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Motorrad Triumph Trident 800 im Test: Auf Dreizack


Mit der Trident 800 will Triumph frischen Wind in die gehobene Mittelklasse bringen. Das brandneue Modell ist optisch ansprechend und bleibt preislich im vierstelligen Bereich. Wir konnten das Naked Bike bereits ausführlich testen. Dabei sticht vor allem der aktuelle Dreizylinder-Vierventiler positiv hervor, der vor allem auf der Landstraße rundum überzeugt.




(Bild: 

Sebastian Bauer​

)

Trident ist das englische Wort für Dreizack und soll auf die drei Zylinder des Motors hinweisen. Er macht einen großen Teil des Charakters der neuen Triumph Trident 800 aus. Der 800er-Triple wurde vergangenes Jahr in der Tiger Sport 800 vorgestellt und konnte auf Anhieb überzeugen. Er basiert zwar auf dem 765-cm3-Motor der Street Triple, aber über 90 Prozent der Motorenteile sind laut Triumph neu konstruiert oder überarbeitet. Auf den Hubraum von 798 cm³ kommt er, weil der Hub von 53,4 auf 55,7 mm erhöht wurde, während die Bohrung von 78 mm identisch blieb.

  • 85 kW bei 10.750/min, 84 Nm bei 8500/min
  • Vollgetankt unter 200 kg leicht
  • Stärken: Guter Durchzug, handliches Fahrwerk
  • Schwächen: Federbein an der Grenze, Wetterschutz mangelhaft

Wichtig war den Entwicklern, dass die Trident 800 ein ausgezeichnetes Landstraßenmotorrad werden sollte, da sich die Street Triple im Laufe ihrer fast zwanzigjährigen Karriere immer mehr Richtung Rennstrecke orientiert hat. Die aktuelle Street Triple 765 RS erreicht ihre 130 PS bei 12.000/min, die Trident 800 belässt es bei 115 PS bei 10.750/min. Sie schlägt den 765er-Dreizylinder aber im Drehmoment mit 84 Nm um vier Nm, die auch noch 1000/min früher anliegen, nämlich schon bei 8500 Touren.


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