Online Marketing & SEO
Maximiere Deine Sichtbarkeit ohne Klick!
Immer mehr Suchanfragen enden ohne Klick – selbst bei Top-Rankings. Antworten erscheinen direkt in den Suchergebnissen und KI-basierten Suchsystemen wie ChatGPT, Perplexity oder Google Gemini, ohne dass Nutzer eine Website besuchen. Ich zeige Dir, wie Du Sichtbarkeit trotz veränderter Spielregeln gezielt maximieren und strategisch als Markenhebel nutzen kannst.

Der Kosmos der Zero-Click-Umgebung – direkte Antworten werden geliefert.
Was sind Zero Click Searches?
Eine Zero Click Search beschreibt eine Suchanfrage, bei der Nutzer kein Suchergebnis anklicken, weil Google sowie andere KI-basierte Suchsysteme die Antwort direkt liefern. Dies hat zur Folge, dass der Nutzer nicht mehr auf (D)ein Suchergebnis klicken muss.
Mit Blick auf klassische Suchmaschinen wie Google und Bing treten Zero-Click-Ergebnisse vor allem bei Suchanfragen mit klarer, schnell beantwortbarer Intention auf – insbesondere bei informationsbezogenen, markenspezifischen, lokalen oder serviceorientierten Suchen.
Je eindeutiger die Antwort, desto wahrscheinlicher endet die Suche direkt in der SERP.
Nachfolgende Beispiel-Suchanfragen triggern Zero Click Results:
- Allgemeine Faktenabfragen, B. „Welcher ist der längste Fluss der Welt?“ oder „Wie viele Einwohner hat Spanien?“
- Definitionen, B. „(Was bedeutet) Content Marketing?“
- Informationen über berühmte Personen oder Orte, z. B. „(Wer ist) Rand Fishkin?“ oder „(Wie alt ist) der aktuelle Papst?“
- Uhrzeiten, B. „Wie spät ist es jetzt in Rom?“ oder „Uhrzeit Washington“
- Orte in Deiner Nähe, z. B. „(Wo befindet sich die nächste) Tankstelle“ oder „Tankstelle München“
- Wettervorhersagen, B. „(Wie wird das) Wetter morgen in Dresden?“
- Rechner, B. „Wie viel Yen sind 1 Euro?“
- Sportergebnisse, B. „(Wer hat die) Abfahrt der Damen in Flachau gewonnen?“
- Rezepte bzw. Anleitungen, z. B. „(Wie backe ich) die perfekte Pizza?“
- Tipps, B. „Wo kann ich am besten Skifahren gehen?“
- usw.
Bereits im Jahr 2024 endeten laut einer SparkToro-Studie knapp 60% der Suchanfragen ohne, dass ein Nutzer auf ein Suchergebnis geklickt hat:

Immer mehr Suchen enden ohne Klick.
Eine weitere Herausforderung kam im Mai 2025 hinzu: die Integration der Google AI Overviews in die Suche. Mit dem AI-Mode, der im Oktober 2025 auch in Deutschland als eigener Reiter ausgerollt wurde, setzt Google den Kurs konsequent fort – weg von reinen Linklisten, hin zu einem direkten Antwortsystem. Hinzukamen weitere KI-gestützte Suchsysteme, womit Suchmaschinen zunehmend in der Lage sind auch komplexere und mehrschichtige Anfragen direkt, kontextbezogen und umfassend zu beantworten.
In diesem Zusammenhang dürfte der ein oder andere SEO dem „Crocodile-Mouth“-Prinzip schon begegnet sein: eine wachsende Lücke zwischen hohen Impressionen und sinkenden Klickzahlen – ein potenzielles Zeichen für vermehrte Zero-Click-Ergebnisse:

Beispiel eines Crocodile’s Mouth
Bevor es an die Strategie geht, zeige ich Dir welche SERP-Features und KI-Integrationen zu Zero-Click-Antworten führen:
Wie entstehen Zero-Click-Ergebnisse?
Nutzer erwarten schnelle, direkte Antworten. Um diesem Verhalten gerecht zu werden, setzt Google verstärkt auf SERP Features, die Zero-Click-Suchen ermöglichen und Informationen bereits direkt in den Suchergebnissen liefern. Doch neben den Features in Googles Universal Search haben sich mit den KI-gesteuerten Suchmaschinen neue Trigger für Zero Click Searches hervorgetan. Ein Überblick:
Featured Snippets
Featured Snippets wurden oberhalb der organischen Suchergebnisse ausgespielt und belegten früher die sogenannte Position 0. Mit der Einführung des AIOverviews werden die Featured Snippets Schritt für Schritt abgelöst, worauf ein interessanter Artikel von SISTRIX näher eingeht.
AI Overviews & KI-Modus
Ziel ist es, Nutzern die Antwort direkt bereitzustellen, ohne dass weitere Klicks nötig sind. Insbesondere im KI-Modus sollen Nutzer die bereitgestellten Informationen vollständig lesen und konsumieren. Laut einer PEW-Research hat die Integration des AI Overviews die organischen Klicks halbiert. Und es klicken nur 1% der Nutzer, denen eine AI Overview ausgespielt wird, auf die Links in der KI-Zusammenfassung – im AI-Modus fast keiner mehr. Insbesondere informationsgetriebene Suchanfragen sind vom AI Mode und AI Overview betroffen.

Beispiel einer SERP im AI Overview
Hier bekommst Du am Ende auch direkt die Möglichkeit angezeigt in den KI-Modus zu wechseln:


Beispiel eines Ergebnisses im KI-Modus – bei Klick auf das Link-Icon landet man nicht auf einer Website, sondern es werden die Quellseiten auf der rechten Seite angezeigt.
Direct Answers
Direct Answers liefern Google-eigene Antworten auf einfache, faktenbasierte Suchanfragen. Die Informationen stammen aus dem Google Knowledge Graph und enthalten – anders als Featured Snippets – keine Links zu externen Websites. Aktuell werden sie vor allem bei sehr einfachen, zahlenbasierten Anfragen wie Rechner- oder konkrete Fakten-Abfragen ausgespielt, als Beispiel:

Beispiel einer Direct Answer ganz oben auf der Suchergebnisseite.
Local Packs
Local Packs sind hervorgehobene Bereiche in den Google-Suchergebnissen, die bei lokal bezogenen Anfragen erscheinen. Sie zeigen in der Regel eine Karte und drei passende lokale Unternehmen mit Informationen wie Adresse, Telefonnummer, Öffnungszeiten und Bewertungen. Local Packs helfen Nutzern, lokale Angebote schnell zu finden und werden direkt aus Google Business Profile-Daten generiert:

Beispiel eines Local Packs bei der Suche nach dem nächsten Blumenladen
„Weitere Fragen“
Die SERP-Funktion „Weitere Fragen“ (People Also Ask) zeigt thematisch verwandte Fragestellungen mit ausklappbaren Antworten. Zwar erfordert das Öffnen der Antworten einen Klick, die Informationen bleiben jedoch direkt in der Google-Suche sichtbar, sodass häufig kein Besuch externer Websites notwendig ist – aber Du hier dennoch Sichtbarkeit schaffen kannst.

Knowledge Panels
Knowledge Panels werden rechts neben den Suchergebnissen ausgespielt und stellen zentrale Informationen zu Themen, Unternehmen oder Personen direkt in der Google-Suche bereit. Die Inhalte stammen aus dem Knowledge Graph und basieren auf externen Quellen wie etwa Wikipedia, als Beispiel:

Ein Knowledge Panel am Beispiel von „Apple“
Large Language Models (LLMs)
LLMs (Large Language Models) sind KI-gestützte Sprachmodelle, die Text verstehen, generieren und Fragen beantworten können. Beispiele sind Google Gemini, ChatGPT, Perplexity AI. In diesem Zuge kommt der Begriff „GEO“ ins Spiel: Generative Engine Optimization als Weiterentwicklung der SEO mit dem Ziel die Sichtbarkeit in KI-gesteuerten Systemen zu erzielen. Meine Kollegin Luisa setzt sich in ihrem Artikel „Alles GEO?“ intensiv mit dieser Entwicklung auseinander.

Beispiel einer Suchanfrage/“Prompt“ in ChatGPT: Hier wurde eine Online-Suche durchgeführt und Links zu den Quellen angegeben.
Hier eine kurze und kompakte Übersicht an Zero Click Features in der Google-Suche sowie LLMs:
| SERP-Feature / LLM | Beschreibung | Zero Click Effekt | Beispiel |
| Featured Snippet | Kurzantworten oberhalb der organischen Ergebnisse | schnelle Antwort → kein Klick nötig | „Content Marketing Definition“ |
| AI Overview & KI-Modus | KI-Antworten mit Zusammenfassung von Quellen | extrem niedrige Klickrate | „SEO-Tipps 2025“ |
| Direct Answer | Fakten aus Knowledge Graph | direkte Info, kein Link nötig | „Wie viele Einwohner hat Spanien?“ |
| Local Pack | Lokale Unternehmen inkl. Kartenintegration | schnelle lokale Auswahl | „Tankstelle Berlin“ |
| “Weitere Fragen“ | thematische Fragen mit Drop-Down | Sichtbarkeit trotz Klick nötig | „Was ist SEO?“ |
| Knowledge Panel | zentrale Infos zu Personen/Unternehmen | Marken- und Entitätssichtbarkeit | „Rand Fishkin“ |
| Google Gemini, ChatGPT, Perplexity | Generative KI, erstellt Antworten direkt aus mehreren Quellen, oft in Suchmaschinen eingebettet | Nutzer bekommt die Antwort sofort, Website-Besuch oft optional → sehr niedrige Klickrate | „Zero-Click SEO Strategien 2026“ |
Wie finde ich Zero Click Content?
Einige Tools bieten Dir eine praktische Übersicht über die SERP-Features für bestimmte Suchbegriffe. Ich habe mir mal zwei herausgepickt:
SISTRIX
Gib Deine Domain ein und suche nach „SERP-Snippets“ linkerhand. Dann erhältst Du für Keywords Deiner Domain inklusive der jeweiligen SERP-Features, die angezeigt werden. Prüfe anschließend, ob Deine Website die Quelle ist oder jene Deines Wettbewerbers, als Beispiel „Obi.de“:

SISTRIX erfasst, welche SERP-Features den einzelnen URLs einer Domain zugeordnet sind.
Ahrefs
Auch in ahrefs.com gibt es eine Übersicht mit „SF“, bei der Dir beim Drüber-Hovern über die einzelnen Zahlen die genauen SERP-Features angezeigt werden:

Ahrefs zeigt die SERP-Eigenschaften für Keywords Deiner Domain an.
Google Search Console
Mit der Google Search Console kannst Du Dich direkt auf die Suche machen – folgende Tipps: Schaue im Leistungsbericht nach vielen Impressionen, Position 1-5 und niedriger CTR. Hier erkennst Du schon gut, dass Deine Seite zwar gesehen wird, aber Google die Suchanfrage bereits selbst beantwortet (oder es noch Ads-Einblendungen gibt).
Tipp: Baue Dir eine Regex mit den wichtigsten W-Fragen zusammen, womit Du auf die Suche nach klassischen Fragen Deiner Nutzer gehen kannst:
^(wer|wie( viel| lange| viele)?|was|wo|wann|warum|wieso|weshalb|welch(e|er|es)?|womit|wozu)\b

Beispiel des Regex-Musters in der Google Search Console
Somit erhältst Du dann nur Suchanfragen nach dem obigen Schema:

Ergebnisse in der Google Search Console nach Filterung der obigen Regex
Damit bekommst Du eine Übersicht potenzieller Seiten und Themen, die Du direkt anpacken kannst.
- Werde ich direkt als Quelle angezeigt?
- Wird die Konkurrenz angezeigt?
Überprüfe dann, ob Du die Suchanfragen bereits auf Deiner Zielseite abdeckst.
Wie optimiere ich gezielt Inhalte für Zero-Click-Sichtbarkeit?
Nun heißt es anpacken und Dein SEO so weiterzuentwickeln, um in KI-getriebenen Suchergebnissen sichtbar zu bleiben: Zero-Click-SEO ist dabei die bewusste Strategie, Inhalte gezielt so aufzubereiten, dass sie in Zero-Click-SERPs sichtbar werden.
Ziele von Zero Click SEO
- Sichtbarkeit und SERP-Präsenz maximieren.
- Markenvertrauen und Autorität aufbauen, um Einfluss auf Kauf- und Entscheidungsprozesse bereits vor dem Klick zu nehmen.
- Content als Wissens- und Vertrauensquelle für Nutzer und Suchmaschinen positionieren.
- Fokus auf Nutzerintention statt reiner Rankings.
Zero-Click bedeutet nicht weniger Wert, sondern eine Verschiebung von Traffic-Zielen hin zu Sichtbarkeit, Vertrauen und Markenwirkung.
10 Tipps, damit Deine Marke zukünftig sichtbar ist
Mit Inhalten, die Google und KI schon kennen, kannst Du Dich nur schwer von der Konkurrenz abheben. Gefragt sind neue, frische und zusätzliche Insights, Themen und Inhalte, um Sichtbarkeit zu gewinnen.
1. Eindeutige Entitäten aufbauen: Für was stehst Du bzw. Deine Marke?
Google denkt heute nicht mehr primär in Keywords, sondern in Entitäten – also klar definierten Marken, Personen oder Themen – und deren semantischen Zusammenhängen. Das bedeutet:
1. Themen ganzheitlich abdecken
- Stelle sicher, dass Deine Seiten ein Thema umfassend behandeln. Einzelne Seiten reichen nicht mehr aus.
- Zeige durch interne Verlinkungen, klare Struktur und Kontext, wie Deine Inhalte zusammenhängen.
2. Expertenstatus sichtbar machen
- Definiere für welche Themen Deine Marke steht – und für welche nicht.
- Beispiel: Über-uns-Seite als Basis:
- Wer bist Du und Dein Unternehmen?
- Was bietest Du an und was unterscheidet Dich vom Wettbewerb?
- Seit wann bist Du am Markt?
- Wo und wie bist Du zu erreichen? Standort und Kontaktmöglichkeiten angeben.
3. Plattformübergreifende Sichtbarkeit
- Präsentiere Deine Marke dort, wo Entscheidungen getroffen werden: LinkedIn, Branchenportale, Social Media, relevante Business-Plattformen.
- Sei aktiv, veröffentliche einzigartigen Content, der von Deiner Zielgruppe geteilt wird! Somit schaffst Du es genau dorthin – in die Köpfe.
Wichtig: pflege konsistente Daten (Name, Logo, Bilder) über alle Kanäle hinweg für eine einheitliche und klare Kommunikation Deiner Brand nach außen.
2. Warum E-E-A-T für Zero-Click-Suchen entscheidend ist
Das E-E-A-T-Prinzip (Experience, Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness) ist ein Set an Qualitätsmerkmalen, welche beim Ranking von Google zur Bewertung von Seiten herangezogen werden. Diese Qualitätskriterien gewinnen auch im Kontext KI-gestützter Suchsysteme zunehmend an Bedeutung, da sie als Indikatoren für verlässliche und hochwertige Inhalte dienen. LLMs und KI-Systeme bevorzugen Inhalte, die fachlich korrekt und fundiert sind.
- Beispiel: Ein Blogartikel über Steuerrecht von einem zertifizierten Steuerberater wird eher von der KI zitiert als ein allgemeiner Artikel ohne Fachbezug.
Tipp: Fokussiere Dich bei der Content-Erstellung auf für Dich relevante Themen und fische nicht in fremden Gewässern. Das Abgreifen und Traffic-generieren durch weitere Themen über den eigenen Expertisenbereich hinaus, wird aber zunehmend schwieriger. Berichte besser von Produkt- bzw. Dienstleistungsnahen Themen und schweife nicht zu sehr ab. Wenn es zu weit weg vom eigentlichen Kernthema ist, sorgt es für weniger relevanten und weniger conversion-orientierten Traffic.
Wenn Du in der Google-Suche, bei LLMs, AI Overviews präsent sein willst, musst Du Dein Fachwissen, Deine Autorität und Glaubwürdigkeit klar kommunizieren.
Nachfolgend habe ich Dir einige Tipps zusammengetragen:
| EEAT-Komponente | Bedeutung für Zero Click | Konkrete Maßnahmen und Beispiele |
| Experience (Erfahrung) | Praxisnahe Inhalte werden von KI-Systemen besser eingeordnet und bevorzugt zusammengefasst. |
|
| Expertise (Fachwissen) | KI bevorzugt fachlich fundierte, klar zuordenbare Inhalte |
|
| Authoritativeness (Autorität) | Autoritative Marken und Domains werden häufiger in AI Overviews und SERPs berücksichtigt. |
|
| Trustworthiness (Vertrauen) | Vertrauen erhöht Erwähnungen, Zitate und die Wahrscheinlichkeit der KI-Nennung. |
|
Baue somit Vertrauen in Deine Marke und eine Topical Authority auf, um Deine Reputation zu validieren und zu steigern.
3. Unternehmensprofil pflegen und aktuell halten
Für Zero Click Searches sind Google Unternehmensprofile besonders im Local Pack wichtig.

Dieser im Unternehmensprofil hinterlegte Link geht auf den Shop
- Stelle Termine wie Veranstaltungen und aktuelle Beiträge live, um auf aktuelle Themen hinzuweisen und präsent zu sein:

Beispiel eines Beitrags, welcher im Unternehmensprofil angezeigt wird.
- Fotos hinzufügen: Standort, Produkte, Dienstleistungen
- Bewertungen sammeln: steigern Sichtbarkeit im Local Pack
- Relevante Keywords verwenden: erleichtert Auffindbarkeit
4. Brand Mentions erhöhen
Erwähne Deine Marke oder Produkte prominent auf Deinen Zielseiten. Die sogenannte „Webutation“ beschreibt, wie häufig, wo und in welchem Kontext Deine Marke im Web auftaucht. Eine Ahrefs-Studie zeigt, dass Brand-Erwähnungen eine der wichtigsten Quellen für AI Overviews sind.

Brand-Erwähnungen sind die Top-Quelle von AI Overviews
Das bedeutet: Je mehr vertrauenswürdige Erwähnungen Deine Marke erhält, desto wahrscheinlicher wird sie von KI-Systemen zitiert.
Indem Du Deine Markenpräsenz kanalübergreifend strategisch ausbaust, beeinflusst Du gezielt die Sichtbarkeit in den SERPs und AI-Antworten. Die sogenannte Brand Search Growth (die Zunahme der Suchanfragen nach Deiner Marke) wird so zu einem wichtigen Pfeiler Deiner digitalen Sichtbarkeit.
5. Neuen Content schaffen
Analysiere, welche Fragestellungen Deine Zielgruppe hat – zum Beispiel:
- Kundenbefragungen vor Ort, wenn Du ein lokales Unternehmen hast.
- über Befragungen/Surveys oder KI-Assistenten auf der Website.
- Befragungen auf der Danke-Seite oder per Mail nach erfolgreicher Bestellung auf der Website.
- Werte sämtliches Feedback – ob positiv oder negativ – aus, was Du von Deinen Kunden und Deiner Zielgruppe erhältst.
- Decke speziell auch Longtail-Keywords und Fragen mit ab.
- Erarbeite Dir somit kontinuierlich neue Themen und platziere diese auf Deiner Website. Dadurch kreierst Du neuen, zusätzlichen Content auf Deiner Seite, den Deine Wettbewerber idealerweise noch nicht abdecken.
Hier ist es das Ziel, Antworten auf mögliche Painpoints oder Hindernisse zu wissen und Lösungen sowie präzise, klare Antworten bereitzustellen, um Dein Website-Ziel zu erreichen: Nutzer zufrieden stellen und zur Conversion zu bewegen.
On top: werden diese Inhalte idealerweise noch zitiert, geteilt und weitergetragen. Speziell LLMs benötigen frische Inhalte, um sich weiter mit Infos zu füttern.
Tipp: Prüft eure Website-Inhalte regelmäßig, ob sie noch aktuell und/oder relevant sind. Empfehlung: Regelmäßig URL-Audits durchführen!
6. Inhalte klar strukturieren und formatieren
Wichtig, um in die AI-Integrationen und weiteren Google-Features zu kommen. Arbeite mit:
- Abschnitten mit Zwischenüberschriften
- Auflistungen
- Tabellen
- Info-Boxen
- Anleitungen
- kurzen Definitionen und klaren Antworten zu Themen, damit Google schnell und einfach auf Deine Inhalte zurückgreifen kann.
Baue klare Antworten in den ersten Absätzen ein – auch als Zusammenfassung eines Inhalts. Besser Du lieferst dort präzise und kurze Antworten und stellst danach weiterführenden Content bereit.
7. Einbau von strukturierten Daten
Die Auszeichnung von strukturierten Daten über schema.org hilft Suchmaschinen wie Google und LLMs auf Deiner Website bereitgestellte Informationen noch besser zu verstehen und einzuordnen. Analysiere, welche Schema-Markups sich für Deine Website anbieten. Ich empfehle mindestens:
- Organization oder Person, WebSite, WebPage, BreadcrumbList
- BlogPosting und Author (wichtig!) bei Magazinen und klassischen Blogbeiträgen – idealerweise sollten Autorinnen eigene Detailseiten erhalten, um Namen, Rolle und Erfahrungsbereiche darzulegen und Expertise und Erfahrung im Bereich XY zu unterstreichen.
- Product, AggregateRating oder Service je nach Angebotspalette Deiner Marke
- FAQPage-Markup bei einem klassischen Frage-Antwort-Bereich
8. LLMS-Datei erstellen
Erstelle zudem eine LLMS-Textdatei damit Inhalte in AI Overviews, ChatGPT-Antworten oder anderen KI-Suchsystemen auftauchen. LLM-Dateien sind strukturiert aufbereitete Inhalte, die KI-Modelle leichter verstehen, indizieren und zitieren können. Was es genau damit auf sich hat, beleuchtet Luisa in ihrem Blogbeitrag zu LLMS-Textdateien.
9. Medien wie Bilder und Videos einbauen
Nutze Bilder, Infografiken und Videomaterial, um Deine Inhalte anschaulicher und lebendiger zu machen und um Sichtbarkeit, Engagement und Klicks zu erhöhen. Sie können somit in den Suchergebnissen erscheinen – nicht nur in der Bild- oder Videosuche, sondern auch als Rich Snippets direkt in den SERPs und in den AI-Antworten. Nutze auch hier das Potenzial für schema.org-Auszeichnungen wie beim „VideoObject“ und „ImageObject“. Als Beispiel: Unser Seokratie-Video wird direkt in den SERPs angezeigt, Nutzer klicken, um es anzusehen.

Beispiel für eine Video-Ausspielung mit eigener Video-Wiedergabe-Seite
Tipp: Meine Kollegin Kim hat einen interessanten YouTube-SEO-Artikel geschrieben mit Tipps zur Verbesserung Deiner Video-Performance!
10. Call to Actions (CTA) platzieren
Platziere Handlungsaufforderungen in Snippet-Texten, Call-to-Actions in Tabellen, Bulletpoints oder FAQ in Form von Links. Somit schaffst Du die Grundlage, damit etwaiger Zero Click Content ggf. doch noch auf Deine Website führt.
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Als Beispiele:
- „Folge [Marke] auf LinkedIn für wöchentliche SEO-Tipps.“ Nutze dafür aktive Verben wie z. B. kaufen, bestellen, anmelden, registrieren, anfragen, buchen.
- „So erstellst Du einen SEO-Plan: 1) Keywords recherchieren 2) Content priorisieren 3) Vorlage von [Marke] herunterladen.“
Wie messe ich den Erfolg von Zero-Click-Suchanfragen?
Um den Erfolg von Zero Click SEO wirklich zu messen, musst Du sichtbarkeitsbasierte KPIs berücksichtigen. Diese zeigen auf, wie oft Deine Inhalte in Suchergebnissen und KI-Antworten auftauchen, wie stark Deine Marke wahrgenommen wird und welchen indirekten Einfluss Deine Inhalte auf Nutzer haben. Nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über KPIs und mögliche Tools:
| KPI | Enthaltene KPIs | Warum wichtig? | Mögliche Tools |
| Sichtbarkeit und SERP-Präsenz | Impressionen, Sichtbarkeit, SERP-Features | Zeigt, wie präsent Deine Marke in SERPs, Snippets und AI-Antworten ist | Google Search Console, SISTRIX, ahrefs, SEMrush |
| Engagement & Traffic | Click Through Rate (CTR), Content Engagement / Indirekter Traffic | Zeigt Nutzerinteraktion trotz Zero-Click | Google Search Console, Brandwatch, Social Listening Tools |
| Brand-Autorität | Brand Mentions / AI-Antwort-Erwähnungen | Steigert Awareness, Vertrauen und Wahrscheinlichkeit, in AI-Antworten genannt zu werden | Rankscale, Ahrefs, SEMrush |
| Business Impact | Conversions / Leads / indirekte Aktionen | Misst Erfolg auf Umsatz, Leads oder Anmeldungen | CRM-Systeme, Google Analytics |
Das ist nur eine Auswahl möglicher KPIs und Tools. Welche Tools nutzt Du? Schreib mir gerne in die Kommentare, wie Deine Erfahrungen mit den verschiedenen Tools sind, ich bin gespannt.
Lese-Tipp: Meine Kollegin und SEO-Expertin Nicole hat sich mit dem Thema AI-Tracking genauer auseinandergesetzt.
Fazit: Zero Click SEO ist Marken-SEO
- Zero Click SEO bedeutet nicht, Klicks zu ersetzen, sondern Sichtbarkeit gezielt vor dem Klick
- In der generativen Suche verschiebt sich SEO zunehmend zu einem Wettbewerb um Relevanz, Vertrauen und Markenpräsenz.
- KI-Antwortsysteme greifen dabei bevorzugt auf etablierte Marken und klar definierte Entitäten zurück, wodurch Entscheidungen zunehmend bereits im Suchergebnis selbst vorbereitet werden.
Auch wenn Nutzer sich verstärkt über Google-eigene Integrationen wie AI Overviews oder weitere KI-gesteuerte Suchsysteme informieren und der organische Traffic sinkt, bleibt der organische Kanal entscheidend für Conversions.
Die KI ist ein Bestandteil der Customer Journey geworden, jedoch (noch) nicht der Ort der Kaufentscheidung. Diese fällt weiterhin über
- klassische Suchergebnisse,
- Markenwahrnehmung,
- überzeugende Websites,
- Bewertungen.
Entscheidend für nachhaltige Sichtbarkeit ist weiterhin der konsequente Fokus auf nutzerrelevante Inhalte und die Bedürfnisse der Zielgruppe. Dies stärkt langfristig Autorität, Vertrauen und Wirkung in Deine Marke. Bist Du gewappnet für die Zukunft? Wenn nicht, melde Dich gern bei uns, wir unterstützen Dich dabei, es zu werden!
Bildnachweise: Titelbild, seokratie; erstellt mit ChatGPT; Bild 2: https://sparktoro.com/blog/2024-zero-click-search-study-for-every-1000-us-google-searches-only-374-clicks-go-to-the-open-web-in-the-eu-its-360/; Bild 3: Bild 4-10,16,17,19: Screenshots aus der Google-Suche; Bild 11: Screenshot Google KI-Modus; Bild 12: Screenshot SISTRIX, Bild 13: Screenshot ahrefs, Bild 14 & 15: Screenshot GSC; Bild 18:
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Vom Handy-Foto zum Studio-Asset: Update für Googles Pomelli
Mit Pomelli Photoshoot können KMU auch aus schlechten Fotos qualitativ hochwertige Visuals und Assets generieren – for free. Es ist ein Paukenschlag für Produktfotograf:innen und ein Fingerzeig für die KI-Entwicklung im Marketing.
Mit Pomelli stellt Google ein neues Super-Marketing-Tool insbesondere für KMU bereit. Es bietet die schnelle Erstellung von Werbematerial ohne großen Aufwand. Das hilft auch kleinen Teams und Unternehmen mit geringen finanziellen Ressourcen. Die Eingabe einer Unternehmens-URL reicht dabei schon aus, um eine Business-DNA ermitteln und basierend darauf Creatives für eine Kampagne erstellen zu lassen. Der Dreischritt lautet: Business-DNA, Kampagnenvorschläge, Bearbeitung. Das funktioniert neuerdings sogar für Video-Ad-Assets. Und Pomelli unterstützt mit der brandneuen Option Photoshoot jetzt auch noch all jene, die nicht die Ressourcen für gute Bilder haben oder schlichtweg auf das gute alte Smartphone-Foto zurückgreifen wollen. Denn Pomelli Photoshoot verwandelt diese in marktreife Assets und bringt damit Fotograf:innen ins Schwitzen.
Pomelli ist Googles neues AI Marketing Tool für KMU

Pomelli Photoshoot: KI-Bildoptimierung in Studioqualität spart Unternehmen viel Geld
Was Pomelli Photoshoot leisten kann, erklärt Jaclyn Konzelmann, Director of Product Management für Google Labs, in einem Satz:
[…] Take any cell phone photo of your product – kitchen table, bad lighting, whatever – and Photoshoot transforms it into studio-quality
product shots that look like you dropped $$$ on a professional photographer.
Die Idee ist simpel: Du nimmst einfach ein x-beliebiges Bild, lädst es bei Pomelli hoch und beauftragst das KI-Tool, mit dem Photoshoot-Modus Visuals in der Qualität eines Fotostudios zu machen. Ob diese Visuals tatsächlich mit den Kreationen von Fotograf:innen mithalten können, lässt sich kaum objektiv bewerten. Allerdings dürften Fotograf:innen, vor allem für die Produktfotografie, solche Entwicklungen fürchten.
Immerhin können die Pomelli User die neue Option kostenfrei einsetzen und somit in kurzer Zeit aus mal eben aufgenommenen Bildern hochwertige Assets machen, die für Kampagnen verwendet werden können. Dabei ist das Herzstück Pomellis die Erkennung und Nutzung der Business-DNA. Diese ist Schritt eins eines Prozesses, an dessen Ende die Unternehmen komplette und editierbare Kampagnenvorschläge haben. Daher können die Photoshoot-Produkte auch unmittelbar in die eigene Kampagnenstrategie integriert oder noch bearbeitet und dann verwendet werden.
Einen Wermutstropfen gibt es allerdings. Pomelli Photoshoot ist, wie das Pomelli Tool selbst, als öffentliche Betaversion nur in englischer Sprache in den USA, Kanada, Australien und Neuseeland verfügbar. Daher dürften User in Europa und Deutschland enttäuscht sein, noch nicht auf diese neue Lösung zugreifen zu können. Möglicherweise kommt sie aber bald auch zu uns und nimmt KMU Arbeit im Marketing ab. Dabei ist Photoshoot nur ein Aspekt, der offenbart, welche manuellen Arbeitsschritte im Marketing künftig von KI ersetzt werden könnten. Schneller und günstiger ist nicht immer besser, für viele Unternehmen aber ein Incentive zur Nutzung.
Googles AI Marketing Tool Pomelli erhält Video-Ads

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ByteDance Seedance 2.0: Video-KI aus China schockt Hollywood und die Werbebranche
ByteDances Seedance 2.0 ist die größte Herausforderung für die Video-KI-Elite aus dem Silicon Valley. Am 7. Februar still und heimlich in der Beta gelauncht, generiert das chinesische Modell kohärente Multi-Szenen-Videos mit synchronem Audio in 2K-Auflösung – und kostet mit rund 50 Cent pro 5-Sekunden-Clip einen Bruchteil von Runway oder Sora. Das senkt die Produktionskosten für Kreative dramatisch.
An der Börse löste der Launch eine Rallye aus. Die Aktie der COL Group, einer der größten Anbieter für digitale Inhalte in
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Diese 3 neuen Chrome Features musst du kennen
Mit drei neuen Chrome Features wird das Surfen und Arbeiten im Browser einfacher denn je. Außerdem kannst du bei Gmail jetzt KI-Drafts mithilfe umfassender Kontextinformationen aus Mails und Drive-Dokumenten erstellen.
Chrome ist der weltmarktführende Browser. Damit das so bleibt, rüstet Google ihn stetig mit neuen Features aus. Vor allem AI Updates kamen zuletzt hinzu. So können User inzwischen Nano Banana Pro via Chrome nutzen, auf automatisches Browsing setzen und sogar Mails mit Gmail direkt aus einer Sidebar neben der Seite im gleichen Tab verschicken. Jetzt liefert das Unternehmen drei neue Kern-Features, die die Arbeit im Browser vereinfachen sollen. Zusätzlich wird die E-Mail-Erstellung mithilfe von KI vereinfacht, weil die Funktion Help me write mit Kontexten arbeiten kann.
Nano Banana und automatisches Browsing in Chrome:
Gemini Update erinnert an Atlas

Die 3 neuen Chrome Features: Hilfreicher denn je mit Split Screen und Co.
Hast du beim Rechtsklick in Chrome die Tabs mit geteilter Ansicht auch schon gesehen? Sie gehören zum jüngsten Update von Google für den Browser. Neben einer Split-Screen-Option kommen nützliche PDF Features hinzu. So können User Annotationen in PDFs direkt im Browser vornehmen und Elemente hervorheben oder Notizen einfügen. Außerdem ist es möglich, PDFs direkt aus Chrome in Drive zu speichern – ohne Download und Upload als Zwischenschritt. In Drive werden sie zudem in einem dedizierten Ordner gespeichert, sodass sie leicht zu finden sind.

Das ist aber nicht alles, worauf sich Google User derzeit freuen können. Neu ist zum Beispiel ebenso die Erweiterung der Gmail-Funktion Help me write. Mit dieser können User sich mithilfe von Googles KI E-Mail Drafts erstellen lassen. Diese Drafts können neuerdings auf Kontexte aus alten E-Mails und Chats, aber auch aus Drive-Dateien – zum Beispiel gespeicherten PDFs – zugreifen, sofern User per Opt-in zustimmen. Verfügbar ist das für erste Nutzer:innen von Gemini Alpha, auf das nur Admins einer Organisation Zugriff haben.
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