte Lösungen für die Ligaturen, doch um das Schriftbild an die heutige Lesart anzupassen, hat Tasos die Buchstaben digital durchgängiger verbunden.

Und bei allem war es eine spannende Reise zurück in eine Zeit, in der erste dampfbetriebene Druckpressen, die die herkömmliche Geschwindigkeit in der Produktion vervierfachten, das Aufkommen von Zeitschriften, Monatsmagazinen und Fachpublikationen ermöglichten.

 



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Eindrucksvolle neue Identity für White Ribbon › PAGE online


Seit 35 Jahren setzt White Ribbon sich gegen Männergewalt ein. Und das jetzt mit einem neuen Erscheinungsbild von dem Kreativstudio Blok Design, das Leidenschaft und Engagement der weltweit größten Männerbewegung zeigt.

Eindrucksvolle neue Identity für White Ribbon › PAGE online

White Ribbon wurde 1991 in Kanada von Männern gegründet, zwei Jahre, nachdem das »Massaker von Montreal« die Welt erschütterte.

Ein arbeitsloser Elektriker, der nicht an der dortigen Ecole Polytechnique aufgenommen wurde, stürmte mit einer Waffe und den Worten »Ich hasse Feministinnen« den Campus und erschoss 14 junge, begabte Frauen, die an der Männerhochburg studierten.

Seither setzt White Ribbon sich für eine Welt ohne Gewalt gegen Frauen und Kinder ein, oder, wie es heute von der Organisation heißt: gegen geschlechtsspezifische Gewalt und Diskriminierung.

Und das mit Firmenprogrammen und Schulveranstaltungen, mit Workshops über Empathie und darüber, was gesunde Männlichkeit bedeutet und mit Kampagnen, die sich mit sexueller Belästigung und Gewalt befassen und damit, wie man sie überwinden kann.

Leidenschaft und Energie

Da sich die Zeiten verändern, Bilder und auch Geschlechtsidentitäten, bat White Ribbon das Kreativstudio Blok Design aus Toronto, ihre Identity zu überarbeiten und sie ins heute zu bringen.

Und für die Kreativen dieses von Frauen geführten Studios spürten dabei eine besondere Verantwortung.

»Wenn man an einer Identität arbeitet, die so tief mit den Lebenserfahrungen einzelner Menschen verbunden ist und zudem versucht, Grenzen zu verschieben und die Gesellschaft zu verändern, kommt eine zusätzliche Ebene der Verantwortung und Rücksichtnahme hinzu«, heißt es von Blok Design.

Wie jedes Projekt begannen sie auch dieses mit einem Workshop und was sie fanden, war Leidenschaft und Energie, Engagement, Mut und Einfühlungsvermögen und genau das haben sie versucht in die Identity zu übersetzten.

Und das in eine, die nicht nur in Kanada wohlbekannt ist, sondern durch den Namen White Ribbon zusätzlich definiert.

Mit Schleife – und ganz ohne Kitsch

War das Logo bisher ein kantiges und spitzes W, konnte man darin zwar mit Schwierigkeit, aber dennoch, eine ein Band, eine Schleife erkennen, für die ein Ribbon steht.

Sein Weiß hat das neue Logo behalten und ganz entfernt auch seine Form. Nur ist diese nicht mehr oben, sondern jetzt unten geöffnet – und hat vor allem alle Ecken und Kanten verloren.

Es ist wesentlich mehr Schleife als W und fließt jetzt wie ein Unendlichkeitszeichen mit warm gerundeten Ecken ineinander – und formt dabei ein Herz.

Schwarz auf weiß

Weiß auf Schwarz ist es so lyrisch wie prägnant und wird von sanften Farben, von Rosa, Blau und Grün begleitet und von lebendigen, ganz zeitgemäßen Bildwelten, die von Menschen und ihrem Miteinander erzählen.

Für all das sei die Inspiration alleine von den Menschen gekommen, die sie bei White Ribbon getroffen haben, und von den vielen Geschichten, die diese erzählt haben. Deswegen sei es auch von Anfang an eine Identity mit Herz gewesen.

Begleitet wird die Ribbon zudem von einem Wortlogo entwickelt, das ganz schlicht und in serifenloser Schrift schwarz auf weiß zu lesen ist – und das die perfekte Ergänzung ist.



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