Künstliche Intelligenz

Little Snitch für Linux: Netzwerkverkehr überwachen und regeln


Linux ist dafür bekannt, sparsam mit Daten umzugehen und auch nicht ständig nach Hause zu telefonieren. Dennoch bauen Linux-Systeme tagtäglich Verbindungen ins Internet auf, ohne nach Erlaubnis zu fragen. Welche Systemdienste, aber auch Anwendungen mehr oder weniger heimlich Verbindungen ins Internet aufbauen und mit wem sie Daten austauschen, bleibt den meisten Anwendern verborgen. Für Christian Starkjohann von der österreichischen Softwareschmiede Objective Development war das der Anlass, den unter macOS legendären Netzwerkmonitor Little Snitch auf Linux zu portieren.

An Little Snitch für macOS orientierte sich schon OpenSnitch, ein Open-Source-Netzwerkmonitor mit Firewall und großem Funktionsumfang. Little Snitch für Linux hingegen ist nur in Teilen Open Source. Der Fokus liegt aber auf Netzwerk-Monitoring; die von macOS bekannte Funktion, dass Little Snitch bei jeder neuen Netzwerkverbindung einer Anwendung nach Erlaubnis fragt, gibt es unter Linux nicht. Sie können aber den Netzwerkverkehr live beobachten und dann mit einem Klick erlauben oder verbieten. Außerdem können Sie ganze Domains sperren, etwa um Werbung zu unterbinden und solche Sperrlisten im Freundeskreis teilen. Über einen Datenbankexport können Sie Ihre Regeln sogar auf einen zweiten Rechner übertragen, zum Beispiel auf ein Notebook.

  • Die legendäre macOS-Anwendung Little Snitch, ein Netzwerkmonitor mit Personal Firewall, gibt es jetzt kostenlos für Linux.
  • Mit nur einem Klick blockiert Little Snitch unerwünschte Verbindungen oder erstellt Ausnahmen für einzelne Anwendungen.
  • Durch direkten Zugriff auf die SQLite-Datenbank der Anwendung können Sie Regeln auf andere Rechner übertragen.

Seit Anfang April steht Little Snitch for Linux als fertige Pakete für Debian-, RPM- und Arch-basierte Distributionen sowie für verschiedene Prozessorplattformen zum Download bereit. Die Linux-Variante ist, anders als die für macOS, kostenlos. Die Installation erfolgt mithilfe der Paketverwaltung, etwa unter Debian und Ubuntu mit dem Befehl:


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