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„Mach’s dir wie nie zuvor“: Softdrink-Marke Holy provoziert mit doppeldeutiger Schüttel-Kampagne


Was dieser nackte Mann gerade tut, sollen die Zuschauenden zunächst missverstehen

Holy moly: Die aufstrebende Berliner Softdrink-Marke Holy startet mit einer provokanten Kampagne ins neue Jahr. Schon der Claim „Mach’s dir wie nie zuvor“ verrät, in welche bewusst doppeldeutige und anzügliche Richtung die Kreation geht. Nicht wirklich innovativ – aber vielleicht effektiv?

Softdrinks gibt es wie Sand am Meer. Gerade in den letzten Jahren explodierte der Markt für Eistees, Limonaden & Co förmlich, nicht zuletzt, weil etliche Influencer, Streamer und Rap-Stars ihre eigenen Brands und Sorten in dem Segment launchten, was für einen großen Hype um sogenannte Spaßgetränke sorgte. Aus dieser Flut an Alternativen herauszustechen ist nicht einfach und erfordert aufmerksamkeitsstarke Werbemaßnahmen. Daran versucht sich jetzt auch die 2020 gegründete Berliner Marke Holy und startet ihre bislang größte Brand-Awareness-Kampagne.

Unter dem Kampagnentitel „Mach’s dir wie nie zuvor“ wirbt Holy erstmals im großen Stil in klassischen Massenmedien, inklusive TV, Streaming und DOOH, um so eine breite Zielgruppe zu erreichen und die eigene Markenbekanntheit zu steigern. Die bis dato stark performance- und communitygetriebene Markenführung des jungen Unternehmens hat sich in den letzten Jahren als Direct-to-Consumer-Brand rund um Softdrinks aus den Segmenten Energy, Iced Tea, Hydration und Milkshakes etabliert. Jetzt soll die Marke selbst in den Mittelpunkt rücken und Holy als modernen, alltagstauglichen Softdrink positionieren – jenseits klassischer Energy-Drink-Klischees und unabhängig von Alter, Lebensstil oder Anlass.

Zu diesem Zweck hat Holy in Zusammenarbeit mit der Kreativagentur ANY eine Reihe provokanter Bildwelten und doppeldeutige Aussagen entwickelt, die bewusst mit Erwartungen spielen. In einem der beiden 20-sekündigen Spots sagt beispielsweise ein komplett nackt vor dem Spiegel stehender Mann: „Ich mach’s mir jeden Morgen – direkt nach dem Aufstehen“, während er mit der Hand eine Schüttelbewegung ausführt, die man im Kontext seiner Nacktheit allerdings durchaus anders interpretieren kann (und soll).

In einer anderen Szene verkündet eine Frau mitten während eines Büro-Meetings verschwörerisch: „Der Ulf hat’s mir besorgt – und seitdem kann ich gar nicht mehr ohne.“ Und eine ältere Dame auf einer Parkbank erzählt begeistert: „Ich dachte, ich bin zu alt dafür – aber jetzt hab ich jeden Tag einen anderen.“ Die sexuell konnotierten Assoziationen, die teilweise aus der Bildsprache und vor allem aus der Wortwahl entstehen, werden erst am Ende der Spots aufgelöst, wenn alle Protagonisten mit einem Holy-Drink in der Hand gezeigt werden.
Da der Clou bei Holy in einem Mix-at-home-System besteht, bei dem zuckerfreies Pulver in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen mit Wasser gemischt wird, erklärt sich hiermit der Fokus auf das Selbermachen und die Schüttelbewegung in den Werbeclips. So platt das gewählte Storytelling mit seinen leicht anstößigen Sprüchen auch sein mag, wird es durch die kurzen Momente der Irritation definitiv einprägsam und könnte damit genau den Effekt erzielen, auf den die Brand hofft. Ob diese Art Humor auch auf das Markenimage einzahlt, ist wohl Geschmackssache. Holy selbst bezeichnet sich als eine der am schnellsten wachsenden Softdrink-Marken Europas mit mehr als zwei Millionen Konsumentinnen und Konsumenten.

Die Kampagne läuft seit Beginn des Monats und wird national ausgespielt. Zum Mediamix gehören TV-Spots, Streaming- und großflächige DOOH-Platzierungen in urbanen Räumen. Ergänzt wird die Kampagne durch Social- und Online-Verlängerungen.



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Standortgebühren für Meta Ads kommen


In Europa führt Meta sogenannte Standortgebühren auf Anzeigen ein, um Digital Service Taxes aufzufangen. Die Kosten könnte der Konzern auch ohne Weiteres selbst tragen, legt sie aber lieber auf die Advertiser um.

Immer neue rechtliche Rahmenbedingungen zwingen Meta dazu, Gebühren für die Ausspielung von Anzeigen auf den Plattformen des Konzerns zu erheben. Diese Standortgebühren werden als Folge von lokal fälligen digitalen Dienstleistungssteuern (Digital Service Taxes, DST) eingeordnet. Deshalb ändern sich die Abrechnungsmodalitäten für Meta Advertiser ab dem 1. Juli. Und das betrifft mehr Advertiser, als ein erster Blick auf die betroffenen Regionen vermuten lässt. Denn die Gebühren hängen mit dem Ort der Ausspielung zusammen.

Standortgebühren können Werbebudget übersteigen: Meta möchte Zusatzkosten nicht mehr selbst zahlen

Digitale Dienstleistungssteuern bescheren Meta im Werbegeschäft Zusatzkosten. „Bislang wurden diese zusätzlichen Kosten von Meta übernommen […]“, erklärt der Konzern im Hilfebereich für Unternehmen. Doch damit ist jetzt Schluss. Um sich an den Branchenstandards orientiert neu auszurichten, werden die Kosten auf die Advertiser umgelegt, in Form von Standortgebühren für Meta Ads. Dabei könnte der Konzern sie ohne Frage auch aus eigener Tasche weiter bezahlen. Immerhin lag der Jahresgewinn 2025 bei satten 83,3 Milliarden US-Dollar. Gerade das Werbegeschäft spielt dem Konzern dabei in die Karten. Zuletzt wurden beispielsweise auch Ads auf Threads weltweit als Option für Advertiser ausgerollt, die Werbung im Updates Tab auf WhatsApp kommt ebenfalls global.

Dennoch müssen ab dem 1. Juli 2026 die Advertiser zahlen und sich darauf einstellen, dass die Kosten für die Meta Ads über die geplanten Werbebudgets hinausgehen. Schließlich gibt Meta an, die Standortgebühren in der Rechnung als separaten Posten aufzuführen. Somit deckt das Werbebudget oder Ausgabenlimit im Ads Manager diese Gebühren nicht ab. Die Standortgebühren fallen für Werbeanzeigen an, egal in welchem Format. Meta führt aus:

[…] Dazu zählen auch Click-to-WhatsApp-Kampagnen und Marketing-Nachrichten, die derzeit gemeinsam mit Werbeanzeigen abgerechnet werden. Standortgebühren fallen nicht für andere bezahlte Nachrichten auf WhatsApp an.

Wie genau die Standortgebühren funktionieren und wo sie erhoben werden

In den folgenden Ländern wird Meta künftig Standortgebühren zwischen zwei und fünf Prozent erheben:

  • Österreich: 5 Prozent
  • Frankreich: 3 Prozent
  • Italien: 3 Prozent
  • Spanien: 3 Prozent
  • Türkei: 5 Prozent
  • Vereinigtes Königreich: 2 Prozent

Obwohl zum Beispiel Deutschland nicht aufgeführt ist, weil hierzulande keine entsprechende digitale Dienstleistungssteuer Meta zur Zusatzkostenumlage animiert, sollten Marketer sich nicht zurücklehnen. Denn die Gebühren werden auf Basis der Auslieferung der Ads berechnet. Auch wenn das Unternehmen in Deutschland ist, muss es Standortgebühren zahlen, wenn beispielsweise Anzeige-Impressions in Österreich an die Zielgruppen ausgespielt werden. Dabei bleiben die geplanten Kosten zwar gleich, im Anschluss werden aber die Gebühren hinzugefügt. Diese werden auf der Rechnung eindeutig markiert und aufgeschlüsselt.

Wer also zum Beispiel Anzeigen im Wert von 100 Euro in Italien ausliefert, zahlt diese 100 Euro sowie zusätzlich drei Euro Standortgebühr. Wenn Anzeigen in mehreren Ländern mit Gebühren ausgespielt werden, wird die jeweilige Gebühr einzeln für die länderspezifischen Impressions hinzugefügt .Diese Zusatzkosten können künftig variieren, wie Meta angibt:

Diese Liste der Rechtsordnungen und Steuersätze kann sich mit der Zeit ändern, da immer mehr Regierungen DSTs und andere standortabhängige Gebühren einführen.

Wichtige Zusatzinformationen zu den Standortgebühren: Umsatzsteuer auf Gesamtbetrag

In den FAQs zur kommenden Neuerung für Advertiser weist Meta des Weiteren auf einige Besonderheiten hin. So müssen sich die werbetreibenden Unternehmen zum Beispiel darauf einstellen, dass die Umsatzsteuer auf den Gesamtbetrag angewendet wird, also die Werbekosten und Standortgebühr (etwa 103 Euro aus dem Beispiel). Die Gebühren fallen unabhängig von der Zahlungsart an. Auch bei Gutscheinen, die Advertiser einlösen könnten, werden diese ebenfalls auf den Gesamtbetrag angewendet. Etwaige Rückerstattungen werden auch in diesem Kontext über die angegebene Zahlungsart verrechnet.

Diese neue Entwicklung für Werbeanzeigen im Meta-Kosmos dürfte einige Advertiser verärgern, zumindest aber auch vor finanzielle Neuausrichtungen stellen. Erfreulich ist für die Werbetreibenden hingegen, dass der Tech-Konzern die Metriken für die Link- und View-Attribution angepasst und vereinfacht hat, um die Messbarkeit der Social Media Ads zu optimieren.


Meta definiert Link- und View-Attribution neu:

Bessere Messbarkeit für Social Media Ads

Meta-Schriftzug neon, pinkfarben,
© Penfer – Unsplash





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Formel-1-Partnerschaft: Indeed wird Recruitment Partner von Oracle Red Bull Racing


Ab dem zweiten Formel-1-Rennen 2026 ist Indeed Recruiting-Partner von Oracle Red Bull

Fachkräftemangel auch in der Formel 1? Zumindest ist die Rennserie an Nachwuchs interessiert. Ein Grund, warum die Jobplattform Indeed und Oracle Red Bull Racing ab sofort eine mehrjährige Partnerschaft eingehen, die auch das F1 Academy Team des Unternehmens einschließt.

Mit dem Start des zweiten Rennens der diesjährigen Formel-1-Weltmeisterschaft, das am kommenden Wochenende in Shanghai stattfindet, wird Indeed zum offiziellen Recruitment Partner des Rennstalls. Mit gutem Grund: Laut Unternehmensdaten des Jobprofis hat das berufliche Interesse an der Motorsportbranche n den vergangenen Jahren deutlich zugenommen: Zwischen 2021 und 2026 stieg die Zahl der US Stellenanzeigen, die „Racing“ oder „Motorsport“ enthalten, um rund 88 Prozent. Die Kooperation soll dieses Interesse nutzen und die Arbeitgebermarke von Indeed im internationalen Motorsportumfeld weiter stärken.

So wird das Indeed-Logo in Shanghai erstmals auf dem neuen RB22 sowie auf den Helmen von Max Verstappen, seinem Teamkollegen Isack Hadjar und der Boxencrew zu sehen sein. Im weiteren Saisonverlauf soll die Markenpräsenz ausgeweitet werden – unter anderem auf der Teamkleidung der Fahrer sowie des Teamchefs.
Neben dem Sponsoring übernimmt Indeed auch die Rolle des Presenting Partners des Talent-Academy-Programms von Oracle Red Bull Racing. Dieses Programm bietet Einblicke in die Arbeitswelt der Formel 1 und richtet sich an Menschen, die eine Karriere in der Branche anstreben. Es umfasst Praxisprojekte, Praktika, Ausbildungsprogramme und weitere Maßnahmen zur Personalentwicklung.
James Whitemore, CMO von Indeed, betont, dass hochqualifizierte Talente sowohl für Unternehmen als auch für Rennteams entscheidend seien: „Die Formel 1 hat ein sehr engagiertes, internationales Publikum, das Leistung und Innovation schätzt. Die Partnerschaft zeigt, dass Erfolg – ob auf der Rennstrecke oder im Unternehmen – maßgeblich davon abhängt, welche Talente man gewinnt.“ Oracle-Red-Bull-Teamchef und CEO Laurent Mekies hebt die Bedeutung des Personals für die sportlichen Erfolge seines Rennstalls hervor: „In einem Sport, in dem Nuancen entscheiden, sind unsere Mitarbeitenden unser größter Vorteil. Die Zusammenarbeit mit Indeed hilft uns, weiterhin die besten Fachkräfte der Branche zu identifizieren und zu fördern.“



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Markenkommunikation im KI-Zeitalter: Warum Earned Media zum neuen Vertrauensanker wird


Die Mehrheit der Unternehmen in Deutschland sieht in Künstlicher Intelligenz zur Textgenerierung ein enormes Digitalpotenzial

Content wird durch KI billiger, Vertrauen dagegen immer knapper. Wie Earned Media zum entscheidenden Hebel für Sichtbarkeit und Glaubwürdigkeit wird, führt Heiko Geibig, Leitung Corporate Communications Practice bei MSL Germany, in seinem Gastbeitrag aus.

Generative KI senkt die Produktionskosten für Content auf nahezu null und löst eine Flut von Texten, Bildern und Videos aus, deren Qualit

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