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Mars Gaming MC-LCD: Gehäuse setzt Display nach außen oder innen

Um aufzufallen, baut das Mars Gaming MC-LCD auf ein 8 Zoll großes Display mit vielfältigen Nutzungsoptionen. Die umfassen neben Anzeigeinhalten auch den Ort: Wo es am Micro-ATX-Gehäuse sitzt, entscheidet letztlich der Anwender selbst. Auch der Preis bleibt verhältnismäßig im Rahmen.
Der ungewöhnlich große IPS-Bildschirm mit einer Auflösung von 1.280 × 800 Pixeln und einer Bildwiederholfrequenz von 60 Hz muss nicht, wie sonst eigentlich die Norm, an der Vorderseite des Gehäuses sitzen. Alternativ kann er auch im Innenraum direkt hinter der Front montiert werden um das Netzteil zu verdecken. Für die jeweils nicht genutzte Display-Position liegt eine Blende bei.
Software: Nach Wahl
Bildsignale bekommt der Bildschirm über ein 1,4 Meter langes Mini-HDMI- auf HDMI-Kabel, Strom stellt ein USB-A- auf USB-C-Kabel, die beide durch eine Slotblende mit Aussparung an das I/O-Panel des Mainboards geführt werden. Software hat Mars Gaming für das Display nicht parat, es fungiert zunächst als zweiter Bildschirm. Für Anzeigen und Co braucht es Widgets oder zusätzliche Software.
Abseits des flexiblen Displays handelt es sich um einen typischen Micro-ATX-Tower. Der legt zu Gunsten der GPU-Kühlung das Netzteil hinter die Front, wo es in der Höhe verschoben werden kann. Je nach Länge und Position bleiben der Grafikkarte 324 oder 417 Millimeter in der Länge. CPU-Kühler dürfen 170 Millimeter hoch werden.
Lüfter werden nicht mitgeliefert, sie können an Deckel, Boden und Heck montiert werden, wo sich maximal sieben 120-mm-Lüfter verteilen lassen. An die Oberseite passen alternativ zu drei 120-mm-Ventilatoren zwei 140-mm-Modelle oder ein 360-mm-Radiator. Festplatten setzt Mars Gaming hinter das Mainboard, wo eine 2,5″-HDD verbaut werden kann, und hinter die Front anstelle eines Lüfters.
Preis und Verfügbarkeit
Im Handel kann das MC-LCD bereits für rund 125 Euro erworben werden. Damit gehört es zu den günstigsten Gehäusen am Markt, die mehr als nur eine Segmentanzeige oder einen schmalen Anzeige-Streifen besitzen – oder den Bildschirm gar als Zubehör anbieten. Günstiger ist aktuell nur das Jonsbo D41 Screen für knapp 100 Euro, bei dem der Bildschirm allerdings fest an der Front verbaut wurde.