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Künstliche Intelligenz

Nebel, Mond, Winterlicht: Die Bilder der Woche 1


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Auch diese Woche zeigt die Bildauswahl, wie stark die Fotografie mit Licht und Stimmung arbeitet. Nebel, Dämmerung und Nacht schaffen reduzierte Räume, in denen Formen, Linien und Kontraste besonders gut zur Geltung kommen. Viele der Motive leben von Ruhe und Konzentration. Der Blick wird gezielt geführt, Ablenkung bleibt außen vor. So entstehen Bilder, die die Zeit anhalten und Raum für eigene Gedanken lassen.

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Thematisch bewegen sich unsere Bilder der Woche zwischen Landschaft, Architektur und stillen Naturdetails. Warme Lichtpunkte treffen auf kühle Farben, klare Silhouetten auf weiche Übergänge. Mehrfach spielen Spiegelungen, Wiederholungen und einfache Bildordnungen eine zentrale Rolle. Die Aufnahmen zeigen, wie Technik und Gestaltung zusammenwirken, um aus Alltäglichem poetische Bildgeschichten zu formen.



Tiger & Turtle im Nebel

(Bild: Cathos)

Die Skulptur „Tiger & Turtle“ sieht aus wie eine Achterbahn, doch hier laufen Menschen eine Stahltreppe hinauf. Die geschwungenen Schleifen erzeugen starke Linien, die diagonal durch das Bild führen. Durch den dichten Nebel verschwinden Himmel und Hintergrund, sodass die Silhouetten der Treppe und der Spaziergänger besonders gut zur Geltung kommen. Die sich wiederholenden Schleifen und die Perspektive lassen das Bild wie eine abstrakte Komposition erscheinen, die Bewegung und Ruhe zugleich zeigt.



Daheim am Ammersee

(Bild: ek3108)

Auf Stelzen steht ein hölzernes Bootshaus im ruhigen Wasser des Ammersees. Aus den Fenstern leuchtet warmes Licht. Der Himmel zeigt die sanften Blau- und Rosatöne der Dämmerung. Das Haus spiegelt sich im glatten See wider. Am Horizont zeichnen sich Berge ab. Die Komposition wirkt ausgewogen und ruhig. Das Bootshaus sitzt links im Bild und gibt dem Blick nach rechts Raum. Horizont und Spiegelung teilen das Bild klar. Die langen Linien des Stegs führen ins Bild hinein. Die ruhige Wasserfläche verstärkt die Symmetrie. Das Bild vermittelt Nähe und Geborgenheit. Das Licht im Inneren trifft auf die Weite der Landschaft.

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Die Fotografin Elisabeth Krimmer erklärt zu ihrem Foto: „Das Bild ‚Daheim am Ammersee‘ entstand zu Coronazeiten an einem kalten Februarabend. Das Besondere ist für mich die Spiegelung des letzten Lichts in den Fenstern der Hütte, dadurch entsteht ein schöner Warm-Kalt-Kontrast.“



Physalis eisgekühlt

(Bild: uschi1956)

An einem dünnen Stiel hängt eine einzelne Physalis. Ihre feine Hülle ist mit Reif überzogen. Eiskristalle glitzern auf ihrer Oberfläche. Das warme Orange der Frucht leuchtet vor einem weichen, grünen Hintergrund. Die Bildgestaltung ist reduziert. Das Motiv steht klar im Fokus. Der Hintergrund bleibt unscharf und ruhig. Durch die geringe Tiefenschärfe wird die Physalis deutlich vom Umfeld getrennt. Der gebogene Stiel setzt eine sanfte Linie im Bild. Die Kälte konserviert die Form und verstärkt die Struktur. Ein stilles Naturdetail mit großer Wirkung.



Krähenteich in Lübeck …

(Bild: claus-labenz)

Über dem Krähenteich in Lübeck hängt ein heller Mond hinter schweren Wolken. Am Ufer stehen alte Bäume als dunkle Silhouetten. Ein historisches Gebäude erstrahlt mit seinen vielen beleuchteten Fenstern. Das Licht spiegelt sich ruhig im Wasser und zieht lange Linien. Die Komposition nutzt klare Ebenen. Himmel, Architektur und Wasser ordnen sich übereinander. Der leicht versetzte Mond setzt einen stillen Akzent. So entsteht eine ruhige, fast märchenhafte Stimmung.



Herz-lichen Dank….

(Bild: JeanFP)

Vor einem tiefschwarzen Hintergrund leuchtet ein Herz aus Funkenlicht. Goldene Lichtspuren zeichnen seine Form in die Dunkelheit. Das Bild zeigt eine direkte Geste, mit der sich der Fotograf bei den Nutzerinnen und Nutzern der c’t-Fotogalerie bedanken möchte.



Winterzauber am Rennsteig

(Bild: R.Engelhardt)

Das Bild zeigt einen stillen Wintermorgen. Kälte trifft auf warmes Licht. Ein schmaler Weg zieht durch den verschneiten Wald und lenkt den Blick in die Tiefe. Auf der rechten Seite stapeln sich frisch geschnittene Baumstämme zu einer hohen Wand. Links davon stehen Fichten mit Raureif. Der Wald rahmt die Szenerie. Die tief stehende Sonne bricht durch die Bäume und bildet einen klaren Stern, der den visuellen Höhepunkt des Bildes darstellt.



On the early December morning

(Bild: ShE 1981)

Hoch am Himmel steht eine schmale Mondsichel. Ihre Oberfläche zeigt feine Krater und klare Konturen. Der Hintergrund leuchtet in kräftigen Violett-, Rosa- und Orangetönen. Die Farben verlaufen weich und ohne harte Kanten, wodurch eine minimalistische Komposition entsteht. Der Farbverlauf lenkt den Blick ruhig durch das Bild. Der starke Kontrast lässt die Sichel plastisch wirken.


(vat)



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„Recht auf Reparatur“: Verbraucherschützer fordern Nachbesserungen


Mit Wegwerfgeräten soll Schluss sein in der Europäischen Union. Insbesondere für Waschmaschinen, Kühlschränke und Smartphones soll ab diesem Sommer in Deutschland ein „Recht auf Reparatur“ gelten. Die zuständige Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, Stefanie Hubig (SPD), will die entsprechende EU-Richtlinie aus dem Jahr 2024 fristgerecht bis zum 31. Juli in nationales Recht umsetzen. Mitte Januar hat sie ihren Gesetzentwurf an Länder und Verbände versandt.

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„Reparieren ist besser als Wegwerfen. Es schont die Umwelt und auch den Geldbeutel“, erklärte die SPD-Politikerin zur Vorstellung des Gesetzentwurfs und sprach sich für eine „neue Kultur des Reparierens“ aus. Hersteller sollten „künftig verpflichtet sein, die Geräte unentgeltlich oder zu einem angemessenen Preis zu reparieren, wenn diese nach Kauf defekt gehen“ und „die Ersatzteile und Werkzeuge für die Reparatur zu einem angemessenen Preis zur Verfügung stellen müssen“.

Doch die Umsetzung der EU-Richtlinie stößt auf Kritik. Deutschlands Verbraucherschützer verlangen deutliche Nachbesserungen an dem Gesetzentwurf. „Wenn das Smartphone kaputtgeht, ist schnelle Hilfe gefragt. Mehrere Wochen auf ein Ersatzteil zu warten, ist bei einem Elektrogerät im täglichen Gebrauch eine Zumutung für Verbraucherinnen und Verbraucher“, erklärte Keo Sasha Rigorth vom Team Mobilität und Ressourcenschutz des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) in einer Mitteilung Mitte Januar.

Nun schob sie gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) hinterher: „Reparieren muss für Verbraucherinnen und Verbraucher einfacher, schneller und bezahlbarer werden. Die geplanten Regelungen reichen dafür nicht aus.“

In einer Stellungnahme an das Bundesjustizministerium, die der NOZ vorliegt, streicht der vzbv drei zentrale Forderungen heraus: eine Höchstlieferfrist für Ersatzteile von fünf Tagen, eine Verlängerung der Gewährleistungsdauer sowie ein von den Herstellern finanzierter Reparaturbonus.

Während Unternehmen und der Digitalverband Bitkom laut NOZ vor „erheblichen zusätzlichen Belastungen für den Handel“ warnen, sollte Deutschland über die EU-Vorgaben hinausgehen, fordert der vzbv genau dies. Es isei „mehr nötig als eine Eins-zu-eins-Umsetzung der Recht-auf-Reparatur-Richtlinie“, heißt es in der Stellungnahme. Gefragt sei eine „neue Reparaturkultur“.

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Die Bundesregierung solle sich daher in Brüssel dafür starkmachen, „dass die Gewährleistungsdauer verlängert wird und sich an der Lebensdauer der Produkte orientiert“, fordert der vzbv. Darüber hinaus müsse sich die Bundesregierung für eine verpflichtende Angabe der Lebensdauer einsetzen, die gut sichtbar auf dem Produkt oder bei den Produktbeschreibungen angebracht wird. Am sinnvollsten sei es, so der vzbv, den Fokus von vornherein auf die Produktion langlebigerer Güter zu legen.


(akn)



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Cloud-Ernüchterung: Zwei Drittel suchen neue Desktop-Virtualisierung


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Fast alle IT-Verantwortlichen befürchten eine zu starke Bindung an Cloud-Anbieter: 94 Prozent der Befragten in einer aktuellen Umfrage äußern Bedenken vor Vendor Lock-in bei Desktop-as-a-Service- und Virtual-Desktop-Infrastructure-Lösungen. Die Studie zeigt zudem, dass 66 Prozent der IT-Profis aktiv nach neuen DaaS/VDI-Anbietern suchen – ein deutlicher Anstieg gegenüber 58 Prozent im Vorjahr.

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Die vom Virtualisierungsanbieter Parallels in Auftrag gegebene Untersuchung basiert auf Angaben von knapp 600 IT-Fachleuten, vorwiegend aus den USA, Großbritannien und Deutschland. Mehr als die Hälfte der wechselwilligen Befragten plant die Implementierung einer neuen Lösung innerhalb von vier bis sechs Monaten, weitere 17 Prozent wollen sogar innerhalb der nächsten drei Monate handeln.

Als Hauptgrund für den geplanten Wechsel nennen 54 Prozent der Teilnehmer, dass ihre aktuelle DaaS/VDI-Infrastruktur zu viele IT-Ressourcen bindet. Mehr als zwei Drittel (68 Prozent) identifizieren den Zeitaufwand für Administration und Verwaltung als größten versteckten Kostenfaktor jenseits der reinen Lizenzkosten – dahinter folgen Security- und Compliance-Aufwände (44 Prozent) sowie Speicher- und Infrastrukturkosten (35 Prozent). Diese operativen Belastungen treffen besonders kleine und mittelständische Unternehmen hart.

Die Umfrage erfasste überwiegend Unternehmen im Mid-Market-Segment (301-1.000 Mitarbeiter, 48 Prozent) und Enterprise-Bereich (ab 1.001 Mitarbeiter, 45 Prozent). Die Branchenmischung reichte von klassischer Enterprise-IT über Softwarehersteller bis zu Managed Service Providern und Hardware-Herstellern. Details zu den Teilnehmern und ihren Unternehmen finden sich in den Ergebnissen der Studie.

Die Studie zeigt auch eine zunehmende Skepsis gegenüber der Public Cloud: 87 Prozent der Befragten planen, Teile ihrer Workloads aus der Public Cloud abzuziehen. Dabei bevorzugen 36 Prozent hybride Infrastrukturen aus lokalen Rechenzentren und Cloud-Diensten, während 13 Prozent komplett zurück zu On-Premises-Umgebungen wollen. Weitere 38 Prozent evaluieren entsprechende Optionen. In der aktuellen Praxis setzt die Mehrheit der befragten Organisationen auf verteilte Infrastrukturen: 43 Prozent betreiben Workloads in mehreren Cloud-Umgebungen, weitere 33 Prozent kombinieren lokale Rechenzentren mit Cloud-Diensten.

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Als wesentlicher Treiber dieser neuen Cloud-Skepsis erweisen sich Bedenken hinsichtlich der Datensouveränität: 84 Prozent äußern Sorgen bezüglich Compliance-Anforderungen, Datenresidenz und den Risiken ausländischer Rechenzentren. Diese Aspekte dürften insbesondere für europäische Unternehmen im Kontext der DSGVO relevant sein. Parallel dazu stieg die Zahl der Sicherheitsvorfälle: 49 Prozent der Befragten meldeten im vergangenen Jahr mindestens einen Breach – im Vorjahr waren es noch 42 Prozent.

Die Umfrage beleuchtet auch den zunehmenden Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) in der IT-Administration. An erster Stelle der KI-Anwendungsfälle steht das Security Monitoring (58 Prozent), gefolgt von der Kostenoptimierung (50 Prozent) und der automatisierten Fehlererkennung (47 Prozent). Allerdings zeigen sich die befragten Unternehmen bei zusätzlichen Investitionen zurückhaltend: Nur 29 Prozent sind bereit, ihr Budget für KI-Funktionen im End-User-Computing-Bereich zu erhöhen.

Bei den Studienergebnissen ist zu beachten, dass Parallels selbst als Anbieter von DaaS- und VDI-Lösungen wie Parallels RAS am Markt aktiv ist. Die Ergebnisse des Vorjahres finden sich hier.


(fo)



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Spekulationen über KI-Anwendung: Rasanter Kursanstieg von Raspberry Pi


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Kursrallye des britischen Computerhardware-Herstellers Raspberry Pi. Die Aktien des Entwicklers von Einplatinencomputern legten am Dienstag an der Londoner Börse um bis zu 42 Prozent zu und verzeichneten damit seit Wochenbeginn einen Rekordanstieg.

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Laut der Nachrichtenagentur Reuters wurde der Aufschwung befeuert durch Spekulationen in den sozialen Medien, wonach die Nachfrage nach den Geräten von Raspberry Pi steigen könnte, da sie zur Steuerung des beliebten KI-Chatbots OpenClaw verwendet werden können. Demnach haben Programmierer OpenClaw so angepasst, dass es effizient auf einem kleinen Cluster von Raspberry Pi-Minicomputern läuft.

Reuters verweist auf den X-Nutzer @aleabitoreddit (Serenity), selbst ernannter „Analyst für Materialien und Semi/AI/Fintech“, mit mehr als 58.000 Followern. Dieser behauptete am Montag in einem Post, dass Käufer seit Kurzem damit begonnen hätten, die Raspberry-Pi-Geräte zu horten, da sie weitaus günstiger seien als Apple-Produkte für über 500 US-Dollar. „Sie haben auch ihr eigenes Mini-NVDA-CUDA-Light-Utility-Ökosystem, das die Leute nutzen“, schrieb Serenity. Es stelle sich demnach heraus, dass diese extrem günstigen Geräte für 20 oder 200 US-Dollar perfekt für den massenhaften Einsatz isolierter Instanzen geeignet sind.

Früher hätten die Leute nur ein oder zwei Geräte für Hobby- oder Bildungszwecke gekauft, „(a)ber jetzt scheinen Start-ups und Einzelpersonen aus dem Silicon Valley anekdotisch Dutzende oder Hunderte dieser Geräte zu kaufen, um gleichzeitig OpenClaw-Agentenschwärme zu betreiben oder Dinge wie agentenbasiertes Marketing auf Reddit und anderen Plattformen zu betreiben“.

Damindu Jayaweera, Analyst bei der britischen Investmentbank Peel Hunt, sagte gegenüber der britischen Tageszeitung The Telegraph, dass Technikfans an der Idee interessiert seien, einen „radikal leichtgewichtigen“ KI-Assistenten auf „sehr kostengünstiger Hardware“ zu betreiben „Anstatt einen modernen Computer zu benötigen, kann er auf Geräten wie älteren Raspberry Pi-Boards mit einem Bruchteil des Speichers und der Leistung betrieben werden.“

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Zuvor hatte es zudem Meldungen gegeben, wonach der CEO von Raspberry Pi, Eben Upton, knapp 5.000 Aktien des angeschlagenen Unternehmens gekauft habe. Das stoppte den monatelangen Kursrutsch. Eine Sprecherin des Unternehmens erklärte gegenüber dem Online-Portal Sharecast, dass dies ihrer Meinung nach „möglicherweise zur Stimmung beiträgt“. Der Kurs der Aktie liegt aber immer noch etwa 50 Prozent unter ihrem Rekordhoch von vor einem Jahr. Seit letztem Sommer ist die Aktie aufgrund sinkender Gewinne und eines starken Anstiegs der Kosten für Speicherchips, die in vielen seiner Produkte verwendet werden, rückläufig.

Raspberry Pi stellt hauptsächlich leistungsstarke, kostengünstige Einplatinencomputer her. Anfang des Jahres erklärte das britische Unternehmen, dass seine Kerngewinne für 2025 über den Erwartungen liegen würden, und warnte, dass der Ausblick für 2026 durch die Ungewissheit bei der Versorgung und Preisgestaltung von Speicherchips getrübt werde.


(akn)



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