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Notebooks mit Panther Lake: Intel Core Ultra 300 inzwischen für unter 1.000 Euro verfügbar

Neue Notebooks mit Intel Core Ultra 300 „Panther Lake“ gibt es nun auch für unter 1.000 Euro, die Verfügbarkeit wird langsam besser. Lenovo gibt am unteren Preisende den Ton an, ohne Abstriche geht das aber nicht: So ist die SSD stets nur 512 GByte groß und der Prozessor kein X-Modell, der RAM umfasst jedoch immer 16 GByte.
Angesichts der gestern vorgestellten neuen Googlebooks ist die Preisfrage wieder in den Fokus gerückt. Vor allem, da auch Intel als Partner mit im Boot ist und SoCs liefert. Je nachdem, wie neu oder alt diese sind, könnten Googlebooks schnell teuer werden – oder doch nicht?
Core Ultra 300 ist unter 1.000 Euro angekommen
Ein Blick auf den deutschen Markt zeigt, dass es Intels neueste CPU inzwischen auch für deutlich unterhalb der 1.000-Euro-Marke ab Lager lieferbar gibt; als kleine Ausbaustufe mit 16 GB RAM, 512 GB großer SSD und FHD+-Display mit 60 Hertz, High-End sieht anders aus. Dennoch ist die Entwicklung positiv.
Denn Panther-Lake-Notebooks krankten in den ersten Wochen nicht nur an sehr geringer Verfügbarkeit, da die Chips bei Intel knapp waren, auch standen die X-CPUs und damit die Topmodelle im Fokus und gepaart mit teurem Speicher lagen die Preise in der Regel (weit) über 2.000 Euro – bei zugleich allerdings auch höherwertigen Designs.
Intel betonte dabei stets, dass die Auslieferungen von Panther Lake im zweiten Quartal mehr als versechsfacht werden sollen und gepaart mit darauf abgestimmter Speicher- und Notebookkonfiguration sind günstigere Modelle jetzt in der Tat im Handel.
And if you look at Panther Lake volume increases, it’s going to be going up, I don’t know, 6 or 7x in the second quarter relative to the first quarter.
Intel-CFO David Zinsner
Googlebooks könnten ab Herbst also ebenfalls in diesem Preisrahmen beginnen, aktuelle Chromebooks mit Intel Core Ultra liegen schon heute auch über 1.000 Euro. Darin steckt jedoch noch die erste Generation Core Ultra alias Intel Meteor Lake, wenn auch problemlos weiterhin lieferbar über diverse Händler beispielsweise in Form des Acer Chromebook Plus Spin 714 ab 1.064 Euro. Darin verbaut sind zwar auch 16 GByte RAM, die SSD ist jedoch sogar nur 256 GByte groß. Wie Lenovo nun zeigt, geht auch mit neuer Technik in diesem Preisbereich etwas. Bleibt nur die Frage, inwiefern Googles Vorgaben an die Hochwertigkeit der Googlebooks den Preis treiben – Stichwort Material und Verarbeitung.