Künstliche Intelligenz
Neue PC-Spiele im Februar 2026: „Resident Evil Requiem“
Im Februar warten unter anderem Highlights wie das Survival-Horrorspiel „Resident Evil Requiem“ darauf, gezockt zu werden. Außerdem erscheinen das Metroidvania „Emberbane“ und der knallbunte FPS „High On Life 2“.
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Hamlet Games
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Nioh 3
Das Entwicklerstudio „Team Ninja“ schickt am 6. Februar 2026 mit „Nioh 3“ den langersehnten, neusten Teil der beliebten Samurai-Action-RPG-Reihe ins Rennen. „Nioh 3“ wird, genau wie seine Vorgänger, gerne dem „Soulslike“-Genre zugeordnet, hebt sich in dieser (guten) Gesellschaft aber vor allem durch das besondere Setting ab, das sich irgendwo zwischen japanischer Mythologie und düsterer Fantasy-Welt bewegt. Gemeinsam mit anderen Soulsgames hat „Nioh 3“ den anspruchsvollen Schwierigkeitsgrad, der insbesondere im Kampf gegen die zahlreichen Bosse mit ihren einzigartigen Mustern und Fähigkeiten spürbar ist.
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Trailer zu „Nioh 3“
In „Nioh 3“ erlaubt das Kampfsystem Spielern einen nahtlosen Wechsel zwischen Samurai- und Ninja-Stil, sodass sich die Stärken beider Stile im Kampf kombinieren lassen. Für beide Kampfstile stehen zahlreiche Waffen, darunter Katana, Tonfa, Odachi, Glefe und Eisenklauen, zur Verfügung. „Nioh 3“ spielt im Japan des frühen 17. Jahrhunderts und lässt Spieler die Kontrolle über die Hauptfigur Tokugawa Takechiyo übernehmen, dessen Ernennung zum nächsten Shogun bevorsteht. Dies gefällt Takechiyos jüngerem Bruder, Tokugawa Kunimatsu, überhaupt nicht, was zu einem dramatischen Konflikt zwischen den beiden führt und die Welt in eine finstere Ära stürzt.
Resident Evil Requiem
Am 27. Februar 2026 kehrt die wohl beliebteste Horror-Spielereihe mit „Resident Evil Requiem“ auf den PC und die aktuelle Konsolengeneration zurück. „Resident Evil Requiem“ ist der 9. Hauptteil der „Resident Evil“-Reihe aus dem Hause Capcom und das neueste RE-Spiel von mittlerweile rund 30 Titeln, zu denen auch einige Spin-offs und Remakes gehören. Das Survival-Horrorspiel schickt Spieler in der Rolle zweier Hauptfiguren in die Stadt zurück, die dank des diabolischen Pharma-Riesen Umbrella zum Ursprungsort allen Übels wurde. Die clevere Kriminalanalytikerin Grace Ashcroft und der ikonische DSO-Agent Leon S. Kennedy erleben jeweils ihre ganz eigene Horrorstory in Raccoon City, die nicht nur unterschiedliche Handlungsvarianten, sondern auch verschiedene Gameplay-Stile bietet.
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Trailer zu „Resident Evil Requiem“
Grace hat sich seit dem Tod ihrer Mutter zurückgezogen und widmet sich vollständig ihrer Arbeit. Eines Tages beschließt sie, den mysteriösen Todesumständen in einem Hotel in Racoon City auf den Grund zu gehen. Leon hingegen kehrt während seiner Ermittlungen in einer Reihe von Todesfällen nach RC zurück und hofft, dort Fortschritte machen zu können. „Resident Evil Requiem“ hat wie immer düstere Action, haarsträubende Gruselpassagen, allerlei Rätsel sowie das allseits beliebte Ressourcen- und Inventar-Management im Gepäck. Spieler haben zudem die Möglichkeit, „Resident Evil Requiem“ in der Ego- oder Third-Person-Perspektive zu spielen.
High On Life 2
Mit „High On Life 2“ wird am 13. Februar 2026 die intergalaktische Geschichte aus dem Jahr 2022 fortgesetzt. „High On Life 2“ ist eine Mischung aus hyperaktivem, knallbuntem First-Person-Shooter und humorvollem Action-Adventure, die in einer chaotischen Sci-Fi-Welt stattfindet. Der erste Teil des Spiels war unter anderem auch wegen des außergewöhnlichen Gunplays so beliebt, das sich vor allem durch das außerirdische Design und Tatsache auszeichnet, dass jede Waffe in „High On Life“ lebendig ist. Diese Mechanik hat es auch in den zweiten Teil geschafft und somit auch die prominente Synchronisation der Waffen.
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Trailer zu „High On Life 2“
Lieh im ersten Teil des Spiels noch Justin Roiland (Sprecher von Rick & Morty) der Hauptwaffe seine Stimme, so löst ihn nun unter anderem der britische Schauspieler und Synchronsprecher Ralph Ineson (u.a. Harry Potter, Game of Thrones) ab, der nicht zuletzt für seine tiefe Stimme bekannt ist. „High On Life 2“ setzt die Handlung nach den Ereignissen des ersten Teils fort. Spieler übernehmen erneut die Rolle des Protagonisten, der in „High On Life“ die Menschheit gerettet hat und zu einem berühmten Kopfgeldjäger wurde. In „High On Life 2“ gilt es dem bösen Pharmakonzern abermals die Stirn zu bieten, da dieser es auf Lizzie, die Schwester des Spielercharakters, abgesehen hat.
Diese und weitere PC-Spiele-Neuerscheinungen im Februar haben wir in der folgenden Tabelle zusammengefasst:
Tabelle: Alle Neuerscheinungen im Überblick
| Titel | Genre | Plattform | Datum |
| Pax Autocratica | Roguelite-FPS | Windows | 02.02. |
| Tearscape | Soulslike | Windows | 02.02. |
| The 18th Attic | Horror | Windows | 02.02. |
| Norse: Oath of Blood | Runden-Taktik | Windows, PS5, Xbox Series | 03.02. |
| Unemployment Simulator 2018 | Pixel-Art-Survival | Windows, Mac | 03.02. |
| Car Service Together | Simulation | Windows | 04.02. |
| Master of Piece | Roguelite | Windows, Mac | 04.02. |
| Dragon Quest VII Reimagined | JRPG | Windows, PS5, Xbox Series, Switch | 05.02. |
| Menace | CRPG | Windows | 05.02. |
| PUBG: Blindspot | Multiplayer-Shooter | Windows | 05.02. |
| My Hero Academia: All’s Justice | 3D-Fighter | Windows | 06.02. |
| Nioh 3 | Action-RPG | Windows, PS5 | 06.02. |
| Underboard | Roguelike | Windows | 06.02. |
| Mewgenics | Roguelike-Taktik | Windows | 10.02. |
| Yakuza Kiwami 3 & Dark Ties | Action-Adventure | Windows, PS4, PS5, Xbox Series, Switch | 11.02. |
| Romeo Is A Dead Man | Action-Adventure | Windows, PS5, Xbox Series | 11.02. |
| Disciples: Domination | Strategie-RPG | Windows, Mac, PS5, Xbox Series | 12.02. |
| ChromaGun 2: Dye Hard | SciFi-Rätsel | Windows, Mac, Linux, PS4, Xbox One, Switch | 12.02. |
| RIDE 6 | Rennspiel | Windows, PS5, Xbox Series | 12.02. |
| Reanimal | Horror-Adevnture | Windows, PS5, Xbox Series, Switch | 13.02. |
| High On Life 2 | Action-Adventure | Windows, PS5, Xbox Series | 13.02. |
| Astrobotanica | Survival-Craft | Windows | 16.02. |
| Weeny Wise | Koop-Abenteuer | Windows | 18.02. |
| Star Trek: Voyager – Across the Unknown | Survival-Strategie | Windows | 18.02. |
| Styx: Blades of Greed | Schleich-Abenteuer | Windows, PS5, Xbox Series | 19.02. |
| Dead in Antares | Survival-Management | Windows | 19.02. |
| Emberbane | Metroidvania | Windows, Mac, Linux | 24.02. |
| Fall of an Empire | Globalstrategie | Windows | 26.02. |
| Tales of Berseria Remastered | JRPG | Windows | 27.02. |
| Untamed Kingdom | Survival | Windows | 27.02. |
| Resident Evil Requiem | Survival-Horror | Windows, PS5, Xbox Series | 27.02. |
Die folgende Galerie zeigt die Spiele-Highlights für den PC aus dem Januar 2026:
Bilderstrecke: Die Highlights im Januar
Auch im laufenden Monat stehen noch einige Spielveröffentlichungen aus. Eine Übersicht der Januar-Releases zeigt die folgende Galerie:

indie.io
)
Siehe dazu auch:
(sem)
Künstliche Intelligenz
Eon dringt auf Pflicht für Smart Meter in allen Haushalten
Deutschlands größter Energiekonzern Eon hat sich für eine Verpflichtung von Netzbetreibern ausgesprochen, alle Haushalte mit intelligenten Stromzählern auszustatten. „Hätte ich einen Wunsch frei, wäre es ein verpflichtender Rollout von Smart Metern in Deutschland“, sagte Eon-Vertriebsvorstand Marc Spieker im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa und der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX in Essen. Eon ist Deutschlands größter Verteilnetzbetreiber.
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Smart Meter messen alle 15 Minuten den Stromverbrauch eines Haushalts und übermitteln die Daten an die Netzbetreiber und Energielieferanten. Mit solchen intelligenten Messsystemen können Haushalte genau sehen, zu welcher Tageszeit sie wie viel Strom verbraucht haben. Haben Verbraucher einen speziellen Stromtarif abgeschlossen, können sie etwa den Betrieb einer Waschmaschine oder das Laden eines E-Autos in Zeiten mit viel Sonnen- und Windenergie legen, in denen Strom günstiger ist. Zugleich können Netzbetreiber mit den Daten ihr Netz besser steuern.
Bislang sind Netzbetreiber nur unter bestimmten Bedingungen zur Umrüstung bei privaten Kunden verpflichtet, etwa wenn in den Haushalten eine Wärmepumpe oder eine größere Sonnenstromanlage angeschlossen wurde. In Europa hinkt Deutschland daher bei der Umrüstung weit hinterher: Während in vielen Ländern die Smart-Meter-Quote bereits bei 80 Prozent und mehr liegt, waren es in Deutschland Ende September 2025 nur knapp 4 Prozent – das entspricht gut zwei Millionen Geräten.
Sanktionen für langsame Netzbetreiber gefordert
Dem Eon-Vorstandsmitglied ist das zu wenig: „Das geht zu langsam und das geht auch viel zu lasch. Dass die Netzbetreiber, die immer noch nicht vorankommen, nicht auch einfach mal sanktioniert werden, das ist nicht in Ordnung“, sagte Spieker. So sollten bei einer zukünftigen Smart-Meter-Pflichtausrüstung zu langsame Netzbetreiber nach einem Jahr das Recht verlieren, in ihrem Netzgebiet die Zähler auszuwechseln. Andere Unternehmen könnten dies dann übernehmen. Bis zum Jahresende 2025 hatte Eon nach eigenen Angaben hierzulande fast eine Million Geräte verbaut.
Eon: Kunden profitieren von Smart Metern
Spieker sieht viele Vorteile durch Smart Meter. „Dort, wo wir im Viertelstundenrhythmus unseren Kunden ihren Verbrauch nennen können, können wir ihm ganz andere Lösungen anbieten.“ So gebe es in Großbritannien einen bestimmten Tarif, bei dem der Strom am späten Nachmittag mehr und sonst weniger koste. Die Kundinnen und Kunden hätten sich darauf eingestellt und sparten jetzt pro Monat im Schnitt fünf bis zehn Euro. „Das ist für viele Kunden megarelevant. Und das bringt die Leute dazu, ihren Verbrauch sinnvoll zu verschieben.“
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Als anderes Beispiel nannte Spieker flexible Ladetarife für Elektroautos. „Wir können auch Optimierung anbieten, wenn ein Haushalt eine Photovoltaik-Anlage hat.“ Wenn ein Energiespeicher vorhanden sei, könne man darlegen, was die Kunden damit alles machen könnten.
Spieker verantwortet im Eon-Vorstand sowohl das Geschäft mit Privat- als auch mit größeren Kunden. In diesem bündelt Eon Großprojekte mit der Industrie und Kommunen wie etwa die Entwicklung von Wärmenetzen.
Zwar gibt es in Deutschland keine Umrüstpflicht für alle Kunden. Seit Anfang 2025 hat aber jeder Haushalt das Recht, einen Smart Meter zu beantragen. Der jeweils lokal zuständige Netzbetreiber hat dann vier Monate Zeit, diesen einzubauen. Die Kosten bei einem freiwilligen Einbau tragen die Verbraucherinnen und Verbraucher. Bei Mietobjekten muss der Vermieter zuvor um Erlaubnis gefragt werden.
Eon betreibt rund ein Drittel des deutschen Strom-Verteilnetzes
Eon ist Deutschlands größter Energieversorger mit hierzulande zwölf Millionen Strom- und zwei Millionen Gaslieferverträgen. In Deutschland ist das Unternehmen über zahlreiche Tochtergesellschaften außerdem der größte Strom-Verteilnetzbetreiber mit einem Anteil von rund einem Drittel der Netzlänge.
(afl)
Künstliche Intelligenz
nnn 5.2: Terminal-Dateimanager erhöht Kontexte und optimiert Performance
Der Terminal-Dateimanager nnn liegt in Version 5.2 mit dem Codenamen „Blue Hawaii“ vor. Die neue Version des Open-Source-Projekts bringt mehrere funktionale Verbesserungen und eine erhebliche Performance-Optimierung bei der Berechnung der Festplattennutzung.
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Zentrale Neuerung ist die Anzahl gleichzeitig nutzbarer Kontexte: Bislang waren Anwender auf vier parallele Sitzungen limitiert. Mit Version 5.2 verdoppelt sich diese Zahl auf acht Kontexte. Das erhöht die Flexibilität beim Multitasking erheblich, da sich verschiedene Verzeichnisse gleichzeitig in getrennten Kontexten bearbeiten lassen. Allerdings handelt es sich dabei um einen Breaking Change: Bestehende gespeicherte Sitzungen aus früheren Versionen sind nicht mehr kompatibel. Nutzer müssen ihre Arbeitsumgebungen nach dem Update neu einrichten.
Die Entwickler haben außerdem die Berechnung der Festplattennutzung grundlegend überarbeitet. Die Release Notes sprechen von einer „massiven“ Performance-Verbesserung, technische Details hierzu finden sich in den Release Notes. Die Optimierungen basieren auf Techniken wie Quicksort, minimiertem Disk-IO und Buffer-Reuse, die bereits in früheren Versionen zur Verbesserung der Geschwindigkeit von nnn herangezogen wurden.
Floating Windows und verbesserte Bedienung
Eine weitere Neuerung ist die Option, Dateistatistiken in einem navigierbaren Floating Window anzuzeigen. Über die Taste f öffnet sich ein Overlay-Fenster, das nicht den gesamten Bildschirm einnimmt und das man interaktiv bedienen kann. Dies funktioniert auch für die Ausgabe von Plugins, die mit dem Präfix > ausgeführt werden.
Die Suchfunktion wurde um eine „In-Order Fuzzy Search“ erweitert, die Ergebnisse in ihrer natürlichen Reihenfolge liefert. Außerdem ermöglicht die neue Version Benutzereingaben bei Kopier- und Verschiebevorgängen, selbst wenn keine Datei ausgewählt ist. Das erleichtert zum Beispiel das Einfügen aus der Systemablage.
Sicherheit und neue Funktionen
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Beim Löschen von mehr als zehn markierten Dateien verlangt nnn 5.2 nun eine doppelte Bestätigung. Diese Sicherheitsmaßnahme soll versehentliche Massenlöschungen verhindern, wie sie bei umfangreichen Dateioperationen vorkommen können. Auch die Autocomplete-Funktion wurde erweitert: Beim Drücken der Tab-Taste am Ende einer Eingabezeile vervollständigt nnn automatisch den Namen der aktuell markierten Datei.
Auf technischer Ebene hat das Projekt die Unterstützung für PCRE1 entfernt und ersetzt sie durch einen optionalen PCRE2-Support. Die ältere Regex-Bibliothek wird nicht mehr weiterentwickelt, während PCRE2 bessere Performance, vollständigen Unicode-Support und eine moderne API bietet. Für die Kompilierung mit PCRE2 müssen Entwickler das Flag O_PCRE2=1 setzen und die Bibliothek libpcre2-dev installiert haben.
Die Preview-TUI unterstützt nun jelliz zur verbesserten Dateivorschau. Für den nativen Prompt speichert nnn eine History-Datei, die zuletzt eingegebene Befehle auflistet. In nnn 5.2 kommen außerdem kleinere Korrekturen hinzu, darunter der Scroll-Down-Arrow-Indikator, der bei gefilterten Verzeichnissen nun korrekt angezeigt wird, sowie ein automatisches Verzeichnis-Refresh nach Änderungen an der Dateiauswahl.
(fo)
Künstliche Intelligenz
Cisco: Mit Nutanix zur VMware-Alternative
Neben den KI-Agenten, die seine Hausmesse Cisco Live dominieren, zielt Cisco auf die physische und lizenzrechtliche Seite der IT-Infrastruktur und will diese kundenfreundlicher beziehbar machen. Konvergente Systeme bereitzustellen ist schon länger ein wichtiger Trend. Ciscos eigenes Angebot HyperFlex ist schon länger Geschichte, dafür wird die Nutanix-Plattform nun fester Bestandteil der Cisco-Laufzeitverträge – eine klare Positionierung gegen Broadcoms VMware.
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Anders als im Vorjahr, als Cisco neue KI-Server UCS C880A M8 und UCS C845A M8 und deren Integration mit Intersight vorstellte, gab es in diesem Bereich diesmal vollen Fokus auf das Cisco Unified Edge. Das in kleinerem Rahmen im November 2025 angekündigte System wurde nun auf der Cisco Live 2026 in Amsterdam der breiten Öffentlichkeit „zum Anfassen“ vorgestellt. Weitere Themen waren Energieeffizienz und Kühlung, speziell im Edge. Cisco hat Immersive Kühlung für Unified Edge gezeigt und Einblicke gegeben in das Projekt Edison – eine disruptive Art der Stromverteilung.
Nutanix – Teil von Cisco Enterprise Agreements
Strategisch wichtig ist die vertiefte Partnerschaft mit Nutanix – und das damit verbundene stille Ende von HyperFlex. Die strategische Zusammenarbeit von Nutanix und Cisco besteht seit über zwei Jahren. Cisco integriert die Nutanix Cloud Platform (NCP) künftig direkt in seine Enterprise Agreements (EA). Kunden können somit Nutanix-Lizenzen als Teil ihres bestehenden Cisco-Softwarevertrags beziehen, statt separate Verhandlungen führen zu müssen.
Für Unternehmen, die nach der Broadcom-Übernahme von VMware und den damit verbundenen Lizenzänderungen nach Alternativen suchen, entfällt so die Hürde, eine neue Lieferantenbeziehung aufbauen zu müssen. Wer ein zweites Virtualisierungs-Standbein aufbauen oder Migrationen planen will, kann das innerhalb des bestehenden Cisco-Vertrags tun. Auch für Nutanix ergibt sich ein Vorteil: Die eigene Software gelangt über den Cisco-Vertriebskanal in große Software-Agreements, die Cisco-Seller ohnehin bei Bestandskunden platzieren. Der Zugang zu diesem Vertriebsapparat wäre für Nutanix allein kaum in dieser Breite erreichbar.
Unified Edge: Weniger anfassen, mehr erledigen
Die passende Hardware-Heimat für diese Software liefert Cisco mit dem Unified Edge. Bereits im November 2025 angekündigt – zu einem ungünstigen Zeitpunkt im Jahresendgeschäft – wurde es jetzt auf der großen Bühne der Cisco Live einem breiteren Publikum vorgestellt.
Hinter Unified Edge stehen zwei Überzeugungen. Erstens: Bei steigender Komplexität wird die Notwendigkeit größer, mit einem einzigen Instrument mehr zu erledigen. Der Hersteller bündelt deshalb Compute, GPU, Switching und Firewall in einzelnen Einschüben, die sich als Zero-Touch-Infrastruktur zentral managen lassen, aber lokal autonom agieren. Zweitens: Cisco glaubt an verteilte IT. Nicht alle Daten lassen sich sinnvoll an einem zentralen Ort verarbeiten – eine Art „Produktvorfertigung“ am Edge soll Latenz und Bandbreitenbedarf reduzieren.
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Auf der Hauptbühne der Cisco Live stellte der Hersteller das Konzept nun prominent vor. Gegenüber dem November-Launch sind weitere Einschub-Optionen hinzugekommen, darunter Nvidia-GPUs und zusätzliche Netzwerk-Module. Für Außenstellen, Filialen und Edge-Standorte entsteht so ein modulares System, das die Nutanix-Softwarelogik auf die Hardware überträgt.
Projekt Edison: Energie verteilen, nicht nur Daten
Einen Blick in die fernere Zukunft gewährt das Forschungsprojekt „Edison“, das Denise Lee, Vice President von Ciscos Engineering Sustainability Office, auf der Cisco Live erstmals öffentlich vorstellte. Der Ausgangspunkt: Kommende KI-Beschleuniger werden so viel Energie verbrauchen und Abwärme erzeugen, dass klassische Racks an ihre physikalischen Grenzen stoßen. Nvidias kommende Rubin-Generation etwa soll gegenüber Blackwell die etwa fünffache Rechenleistung liefern – bei einem Stromverbrauch, der sich mindestens verdoppeln dürfte.
Laut Cisco reicht es künftig nicht mehr, nur Daten zu verteilen – auch die Energieversorgung muss dezentralisiert und so verlustarm wie möglich werden. Das Konzept selbst ist nicht neu: Cisco experimentierte bereits vor zehn Jahren mit Smart-Building-Initiativen und Inline-Power. Damals fehlte allerdings der Leidensdruck. Mit den Leistungsaufnahmen heutiger und kommender KI-Hardware ist dieser Leidensdruck nun da.
Projekt Edison exploriert Technologien, um bis zu 600 Watt Gleichstrom über ein einzelnes Adernpaar sicher zu übertragen. Technisch geht dies weit über heutiges Power-over-Ethernet (PoE) hinaus, das bei maximal 100 Watt (IEEE 802.3bt Type 4) sein Maximum erreicht. Das Ziel: Energie flexibel dorthin routen, wo KI-Workloads gerade Lastspitzen erzeugen, und so thermische Hotspots in Rechenzentren entzerren. Ergänzend dazu bietet Cisco zum neuen Silicon One G300 mit 102,4 Tbit/s Durchsatz jetzt erstmals auch Switches in Liquid-Cooled-Varianten an. Der Hersteller will also die gesamte physische Infrastruktur auf die Anforderungen der KI-Ära ausrichten.
(fo)
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