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Mobilfunkausbau: Telekom und Telefónica zu aktuellen Ausbaumaßnahmen


Mobilfunkausbau: Telekom und Telefónica zu aktuellen Ausbaumaßnahmen

Bild: Telefónica/Martin Müller

Die Telekom und Telefónica geben zum Ende des ersten Quartals Einblick in die jüngsten Ausbaumaßnahmen in ihren Mobilfunknetzen. Die Telekom hat demnach 69 neue Mobilfunkstandorte im Februar in Betrieb genommen. Bei Telefónica laufen 2.000 Ausbaumaßnahmen seit Jahresstart für mehr Kapazität und mehr 5G-Verfügbarkeit.

Abseits der 69 neuen Mobilfunkstandorte hat die Telekom an 175 bestehenden Standorten die Kapazität erhöht. Am meisten profitieren davon Nordrhein-Westfalen (15), Baden-Württemberg (10) und Bayern (10). Die Ausbaumaßnahmen sollen zur Erfüllung des sogenannten Ultra-Kapazitätsnetzes der Telekom beitragen.

1 Gbit/s pro Zelle an 9 von 10 Standorten

90 Prozent der Standorte sollen künftig eine Download-Kapazität von 1 Gbit/s pro Zelle bieten. Die Low-Band-Frequenzen 700, 800 und 900 MHz sind für alle Standorte vorgesehen, um eine hohe Reichweite und gute Netzabdeckung auch innerhalb von Gebäuden zu erreichen. 9 von 10 Standorte sollen außerdem die Mid-Band-Frequenzen 1.500, 1.800 und 2.100 MHz zur Verfügung stellen, um hohe Übertragungsraten und niedrige Reaktionszeiten zu erzielen. Die Telekom beschreibt diese Frequenzen als „Leistungsträger im Mobilfunknetz“. An Verkehrsknotenpunkten kommt zudem gezielt das 3,6-GHz-Band zum Einsatz. Ausbaumaßnahmen erfolgen auch in der Backbone-Infrastruktur, unter anderem sollen 85 Prozent der Standorte per Glasfaser mit mehr als 10 Gbit/s angebunden werden.

2.000 Ausbaumaßnahmen bei Telefónica

Telefónica zählt seit Jahresstart 2.000 Ausbaumaßnahmen und somit ein höheres Tempo als noch 2025 mit 1.600 Projekten. Rechnerisch setze das Unternehmen etwa ein Projekt pro Stunde erfolgreich um. Mehr als zwei neue Mobilfunkstandorte seien pro Tag gebaut worden. Um mehr Kapazität und mehr 5G zu erreichen, hat Telefónica mehr als 1.100 Kapazitäts-Upgrades durchgeführt und mehr als 600 neue 5G-Sender errichtet.

Fokus auch auf Bahnstrecken und Straßen

Der Netzbetreiber erklärt, dass der Schwerpunkt des Ausbaus auf unterversorgten Regionen sowie entlang von Bahnstrecken und Straßen liege. Neue Masten funken unter anderem im hessischen Waldeck (Bubenkreuz), im bayerischen Niederhornbach (Pfeffenhausen), im oberfränkischen Waidacher Forst, im rheinland-pfälzischen Schweix sowie im sächsischen Willitzgrün.

In Zukunft weiter vorantreiben will Telefónica auch Innovationsprojekte wie den Ausbau von 5G-Straßenleuchten in stark frequentierten Stadtlagen. Neue 5G-Straßenleuchten funken in Frankfurt am Main unter anderem am Reuterweg, an der Eschersheimer Landstraße und der Weißfrauenstraße.



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