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Milano Cortina 2026: Samsung startet mit Team Galaxy in die Winterspiele


Elektronikhersteller Samsung setzt bei den olympischen und paralympischen Spielen auf Teamgeist

Samsung läutet den Countdown für die Olympischen Winterspiele 2026 ein: Das neue Team Samsung Galaxy mit 68 Athlet:innen aus 17 Ländern startet unter dem Motto „Open Always Wins“. Die Botschaft: Vielfalt, Offenheit und Innovation zählen – beim Sport genauso wie im Leben.

Mit dem Jahreswechsel hat der Countdown für die diesjährigen olympischen und paralympischen Winterspiele begonnen. Folgerichtig hat der Elektronikhersteller Samsung, der als weltweiter Partner der Spiele fungiert, gerade die Neuaufstellung seines Teams Samsung Galaxy für Milano Cortina 2026 bekanntgegeben. Es besteht aus 68 Athlet:innen aus insgesamt 17 Nationen, die in neun Wintersportdisziplinen antreten. Gemeinsam stehen sie für zentrale Botschaft „Open Always Wins“. Damit knüpft Samsung an die Kampagne an, die erstmals bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris vorgestellt wurde. Die Sportlerinnen sollen Fans weltweit inspirieren und die Werte Offenheit, Kreativität und Gemeinschaft betonen.

Langjähriges Engagement

Samsung unterstreicht mit der neuerlichen Initiative sein langjähriges Engagement für die olympische und paralympische Bewegung: Schon seit den Winterspielen 1998 in Nagano ist das Unternehmen aus Südkorea globaler Olympia-Partner, seit 2006 auch Partner des Internationalen Paralympischen Komitees. Und das soll auch erst einmal so weitergehen: Die Partnerschaft läuft bis mindestens 2028 und wird durch technologische Innovationen wie KI, VR, AR und 5G geprägt, die das Erlebnis der Spiele für Athlet:innen und Fans revolutionieren sollen.

Wie der Titel des Teams dabei schon zum Ausdruck bringt, stehen vor allem mobile Momente im Mittelpunkt der Zusammenarbeit mit den Sportler:innen. Diese sollen ihre persönlichen Geschichten und Vorbereitungen in sozialen Netzwerken teilen und sich dabei darauf konzentrieren, wie sie eine persönliche Offenheit unterstützt hat, sowohl im privaten Leben als auch in ihrer Karriere.

Stories aus dem Leben

Stoff dafür ist sollte genug vorhanden sein: Zum Team gehören etwa Ian Matteoli, der italienische Snowboard-Pionier, der nach einer schweren Verletzung mit mutiger Kreativität zurückkehrte und als erster Fahrer einen neuen Trick im Wettkampf landete. Alex Hall aus den USA verbindet Sport und Kunst: Der Freestyle-Skifahrer bringt seine multikulturelle Perspektive in den Sport ein und inspiriert mit kreativen Skifilmen, die seine Offenheit und Innovationskraft widerspiegeln. Auch Mike Schultz, ebenfalls aus den USA, steht für die Kraft der Offenheit: Nach einem schweren Unfall baute der Para-Snowboarder seine Karriere komplett neu auf. Er entwickelte sogar seine eigene Prothese, um wieder an Elitewettkämpfen teilzunehmen, und gewann paralympisches Gold und Silber.

Die meisten Teammitglieder, insgesamt 39 von 68, hat Samsung aus dem Gastgeberland Italien gewählt, am zweithäufigsten mit sieben Athlet:innen sind die USA vertreten. Aber auch zwei Deutsche gehören dazu. Einer davon ist Leon Vockensberger, der ebenfalls zeigt, wie Offenheit für neue Wege zum Erfolg führt: Nach einer fast aufgegebenen Karriere und einer schweren Verletzung kämpfte er sich zurück bis aufs Weltcup-Podest.

Die olympischen Winterspiele werden am Freitag, 6. Februar 2026, eröffnet, die paralympischen Spiele einen Monat später, am 6. März.



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Social-Media-Serie von Ozmoze: Kida Ramadan bringt jetzt Katjes in den Barbershop


„4-Blocks“-Star Kida Khodr Ramadan wirbt jetzt für Katjes

Seit Anfang des Jahres sind viele Produkte von Katjes offiziell halal-zertifiziert. Nach dem viel beachteten Ramadan-Plakat auf arabisch setzt die Süßwarenmarke ihre Werbeoffensive bei der muslimischen Community jetzt fort – mit einer lässigen Social-Media-Kampagne um „4-Blocks“-Star Kida Khodr Ramadan.

Pünktlich zum Start des muslimischen Fastenmonats Ramadan hat Katjes eine bundesweite Kampagne gestartet, in deren Mittelpunkt die Halal-Zertifizierung der meisten Produkte im Sortiment steht. Das Besondere im Vergleich vergleichbaren Werbungtreibenden: Der Süßwarenhersteller betrachtet die Zertifizierung nicht einfach als Produkt-Update, sondern als strategischen Schritt hin zu kultureller Relevanz.

Das Unternehmen, das sich seit Jahren eindeutig zu Themen wie Tierwohl, Diversität und gesellschaftlicher Verantwortung positioniert, will mit der neuen Zertifizierung sein Werteversprechen erweitern: „Für uns ist Halal kein Trend, sondern ein klares Signal für Inklusion“, betont Carlotta Ruvo, Brand Managerin bei Katjes. „Wir wollten diesen Schritt sichtbar machen, aber auf eine Art, die authentisch ist und nicht erklärend.“ Anders formuliert: Katjes will sich nachhaltig einer Community öffnen, die im deutschen Werbekontext häufig stereotyp oder rein saisonal adressiert wird, und es künftig offensiv anders und besser machen.
Nach dem pinken Ramadan-Plakat in arabischer Sprache, das schon jetzt für viel Aufmerksamkeit gesorgt hat, zündet Katjes jetzt die nächste Stufe, die insgesamt für noch deutlich mehr Buzz und Reichweite sorgen dürfte – und das nicht nur bei Muslimen. Gemeinsam mit der Berliner Agentur Ozmoze, die auf Popkultur und Social-Media-Kommunikation spezialisiert ist, hat die Marke eine Serie im Vertikalformat für Instagram und TikTok entwickelt, in deren Mittelpunkt ein Barbershop in Berlin steht, in dem es neuerdings aufgrund der Halal-Zertifizierung auch Katjes-Produkte gibt. Chef des Ladens ist kein Geringerer als Kida Khodr Ramadan, der durch seine Rolle als Tony Hamady in der preisgekrönten Clan-Serie „4 Blocks“ berühmt wurde.
In den kurzen Folgen der Serie, die ab sofort zu sehen ist, bringt Ramadan die Katjes-Welt in seinen Barbershop in Berlin. Das bedeutet: Plötzlich wird das zuvor stark maskuline Umfeld mit harter Attitüde aufgeweicht und die Markenfarbe Pink nimmt eine deutlich prominentere Rolle ein. In jeder Episode fällt dazu der Signature-Satz des 49-jährigen Schauspielers: „Was guckst du? Katjes ist jetzt halal.“
„Wir wollten keinen Ramadan-Spot drehen, sondern ein Format schaffen, das in die Timeline gehört“, sagt Viktoria Renner, Co-Founderin der verantwortlichen Agentur Ozmoze. „Kida Ramadan steht in seiner Rolle als Toni Hamady aus der Serie ‚4 Blocks‘ für ein stark codiertes Männlichkeitsbild. Katjes wiederum wird als feminine Marke wahrgenommen. Uns hat genau diese Spannung interessiert. Die Kampagne spielt mit dieser Reibung, ohne sie aufzulösen. Männer greifen selbstverständlich zur pinken Tüte. Der Barbershop wird zum kulturellen Raum, in dem Zugehörigkeit, Haltung und Veränderung neu verhandelt wird.“
Ozmoze betreut Katjes seit rund einem Jahr im Bereich Social Media mit einem Content-First-Ansatz. Bei der neuen Barbershop-Serie um Kida Ramadan setzt man dazu auf Wiedererkennbarkeit, Catchphrases, die Meme-Potenzial haben und will kulturelle Räume besetzen, bevor sie werblich wirken, so die Agentur. Die klassische Markenkommunikation des Süßwarenherstellers wird von der Customized Agency Antoni Jellyhouse betreut, die auch das Ramadan-Plakat entwickelt hat.



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TTPA und Plattformpraxis: Warum Marketer gesellschaftsnahe Kampagnen neu aufstellen müssen


Seit Oktober 2025 gilt die neue EU-Verordnung über Transparency and Targeting of Political Advertising. Sie soll politische Werbung transparenter machen, sorgt aber vor allem für Verunsicherung. Denn: Immer mehr Plattformen werten Themen wie Nachhaltigkeit oder gesellschaftliche Verantwortung seither als „politisch“. Was das für Marken bedeutet, erläutert Yasmin Bevz, Performance Marketing Manager bei Weischer Connect.

Seit Oktober 2025 gilt die EU-Verordnung über Transparenz und Targeting politischer Werbung (TTPA). Damit reagiert die EU auf Skandale wie Cambri

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Marketing vs. Fake News: Xavier Naidoo, Lay’s und die Folgen: Zeit, gegen die Lügenindustrie zu kämpfen


Xavier Naidoo bei einem Konzert im Januar 2026 in Berlin in Berlin

Wir leben in einer Zeit, in der gefühlt alles gesagt werden kann, solange es nur Aufmerksamkeit in der Attention Economy bringt. In diesem Kampf um die Wahrheit versagen die klassischen Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit immer öfter. Denn sie berücksichtigt nicht die wirtschaftliche Logik der Fake News.

Eigentlich hatte man ja gehofft, dass die Möglichkeiten des offensichtlichen Unsinns endgültig ausgeschöpft waren, als Donald Trump w&a

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