Apps & Mobile Entwicklung
MagentaTV vor Umstellung! Das ist dran an der Abschaltung 2026
Was wie ein normales Plattform-Update klingt, hat es in sich: Die Telekom krempelt MagentaTV technisch komplett um. Für viele bedeutet das nicht nur einen schleichenden Umstieg, sondern auch den schmerzhaften Verlust alter Inhalte. Was steckt wirklich dahinter – und was heißt das für Eure Setups?
Die technologische Basis von MagentaTV wird still und leise ausgewechselt. Seit Frühjahr 2024 migriert die Telekom Bestandskunden auf MagentaTV 2.0 – eine neu entwickelte Plattform mit besserer UX, mehr Personalisierung und modernen Cloud-Komponenten. Viele von Euch dürften die Änderung schon hinter sich haben, doch bei vielen folgt sie dieses Jahr noch. Doch während die neue Oberfläche glänzt, droht im Hintergrund der Datenverlust: Aufnahmen, die auf älteren Receivern gespeichert wurden, sind mit dem neuen System nicht mehr kompatibel.
Denn was wie ein kosmetisches Upgrade klingt und aussieht, bedeutet unter der Haube einen kompletten Plattformwechsel – mit klarer Trennung zwischen Alt und Neu.
Das Phantomdatum 31. März 2026
In Technikforen machte zuletzt ein vermeintlich offizieller Abschalttermin die Runde: Der 31. März 2026 sollte das Ende der alten MagentaTV-Infrastruktur markieren. Doch die Telekom widerspricht gegenüber unserer Redaktion: Einen festen Termin gibt es nicht. Stattdessen läuft die Umstellung rollierend – je nach Region, Gerät und Tarifmodell.
Das bedeutet: Ihr werdet nicht plötzlich vor einem schwarzen Bildschirm sitzen. Aber wer zu lange wartet, könnte den Zeitpunkt verpassen, an dem Inhalte noch gesichert werden können.
Warum Ihr jetzt handeln solltet – auch ohne Deadline
Die Telekom ermöglich keine automatische Mitnahme alter Aufnahmen oder Setups. Wer also Festplattenrekorder oder Onboard-Recording genutzt hat, verliert mit der Migration den Zugriff auf sein Archiv. Der Zugriff auf lokal gespeicherte Inhalte wird deaktiviert, sobald Euer Account auf die neue Plattform umgezogen ist.
Für Technik-Enthusiasten bedeutet das konkret:
- Receiver prüfen: Nur aktuelle Modelle sind MagentaTV-2.0-kompatibel.
- Aufnahmen sichern, sofern möglich. In der Praxis dürfte sich das mit legalen Mitteln aber als schwierig erweisen
- Tarife vergleichen: Ein manueller Tarifwechsel kann den Umstieg beschleunigen und für Transparenz sorgen.
MagentaTV 2.0 – mehr als nur ein neues Frontend
Die neue Plattform bringt einen cloudbasierten Ansatz, bei dem Personalisierung, Mediatheken, Live-TV und Timeshift zentral verwaltet werden. Alte clientseitige Aufnahmestrukturen sind damit überholt – was technisch elegant klingt, ist in der Praxis ein radikaler Schnitt.
Die alte MagentaTV-Welt stirbt langsam, aber unausweichlich. Es gibt keine plötzliche Abschaltung aber eine stetige Migration in ein neues, zentralisiertes System. Für Euch bedeutet das: Überblick verschaffen, Hardware prüfen, Inhalte sichern – sofern möglich. Und dann – vielleicht sogar bewusst – den Schritt ins neue System wagen.
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Google Pixel 10a: Flaches Gehäuse und helleres Display für 549 Euro
Google betreibt Feinschliff in der A-Serie und führt mit dem Pixel 10a ein vollständig flaches Design, ein helleres und besser geschütztes Display, schnelleres Laden, den Notruf über Satellit und neue Software-Funktionen für die Kamera ein. Ein Prozessor-Upgrade gibt es dieses Mal nicht, im Gegenzug bleibt der Startpreis stabil.
Marktstart am 5. März ab 549 Euro
Das Pixel 10a mit 128 GB Speicher lässt sich ab sofort zum unveränderten Startpreis von 549 Euro in den Farben Lavender, Berry, Fog und Obsidian vorbestellen. Für die größere Speicherkonfiguration mit 256 GB ruft Google ebenfalls die bekannten 649 Euro auf. In den Handel kommen und ausgeliefert werden soll das Smartphone ab dem 5. März.
Für die Neuauflage in der A-Serie hat Google eher Feinschliff betrieben, anstatt ein vollständig neues Smartphone zu entwickeln. Das zeigt sich auf technischer Seite zum Beispiel durch den Verzicht auf den mit der Pixel-10-Serie eingeführten Tensor G5. Der aktuelle Smartphone-Prozessor von Google bleibt den teureren Modellen vorbehalten, im Pixel 10a kommt erneut der Tensor G4 des Pixel 9 und Pixel 9a (Test) zum Einsatz.
Vollständig flaches Gehäuse
Google hat sich stattdessen für kleinere Optimierungen des bisherigen Modells entschieden. Das Gehäuse fällt beim Pixel 10a vollständig flach aus, sodass jetzt selbst die minimale Lippe, die beim Pixel 9a noch rund um die Dual-Kamera anzutreffen war, verschwunden ist. Das Smartphone baut im Gegenzug 0,1 mm dicker, es ist aber auch marginal schmaler, kürzer und leichter.
Neue Software-Funktionen für Dual-Kamera
Die Kameras übernimmt Google vom Pixel 9a, ergänzt sie aber um zwei neue Software-Funktionen, die bislang dem Pixel 10 vorbehalten waren. Mit „Automatische Beste Aufnahme“ kann das Smartphone direkt mit der Aufnahme automatisch ähnliche Gruppenfotos zu einem einzelnen optimierten Foto zusammenführen. Die Kamera-App bietet außerdem den Kamera-Coach, der Nutzern zum perfekten Foto verhelfen soll. Dabei kommen Googles Gemini-Modelle zum Einsatz, um den im Sucher sichtbaren Inhalt zu analysieren und daraufhin Vorschläge für den besten Winkel, die beste Beleuchtung oder die besten Kameramodi zu machen.
Besser geschütztes und helleres Display
Das Pixel 10a ist erneut nach IP68 zertifiziert, um Staub und Wasser abzuhalten. Beim Display findet ein Wechsel von Gorilla Glass 3 zu Gorilla Glass 7i statt, das laut Google besser vor Stürzen und Kratzern schützen soll. Der Bildschirm selbst entspricht mit 6,3 Zoll und 1.080 × 2.424 Pixeln dem Pixel 9a, doch soll das OLED-Panel 11 Prozent heller sein. Das Pixel 9a bewirbt Google mit einer Vollbild-Helligkeit von 1.800 cd/m² und 2.700 cd/m² in der Spitze.
Akku lässt sich schneller laden
Weitere Anpassungen erfährt das Pixel 10a bei Akku und Konnektivität. Die unverändert 5.100 mAh bietende Batterie lässt sich neuerdings mit 30 statt 23 Watt schneller laden. Google führt außerdem den Notruf über Satellit sein. Wenn sich Nutzer in einer Notsituation befinden und kein WLAN oder Mobilfunknetz verfügbar ist, können sie versuchen, den Rettungsdienst über Satellit zu kontaktieren.
Sieben Jahre Software-Updates
Aufseiten der Software ist das Pixel 10a dem Pixel 9a insofern überlegen, als dass es durch den ein Jahr späteren Marktstart über einen ein Jahr längeren Software-Support verfügt. Auch das Pixel 10a soll für sieben Jahre und somit bis März 2033 mit Android-Hauptversionen, Pixel Drops und Sicherheitspatches von Google versorgt werden.
Technische Daten des Google Pixel 10a
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Google unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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Regierung plant, Geld von privaten Bankkonten abzuzweigen
Auf deutschen Bankkonten schlummern Milliardenbeträge, die seit Jahren nicht angerührt wurden. Genau hier setzen die Regierungspläne an: Das Kapital soll künftig in einen neu aufzulegenden Fonds für soziale Innovationen überführt werden. Allerdings wäre längst nicht jedes Konto betroffen.
Immer wieder bleiben Guthaben hierzulande über lange Zeit ungenutzt. Das passiert etwa, wenn Kontoinhaber versterben, ohne ihren Nachlass geregelt zu haben. Oder aber, wenn ein Konto schlicht in Vergessenheit gerät. Banken sprechen dann von „nachrichtenlosen Konten“. Je nach Schätzung liegen auf solchen Konten zwischen zwei und neun Milliarden Euro. Ein im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erstelltes Gutachten geht etwas konkreter von bis zu 4,2 Milliarden Euro aus. Vor diesem Hintergrund wünscht die Bundesregierung, die Mittel einem gemeinnützigen Zweck zuzuführen. Doch das Vorhaben stößt beim Bankenverband auf Widerstand.
Große Pläne für ungenutzte Konten
Ein Blick in den Koalitionsvertrag zeigt die Stoßrichtung: Auf Seite 79 heißt es hier: „Wir fördern soziale Innovationen und nutzen dafür Gelder aus nachrichtenlosen Konten in einem revolvierenden Fonds.“ Angesichts der Summen überrascht dieses Vorhaben kaum. Gleichwohl existiert bislang keine einheitliche gesetzliche Grundlage, die den Umgang mit solchen „herrenlosen“ Geldern regelt. Zumindest ist das in Deutschland der Fall. Sogar eine verbindliche Definition fehlt.
In einer Kurzinformation des Deutschen Bundestags aus dem Jahr 2019 wird lediglich erläutert, dass von nachrichtenlosen Konten gesprochen werde, wenn über einen längeren Zeitraum kein Kontakt zu Inhabern oder Berechtigten bestehe. Und die Passage im Koalitionsvertrag? Zunächst handelt es sich dabei nur um einen politischen Wunsch, nicht jedoch um ein ausgearbeitetes Gesetz. Gerade diese Unklarheit ruft den Bankenverband auf den Plan.
Wie der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) berichtet, ist Thorsten Höche, Chefjustiziar des Deutschen Bankenverbands, skeptisch: „Die Frage eines unbewegten Kontos ist eine Frage des Zeitraums – nach welchem Zeitraum, wenn da keine Bewegung stattgefunden hat, will der Staat auf die Mittel zugreifen? Dafür gibt es derzeit keine gesetzlichen Vorgaben.“ Ein weiteres juristisches Problem sei laut Höche, dass das Vorhaben einen Eingriff in die Eigentumsrechte des Erblassers bzw. des Bankkunden darstelle, der möglicherweise gar nicht unbedingt verstorben sein müsse.
Beim aktuellen Verfahren profitieren die Banken
Nach aktueller Rechtslage müssen zunächst mögliche Erben ermittelt werden, selbst wenn der Kontoinhaber verstorben ist. Lässt sich niemand finden, fällt das Vermögen letztlich an den Staat. Machen die Bundesländer ihren Anspruch jedoch nicht geltend, tritt nach 30 Jahren Verjährung ein. In diesem Fall buchen Kreditinstitute die Beträge laut Finanztip aus und versteuern sie als Gewinn. Taucht der ursprüngliche Eigentümer später wieder auf und verlangt sein Geld zurück, bleibt die Bank zur Auszahlung verpflichtet. Ob das auch unter einer neuen gesetzlichen Regelung so wäre, ist bislang offen.
Wer als Erbe vermutet, dass ein bislang unbekanntes Konto existiert, der kann sich an den Bankenverband wenden. Sollte ein konkreter und nachvollziehbarer Verdacht bestehen, bietet die Organisation einen kostenfreien Kontensuch-Service an.
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CB-Funk-Podcast #156: Wolfgangs und Jans Ansichten zum Upscaling-Blindtest 2026

Der große Upscaling-Leser-Blindtest 2026 hat einen Sieger: DLSS 4.5. Wie es überhaupt zum ersten Blindtest dieser Art gekommen ist, was es dabei zu beachten gab und wie Wolfgang und Jan zu den Ergebnissen stehen, gibt es diese Woche in CB-Funk #156 auf die Ohren.
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