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Meta stellt Vibes als KI-Video-Editor bereit


Erste Creator können Metas Vibes bereits als Editing Tool im Web nutzen, um KI-Videos zu kreieren und ganze Projekte zu bearbeiten.

Erst im Herbst 2025 erreichte Metas KI-Video-Feed Deutschland. Was als dedizierter Bereich zur Integration und Rezeption von KI-generierten Inhalten für den Meta-Kosmos gestartet war, entpuppte sich schon bald darauf als Nährboden für eine umfassende KI-Kreation von Visuals. Passend dazu hat der Tech-Konzern bereits einen Test für eine Standalone App gestartet. Und jetzt ist Vibes sogar als vielschichtiger Editor für KI-Videoinhalte aktiv. Diese Inhalte können Creator dank Vibes als Sora- oder Google Flow-Konkurrenz im Handumdrehen kreieren und bearbeiten, ehe sie im Vibes Feed, auf Instagram oder Facebook geteilt werden.


Vibes oder AI Slop?
Metas KI-Feed bald als App

AI Content für Metas Vibes Feed
© Meta via Canva

Nützlich für Creator und Marketer: Vibes mit diversen Kreations-Templates im Editor

Der Publisher TestingCatalog berichtet von der Verfügbarkeit von Vibes als Editor. Im Beitrag erwähnt Alexey Shabanov, dass die Version derzeit im Web für einige User bereitsteht, aber noch nicht für alle.

Dabei wandelt sich Vibes von der reinen Rezeptionsumgebung mit grundlegenden Kreationsfunktionen zur dedizierten Editing-Option. So könnte Vibes künftig mit Tools wie Veo 3.1 oder sogar Flow von Google, aber auch Sora von OpenAI oder Adobes Firefly konkurrieren. Laut TestingCatalog können User inzwischen schon ganze Projekte bearbeiten und beispielsweise ausgehend von Prompts für die Visuals mit Charakteren und verschiedenen Styles, mit unterschiedlichen Formaten, Musikhintergründen, Lip Sync und der Sprachauswahl sowie Image-to-Video-Kreation arbeiten.

Die Vibes-Kreationsoptionen im Editor auf einen Blick, © TestingCatalog

Zusätzlich ermöglicht die Timeline-Bearbeitung Anpassungen für Sound und Videoebene im gleichen Workspace. Verschiedene Effekte und Schriftarten lassen sich ebenfalls einfügen. Darüber hinaus sollen noch deutlich mehr Optionen integriert werden. Shabanov berichtet von einem Media Tab, Style- und Charakterbibliotheken, Textkontrollen für die Timeline und Moodboards, die derzeit in der Entwicklung sind.

Das Moodboard ist noch nicht ganz funktionsfähig, © TestingCatalog

Während Meta Vibes also Stück für Stück zu einem nützlichen Editor ausbaut, gibt es noch einige Einschränkungen, die die Konkurrenzfähigkeit begrenzen. Zum einen haben noch nicht alle User Zugriff auf die Kreationsumgebung. Zum anderen lassen einige der Ergebnisse nach Ansicht von Alexey Shabanov noch zu wünschen übrig, können zumindest dem Anspruch im Rahmen der Tool-Vielfalt nicht immer gerecht werden. Shabanov schreibt:

[…] The main limitation at present is output quality: while the tooling appears mature, the generated results do not consistently meet the interface’s ambitious standards.

Teil einer großen Video- und Editing-Offensive Metas

Vibes soll Metas Editing Tools um eine weitere, besonders auf AI Content ausgerichtete, Variante erweitern. Story und Reel Content können Creator beispielsweise bereits mit dem Restyle Feature mithilfe der Meta AI bearbeiten. Diese Option ist nicht nur via Meta AI, sondern auch in der Edits App verfügbar. Edits ist Metas große CapCut-Konkurrenz, die seit rund einem Jahr auf dem Markt ist. Inzwischen bietet Edits eine Vielzahl an Bearbeitungsoptionen und ist gerade für Instagram Creator zu einer relevanten Editieroption avanciert.

Vibes weist als Editing-Umgebung bereits Parallelen zu Edits auf und könnte Meta im AI-Zeitalter noch mehr Zulauf bei der Videokreation und -bearbeitung bieten. Immerhin eignen sich die eigenen Lösungen für einen Workflow all jener Marketer und Creator, die anschließend ihre Inhalte im Meta-Kosmos auf Facebook, Instagram oder auch Vibes verbreiten und damit potentiell für Millionen oder gar Milliarden von Menschen ausspielen.


Ghostface erobert Metas KI-Feed Vibes:

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© Meta Platforms/Paramount Pictures (bereitgestellt von segmenta) via Canva





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