Apps & Mobile Entwicklung

Muse Image: So verbietest du Meta, deine Instagram-Fotos für KI zu nutzen


Muse Image: So verbietest du Meta, deine Instagram-Fotos für KI zu nutzen

Bild: Meta

Seit Anfang der Woche stehen mit Muse Image und einer Vorschau von Muse Video die ersten KI-Modelle von Meta für die Generierung von Medien zur Verfügung. Für die Erstellung neuer Inhalte können diese Modelle auch auf Fotos öffentlicher Instagram-Konten zugreifen. Wer das nicht möchte, kann das mit zwei Einstellungen abschalten.

Muse Image und Muse Video sind die ersten speziell für die Mediengenerierung entwickelten KI-Modelle der Meta Superintelligence Labs. Muse Image lässt sich seit Anfang der Woche innerhalb der Meta-AI-App und auf meta.ai, in den USA auch in Instagram Stories und in ausgewählten Ländern innerhalb von WhatsApp nutzen. Später soll Muse Image auch auf Facebook zur Verfügung stehen. Muse Video befindet sich noch in einer Vorschau und soll bald Nutzern etwa auf Meta AI angeboten werden.

Für KI-Fotos reicht der Benutzername

Zum Funktionsumfang von Muse Image gehört auch, dass sich das KI-Modell tief mit dem Meta-Ökosystem verbinden kann, wie es das Unternehmen in der Ankündigung beschreibt. Mit den „Social Tools“ in Meta AI lassen sich auch neue Bilder auf Basis der Fotos eines Instagram-Kontos erzeugen. Wie Meta beschreibt, reicht dafür ein einfaches „@“ mit dem Benutzernamen im Prompt, um entsprechende Inhalte zu erstellen. Das Instagram-Konto muss dafür jedoch öffentlich zugänglich sein.

Instagram-Konto auf privat stellen

Zunächst einmal lässt sich das eigene Instagram-Konto mit wenigen Schritten über die App-Einstellungen (Android und iOS) in den privaten Modus versetzen, sodass die KI-Nutzung durch Muse Image von vornherein ausgeschlossen wird. In den „Einstellungen und Aktivitäten“, die über das Hamburger-Menü mit den drei horizontalen Linie in der oberen rechten Ecke der App zu finden ist, lässt sich im Bereich „Wer deine Inhalte sehen kann“ unter „Konto-Privatsphäre“ der Schalter für das „Private Konto“ aktivieren. Was die genauen Unterschiede und Auswirkungen sind, erklärt Instagram auf einer Hilfeseite im Detail. Unterm Strich ergeben sich aber folgende Unterschiede:

  • Öffentlich: Wenn du ein öffentliches Konto hast, kann jeder auf und außerhalb von Instagram dein Profil und deine Beiträge sehen, auch wenn diese Person selbst kein Instagram-Konto hat.
  • Privat: Wenn du ein privates Konto hast, können nur die von dir bestätigten Follower deine geteilten Inhalte sehen. Dazu gehören auch deine Fotos und Videos auf Hashtag- und Standortseiten sowie deine Follower- und Gefolgt-Listen. Bestimmte Infos in deinem Profil, wie etwa dein Profilbild und dein Benutzername, sind für alle Personen auf und außerhalb von Instagram sichtbar.
Einstellung für privates Instagram-Profil

So verhindert man die Nutzung in KI-Apps

Soll das Konto hingegen öffentlich bleiben, aber dennoch die Wiederverwendung von Fotos auch mit den KI-Apps von Meta unterbunden werden, gibt es dafür zusätzliche Einstellungen.

Diese sind abermals in den „Einstellungen und Aktivitäten“ zu finden, diesmal aber unter der Hauptkategorie „Wie andere mit dir interagieren können“ im Bereich „Teilen und wiederverwenden“. Dort findet sich der aktuell noch nicht übersetzte Abschnitt „Allow people to reuse your content on Instagram and with AI features at Meta“ mit den zwei Unterpunkten „Beiträge“ und „Reels“. Werden beide Schalter deaktiviert, was standardmäßig nicht derart konfiguriert ist, wird auch die Nutzung in Muse Image untersagt.

Einstellungen gegen die Nutzung in KI-Apps von Meta

Im Abschnitt darunter lässt sich einstellen, dass Dritten nicht erlaubt wird, mit Original-Audioaufnahmen aus Reels auf Meta AI „kreativ zu werden“ und sie wiederzuverwenden.





Source link

Beliebt

Die mobile Version verlassen