Apps & Mobile Entwicklung
Netzkosten: Telekom hebt Preise älterer DSL-Tarife um 2 Euro an

Die Deutsche Telekom informiert Kunden älterer DSL-Tarife derzeit über eine bevorstehende Preisanpassung, die aufgrund höherer Netzkosten vorgenommen werden müsse. Demnach steigt der Grundpreis ab dem 1. April 2026 um 2 Euro.
Netzkosten machen Preisanpassung notwendig
Die Redaktion ist durch eine Mitteilung der Telekom an ein Teammitglied auf die Preisanpassung aufmerksam geworden. In dem Kundenschreiben erklärt die Telekom, dass die Kosten insbesondere für Betrieb und Nutzung des Netzes sowie für Servicedienstleistungen gestiegen seien. Die Preise habe das Unternehmen über die letzten Jahre dennoch halten können, jetzt sei aber eine Anpassung notwendig.
Preise steigen um 2 Euro
In dem konkreten Fall geht es um einen Ende November 2020 direkt bei der Telekom abgeschlossenen DSL-Vertrag des Typs MagentaZuhause L. Für diesen wird in dem Schreiben eine Preisanpassung um 2 Euro und somit ein ab dem 1. April 2026 gültiger Grundpreis von 46,95 Euro statt 44,95 Euro angegeben.
Hallo […],
wir möchten uns herzlich bei Ihnen bedanken, dass Sie Kundin bzw. Kunde bei uns sind.
Wir arbeiten stetig daran, unser Netz auszubauen und zu modernisieren – damit Sie auch in Zukunft in bester Qualität und im besten Netz* telefonieren und surfen können. Die Kosten insbesondere für Betrieb und Nutzung unseres Netzes sowie für Servicedienstleistungen sind gestiegen. Trotz dieser Entwicklungen haben wir die Preise über viele Jahre stabil gehalten. Nun ist es leider notwendig, eine Anpassung vorzunehmen.
Auf Basis unserer Allgemeinen Geschäftsbedingungen passen wir daher den Preis für Ihren MagentaZuhause L (2) Vertrag an.
Ab 1. April 2026 erhöht sich der monatliche Grundpreis um 2,00 Euro von 44,95 Euro auf 46,95 Euro (alle Preise brutto).
Um Ihren Vertrag zu den neuen Konditionen fortzusetzen, müssen Sie nichts weiter tun – Ihr Vertrag läuft automatisch zu den neuen Konditionen weiter. Sollten Sie mit der Preiserhöhung nicht einverstanden sein, haben Sie die Möglichkeit, Ihren Vertrag in Textform ohne Kosten und ohne Einhaltung einer Frist zu kündigen – innerhalb von drei Monaten nach Erhalt dieses Schreibens, frühestens jedoch zum Ablauf des 31. März 2026. Wenn Sie Ihren Vertrag zu einem späteren Zeitpunkt oder nicht kündigen, wird der neue Preis ab dem 1. April 2026 berechnet. Ihr Recht zur ordentlichen Kündigung bleibt hiervon unberührt.
Für Ihr Vertrauen möchten wir uns herzlich bedanken. Bei Fragen rufen Sie uns kostenfrei unter der eigens hierfür eingerichteten Rufnummer 0800 33 07864 an. Wir sind montags bis sonntags von 8 bis 20 Uhr erreichbar.
Freundliche Grüße
Ihre Telekom
Tarife vor April 2023 sind betroffen
ComputerBase hat bei der Telekom nachgefragt, um den Vorgang zu bestätigen und um in Erfahrung zu bringen, in welchem Umfang Kunden davon betroffen sind. Ein Sprecher der Telekom hat die Anhebung gegenüber der Redaktion bestätigt. Betroffen sind MagentaZuhause- und Call-&-Surf-Tarife beziehungsweise Tarifkonditionen, die vor April 2023 gebucht wurden.
„Diese Kunden zahlen künftig zwei Euro mehr als bislang, aber immer noch zwei Euro weniger, als Neukunden heute für die entsprechenden Tarife zahlen“, sagte der Sprecher. „Die Preise für den Betrieb und die Nutzung unseres Netzes sind in den vergangenen Jahren gestiegen. Diese Kostensteigerungen haben wir – anders als viele andere Branchen – nicht an unsere Internet-Bestandskunden weitergegeben.“
Preisanpassung erlaubt Kündigung
Alle betroffenen Kunden sollen fristgerecht über die Preisanpassung informiert werden. Kunden haben aufgrund der Preisanpassung das Recht, innerhalb von drei Monaten nach Erhalt des Preisanpassungsschreibens ihren Vertrag ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist zu kündigen. Ansonsten wird ab 1. April der neue Preis berechnet.
Apps & Mobile Entwicklung
Meta Ray-Ban Gen 3: Neues Feature enthüllt
Meta plant Ray-Ban Smart Glasses Gen 3 für 2026: Neue Codenamen wie Apparel & Bellini und „Super Sensing“-Tech sorgen für Aufsehen. Was die screenlose KI-Brille kann und warum sie kontrovers wird. Wir erklären es Euch.
Meta bereitet die dritte Generation der Ray-Ban Smart Glasses für einen Launch 2026 vor. Laut Branchen-Leaks lauten die internen Codenamen Apparel für Sonnenbrillen und Bellini für Korrektur- oder Klarglas-Modelle. Die Brillen bleiben screenless und fokussieren weiter auf Kamera, Audio und KI. Neu ist „Super Sensing“, das die Brillen deutlich proaktiver macht. Euer Alltag könnte sich dadurch grundlegend ändern.
Was bringt Super Sensing in Euren Alltag?
Super Sensing analysiert Eure Umgebung kontinuierlich, ohne dass Ihr etwas tun müsst. Die Meta AI liefert Infos, sobald Ihr hinschaut. Die neue Funktion funktioniert mit Look-and-Ask per Blick, ohne „Hey Meta“ oder Knopfdruck. Die Brille erkennt Objekte wie Produkte im Supermarkt, Straßenschilder bei der Navigation oder sogar Gesichter von Bekannten. Sie schlägt Aktionen vor: „Soll ich den günstigeren Wein scannen?“ oder „Route zu deinem Lieblingscafé?“.
Die Ray-Ban wird so zum aktiven Begleiter statt zu einem passiven Gadget. Sie hört immer zu, sieht immer mit und denkt mit. Meta will so den Sprung von reaktivem Sprachassistenten zum KI-Agent schaffen, der Eure Bedürfnisse antizipiert.
Was erwartet Euch?
Die Gen 3 baut auf bewährter Hardware auf: Mit an Bord ist die bekannte 12-MP-Ultraweitwinkel-Kamera für scharfe Videos und Fotos. Dazu offene Lautsprecher mit Whisper-Modus für diskretes Hören, fünf Mikrofone für klaren Sprachbefehl und bis zu 36 Stunden Akkulaufzeit. Neue Prozessoren sollen die KI-Berechnungen direkt in der Brille abwickeln – heißt: weniger Cloud-Abhängigkeit.
Preise starten voraussichtlich bei 300 Euro für Basismodelle, bis 450 Euro für Korrekturglas-Varianten. Der RayBan-Mutterkonzern EssilorLuxottica hat mit der aktuellen Generation über 7 Millionen Einheiten verkauft. Somit zielt die Gen 3 klar auf den Massenmarkt mit Optikern weltweit.
Eure Daten im Fokus?
Kontinuierliches Scannen ohne Opt-in birgt große Risiken für Euch. Kritiker fürchten ständige Video- und Audio-Überwachung, Gesichtserkennung im Alltag und Datenlecks. In der EU könnte Super Sensing gegen die DSGVO verstoßen. Eine kontinuierliche Verarbeitung braucht explizite Einwilligung. Meta betont LED-Indikatoren, Löschoptionen und lokale KI-Verarbeitung, doch Skepsis bleibt trotzdem. Nach Vorwürfen zu KI-Trainingsdaten aus Nairobi wird jede Erweiterung schwieriger.
Ausblick: Teil der KI-Brillen-Welle
Meta steht nicht allein da. Samsung plant Galaxy Glasses mit Gemini-Integration, Google kehrt mit Android XR zurück, Apple startet mit Audio-fokussierten Modellen. Ray-Ban Gen 3 wird Testfall für „unsichtbare“ KI im Alltag.
Wird Super Sensing Euer neues Lieblingsfeature oder ein Datenschutz-Fiasko?
Apps & Mobile Entwicklung
Retro-Handheld: Spezifikationen des GKD Ultra 350H vorgestellt

Bereits seit einiger Zeit in der Entwicklung und auch schon angeteasert, wurden nun die ersten Spezifikationen für das kommende Retro-Handheld Ultra 350H veröffentlicht. Das herausstechenste Merkmal dürfte die für die verwendete Display-Größe hohe Auflösung sein, während die restlichen Daten eher gewöhnlicher Natur sind.
Kleines Display, hohe Auflösung
Das recht schlicht gehaltene und eher an alte Gamepads erinnernde Handheld, das damit gut in den Retro-Bereich passt, verfügt über einen 3,5 Zoll großen Bildschirm, der mit einer ungewöhnlichen Auflösung von 1.600 × 1.440 Pixeln arbeitet. Das entspricht einer Pixeldichte von 615 ppi. Informationen darüber, über welche Bildwiederholfrequenz die Konsole verfügt, nennt der Hersteller nicht.
Ausreichende, aber keine übermäßige Leistung
Für genügend Leistung soll ein RK3576S aus dem Hause Rockchip sorgen, der neben jeweils vier Cortex-A72- und vier Cortex-A53-Kernen zudem über einen NEON-Coprozessor verfügt. Der Maximaltakt des Ende 2023 erschienenen und im unteren Leistungsspektrum angesiedelten SoC liegt bei 2,2 GHz beziehungsweise 1,8 GHz. Dennoch sollte dieser ausreichen, um viele alte Konsolen, Computer und Arcade-Automaten bis hin zum Leistungsbereich einer PlayStation 1 emulieren zu können. Für die nötige Grafikleistung soll eine GPU vom Typ Mali G52 MC3 mit 1,0 GHz Takt sorgen. Das SoC greift dabei auf 2 GB RAM zurück, die Größe des internen Speichers für eigene Inhalte wird hingegen nicht genannt.
Die Kapazität des verbauten Akkus soll bei 4.500 bis 5.000 mAh liegen und das Handheld ausreichend lange mit Strom versorgen. Angaben zu Drahtlosverbindungen wie WLAN oder Bluetooth macht GKD nicht, Gleiches gilt für weitere Anschlüsse wie USB-C oder einen nativen Kopfhörerausgang. Bekannt ist hingegen, dass als Betriebssystem-Grundlage nicht wie so oft Android, sondern ein angepasstes Linux-System zum Einsatz kommen wird. Zudem ist das Ultra 350H neben dem bekannten Steuerkreuz und den vier in Rautenform angebrachten Aktionstasten mit einem TMR-Joystick von GuliKit ausgestattet.
Gehäuse aus Metall
Das neue Handheld wird in einem Vollmetallgehäuse in den Farben Schwarz und Silber ausgeliefert. Der Preis soll unbestätigten Angaben zufolge zwischen 115 und 130 US-Dollar liegen, wobei hierzulande noch Liefer- und Einfuhrgebühren hinzukommen würden. Wann das GKD Ultra 350H erscheinen soll, ist bisher nicht bekannt.
Apps & Mobile Entwicklung
Intel Arc Pro B70: Erste Bilder der neuen Workstation-Grafikkarte

Die jüngst durchgesickerten Eckdaten zu Intels neuer Profigrafikkarte Arc Pro B70 werden jetzt durch Bilder untermauert. Diese zeigen ein Dual-Slot-Design mit Radiallüfter und blauer Backplate. Eine 8-Pol-Buchse dient der Stromversorgung.
Die Arc Pro B70 im Intel-Design ist deutlich länger als die B50 und besitzt größere Lüftungsöffnungen. Ob sie auch größer als die B60 ausfällt, lässt sich mangels genauer Abmessungen noch nicht sagen.
Während die B60 mit PCIe 5.0 x8 auskommt, soll die B70 mit PCIe 5.0 x16 die volle elektrische Anbindung des Steckplatzes nutzen. Zumindest beim Intel-Design mit 230 Watt Board-Power kommt ein 8-Pin-Stecker zum Einsatz. VideoCardz spekuliert aber über Partner-Designs mit 12V-2×6-Anschluss, wenn diese die für die Serie anvisierten bis zu 290 Watt ausnutzen. Die Arc Pro B60 Dual mit 400 Watt nutzt diesen Stromanschluss ebenfalls.
B70 und B65 sollen in Kürze vorgestellt werden
Zusammen mit der Arc Pro B65 soll die Arc Pro B70 am 25. März von Intel vorgestellt werden. VideoCardz beruft sich bei diesen Informationen auf durchgesickertes Material von Intel. Beide Modelle sollen den „Big Battlemage“-Chip BMG-G31 sowie 32 GB GDDR6-Speicher nutzen. Allerdings soll bei der Zahl der aktiven Rechenkerne ein großer Abstand herrschen: Die B70 werde 32 Xe-Kerne bieten, während es bei der B65 nur 20 seien.
Nachfolgend stehen die bisher genannten Spezifikationen im Überblick sowie im Vergleich zu Arc Pro B60 und B50:
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenSchnelles Boot statt Bus und Bahn: Was sich von London und New York lernen lässt
-
Social Mediavor 3 WochenCommunity Management und Zielgruppen-Analyse: Die besten Insights aus Blog und Podcast
-
Social Mediavor 1 MonatCommunity Management zwischen Reichweite und Verantwortung
-
Künstliche Intelligenzvor 1 Monat
Top 10: Die beste kabellose Überwachungskamera im Test – Akku, WLAN, LTE & Solar
-
UX/UI & Webdesignvor 2 MonatenEindrucksvolle neue Identity für White Ribbon › PAGE online
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenAumovio: neue Displaykonzepte und Zentralrechner mit NXP‑Prozessor
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenÜber 220 m³ Fläche: Neuer Satellit von AST SpaceMobile ist noch größer
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonateneHealth: iOS‑App zeigt Störungen in der Telematikinfrastruktur
