Künstliche Intelligenz
Mähroboter Sunseeker X5 Gen2 im Test: Allrad-Mähroboter mit gutem Kantenschnitt
Mit dem X5 Gen2 liefert Sunseeker einen Allrad-Mähroboter mit zusätzlichem Randschnittmesser. Wie praxistauglich der RTK-Mäher ist, zeigt der Test.
Mit dem X5 Gen2 stellt Sunseeker eine weiterentwickelte Version seines für Flächen bis 2000 m² konzipierten Allrad-Mähroboters vor. Die wesentliche Neuerung betrifft den Randschnitt: Eine zusätzlich am Gehäuserand angebrachte Messerscheibe soll bei festen Begrenzungen wie Randsteinen einen Schnittabstand von bis zu 2 cm ermöglichen. In anderen Punkten gleicht der Mäher dem Vorgängermodell – die Schnittbreite bleibt unverändert bei 22 cm, ebenso setzt Sunseeker weiterhin auf RTK-gestützte Navigation. Im Unterschied zum Vorgänger benötigt der X5 Gen2 jedoch keine eigene RTK-Antenne mehr, sondern bezieht die Korrekturdaten aus der Cloud. Dafür ist eine kontinuierliche Internetverbindung erforderlich; der Mäher unterstützt neben WLAN, das im Garten oft nicht flächendeckend verfügbar ist, auch Mobilfunk.
Die Praxisprüfung des Sunseeker X5 Gen2 fand in einem anspruchsvollen Garten mit drei Rasenzonen und einer Gesamtfläche von knapp 500 m² statt. Eine Zone weist eine Neigung von etwa 30° auf und ist nur über 4 bis 5 cm hohe Randsteine erreichbar; eine weitere Zone ist über eine 70 cm breite Engstelle zugänglich. Die Messungen der Mähgeschwindigkeit wurden aus Vergleichbarkeitsgründen auf einem flachen 240 m² großen Teilbereich durchgeführt, den auch andere Testgeräte problemlos erreichen konnten.
Bilder: Sunseeker X5 Gen2
Sunseeker X5 Gen2: An unsere 70 cm breite Engstelle scheitert der Mähroboter aufgrund schlechten Satellitenempfangs. Auch an anderen Stellen navigiert er unpräzise, wenn nicht genügend Satellitendaten zur Verfügung stehen.
Sunseeker X5 Gen2: An unsere 70 cm breite Engstelle scheitert der Mähroboter aufgrund schlechten Satellitenempfangs. Auch an anderen Stellen navigiert er unpräzise, wenn nicht genügend Satellitendaten zur Verfügung stehen.
Sunseeker X5 Gen2: An unsere 70 cm breite Engstelle scheitert der Mähroboter aufgrund schlechten Satellitenempfangs. Auch an anderen Stellen navigiert er unpräzise, wenn nicht genügend Satellitendaten zur Verfügung stehen.
Sunseeker X5 Gen2: An unsere 70 cm breite Engstelle scheitert der Mähroboter aufgrund schlechten Satellitenempfangs. Auch an anderen Stellen navigiert er unpräzise, wenn nicht genügend Satellitendaten zur Verfügung stehen.
Sunseeker X5 Gen2: An unsere 70 cm breite Engstelle scheitert der Mähroboter aufgrund schlechten Satellitenempfangs. Auch an anderen Stellen navigiert er unpräzise, wenn nicht genügend Satellitendaten zur Verfügung stehen.
Sunseeker X5 Gen2: An unsere 70 cm breite Engstelle scheitert der Mähroboter aufgrund schlechten Satellitenempfangs. Auch an anderen Stellen navigiert er unpräzise, wenn nicht genügend Satellitendaten zur Verfügung stehen.
Sunseeker X5 Gen2: An unsere 70 cm breite Engstelle scheitert der Mähroboter aufgrund schlechten Satellitenempfangs. Auch an anderen Stellen navigiert er unpräzise, wenn nicht genügend Satellitendaten zur Verfügung stehen.
Sunseeker X5 Gen2: An unsere 70 cm breite Engstelle scheitert der Mähroboter aufgrund schlechten Satellitenempfangs. Auch an anderen Stellen navigiert er unpräzise, wenn nicht genügend Satellitendaten zur Verfügung stehen.
Sunseeker X5 Gen2: An unsere 70 cm breite Engstelle scheitert der Mähroboter aufgrund schlechten Satellitenempfangs. Auch an anderen Stellen navigiert er unpräzise, wenn nicht genügend Satellitendaten zur Verfügung stehen.
Sunseeker X5 Gen2: An unsere 70 cm breite Engstelle scheitert der Mähroboter aufgrund schlechten Satellitenempfangs. Auch an anderen Stellen navigiert er unpräzise, wenn nicht genügend Satellitendaten zur Verfügung stehen.
Die App des Sunseeker X5 Gen2 ermöglicht das Erstellen von Zeitplänen sowie das Konfigurieren wesentlicher Mähparameter – einschließlich der Mährichtung pro Zone.
Die Kartenbearbeitung des Sunseeker X5 Gen2 ist gut gelöst. Nach der Kartierung lässt sich die Fläche in Zonen unterteilen. Zudem können sichere Zonen definiert werden, in denen die visuelle Hinderniserkennung deaktiviert ist. Diese Funktion ist beispielsweise dann nützlich, wenn der Mähroboter unter Ästen oder Sträuchern mähen soll – Bereiche, die er andernfalls als Hindernis erkennen und umfahren würde.
Ein unzureichender Empfang von RTK-Daten beeinträchtigt die Navigation des Sunseeker X5 Gen2 spürbar. Im Testgarten passierte der Roboter die nur 70 Zentimeter breite Engstelle nicht, überfuhr gesetzte Grenzen und fuhr an den Rändern unpräzise. In diesen Bereichen blieb das Randmesser folglich wirkungslos. Bei optimalem Satellitenempfang funktioniert der X5 Gen2 hingegen tadellos.
Die Community-Integration für Home Assistant informiert detailliert über die Betriebsparameter, inklusive Real-Time-Karten, Mähfortschritt, Akkuverbrauch et cetera.
Die Community-Integration für Home Assistant informiert detailliert über die Betriebsparameter, inklusive Real-Time-Karten, Mähfortschritt, Akkuverbrauch et cetera.
Die Community-Integration für Home Assistant informiert detailliert über die Betriebsparameter, inklusive Real-Time-Karten, Mähfortschritt, Akkuverbrauch et cetera.
Die Community-Integration für Home Assistant informiert detailliert über die Betriebsparameter, inklusive Real-Time-Karten, Mähfortschritt, Akkuverbrauch et cetera.
Die Community-Integration für Home Assistant informiert detailliert über die Betriebsparameter, inklusive Real-Time-Karten, Mähfortschritt, Akkuverbrauch et cetera.
Die Community-Integration für Home Assistant informiert detailliert über die Betriebsparameter, inklusive Real-Time-Karten, Mähfortschritt, Akkuverbrauch et cetera.
Die Community-Integration für Home Assistant informiert detailliert über die Betriebsparameter, inklusive Real-Time-Karten, Mähfortschritt, Akkuverbrauch et cetera.
Die Community-Integration für Home Assistant informiert detailliert über die Betriebsparameter, inklusive Real-Time-Karten, Mähfortschritt, Akkuverbrauch et cetera.
Die Community-Integration für Home Assistant informiert detailliert über die Betriebsparameter, inklusive Real-Time-Karten, Mähfortschritt, Akkuverbrauch et cetera.
Die Community-Integration für Home Assistant informiert detailliert über die Betriebsparameter, inklusive Real-Time-Karten, Mähfortschritt, Akkuverbrauch et cetera.
Die Community-Integration für Home Assistant informiert detailliert über die Betriebsparameter, inklusive Real-Time-Karten, Mähfortschritt, Akkuverbrauch et cetera.
Die Community-Integration für Home Assistant informiert detailliert über die Betriebsparameter, inklusive Real-Time-Karten, Mähfortschritt, Akkuverbrauch et cetera.
Die Community-Integration für Home Assistant informiert detailliert über die Betriebsparameter, inklusive Real-Time-Karten, Mähfortschritt, Akkuverbrauch et cetera.
Der Sunseeker X5 Gen2 arbeitet mit einer Schnittbreite von 22 Zentimetern. Eine zusätzliche Mähscheibe sorgt unter optimalen Bedingungen für einen sauberen Randschnitt, bei dem nur zwei Zentimeter Rasen stehen bleiben. Der dreirädrige Allradantrieb macht den Mäher wendig und belastet den Rasen vergleichsweise wenig.
Design und Verarbeitung
Der Sunseeker X5 Gen2 fällt mit Abmessungen von 68,0 × 43,8 × 26 cm und einem Gewicht von 13,1 kg relativ kompakt und leicht aus. Das Gehäuse entspricht in großen Teilen dem des Vorgängers, nur an der Seite wird mit dem Schriftzug PreciseEdge signalisiert, dass sich dahinter das für den Kantenschnitt vorgesehene Randschnittmesser befindet.
Praktisch ist der hohe Abstand der vorderen Abdeckung zum Gras, sodass dieses beim Mähvorgang nicht niedergedrückt wird und der Sunseeker X5 Gen2 im Test auch unsere Rasenzone erreicht, die von 4 bis 5 cm hohen Randsteinen umgeben ist.
Mit nur einem Rad an der Hinterachse sind Richtungsänderungen auf engstem Raum kein Problem. Auch wird der Rasen beim Manövrieren nicht stark belastet. Ähnlich wie bei Mährobotern mit einem Zwei-Rad-Antrieb.
Auf der Oberseite gibt es ein kleines Display mit vier Bedienknöpfen. Damit wird der X5 Gen2 ein- und ausgeschaltet, zurück zur Ladestation geschickt oder der Mähvorgang gestartet. Zudem dienen die Bedientasten zur Eingabe der vierstelligen PIN, die man bei der Inbetriebnahme vergibt. Display und Bedientasten verdienen sich zwar keinen Schönheitspreis, erfüllen aber ihren Zweck. Hinter dem Display befindet sich der obligatorische Stopp-Schalter, und davor sitzt die RTK-Antenne des Mähers. Vor dieser, an der Gehäusevorderseite, haben die Binokular- und die iToF-Kamera zur Erkennung von Hindernissen ihren Platz gefunden.
In puncto Design gibt es schönere Mähroboter als den Sunseeker X5 Gen2. An der Verarbeitung des Dunkelgrau-Silber lackierten Gehäuses gibt es hingegen nichts auszusetzen.
Der Mähroboter ist nach IPX5 geschützt: Er hält einem Wasserstrahl stand und kann daher mit einem Gartenschlauch gereinigt werden. Die Ladestation erfüllt die Schutzart IPX4 (spritzwassergeschützt). Einen Hochdruckreiniger sollte man bei beiden Komponenten nicht verwenden, da das Wasser in Dichtungen eindringen und elektronische Teile beschädigen kann.
Ausstattung und Lieferumfang
Zur Navigation setzt Sunseeker auf eine Kombination aus Net-RTK – einer cloudbasierten Korrekturdatenquelle ohne separate RTK-Antenne – und visueller VSLAM-2.0-Technologie (Visual Simultaneous Localization and Mapping; visuelle simultane Ortung und Kartierung). Zwei Kameras unterstützen die Hinderniserkennung: eine binokulare Kamera für KI-gestützte Objekterkennung sowie eine iToF-Kamera zur Abstandsmessung mittels Infrarot. Ein Stoßfänger dient als mechanischer Kollisionssensor, ein Regensensor kann den Mäher bei Feuchtigkeit zur Ladestation zurückschicken.
Die Schnitthöhe ist manuell von 20 bis 60 mm einstellbar; die Schnittbreite liegt bei 22 cm. Das Hauptschneidwerk arbeitet mit sechs Klingen bei einer Drehzahl von 2300 U/min. Zusätzlich verfügt der Mäher über eine separate Messerscheibe am Gehäuserand für den Randschnitt, die den Abstand zu festen Begrenzungen wie Randsteinen auf bis zu zwei cm reduziert. Ist diese Trimm-Messerscheibe aktiv, steigt der Schallleistungspegel von 60 dB(A) auf 75 dB(A). Dennoch bleibt der X5 Gen2 selbst mit aktiviertem Randmesser relativ leise – zum Vergleich: Die Trimmeinheit des Ecovacs Goat O1200 Lidar Pro erreicht 82 dB(A) und ist damit deutlich lauter.
Der 5-Ah-Akku wird über ein 3-A-Ladegerät geladen. Die maximale Schnittgeschwindigkeit beträgt 0,45 m/s. Der X5 Gen2 unterstützt individuelles Schneiden in mehreren Winkeln, flächenbasiertes Mähen, einen Effizienzmodus, eine unbegrenzte Anzahl von Multizonen sowie einen Nachtmodus mit LED-Scheinwerfern. Zur Konnektivität stehen WLAN, Bluetooth und 4G bereit. Der Net-RTK-Dienst sowie die Diebstahlschutzfunktion über das integrierte Mobilfunkmodul (S-Connect) sind für zwei Jahre kostenlos enthalten; eine jährliche Verlängerung kostet 49 Euro.
Zum Lieferumfang gehören der Mähroboter, die Ladestation, eine Reinigungsbürste, ein Ladegerät für die Ladestation, acht Nägel aus Plastik zur Befestigung der Ladestation sowie zwölf Ersatzmesser inklusive Schrauben.
Inbetriebnahme, App, Kartierung
Die Inbetriebnahme des X5 Gen2 erfolgt mit der Sunseeker-App. Hierfür ist, wie bei allen bislang von uns getesteten Mährobotern, eine Registrierung erforderlich. Die Koppelung mit der App und dem heimischen WLAN erfolgt wie üblich Schritt-für-Schritt und ist nach wenigen Minuten erledigt (siehe Bildergalerie).
Die Sunseeker-App ist anders als das Mammotion-Pendant zwar nicht für Tablets optimiert, bietet aber sehr viele Einstellmöglichkeiten und informiert umfangreich über Betriebsparameter wie Abdeckung von RTK, WLAN und Mobilfunk.
Der Sunseeker X5 Gen2 unterstützt zwei Verfahren zur Kartierung der Rasenfläche. Bei der manuellen Methode steuert der Anwender den Roboter über Richtungstasten in der App entlang der Rasengrenzen. Diese Vorgehensweise ermöglicht eine präzise Erfassung der Mähfläche, da der Mensch Hindernisse und Grenzverläufe gezielter berücksichtigen kann als der Mähroboter bei einer automatischen Kartierung. Letztere – ein selbsttätiges Abfahren der Rasengrenzen durch den Mäher – liefert nur dann brauchbare Ergebnisse, wenn der Rasen klar abgegrenzt ist, beispielsweise durch Wege, Mauern oder scharfe Vegetationskanten. In offenen Gartenbereichen ohne eindeutige Begrenzungen, wie im vorliegenden Testgarten, ist die automatische Kartierung überfordert. Daher wurde in diesem Test manuell kartiert.
Nach der Erstellung der Grundkarte können nachträglich Zonen eingerichtet werden. Diese Funktion ist insbesondere dann sinnvoll, wenn Rasenflächen mit unterschiedlichen Ausrichtungen vorliegen. Für jede Zone lässt sich eine eigenständige Mährichtung definieren, wodurch Richtungswechsel minimiert und eine effizientere Arbeitsweise erreicht werden können. Neben der Mährichtung (Schnittrichtung) können Anwender pro Zone noch Mähgeschwindigkeit und Schnittabstand pro Zone definieren.
Ferner gibt es noch Einstellungen, die generell gelten. Darunter fallen unter anderem Kantenschnittfrequenz (Immer, Jedes zweite Mal, Jedes dritte Mal), Mähpräferenz (Zuerst Fläche, Zuerst Kante), Kantenabstand (Nah, Weit), Strategie zur Hindernisvermeidung (Kein Kontakt, Langsamer Kontakt) und Regenverzögerung. Vorbildlich ist, dass die App zu vielen Konfigurationsparametern Erklärungen in Form von Texten, Bildern und teilweise auch anhand von Videos liefert.
Für ein optimales Mäherlebnis bietet die App außerdem noch Optionen im Abschnitt Kartenbearbeitung. Dazu gehört das Einrichten sicherer Zonen, in denen die Kameras für die Hinderniserkennung deaktiviert werden. Diese Funktion ist dann hilfreich, wenn Pflanzenteile – etwa herabhängende Äste – in die Rasenfläche ragen und vom KI-System als Hindernis eingestuft werden. In einem solchen Fall würde der Mähroboter das vermeintliche Hindernis umfahren, was die Effizienz des Mähvorgangs verringern kann. Durch die Definition einer sicheren Zone lässt sich dieses Verhalten unterdrücken.
Praxis: Navigation, Hindernisvermeidung, Schnittbild und Kantenschnitt
RTK-basierte Mähroboter haben die im Testgarten vorhandene, nur 70 cm breite Engstelle bislang nicht passieren können. Dieses Nadelöhr bewältigten bisher ausschließlich LiDAR-gestützte Modelle – und auch nicht alle davon. Entsprechend gering waren die Erwartungen an den Sunseeker X5 Gen2. Auch dieser RTK-Roboter schaffte die Durchfahrt durch die Engstelle nicht. Die in der App dargestellte Satellitenabdeckung bestätigte die Annahme, dass der RTK-Empfang in diesem Bereich nicht optimal ist. Die Navigation durch den Engpass erfolgte entsprechend ungenau, wodurch die Passage letztlich nicht möglich war.
Der Satellitenempfang erwies sich im Testgarten auch an weiteren Stellen als nicht ideal. In diesen Bereichen blieb das zusätzliche Randmesser wirkungslos: Der X5 Gen2 ließ hier mehr Abstand zur Kante als technisch möglich gewesen wäre. Anders verhielt es sich in Zonen mit optimalem RTK-Datenempfang. Dort sorgte das zusätzliche Randmesser dafür, dass nur wenige cm ungemäht blieben.
Das Schnittbild des X5 Gen2 gibt ansonsten keinen Anlass zur Kritik. Der Roboter fährt in geraden Bahnen und erzeugt ein gleichmäßiges Erscheinungsbild des Rasens. Seine Leistungen im steilen Gelände sind beachtlich. Der dreirädrige Antrieb erweist sich hier als rasenschonend und hinterließ im Test praktisch keine Beschädigungen. Dies unterscheidet ihn von Mährobotern mit Vierrad-Antrieb, etwa von Mammotion oder Dreame.
Die Hinderniserkennung funktionierte bei mittelgroßen und großen Objekten tadellos. Kleinere Gegenstände wie ein Tennisball oder ein Gartenschlauch wurden hingegen nicht immer erkannt.
Mähleistung & Akku
Der Sunseeker X5 Gen2 mäht mit einer vollen Batterieladung 1 Stunde und 54 Minuten lang und bearbeitet dabei eine Fläche von 164 m². Der Akku kann übrigens durch den Anwender getauscht werden. Das bietet nicht jeder Mähroboter. Bei einem Restakku von 15 % kehrt der Mäher selbstständig zur Ladestation zurück; der Ladevorgang von 15 auf 100 % dauert 1 Stunde und 18 Minuten. Ein vollständiger Arbeitszyklus aus Mähen und Laden umfasst somit 3 Stunden und 12 Minuten. Hochgerechnet auf 24 Stunden errechnet sich daraus eine gemähte Fläche von etwa 1230 m². Die reine Mähleistung während der Fahrt beträgt rund 86 m² pro Stunde. Bezieht man die notwendigen Ladepausen mit ein, sinkt die durchschnittliche Flächenleistung auf etwa 51 m² pro Stunde.
Damit bleibt der Sunseeker X5 Gen2 unter seiner werksseitigen Maximalangabe von 2000 m² pro Tag. Herstellerangaben zur Flächenleistung beziehen sich stets auf optimale Bedingungen wie ebenes Gelände ohne Hindernisse und die maximal mögliche Fahrgeschwindigkeit. In der Praxis ist in den Apps der Hersteller standardmäßig eine niedrigere Geschwindigkeit voreingestellt, da dies eine höhere Präzision beim Mähen und eine bessere Hinderniserkennung ermöglicht. Diese Abweichung zwischen Theorie und Praxis ist daher kein produktspezifisches Defizit, sondern betrifft alle Mähroboter gleichermaßen.
Smart Home
Herausragend ist die Community-Integration für Home Assistant. Diese stellt sogar mehr Betriebsparameter als die App bereit. Auch die Darstellung von Live-Karten bezüglich Mähfortschritt und Signalabdeckung ist gelungen.
Außerdem unterstützt der Sunseeker noch eine Sprachsteuerung über Amazon Alexa und Google Assistant.
Preis & Garantie
Der Sunseeker X5 Gen2 kostet regulär 2099 Euro. Aktuell gibt es leider kein günstigeres Angebot. Die Garantie gilt für 24 Monate und kann per Produktregistrierung innerhalb von 30 Tagen nach dem Kauf auf sunseekerelite.com auf 36 Monate ausgedehnt werden.
Fazit
Sunseeker bietet mit dem X5 Gen2 eine Weiterentwicklung des Vorgängermodells aus dem Jahr 2025 an. Die zusätzliche Mähscheibe soll ein besseres Ergebnis beim Kantenmähen ermöglichen. Damit der Roboter möglichst nah an festen Begrenzungen wie Randsteinen fahren kann, ist jedoch ein exzellenter Satellitenempfang erforderlich. In der Praxis – etwa in unserem Testgarten, der von einem vierstöckigen Gebäude begrenzt wird – ist dies nicht immer gegeben. In solchen Fällen bleibt das zusätzliche Randmesser wirkungslos. Bei optimalen Satellitensignalen lässt der Mäher am Rand nur etwa 2 cm Rasen ungemäht, was als sehr guter Wert einzustufen ist.
Aufgrund des teilweise schlechten RTK-Empfangs meistert der X5 Gen2 die 70 cm breite Engstelle im Testgarten nicht – anders als das LiDAR-basierte Modell Sunseeker S4. Randsteine mit einer Höhe von 4 bis 5 cm kann der Roboter überwinden, wodurch er eine abgelegene Rasenzone erreicht. Bei einem Gefälle von mehr als 30 Grad stellte er dort seine Steigfähigkeit unter Beweis. Der Antrieb mit zwei Vorderrädern und einem lenkenden Hinterrad ermöglicht Richtungsänderungen, die den Rasen im Vergleich zu anderen Antriebskonzepten weniger belasten.
Die Integration in die Smart-Home-Plattform Home Assistant ist gelungen. Sie stellt teilweise mehr Betriebsparameter bereit als die Hersteller-App. Auch die Darstellung von Live-Karten mit Informationen zum Mähfortschritt und zur Signalabdeckung überzeugt.
Insgesamt liefert der Mähroboter eine gute Gesamtleistung. Er ist jedoch nur für Gärten empfehlenswert, die von Satelliten optimal abgedeckt werden – was in engen Stadtgärten häufig nicht der Fall ist. Für solche Umgebungen sind LiDAR-basierte Mähroboter wie der Sunseeker S4 oder der Dreame A3 deutlich besser geeignet.