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Künstliche Intelligenz

Luna Halle: DLR probt die Suche nach Wassereis im Mondboden


Wenn Menschen künftig dauerhaft auf dem Mond präsent sein wollen, wird Wasser ein unabdingbarer Rohstoff sein: zum Trinken und, zerlegt in seine Bestandteile, als Lieferant für Atemluft und Treibstoff. Vorkommen von Wassereis auf dem Mond sind bereits nachgewiesen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erprobt nach eigenen Angaben bereits die Suche nach Eis unter der Oberfläche in der Mondhalle in Köln.

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Das Mondzentrum Luna ist eine 700 Quadratmeter große und 9 Meter hohe Halle auf dem Gelände des DLR in Köln, in der Raumfahrtakteure Einsätze auf dem Mond trainieren können. Dazu ist die Halle mit einer bis zu 3 Meter dicken Schicht aus simuliertem Mondstaub, dem Regolith, bedeckt.

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Training für die Raumfahrt: Besuch in der Mondhalle

„Wir haben darin eine große Plexiglas-Scheibe vergraben, die eine Radarsignatur für Wassereis hat“, erzählte Thomas Uhlig, Projektmanager der LUNA Halle, als heise online die Luna-Halle im Frühjahr besuchte. Im Rahmen der Polar Explorer Kampagne hat das Team von Nicole Schmitz vom DLR-Institut für Weltraumforschung mithilfe von zwei Rovern erfolgreich nach Wassereis – respektive der Plexiglas-Scheibe – im Mondboden gesucht und den Fund kartiert. Als Nächstes will das Team die Daten auswerten.

„Wenn wir Wassereis auf dem Mond finden und kartieren wollen, müssen wir auf der Oberfläche sehr beweglich sein. Deswegen hatten wir zwei Rover im Einsatz, die mit speziellen Instrumenten unterwegs waren“, erzählt Schmitz. „Die Kombination von unterschiedlichen Methoden bringt Vorteile und erwies sich auch hier als besonders zuverlässig.“

Zum Einsatz kam zum einen Radar, das den Kontrast zwischen Regolith und Plexiglas oder Eis erkennt. Daneben wurde ein seismisches Verfahren eingesetzt: Eine seismische Quelle (Portable Active Seismic Source, PASS) erzeugt Schwingungen im Boden. Diese verformen ein darin verlegtes Glasfaserkabel. Die winzigen Verformungen der Glasfaser lassen Schlüsse auf die Struktur des Untergrunds zu. Ein solches Kabel könnte auch auf dem Mond verlegt werden.

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Die Menschheit will zurück auf den Mond. (Bild:

heise online/ wpl

)

Die Kölner Halle wird vom DLR und der Europäischen Weltraumorganisation (European Space Agency, ESA) betrieben. Die Landschaft stellt die Gegebenheiten am Südpol des Mondes dar, der als potenzieller Lande- und Siedlungsplatz in Frage kommt, mit simuliertem Mondstaub und der extremen Lichtsituation. In einer weiteren Ausbaustufe soll ab dem kommenden Jahr auch ein System installiert werden, das die verminderte Schwerkraft auf dem Mond simuliert.

„Wir wollen für Europa, für die Industrie, für Astronauten, und Forschungsinstitutionen die Möglichkeit bieten, witterungsunabhängig in einem Gebäude unter reproduzierbaren Bedingungen zu trainieren“, sagte Uhlig heise online. Die Halle steht aber auch Nicht-Europäern offen: Das japanische Raumfahrtunternehmen iSpace etwa bereitete dort seine letztlich gescheiterte Mondlandung vor.


(wpl)



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Smart Home: Home Assistant mit nützlichen Apps erweitern


Schnell einen Streaming-Dienst wie Plex einrichten, VPN per Wireguard nutzen oder Werbung mit AdGuard aus dem Heimnetz filtern: Auf einem eigenen Server zuhause lassen sich viele nützliche Dienste betreiben. Allerdings kann es recht umständlich sein, all diese Dienste zu installieren und einzurichten.

  • Home Assistant lässt sich mit einer Mischung aus offiziellen Apps und Community-Erweiterungen flexibel an die Bedürfnisse der Nutzer anpassen.
  • Neue Apps lassen sich über einen Store in den Einstellungen von Home Assistant hinzufügen.
  • Community-Apps bieten zusätzliche Flexibilität und ermöglichen es, spezialisierte Dienste wie Lebensmittelverwaltung, Medienstreaming oder Visualisierungen direkt neben Home Assistant zu betreiben.

Wer bereits Home Assistant verwendet, kann diese Dienste und viele weitere nebenher auf der genutzten Hardware installieren. Eine Mischung aus offiziellen Apps und Community-Erweiterungen bieten weitgehende Möglichkeiten und machen das System flexibler. Während offizielle Apps vor allem die Kernfunktionen von Home Assistant erweitern, liefern Community-Apps viel weitgehendere Möglichkeiten.

In diesem Artikel gehen wir auf die Grundlagen von Apps ein: Wir zeigen, wie Nutzer sie installieren, ihre Einstellungen ändern und einen Schnellzugriff einrichten. Außerdem machen wir einen kleinen Streifzug durch die vorhandenen Apps und zeigen, welche Erweiterungen man auf jeden Fall installieren sollte.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Smart Home: Home Assistant mit nützlichen Apps erweitern“.
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SPD will Social-Media-Verbot für Kinder unter 14


Das kürzlich eingeführte australische Social-Media-Verbot für Jugendliche ruft Nachahmer rund um den Globus auf den Plan. Jetzt will auch die SPD in Deutschland strengere Regeln für die Jugend.

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Die SPD hat in einem Impulspapier die Einführung eines Social-Media-Verbots für Kinder unter 14 Jahren gefordert. Die Partei schlägt vor, eine Altersverifikation mithilfe der App „EUDI-Wallet“ verpflichtend zu machen.

Kern des Vorschlags ist eine nach drei Altersgruppen abgestufte Regelung: Für unter 14-Jährige solle fortan ein vollständiges Verbot der Nutzung von Social-Media-Plattformen bestehen. Die Anbieter sollen verpflichtet werden, „den Zugang technisch wirksam zu unterbinden“. Verstöße durch die Plattformen müssten für diese schnelle und spürbare Konsequenzen haben: „von sofortigen Anordnungen und empfindlichen Sanktionen bis hin zu temporären Einschränkungen oder Netzsperren als Ultima Ratio“.

Für unter 16-Jährige solle hingegen eine verpflichtende „Jugendversion der Plattformen“ gelten. Diese dürfe keine suchtverstärkenden Funktionen enthalten wie etwa Endlos-Scrollen, automatisches Abspielen von Inhalten oder Anreizsysteme, die intensive oder dauerhafte Nutzung belohnen. Zudem müsse eine Jugendversion ohne algorithmisch gesteuerte Feeds auskommen und dürfe Inhalte auch nicht mehr personalisiert ausspielen.

Jugendliche unter 16 sollen künftig ausschließlich über die „EUDI-Wallet“-App ihrer Erziehungsberechtigten Zugang zu Instagram und Co. haben. Bei der App (EU Digital Identity Wallet) handelt es sich um eine Art digitales Portemonnaie, in dem beispielsweise Personalausweis und Führerschein der Erziehungsberechtigten gespeichert sind.

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Für alle Bürger ab 16 Jahren – also auch für Erwachsene – sollen künftig auf den digitalen Plattformen zudem algorithmische Empfehlungssysteme standardmäßig deaktiviert sein. Wollen Nutzer Inhalte durch Algorithmen vorgeschlagen bekommen, müssten sie sich also bewusst und aktiv dafür entscheiden. Auch diese Altersgruppe müsste sich dem Vorschlag entsprechend künftig vor der Nutzung mit „EUDI-Wallet“ verifizieren.

Über die Altersbegrenzungen hinaus versteht die SPD ihren Vorschlag als eine größer angelegte „Rückkehr zum klassischen Social-Media-Prinzip“. Nutzer sozialer Medien sollten künftig wieder selbst entscheiden können, was sie sehen wollen und was nicht. Die Standardeinstellung auf Plattformen müsse wieder sein, dass Nutzer auf ihrer Seite ausschließlich Inhalte von Personen und Accounts zu sehen bekommen, denen sie aktiv folgen. Statt eines automatisch kuratierten Feeds, der verdeckt priorisiert und einzelne Inhalte algorithmisch verstärkt, sollten Nutzer wieder selbst bestimmen, so das Papier.

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Der SPD-Vorsitzende und Vizekanzler Lars Klingbeil hatte in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur betont, dass bei ihm momentan ein Umdenken stattfinde: „Vor ein paar Jahren haben wir alle die Freiheit des Netzes betont und gesagt, da darf es keinerlei Einschränkung geben. Aber jetzt sehen wir doch in den Debatten, dass gesellschaftlich etwas passiert, dass junge Leute zu mir kommen und sagen, wir brauchen klare Regeln, wie wir mit sozialen Netzwerken umgehen.“

Dem Spiegel sagte sagte Klingbeil nun: „Der Schutz junger Menschen vor der Flut an Hass und Gewalt in sozialen Medien hat oberste Priorität.“ Und: „Wir kommen an klaren Regeln und Einschränkungen – wie sie der SPD-Vorschlag unterbreitet – nicht mehr vorbei.“

Im Ausland wollen gleich mehrere Länder wie Dänemark, Großbritannien, Frankreich und Spanien dem Vorbild Australiens folgen, das vor zwei Monaten als erstes Land der Welt ein generelles Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige eingeführt hat. Die Kinder dürfen dort keine eigenen Social-Media-Accounts mehr haben.

Auch aus der CDU kamen zuletzt befürwortende Stimmen, was eine strengere Regulierung von sozialen Medien betrifft. Familienministerin Karin Prien (CDU) hatte erklärt, ein Verbot bis zu einem bestimmten Alter könne sie sich persönlich vorstellen. Die CDU will auf ihrem Parteitag am kommenden Wochenende über das Thema diskutieren.


(afl)



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GitHub sicher nutzen: So reduzieren Sie Ihr Risiko bei Fremdcode-Installation


„GitHub? … das ist doch nur was für Entwickler!“ Bis vor wenigen Jahren konnte man so einem Satz weitgehend zustimmen. Doch inzwischen ist die Plattform auch bei unerfahrenen Nutzern beliebt: Dort erhalten sie Software direkt von der Quelle. Viele Hersteller spannender Tools machen ihre Software vor allem über GitHub und ähnliche Dienste der Öffentlichkeit zugänglich. Doch der offene Zugang hat seinen Preis.

Grundsätzlich gilt: Code von Fremden auszuführen, ist riskant. Und die wachsende Popularität von Plattformen wie Github zieht auch Angreifer an. Sie klonen etwa harmlose Projekte und verseuchen sie mit Malware. So lassen sich Hintertüren auf den Systemen ihrer Opfer einrichten, Ransomware oder Kryptominer installieren.

Dieser Artikel erläutert verschiedene Ansätze, die insbesondere Nicht-Softwareentwicklern und Nicht-Cybersecurity-Experten Anhaltspunkte geben, um offensichtlichere Kompromittierungen und Angriffe zu erkennen. Die Tipps beschreiben etwa, wie Einsteiger das Haupt-Repository eines gesuchten Projekts auf GitHub finden und von seinen Ablegern unterscheiden. Zudem behandelt er einige Suchansätze, um Kompromittierungen in Quellcode zu erkennen. Viele Gefahren lassen sich so reduzieren. Der Artikel konzentriert sich auf die Plattform GitHub, viele grundsätzliche Aussagen gelten implizit aber auch für andere Plattformen wie Gitlab, Gitea oder Codeberg.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „GitHub sicher nutzen: So reduzieren Sie Ihr Risiko bei Fremdcode-Installation“.
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