Apps & Mobile Entwicklung
MediaMarkt drückt den Preis: Google-In-Ears zum Tiefstpreis
Wenn Ihr gerade auf der Suche nach neuen In‑Ears seid oder einfach wissen wollt, warum diese Kopfhörer plötzlich für Aufsehen sorgen, solltet Ihr jetzt kurz dranbleiben. Ein seltener Preis, coole Features und ein starkes Rundumpaket machen diesen Deal spannend.
Es geht um die Google Pixel Buds Pro 2, denn sie gehören mit zu den spannendsten In-Ear-Kopfhörern für Android-Nutzer. Ein aktuelles Angebot von MediaMarkt macht es noch spannender, denn das Modell wird in verschiedenen Farben zu dem Tiefstpreis angeboten. Wer also auf der Suche nach starken ANC-In-Ears mit guter Akkulaufzeit und anderen Funktionen ist, der sollte sich dieses Angebot unbedingt mal anschauen.
Alles dabei, was gute Kopfhörer brauchen
Die zweite Generation der Pixel Buds Pro 2 liefert ein ausgewogenes Klangbild, das sowohl bei Musik als auch bei Podcasts angenehm natürlich wirkt. Das Active Noise Cancelling sorgt dafür, dass Ihr unterwegs, im Büro oder in der Bahn deutlich weniger von der nervigen Umgebung mitbekommt. Der natürliche Transparenzmodus sorgt dafür, dass Gespräche oder Durchsagen klar verständlich bleiben.
Ein besonders cooles Feature: Die Kopfhörer können plötzliche, laute Geräusche automatisch absenken, um Euer Gehör zu schützen. Selbst bei hoher Wiedergabelautstärke wird ein vorbeifahrendes Polizeiauto dadurch deutlich gedämpft und kaum mehr wahrgenommen.
Verbesserte Mikrofone liefern saubere Sprachausgabe bei Telefonaten, gesteuert wird alles über das Touchpad an den In-Ears. Technisch setzen die In-Ears auf Bluetooth 5.4 und unterstützen die Audio-Codecs AAC und SBC. Dank IPX4-Zertifizierung sind die Buds außerdem gegen Spritzwasser geschützt.
Eine enge Einbindung ins Android-Ökosystem ermöglicht Funktionen wie Fast Pair, automatisches Umschalten zwischen Geräten, und „Find my Device“. Das macht sie im Alltag besonders praktisch.
Die Pixel Buds Pro 2 punkten vor allem mit ihrer starken Ausdauer. Bis zu 12 Stunden Wiedergabezeit ohne ANC und rund 8 Stunden mit aktiver Geräuschunterdrückung sorgen dafür, dass man problemlos durch den Tag kommt. Praktisch ist auch das Schnelladen, denn in fünf Minuten am Kabel erreicht man bereits bis zu anderthalb Stunden Musikgenuss. Werden die Kopfhörer getragen, kann das Case auch alleine geladen werden, so entsteht auch unterwegs keine Sorge um eine Lademöglichkeit.
Hochwertige Kopfhörer zum Tiefstpreis
Zwei der verfügbaren Farben sind bei MediaMarkt derzeit für 169 Euro erhältlich und bilden damit den absoluten Tiefstpreis. Gegenüber dem offiziellen UVP von 249 Euro spart Ihr also satte 80 Euro, was einem Rabatt von rund 32 Prozent entspricht. Für ein Premium‑In‑Ear‑Modell mit starkem ANC, langer Akkulaufzeit und nahtloser Android‑Integration ist das ein außergewöhnlich gutes Angebot, vor allem, weil die Pixel Buds Pro 2 erst seit kurzer Zeit auf dem Markt sind.
Tipp: Bei Amazon bekommt Ihr die Pixel Buds Pro 2 in der Farbe Moonstone ebenfalls für den gleichen Preis.
Was haltet Ihr von diesem Angebot? Würdet Ihr Euch die Google Pixel Buds für diesen Preis zulegen? Lasst es uns wissen!
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Arm Flexible Access: Lizenzmodell öffnet sich mit neuer IP für größere Start-ups

Arm reduziert für Start-ups die Hürden bei der Nutzung des Lizenzmodells Arm Flexible Access, sodass jetzt auch höhere Fördersummen und Umsätze dennoch eine zunächst kostenfreie Nutzung zulassen. Außerdem stellt Arm das Gebührenmodell auf ein Angebot für alle Partner um und ermöglicht für weniger Geld unlimitierte Tape-outs.
Arm Flexible Access Entry sowie die kostenfreie Variante für Start-ups sind Lizenzmodelle, die bislang als Bindeglied zwischen dem günstigsten Flexible-Lizenzmodell „DesignStart“ und dem Komplettpaket „Standard Licensing“ fungierten. Bei Arm Flexible Access werden Lizenzgebühren für jedes lizenzierte Produkt erst nach der Entwicklung des SoCs und nicht schon vorab fällig. Flexible Access gibt Partnern Zugriff auf ein breites Spektrum an IP, darunter zahlreiche Cortex-Kerne, GPUs, Interconnects, System-Controller, Sicherheits-IP, Peripherie, Debug und Trace sowie Design-Kits. Auch Zugriff auf physische IP, Werkzeuge sowie Support erhalten Partner über die Lizenz.
Start-ups dürfen mehr Förderung erhalten
Start-ups konnten bislang kostenlos auf den Flexible Access zugreifen, sofern sie gewisse Fördersummen und Umsätze nicht überschreiten. Das sollte sicherstellen, dass das Programm tatsächlich nur von gewissen Start-ups genutzt werden kann. Die maximale Fördersumme eines Start-ups lag bislang bei 20 Millionen US-Dollar, fortan liegt das Limit aber bei 50 Millionen US-Dollar. Auch der Jahresumsatz darf mit 5 Millionen statt 1 Million US-Dollar jetzt auf höherem Niveau liegen.
Neue IP im Arm Flexible Access
Neuerdings gehört zu dem Programm mit der Ethos-U85 auch eine deutlich stärkere NPU. Damit will Arm die Künstliche Intelligenz an der Edge, also die KI direkt auf dem Endgerät des Nutzers, in breiterem Maße in den technischen Lösungen der Start-ups fördern. Die Ethos-U85 hatte Arm bereits letztes Jahr für den Flexible Access in Aussicht gestellt, als mit dem Cortex-A320 auch der erste CPU-Kern mit Armv9 Einzug hielt.
Arm Flexible Access umfasst jetzt außerdem die Corstone-320, eine Referenzplattform aus IP und Software, die unter anderem Cortex-M85 CPU, Ethos-U85 NPU und Arm Mali-C55 ISP zu einer Lösung zusammenfasst. SoC-Designer sollen damit vergleichsweise schnell AI-Edge-Lösungen für Wearables, Vision-Geräte, Sprachinterfaces und IoT-Systeme auf die Beine stellen können. Mit dem Cortex-M52 gehört zudem die laut Arm flächen- und energieeffizienteste Umsetzung der Armv8.1-M-Architektur zum Portfolio.
Ein Lizenzmodell für 85.000 US-Dollar
Wie sich an dem Programm teilnehmen lässt, hat Arm ebenfalls umgestellt. Für alle Partner gilt nun eine einzige jährliche Gebühr von 85.000 US-Dollar. Start-ups bleiben bis zu den genannten Grenzen davon ausgenommen. Bislang waren für 80.000 US-Dollar maximal drei Tape-outs pro Jahr möglich, wenn gewisse M-Prozessoren als Hauptprozessor der Gesamtlösung fungierten, ansonsten war sogar nur ein Tape-out möglich. Erst für 212.000 US-Dollar pro Jahr waren unlimitierte Tape-outs möglich. Diese Einschränkung fällt mit der jetzt einheitlichen Gebühr weg.
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Neue S-Klasse: Drive Pilot mit Level 3 wird vorerst nicht mehr angeboten
Mercedes-Benz hat in der letzten Woche die Modellpflege der aktuellen S-Klasse angekündigt. Mittlerweile lässt sich die Luxuslimousine auch im Konfigurator zusammenstellen. Unter den auswählbaren Assistenzsystemen ist aber nicht länger der nach Level 3 agierende Drive Pilot zu finden. Mercedes-Benz hat den Wegfall bestätigt.
MB.OS zieht in die S-Klasse ein
Die neue S-Klasse sei „verfeinert bis in jedes Detail“, wie es in der Ankündigung des Herstellers heißt. Wie zuerst beim CLA setzt jetzt auch die S-Klasse auf MB.OS mit einer komplett neu gestalteten Elektrik- und Elektronik-Architektur, dem „digitalen Rückgrat des Fahrzeugs“, wie es Mercedes-Benz erklärt.
Es handelt sich um ein komplett neu gestaltetes Netzwerk aus leistungsstarken Rechnern, die über Highspeed-Ethernet mit jedem Sensor, jedem Steuergerät und jeder Funktion im Fahrzeug verbunden sind. Dieses zukunftweisende Netzwerk lässt die Limousine schneller denken und intelligenter handeln.
Mercedes-Benz
Kein Drive Pilot für Modellpflege verfügbar
Nicht dazu gehört allerdings eine Erweiterung des Drive Pilot, des bislang leistungsfähigsten Assistenzsystems von Mercedes-Benz, das das hochautomatisierte Fahren nach Level 3 mit aktuell bis zu 95 km/h ermöglicht. Da es sich um ein Level-3-System handelt, lässt sich die Fahraufgabe vollständig an das Auto übergeben, sodass auch Nebentätigkeiten erlaubt sind, ohne das Verkehrsgeschehen weiterhin im Blick zu behalten. Der Drive Pilot war zuerst in der S-Klasse und im EQS mit bis zu 60 km/h (Test) verfügbar, später folge ein Upgrade auf 95 km/h (Test).
Gegenüber Golem hat Mercedes-Benz für die Modellpflege der S-Klasse bestätigt: „Wir haben uns bewusst dafür entschieden, Drive Pilot wie bei der Modellpflege der S-Klasse auch bei der Modellpflege des EQS nicht anzubieten. Unser Anspruch ist es, unseren Kundinnen und Kunden ein System anzubieten, das ihnen einen noch größeren Mehrwert und Komfort bietet.“
Im EQS noch verfügbar
Das Aus steht dem Drive Pilot demnach auch für die bevorstehende Modellpflege des EQS bevor. Wer das aktuelle Modell der elektrischen Limousine konfiguriert, kann noch das Fahrassistenz-Paket mit Drive Pilot für 8.841,70 Euro auswählen. Aufgrund mehrerer Abhängigkeiten belaufen sich die tatsächlichen Zusatzkosten beim Basismodell EQS 450+ auf 13.792,10 Euro.
Level 3 soll mit erweiterter ODD zurückkehren
Das Ende von Level 3 bei Mercedes-Benz bedeutet das aktuelle Aussetzen des Drive Pilot aber nicht. „Wir arbeiten bereits an einer neuen Version, die sich MB.Drive Pilot nennt und eine deutlich erweiterte ODD bieten wird (z.B. 130 km/h). Damit ist unser Level-3-System dann sehr viel häufiger und auch bei unterschiedlichen Wetterbedingungen einsatzbereit.“ Die Operational Design Domain definiert, unter welchen Bedingungen sich das System nutzen lässt. Demnach will der Hersteller zunächst eine Reihe bislang bestehender Einschränkungen loswerden und den Drive Pilot auch für höhere Geschwindigkeiten auslegen, bevor ein Level-3-System wieder angeboten wird.
Der Konzern strebt bis zum Ende der Dekade das hochautomatisierte Fahren mit 130 km/h an. Das ist kein Geheimnis und bereits mehrfach so von offizieller Seite kommuniziert worden. Im Herbst 2024 wiederholte Mercedes-Benz diese Aussage erneut. Gemeinsam mit Nvidia wird auch an einer Flotte luxuriöser Level-4-Robotaxis auf Basis der S-Klasse gearbeitet.
Drive Assist Pro in Entwicklung
Die bisherigen Entwicklungserfolge hat das Unternehmen für die S-Klasse aber vorerst wieder aus dem Sortiment genommen. Der Fokus der Entwicklung liegt bei Mercedes-Benz aktuell auf dem Drive Assist Pro, der der Eigenbezeichnung „Level 2++“ entspreche. Gemeint ist Level 2, aber ohne noch selbst ans Lenkrad greifen zu müssen. Die Aufmerksamkeit muss – im Gegensatz zu Level 3 – vollständig dem Fahrgeschehen gewidmet werden, Gas, Bremse und Lenkung übernimmt aber das Auto – vom Start bis zum Ziel, deswegen „Level 2++“. Der Drive Assist Pro wird seit Ende 2025 in China angeboten, dieses Jahr sollen die USA folgen, Europa perspektivisch erst 2027.
Die Konkurrenz kann bei Level 2 mehr
Beim Fahren nach Level 2 muss Mercedes-Benz aktuell Wettbewerbern wie BMW den Vortritt lassen. Dort wird bereits in mehreren Modellen und im neuen iX3 der Autobahnassistent für freihändiges Fahren mit bis zu 130 km/h angeboten. Für den Spurwechsel genügt ein Blick in den Außenspiegel. Zum Launch vor zwei Jahren im damals neuen i5 war dafür noch eine Ausnahmegenehmigung notwendig, seit Herbst 2025 liegt BMW aber eine reguläre Zulassung der Fahrerassistenzsysteme gemäß der UN-Regelung Nr. 171 für Driver Control Assistance Systems (DCAS) vor.
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RAM ist zu teuer? Ein Modul tut es bei Ryzen 9000X auch!?
Übergangsweise kommt man auf einem Ryzen 9000X3D auch mit nur einem RAM-Riegel (Single-Channel) selbst in Spielen aus. Aber wie sieht es bei einem Ryzen 9000X ohne großen 3D V-Cache aus? ComputerBase hat mit dem AMD Ryzen 5 9600X mit einem (Single-) und zwei RAM-Modulen (Dual-Channel) den Test in Anwendungen und Spielen gemacht.
Single-Channel: Ryzen 9000X folgt Ryzen 9000X3D
Nach dem überaus erfolgreichen Test des AMD Ryzen 7 9850X3D mit Single-Channel-RAM hat sich die Redaktion die nächste CPU vorgenommen: Der jetzt mit Single-Channel-RAM getestete Ryzen 5 9600X kostet mit Preisen ab 194 Euro (Boxed) weniger als die Hälfte als ein Ryzen 7 9850X3D (ab 495 Euro) und weniger als der Griff nach einmal 16 GB oder zweimal 16 GB DDR5 ausmacht. Aber holt diese CPU am Ende ihre mutmaßlich größere Abhängigkeit von der Speicherbandbreite im Praxistest ein?
Im Dual-Channel-Betrieb liegt der Ryzen 5 9600X selbst in Spielen vor einem alten AMD Ryzen 7 5800X3D, von Anwendungen und dem Stromverbrauch ganz zu schweigen. Zusammen mit den Features der viel moderneren Plattform und der Tatsache, dass sie von AMD mit „Support bis 2027+“ beworben wird, macht AM5 damit zu einem überlegenen Gesamtpaket. Doch fällt das Kartenhaus mit nur einem RAM-Riegel ohne X3D-CPU zusammen?
Single- vs. Dual-Channel auf 9600X im Test
Beim 9850X3D war das selbst im CPU-Limit in Spielen nicht der Fall: Der im Test ermittelte Leistungsverlust lag bei maximal 20 Prozent, ausgehend von dem extrem hohen Leistungsniveau des Ryzen 9000X3D – das Niveau war also immer noch hoch genug um selbst schnellste Grafikkarten auszulasten. Aber wie sieht das beim Ryzen 5 9600X aus?
Auswirkungen auf die Speicherbandbreite
Der Wechsel von 2× 16 GB DDR5-5600CL26 auf 1× 16 GB DDR5-5600CL26 hat – wie erwartet – einen gravierenden Rückgang der Speicherbandbreite zur Folge: 43 statt 64 GB/s meldet der Speichertest von AIDA64. In diesem theoretischen Test ist der Dual-Channel-Betrieb also wie erwartet der klare Gewinner.
Auswirkungen in Anwendungen
Mit stetig wachsendem Praxisbezug bleibt von den theoretischen Unterschieden aber kaum noch etwas übrig. Vielen Alltagsanwendungen ist es auch mit kleinem Prozessor schlichtweg egal, ob dort ein oder zwei Module verbaut sind. Der Unterschied ist oft maximal messbar, nicht aber spürbar und hat keine relevante Auswirkungen. Im Durchschnitt über die Anwendungs-Benchmarks sind es beim Ryzen 5 9600X wie beim Ryzen 7 9850X3D vier Prozent Leistungsverlust.
Auswirkungen in Spielen
In Spielen sieht es auf den ersten Blick nicht mehr ganz so gut aus. Mit nur einem Modul ausgestattet, leistet ein ganz aktuelles System mit AMD Ryzen 5 9600X im Durchschnitt über den Parcours im CPU-Limit 11 Prozent weniger bei den FPS, bei den Frametimes sind es im Durchschnitt 12 Prozent. Der Ryzen 5 9600X hat dabei natürlich deutlich weniger Spielraum als der Ryzen 7 9850X3D, der selbst im Single-Channel-Betrieb im Durchschnitt noch 188 FPS schafft, während der 9600X mit Dual-Channel bei 126 FPS startet.
Auf der anderen Seite sind im Durchschnitt 113 FPS und 79 FPS Frametimes immer noch ausreichend für ein flüssiges Spielgefühl, erst recht, wenn man die 200 Euro Preisersparnis beim RAM mit berücksichtigt. Die Ersparnis in eine schnellere Grafikkarte zu investieren, dürfte für die meisten Spieler zielführender sein.
Größere Ausnahmen bestätigen die Regel
Der Blick auf die Einzelergebnisse macht auch in diesem Fall negative Ausreißer von der Regel sichtbar: In Anwendungen ist es erneut Geekbench im Multi-Core-Test, der den größten Unterschied von 18 Prozent zeigt, wobei das sogar etwas weniger Leistungsverlust als mit dem Ryzen 7 9850X3D darstellt.
In Spielen sind die Auswirkungen dafür teilweise größer – die Erwartungen werden also erfüllt. Einigen Titeln ist es im Benchmark zwar nach wie vor nicht so wichtig, wie viele Speicherriegel zum Einsatz kommen. Im Worst-Case-Fall sind es bei den Frametimes aber dann doch bis zu 24 Prozent Verlust vom Dual-Channel- auf den Single-Channel-Betrieb.
Weil der Ryzen 5 9600X auch mit Dual-Channel-RAM schon wesentlich langsamer als ein High-End-X3D-Prozessor ist, können die Frametimes dann auch schon mal unter die 60 FPS fallen. Ob das relevant ist, liegt am Ende im Auge des Betrachters. Was sich sagen lässt: Ein Ryzen 9000X verliert in Spielen im Single-Channel-Betrieb mehr als ein Ryzen 9000X3D, zur unspielbaren Ruckelorgie werden Spiele deshalb aber noch lange nicht.
Diagramme
- Anno 1800 – FPS, Durchschnitt
- Anno 1800 – FPS, 1% Perzentil
- Avowed – FPS, Durchschnitt
- Avowed – FPS, 1% Perzentil
- Baldur’s Gate 3 – FPS, Durchschnitt
- Baldur’s Gate 3 – FPS, 1% Perzentil
- CP2077 Phantom Liberty – FPS, Durchschnitt
- CP2077 Phantom Liberty – FPS, 1% Perzentil
- F1 24 – FPS, Durchschnitt
- F1 24 – FPS, 1% Perzentil
- Horizon Forbidden West – FPS, Durchschnitt
- Horizon Forbidden West – FPS, 1% Perzentil
- Marvel’s Spider-Man 2 – FPS, Durchschnitt
- Marvel’s Spider-Man 2 – FPS, 1% Perzentil
- Outcast A New Beginning – FPS, Durchschnitt
- Outcast A New Beginning – FPS, 1% Perzentil
- Star Wars Outlaws – FPS, Durchschnitt
- Star Wars Outlaws – FPS, 1% Perzentil
- Starfield – FPS, Durchschnitt
- Starfield – FPS, 1% Perzentil
Fazit und Empfehlung
Auch mit einem AMD Ryzen 5 9600X kann man im Alltag problemlos mit einem Speichermodul arbeiten. In Spielen sind die Auswirkungen dann tendenziell größer als mit einem X3D-Prozessor. Im Durchschnitt sind es -11 Prozent bei den FPS und -12 Prozent bei den Frametimes. Der Blick in die Einzelergebnisse zeigt: Von keinem Unterschied bis hin zu über 20 Prozent, die man im Worst-Case bei den Frametimes verlieren kann, ist alles in den Ergebnissen vertreten.
Weil der Ryzen 5 9600X mit Dual-Channel-RAM bereits auf einem deutlich niedrigeren Niveau als ein Ryzen 7 9850X3D startet, sind diese Verluste kritischer zu beurteilen als auf der großen CPU. Zur Ruckelorgie werden Titel auch auf dem Ryzen 5 9600X im Single-Channel-Betrieb aber nicht.
Zumal es beim Ryzen 5 9600X noch stärker als beim Ryzen 7 9850X3D den Preis für Speicher zu bedenken gilt: Über 200 Euro für 16 GByte DDR5 zu zahlen oder eben nicht zu zahlen bei einer CPU, die ab 194 Euro kostet, das macht einen Unterschied. Der Griff zu Single-Channel-RAM erscheint damit abermals sehr attraktiv.
Aber was ist mit zweimal 8 GB statt einmal 16 GB? Abgesehen davon, dass mehr Kapazität dann in Zukunft den potenziell kritischeren Betrieb mit vier Modulen oder den Wechsel der Module bedeutet, sind Kits mit zwei 8-GByte-Modulen im Handel ganz klar in der Minderheit, denn die Hersteller haben aufgrund der vergleichsweise niedrigen Preise beim Wechsel zu DDR5 nahezu ausschließlich auf Module mit 16 GByte und mehr gesetzt: Unter knapp 1.200 Listungen von DDR5 mit 5.600 MT/s und höher sind nicht einmal 50 mit 8-GByte-Modulen vertreten, 20 Prozent davon entfallen zudem auf SO-DIMM. Am Ende bleiben effektiv vielleicht 20 Angebote übrig, lieferbar sind noch die Hälfte (zu eventuell annehmbarem Preis).
Im Einstiegsbereich steht der Kunde deshalb klar vor einem noch größeren Dilemma und bekommt die massiv gestiegenen Kosten noch viel deutlicher zu spüren. Zugleich bekommen Gamer den Griff zu nur einem Modul tendenziell mehr zu spüren (Verluste + Ausgangsniveau).
DDR4-Plattformen als realistische alternative Option verschwinden zudem täglich weiter vom Markt, die Preissteigerungen bei DDR4 sind in den letzten Tagen doppelt so hoch ausgefallen wie bei DDR5. „Günstiger“ DDR4-Speicher wird damit in sehr naher Zukunft ebenfalls der Vergangenheit angehören, denn die Produktion wurde zugunsten von DDR5 (und HBM) fast überall aufgegeben. Unter diesen Vorzeichen ist ein Einstiegssystem mit Sockel AM5, 9600X und vielleicht nur einem DDR5-Modul also dennoch eine sehr gute Option, wenn nicht sogar alternativlos.
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