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Neue Taster von Cherry Xtrfy: MK Crystal bringen TMR-Technik in MX 8.2 & K5 Pro

Cherry baut wieder neue Taster. Die MK Crystal sind die ersten analogen Switches des Traditionsunternehmens. „Die Zukunft ist magnetisch“, heißt es in der Ankündigung von Xtrfy MX 8.2 Pro TMR und K5 Pro TMR. Der Grund soll im Namen stecken: Cherry nutzt TMR-Technik.
MK Crystal sind TMR-Taster
Cherry ist damit einer der letzten Nachzügler im Tastatur-Segment, insbesondere dem Gaming-orientierten. Um das zu rechtfertigen, stellt Cherry Vorzüge der TMR-Technologie im Vergleich zu den sonst genutzten Hall-Effekt-Sensoren heraus.
Um die Eindrücktiefe zu erfassen, wird erneut ein Magnet im Taster platziert, der sich beim Betätigen einem Sensor auf dem PCB nähert. Der misst extrem kleine Änderungen des elektrischen Widerstands, die durch den magnetischen Tunnelwiderstand, dem TMR-Effekt, erzeugt werden. Hall-Effekt-Sensoren messen hingegen eine durch das Magnetfeld des Magneten induzierte Spannung.
Laut Cherry ist es damit möglich, empfindlichere Taster zu bauen und Reaktionszeiten zu minimieren. Vorteile ergeben sich außerdem für Signalstabilität und Energieverbrauch, die Achillesferse von HE-Tastern.
Der erste Cherry-Taster auf Basis dieser Technologie ist der MK Crystal. Er bietet einen Hub von 3,5 Millimetern, Anfangs- und Endwiderstand liegen bei 20 sowie 50 Gramm. Das macht ihn zu einem leichtgängigen, tendenziell agileren Taster. Feature-seitig bietet Cherry mit Rapid Trigger, Mod Tap, Snap Key und Mehrfachbelegungen (Dynamic Keystroke) einen sinnvollen Feature-Satz. Erster ist Cherry jedoch nicht: Die Monsgeek M1 V5 (Test) gibt es bereits mit TMR-Tastern und auch Keychron hat ebenfalls entsprechende Modelle im Angebot.
Zwei Tastaturen angekündigt
Die erste Tastatur mit MK Crystal soll ab dem 29. Januar für rund 230 Euro auf den Markt kommen. Als Basis dient die ältere MX 8.2 TKL Wireless mit Aluminium-Gehäuse und nicht etwa die aktuelle MX 8.3 TKL (Test). Als MX 8.2 Pro TMR Wireless überträgt sie Daten per Bluetooth 5.3, Funk und Kabel.
Eine Besonderheit ist ihre Flexibilität: Neben magnetischen können auch normale mechanische Taster in die Hot-Swap-Sockel gesteckt werden – das ist ein seltenes Feature. Zur Stromversorgung im kabellosen Modus wird ein 8.000 mAh großer Akku verbaut. Angaben zur Laufzeit macht Cherry nur vage, „bis zu 300 Stunden“ sollen es sein. Entscheidender Faktor dabei werden die Tastenbeleuchtung sowie die Abtastrate sein.
Im Frühjahr wird auch die kabelgebundene Cherry Xtrfy K5V2 Compact (Test) im 65%-Layout magnetisch. Als Xtrfy K5 Pro TMR erhält auch sie MK Crystal mit ebenfalls auf 8.000 Hz erhöhter Abtastrate. Wie bei der MX 8.2 Pro können Tasten und Taster mit der neuen MagCrate-Software programmiert werden. Das ist auch nötig: Bei der Software hat Cherry bislang erheblichen Rückstand. Einen genauen Erscheinungstermin sowie eine Preisempfehlung für das Modell will Cherry zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben.
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Wie dieser Poolroboter die Messlatte höher legt
Auf der CES 2026 zeigt Beatbot, wie sich intelligente Robotik, künstliche Intelligenz und konsequenter Nutzerfokus zu einem neuen Standard für saubere Pools verbinden lassen. Mit zwei Neuheiten adressiert das Unternehmen viele Pollbesitzer.
Beatbot hat auf der CES 2026 gleich zwei neue Poolroboter vorgestellt und greift die Spitzenposition hinsichtlich der intelligenten Poolpflege an. Mit dem AquaSense X als zukunftsorientierte Premiumlösung und dem Sora 70 als leistungsstarkem Allrounder für den Alltag deckt das Unternehmen erstmals zwei klar definierte Nutzerbedürfnisse ab.
Poolroboter von Beatbot: Eine Ansage an die Konkurrenz
Im Zentrum der Präsentation steht das Beatbot AquaSense X-Ökosystem, das als zukunftsorientierte Lösung konzipiert wurde. Dabei handelt es sich um die weltweit erste selbstreinigende Station für Poolroboter. Das System kombiniert den AquaSense X Poolroboter mit der AstroRinse-Reinigungsstation und macht Poolpflege erstmals vollständig autonom – inklusive Reinigung, Wartung und Aufladung.

Angetrieben von der hauseigenen KI und dem weiterentwickelten HybridSense™ AI Vision System erkennt der Roboter über 40 unterschiedliche Schmutz- und Objekttypen. Damit reinigt er nicht nur den Beckenboden, sondern auch Wände, Wasserlinie und sogar die Wasseroberfläche. Durch die Kombination aus Kameraerkennung sowie Infrarot- und Ultraschallsensoren passt sich der Beatbot AquaSense X Poolroboter dynamisch an unterschiedliche Poolformen, Tiefen und mehrstufige Plattformen an. Außerdem navigiert er sicher über Stufen und Kanten.
Ein weiteres Merkmal ist die adaptive Pfadplanung, die für eine gleichmäßige, lückenlose Abdeckung aller Poolbereiche sorgt. Gleichzeitig verbessert eine hautverträgliche und umweltfreundliche automatische Wasserklarung die Wasserqualität während des Reinigungsvorgangs, ohne den Einsatz aggressiver Chemikalien.
Zusätzlicher Komfort ist durch die Nutzung von Sprachassistenten gegeben. Unterstützt werden Alexa, Google Home und Siri. Somit können Reinigungszyklen gestartet, der Batteriestatus abgefragt oder Benachrichtigungen zum Reinigungsende bequem per Sprache empfangen werden.
Geniale Innovation: Diese Station übernimmt die Drecksarbeit
Den größten Innovationssprung liefert jedoch die bereits erwähnte AstroRinse-Reinigungsstation. Sie übernimmt die komplette Nachreinigung des Roboters – und das vollautomatisch. Nach dem Einsatz wird der AquaSense X einfach auf die Station gesetzt, woraufhin ein rotierendes Hochdruck-Rückspülsystem den Filter reinigt, den Schmutzbehälter entleert und den Roboter wieder auflädt. Der gesamte Reinigungsvorgang dauert nur rund drei Minuten. Mit dem 22-Liter-Fassungsvermögen kann die Station Schmutz aus bis zu zwei Monaten Betrieb aufnehmen. Und das, ohne dass der versiegelte Staubbeutel gewechselt werden muss.

Ein Poolroboter für Jedermann/-frau?
Parallel dazu erweitert der Beatbot Sora 70 Poolroboter das Angebot des Herstellers. Dieses Modell richtet sich an Poolbesitzer, die zuverlässige, leistungsstarke Reinigung ohne komplexe Zusatzfunktionen suchen. Durch die sogenannte JetPulse™ Water Surface Cleaning-Technologie werden ausgerichtete Wasserstrahlen gezielt genutzt, um schwimmende Verschmutzungen wie Blätter, Insekten oder Pollen aktiv zur Ansaugöffnung zu führen.
Mit einer Saugleistung von 6.800 GPH entfernt der Sora 70 selbst feinen Sand, ganze Blätter und hartnäckige Algen. Die HydroBalance™-Konstruktion sorgt dabei für eine gleichmäßige Gewichtsverteilung und ermöglicht eine stabile Fortbewegung über alle Zonen hinweg. Auch flache Plattformen ab 20 Zentimetern Tiefe sind dabei kein Problem.
Nach Abschluss der Reinigung erleichtert das Smart Surface Parking die Entnahme erheblich. Der Roboter steigt automatisch an die Wasseroberfläche auf, entleert mithilfe des SmartDrain™ Systems sein Restwasser und kann dadurch besonders leicht aus dem Pool gehoben werden.
Für lange Reinigungszyklen ist der Sora 70 mit einem 10.000-mAh-Akku ausgestattet. Das ermöglicht eine bis zu fünf Stunden lange Bodenreinigung oder eine bis zu sieben Stunden lange Oberflächenreinigung. Ergänzt wird dies durch einen ultragroßen 6-Liter-Schmutzbehälter, der bis zu 800 Blätter aufnehmen kann, sowie eine optionale Feinfiltration für besonders klares Wasser.
Preis und Verfügbarkeit
Der Sora 70 wird im Frühjahr 2026 auf den Markt kommen. Beim AquaSense X-Ökosystem ist keine Geduld nötig, denn es ist bereits ab dem 5. Januar 2026, für stolze 4.250 Euro, erhältlich. Zum Marktstart bietet Beatbot aber ein limitiertes Early-Bird-Programm, bei dem sich die ersten 200 Kunden mit einer Anzahlung von 250 Euro exklusive Vorteile sichern können.
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Dieser Artikel ist Teil einer Kooperation mit Beatbot.
Der Partner nimmt keinen Einfluss auf den Inhalt des Artikels.
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Retro-Gehäuse, AiO & Tastatur: Bei Thermaltake haben die 1990er angerufen

Thermaltake legt zur CES 2026 ein ganzes Set von Retro-Komponenten auf. Zwei Gehäuse, eine AiO-Kühlung, Maus und Tastatur der neuen „Retro“-Serie fangen den beigefarbenen Look von Computern der 1990er Jahre und klobigen CRT-Bildschirmen ein.
Die Idee an sich ist nicht neu. Schon das Silverstone FLP02 ahmt das Aussehen alter Rechner bis hin zu Turbo-Knopf und Floppy-Laufwerken nach, kombiniert den Look aber mit modernem Innenleben. Das tut auch Thermaltake und schiebt den Regler ein wenig weiter in Richtung Moderne.
Retro 260 TG und Retro 360 TG gestalten ihre Front im alten Stil, inklusive einer Blende für Disketten- und 5,25″-Laufwerk. Die Blenden für optische Laufwerke können zudem durch ein 6″-Display ersetzt werden, das Thermaltake separat verkauft.
Am Seitenteil werden die Gehäuse hingegen modern: Mesh-Gitter neben dem am Boden platzierten Netzteil und ein großes Seitenfenster – diese drei Dinge kannten alte Tower ebenso wenig wie (moderne) USB-Anschlüsse an der Front. Das Innenleben ist ebenso modern.
Beide Gehäuse unterstützen maximal neun 120-mm-Lüfter und eine 280-mm- (Retro 260) beziehungsweise zwölf 120-mm-Lüfter und eine 360-mm-Wasserkühlung (Retro 360) im Deckel. Ansonsten unterscheiden sich die Modelle nur im Formfaktor für das Mainboard; beim kleinen Tower ist bei Micro-ATX Schluss, der große Tower nimmt ATX-Platinen auf.
Kühler im CRT-Design
Passend dazu baut Thermaltake den „Retro Ultra ARGB Sync AIO Kühler“ mit 240-mm- oder 360-mm-Radiator. Moderne Features wie eine RGB-Beleuchtung und ein 3,6″-LCD auf der Pumpeneinheit treffen Retro-Farbgebung und Design. Das Display erinnert dabei an einen CRT-Bildschirm.
Eingabegeräte in Beige
Im Stil des Gehäuses legt Thermaltake zudem zwei Eingabegeräte auf. Die „RetroCraft“-Tastatur und die „RetroSwift“-Maus auf Basis der A5 Wireless können über USB, Funk und Bluetooth verbunden werden. Der 60 bis 70 Gramm schwere Nager tastet mit 26000 dpi und Pixart-Sensorik des Typs PAW3395 ab, Taster stammen von Huano und sollen 80 Millionen Klicks überstehen. Die Polling Rate liegt bei 1000 Hz, zur Laufzeit mit Akku (500 mAh) macht Thermaltake keine Angaben.
Auch bei der Tastatur deuten die Spezifikationen auf ein höherpreisiges Modell hin: Auf der Ausstattungsliste des 75%-Modells mit 4.000-mAh-Akku stehen ein schallgedämmtes Aluminium-Gehäuse, Drehregler und Display. Welche Taster eingesetzt werden, ist aktuell unbekannt, diese sollen vorgeschmiedet und mit PBT-Tastenkappen bestückt sein. Wer das Farbschema nicht mag, kann die Tastatur zudem als V75 Max in Schwarz oder Weiß erwerben.
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Dieser Poolroboter schafft, woran alle anderen scheitern
Poolroboter versprechen seit Jahren Entlastung, liefern aber oft nur halbe Autonomie. Sie reinigen zwar zuverlässig, wollen danach jedoch aus dem Wasser gefischt, getrocknet und manuell geladen werden. Genau an diesem Punkt scheitert für viele Nutzer das Versprechen vom „smarten Pool“.
Mammotion will dieses Problem nun radikal lösen. Mit dem neuen Spino S1 Pro präsentiert das Unternehmen einen Poolroboter, der nicht nur selbstständig reinigt, sondern sich auch eigenständig aus dem Becken verabschiedet, an Land andockt und wieder auflädt. Und das alles ganz ohne menschliches Eingreifen.
Ein Poolroboter, der den Pool selbstständig verlässt
Erstmals wird das größte Autonomie-Problem kabelloser Poolroboter konsequent adressiert: der Übergang vom Wasser zurück an Land. Der Spino S1 Pro will damit nichts weniger als die Poolpflege neu definieren.
Das Herzstück des SPINO S1 Pro ist das neue AutoShoreCharge™-System. Statt am Beckenrand liegenzubleiben oder auf einen manuellen Rettungseinsatz zu warten, navigiert der Roboter nach getaner Arbeit selbstständig zur Dockingstation. Dort hebt er sich mithilfe eines integrierten Roboterarms aus dem Wasser, richtet sich aus und positioniert sich präzise zum Laden.

Möglich wird das durch eine ungewöhnlich stabile Unterwasser-Kommunikationsverbindung im Umkreis von bis zu zehn Metern rund um die Dockingstation. Während viele kabellose Poolroboter bei schwachem Signal abschalten oder orientierungslos stehenbleiben, bleibt der Spino S1 Pro jederzeit kontrollierbar und navigationssicher. Das Ergebnis ist ein nahtloser Übergang vom Reinigungsvorgang zur Ladepause – ohne nasse Hände, ohne Kraftaufwand, ohne Frust.
- Neue Mähroboter von Mammotion: Das macht sie so besonders
Damit überträgt Mammotion seine Erfahrung aus der autonomen Rasenpflege erstmals konsequent ins Wasser. Autonomie endet hier nicht am Beckenrand, sondern schließt den gesamten Zyklus mit ein.
So hilft die KI-Vision dem Mammotion Spino S1 Pro
Auch unter Wasser zeigt sich der Spino S1 Pro deutlich ambitionierter als klassische Poolreiniger. Ein KI-gestütztes Vision-System kombiniert Kamera, IMU-, ToF- und Drucksensoren zu einer permanenten 360-Grad-Umfelderkennung. Der Roboter erkennt Stufen, Kanten, Hindernisse und stark verschmutzte Bereiche in Echtzeit.
Besonders spannend ist die adaptive Schmutzerkennung. Statt stur vorprogrammierte Routen abzufahren, erhöht der Spino S1 Pro bei Bedarf gezielt die Saugleistung und verändert seine Fahrwege. So werden Problemzonen intensiver gereinigt, während saubere Bereiche nicht unnötig doppelt abgefahren werden.
Mit bis zu 6.800 Gallonen Durchfluss pro Stunde, fünf automatischen Reinigungsmodi und einem zweistufigen Filtersystem für groben Schmutz und feine Partikel zielt Mammotion klar auf den Premiumbereich. Dank Raupenantrieb, vier bürstenlosen Motoren und optimierter Rollenbürsten kommt der Roboter auch mit schwierigen Poolformen, glatten Oberflächen und steilen Wänden problemlos zurecht.
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