Künstliche Intelligenz
Muster, Linien, Symmetrie: Gewinner des c’t-Fotografie-Wettbewerbs stehen fest
Die c’t Fotografie-Redaktion gratuliert den Gewinnerinnen und Gewinnern des aktuellen Fotowettbewerbs. Unter dem Motto „Rahmen und Strukturen“ konnten registrierte Nutzer unserer c’t-Fotogalerie ihre Bilder einreichen und diese gegenseitig bewerten. Die Bewertungsphase endete am 4. Mai 2026 um 12 Uhr.
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Architektur dominiert das Teilnehmerfeld
Die Aufgabe, Rahmen und Strukturen einzufangen, lockte hauptsächlich Architekturfotografen in den Wettbewerb. Gerade Fluchten, symmetrisch aufgereihte Säulen und Mauern im rechten Winkel prägen viele der eingereichten Motive. Wo Menschen bauen, entstehen klare Linien – das zeigte sich in fast allen Beiträgen besonders deutlich.
Dabei lohnte sich der Blick nach oben, denn manchmal reicht ein Perspektivwechsel: Wer den Kopf in den Nacken legt und in Richtung Himmel schaut, entdeckt Glasdächer, Deckenkonstruktionen oder filigrane Streben als perfekte Bildmotive zu unserem Wettbewerbsthema. Genau diese Vielfalt spiegelt sich in den Top-Platzierungen wider.
Die Sieger-Bilder im Überblick:
Platz 1: Im MdbK von NAlois
Im MdbK
(Bild: NAlois)
In der riesigen, lichtdurchfluteten Halle des Museums der bildenden Künste Leipzig steht eine einzelne Person und blickt nach oben. Über ihr schwebt eine filigrane Installation aus rechteckigen Rahmen. Dahinter erstreckt sich die gläserne Fassade bis zur offenen Stahlkonstruktion des Daches. Durch die Schwarz-Weiß-Darstellung wird das strenge Raster aus Linien, Streben und Flächen betont, wodurch die Architektur in eine grafische Komposition verwandelt wird. Der polierte Steinboden spiegelt das helle Tageslicht und verstärkt die klare, beinah schwerelose Wirkung.
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Platz 2: Durchgang von Uschi Hermann
Durchgang
(Bild: Uschi Hermann)
Eine Reihe weißer Betonpfeiler bildet einen langen, offenen Gang, am Ende dessen eine einzelne Person ins Freie tritt. Über ihr zeigt sich ein dramatisch bewölkter Himmel, der einen starken Kontrast zur hellen Architektur bildet. Die strenge Fluchtperspektive lenkt den Blick direkt auf die Person, während die Pfeiler ein rhythmisches Muster aus Licht und Schatten auf den Boden werfen. Durch die Schwarz-Weiß-Umsetzung werden die grafischen Streifen betont und die Szene auf klare Formen reduziert.
Platz 3: Tunnelblick von Tenno61
Tunnelblick
(Bild: Tenno61)
Ein Gang aus Betonbögen zieht sich scheinbar endlos nach vorn. In der Mitte läuft eine einzelne Person durch die Konstruktion und wirkt zwischen den massiven Pfeilern winzig. Die seitlich stehende Sonne wirft lange, dunkle Schatten über den Boden. So entstehen starke Streifen aus Licht und Dunkel. Die sich wiederholenden Bögen bilden einen klaren Rhythmus und ziehen den Blick tief in den Tunnel hinein. Die strenge Architektur und die kleine Figur im Zentrum verleihen dem Bild Spannung und Maßstab zugleich.
Vielfalt auf den weiteren Plätzen
Die Plätze vier bis zehn zeigen die ganze thematische Bandbreite des Wettbewerbs: von strengen Architekturaufnahmen hin zu experimentellen Strukturstudien.
Alle zehn bestplatzierten Bilder stellt die Redaktion in der Ausgabe 04/26 der c’t Fotografie vor. Die vollständige Übersicht über die TOP 10 finden Sie in der Bilderstrecke.
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NAlois
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