Apps & Mobile Entwicklung
Nacon Revolution X Unlimited: Anniversary Edition des Gamepads feiert Xbox 360
Nacon legt den Luxus-Controller Revolution X Unlimited in einer Sonderedition auf. Das rund 200 Euro teure Gamepad bekommt ein neues Farbschema. Das übernimmt viele Elemente vom weiß-grauen Xbox-360-Gamepad vom Beginn des Jahrtausends und ergänzt sie um das Grün der Konsole.
Nacon ändert bei der Geburtstagsversion der nun rund 20 Jahre alten Konsole lediglich das Design. Besondere technische Features gibt es nicht oder zumindest keine, die über das Basismodell hinausgehen. Farblich orientiert sich das Unternehmen bis hin zu den ABXY-Tasten am Farbschema des originalen Controllers, die grünen Zierelemente spielen auf den Power-Button der Xbox 360 an. Die Form entspricht hingegen dem des aktuellen Xbox-Gamepads.
Für Features sorgt die Basis: Der Revolution X Unlimited versteht sich als High-End-Controller und besitzt als solcher die übliche Extraausstattung seiner Klasse. Dazu gehören Trigger-Stops, die den Hub der Trigger auf ein Minimum reduzieren, vier Zusatztasten als Paddle an der Unterseite sowie zwei Zusatztasten neben den Triggern. Eingaben können zudem über ein Gyroskop erfolgen, in dem der Controller geneigt wird.
Trigger und Thumbsticks, die auf Hall-Effekt-Technik gegen Stick Drift setzen, und D-Pad sind austauschbar. Anpassen lässt sich außerdem die Schwere des Controllers über mitgelieferte Gewichte. Tasten setzen auf Microswitches von Omron, die als „Maustasten“ klarere Rückmeldungen versprechen.
Angeschlossen wird das Revolution X Unlimited auf den üblichen drei Wegen entweder am PC, Xbox-Konsolen oder Android. Ein integrierter Akku soll eine Betriebszeit von bis zu zehn Stunden ohne Pause ermöglichen. Tasten können per App belegt werden. Darüber hinaus lässt sich über die App auch die Reaktionskurve von Triggern und Sticks in je vier Profilen für PC und Xbox verändern. Einstellungen können über das Display des Pads alternativ on-the-fly vorgenommen werden.
Preis und Verfügbarkeit
Für die Anniversary Edition verlangt Nacon im eigenen Webshop rund 200 Euro. Damit unterscheidet sich die Sonderversion in der Preisempfehlung nicht vom normalen Revolution X Unlimited. Das gibt es allerdings im Handel bereits für ab 170 Euro.
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90er Design: 8BitDo 64 Bluetooth Controller kommt im N64-Look

Für Fans des N64 bringt 8BitDo den 8BitDo 64 Bluetooth Controller nach Schwarz und Weiß auch in einer grauen „Classic Grey Edition“, die mit ihren farbigen Tasten an das Design des Nintendo 64 erinnert. Verkaufsstart in Europa ist der 20. März.
Moderne Technik trifft Retro-Design
Der 8BitDo 64 Bluetooth Controller Classic Grey soll die Brücke zwischen nostalgischem Design der 90er-Jahre und zeitgemäßer Technik schlagen und ist vor allem auch für Retro-Gaming auf aktueller Hardware ausgelegt. Er integriert einen Joystick mit Hall-Effekt-Sensoren und elektromagnetischen Sensoren, die Stick-Drift verhindern und für Langlebigkeit sorgen sollen. Ein Joystick-Ring aus Metall soll hierzu ebenso beitragen, aber auch für flüssige Bewegungen selbst bei intensiver Nutzung sorgen.
Nicht nur für Switch 1 und Switch 2
Sein Layout bewahrt die ursprüngliche Geometrie der Nintendo-Controller, verzichtet aber auf den mittig angeordneten Joystick und das dreigeteilte Design. Der Controller ist nicht nur voll kompatibel mit der Nintendo Switch, sondern für die Spiele der Nintendo-Switch-Online-Bibliothek optimiert. Er eignet sich für kabelloses Spielen über Bluetooth oder kann kabelgebunden via USB-C genutzt werden. Dabei ist er nicht nur mit der Nintendo Switch und Nintendo Switch 2 kompatibel, sondern kann auch an der N64-Neuauflage Analogue 3D, an Android-Smartphones und -Tablets sowie am PC genutzt werden.
Die Classic Grey Edition setzt auf eine vom N64 inspirierte Farbgebung, inklusive des markanten roten Startknopfs und der blau/grünen A/B-Tasten.
Preis und Verfügbarkeit
Der 8BitDo 64 Bluetooth-Controller in Classic Grey erscheint offiziell am 20. März in ganz Europa zum empfohlenen Verkaufspreis von 39,99 Euro. Bei Amazon kann er bereits jetzt zu diesem Preis vorbestellt werden*. In Weiß ist er für 39,99 Euro sofort lieferbar*, das schwarze Modell ist derzeit vergriffen und kann nur mit langer Lieferzeit für 38,83 Euro bestellt werden*.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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Wer Kopfhörer dieser Marken hat, ist in Gefahr
Die Deutschen tragen Kopfhörer oft stundenlang: beim Arbeiten und beim Joggen. In der Bahn, im Bett zum Einschlafen und auf Reisen ohnehin. Jetzt zeigt eine Untersuchung: Was dabei direkt an Haut und Ohr liegt, ist alles andere als harmlos. Was Forscher in den Geräten fanden, überrascht selbst sie.
Vergangenes Jahr wurden in Deutschland etwa 15 Millionen Kopfhörer verkauft. In-Ear, Over-Ear, On-Ear. Besonders gefragt: Modelle mit Noise Cancelling und ohne Kabel. Die beliebtesten Marken heißen Apple, Sony, JBL – und natürlich Bose, Samsung, Sennheiser und Panasonic. Kopfhörer sind längst kein Zubehör mehr. Im Schnitt tragen Nutzer sie zweieinhalb bis drei Stunden am Tag. Auf dem Weg zur Arbeit. Beim Arbeiten. Danach beim Sport und im Bett beim Einschlafen. Musik, Podcasts, Meetings, Meeresrauschen. Die Ohren haben kaum noch Feierabend. Und nun sorgen Forscher für Aufsehen. Mit etwas, das ein Problem für Nutzer ist und selbst die Wissenschaftler überrascht hat.
Kopfhörer haben jetzt ein Problem – und ihre Nutzer auch
Eine Untersuchung hat jetzt ergeben: Das Problem ist nicht nur die Lautstärke. Sondern das Material. Forscher des Projekts ToxFree LIFE for All haben 81 Kopfhörer-Modelle aus Europa sowie von Onlineplattformen wie Shein und Temu im Labor untersucht. In-Ear und Over-Ear, billig und teuer, No-Name und Markenware. Das Ergebnis ist besorgniserregend: In allen getesteten Geräten wurden gesundheitsschädliche Chemikalien gefunden. Auch in Modellen von Bose, Panasonic, Samsung und Sennheiser.
→ Hört man wirklich den Unterschied? Die Wahrheit über teure Kopfhörer
Die Stoffe heißen Bisphenol A (BPA), Bisphenol S (BPS), Phthalate, chlorierte Paraffine und Flammschutzmittel. Sie stecken im Kunststoff der Ohrpolster und Gehäuse. Genau dort, wo stundenlang Hautkontakt besteht. „Diese Chemikalien können aus den Kopfhörern in den Körper übergehen“, sagt Karolína Brabcová von der Organisation Arnika, die an der Studie beteiligt war. Besonders schnell passiert das beim Sport: Wärme, Schweiß und Reibung wirken wie ein chemischer Lieferservice direkt in die Haut.
Welche gesundheitlichen Gefahren drohen
Was diese Stoffe anrichten können, liest sich wie ein medizinischer Beipackzettel der schlechten Laune:
Sie stehen im Verdacht, Krebs auszulösen, die neurologische Entwicklung zu stören und das Hormonsystem durcheinanderzubringen. Bisphenole ahmen im Körper Östrogen nach. Das kann zur Feminisierung von Männern, zu verfrühter Pubertät bei Mädchen und zu Fruchtbarkeitsproblemen führen.
→ Zurück zum Kabel: Warum ich den Bluetooth-Kopfhörern den Rücken kehre
Besonders gefährdet sind Jugendliche und junge Erwachsene. Ihre Körper befinden sich noch in hormonellen Umbauphasen. Wer täglich mehrere Stunden Kopfhörer trägt – vor allem beim Sport oder bei Hitze – setzt sich einer langfristigen Belastung aus. Ein sicheres Maß gebe es nicht, sagen die Forscher. Der sogenannte Cocktail-Effekt aus vielen kleinen Dosen könne über Jahre schwere Folgen haben.
Hersteller schweigen
Aktivisten sprechen von einem „marktweiten Versagen“. Chemikalien, die in Babyartikeln oder Lebensmitteln teilweise verboten sind, kleben nun direkt an unseren Ohren. Transparent darüber informieren will kaum ein Hersteller.
Die Kopfhörer-Studie ist nicht die erste dieser Art. Zuvor fand das Projekt giftige Stoffe in Babyschnullern und in jeder dritten Damenunterwäsche. Jetzt also im Musikbetrieb. Am Ende bleibt die Frage: Warum weiß man davon so wenig, obwohl Millionen Menschen diese Produkte täglich tragen? Eine Antwort darauf hätten vielleicht die Hersteller geben können. Doch Bose, Panasonic, Samsung und Sennheiser wollten sich nicht äußern.
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Microsoft Project Silica: Gläserner Ewigkeitsspeicher wird günstiger und schneller

Von Konkurrenten schon totgesagt, gibt es endlich wieder ein Lebenszeichen von Microsofts Project Silica. Bei dem auf gläsernen Scheiben basierenden Langzeitdatenspeicher gab es jetzt Fortschritte zu vermelden. Ein neues Material und ein einfacheres Ausleseverfahren senken die Kosten und das Schreiben wird schneller.
Borosilikat statt Quarz
Zuvor setzte das Project Silica auf hochreines „Fused Silica“ (Quarzglas). Jetzt erfolgte der Wechsel auf Borosilikatglas, das zum einen leichter verfügbar ist und zum anderen auch weniger kostet. Dabei handelt es sich um ein Glas mit Borgehalt, das unempfindlich gegen plötzliche Temperaturschwankungen ist. Es wird daher nicht nur bei gläsernen Ofentüren und Erlenmeyerkolben, sondern etwa auch bei den Hitzeschutzkacheln von Space Shuttles eingesetzt.
Multi-Beam für schnelleres Schreiben
Das Speichern (Schreiben) der Daten geschieht weiterhin mit einem Femtosekundenlaser, ist allerdings im Vergleich zu anderen Speicherlösungen ein langwieriger Vorgang. Jetzt wurde ein Mehrstrahl-Belichtungssystem (Multi-Beam) entwickelt, mit dem mehrere Voxel-Strukturen, die die Daten abbilden, parallel also gleichzeitig geschrieben werden können. Dadurch werde die „ Schreibgeschwindigkeit deutlich erhöht“. Konkret soll ein Schreibstrahl einen Durchsatz von 25,6 Mbit/s (3,2 MB/s) erreichen. Mit einer Aufteilung auf vier Strahlen wurde ein Durchsatz von 65,9 Mbit/s (8,2 MB/s) demonstriert.
Außerdem wurde die Methode zur Erzeugung eines Voxels geändert: Jetzt geschieht ein Phasenwechsel statt einer Polarisation. Dadurch sei nur noch „ein einziger Puls zur Erzeugung eines Phasenvoxels erforderlich“. Es werde zwar immer noch ein zweiter Pseudo-Einzelpuls benötigt, doch habe sich die Anzahl der zur Voxelbildung benötigten Pulse „von vielen“ auf nur zwei reduziert. In Kombination sorgt das für schnellere Schreibvorgänge und eine Reduzierung der Komplexität des Schreibsystems.
Nur noch eine Kamera zum Auslesen
Bisher wurden laut Microsoft Research drei bis vier Kameras zum Auslesen der auf Hunderten Schichten in den nur 2 mm dünnen Glasscheiben geschriebenen Daten benötigt. Jetzt konnte die Anzahl auf nur noch eine Kamera reduziert werden. Auch das sorge für geringere Kosten des gesamten Speichersystems.
4,8 TB in 301 Schichten
Eine Glasscheibe mit 120 mm² Fläche und 2 mm Dicke soll rund 4,8 TByte Daten speichern. Die Voxel werden dabei in 301 Ebenen geschrieben. Die Speicherdichte wird mit 1,59 Gbit (knapp 200 MByte) pro Millimeter angegeben.
Alterungstests stützen Prognose
Die Forscher berichten zudem über beschleunigte Alterungstests und „eine optische, nicht-destruktive Methode zur Bewertung der Integrität des Speichermediums“. Damit werde die Annahme gestützt, dass der gläserne Archivspeicher Daten für etwa 10.000 Jahre vorhalten kann.
Ausführliche Informationen liefert die Publikation im Nature-Magazin.
Längst nicht eingestellt, aber auch lange nicht fertig
Das neue und sehr umfangreiche Lebenszeichen von Project Silica räumt mit jüngsten Unklarheiten auf. Zuletzt gab es sogar Gerüchte um eine Einstellung des Projekts, während sich Microsoft von einer von einem Berater des Unternehmens veröffentlichten Roadmap öffentlich distanziert hatte.
Einen konkreten Zeitplan für den kommerziellen Start liefert Microsoft aber auch heute noch nicht.
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