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Notebooks und PC-Systeme: Acer und Asus bleiben vom deutschen Markt verbannt

Seit Ende Januar ist es Acer und Asus in Deutschland untersagt, Produkte, die drei Patente von Nokia mit Bezug zum H.265-Videostreaming nutzen, zu verkaufen und zu bewerben: im Wesentlichen Notebooks und (Mini-)PCs. Wer dachte, der Streit werde kurzfristig beigelegt, wird Anfang Mai eines Besseren belehrt.
Das Verkaufsverbot bleibt auch im vierten Monat bestehen
Denn auch weiterhin dürfen Acer und Asus in Deutschland betroffene Produkte nicht in den Handel bringen, nur Lagerware darf verkauft werden. Alternativ können deutsche Händler Ware im Ausland beziehen, aber das ist mit Blick auf das aktuelle Angebot offensichtlich nicht der Fall. Neue Produkte wie Core-Ultra-300-Notebooks oder der Asus NUC 16 Pro mit Panther Lake sind hierzulande nicht zu bekommen.
Eine Einigung herbeiführen könnte ein Lizenzabkommen zwischen Acer und Asus auf der einen und Nokia auf der anderen Seite, das die Lizenzierung der von Nokia angeführten Patente (EP 2 375 749, EP 2 774 375, EP 2 661 892) regelt. Doch offensichtlich gibt es über die Höhe der Lizenzgebühr weiterhin keine Einigung. Damit gibt es kein Lizenzabkommen, weshalb die in den Patenten geschützten Technologien dem Urteil zufolge weiterhin unrechtmäßig genutzt werden.
Die Webseiten funktionieren wieder vollständig
Immerhin funktionieren die deutschen Internetseiten von Acer und Asus wieder, wenn auch nicht reibungslos. Bei Asus fehlen weiterhin viele Produkte auch aus nicht betroffenen Produktkategorien und im Support-Bereich kann es immer noch dazu kommen, dass Nutzer in eine Sackgasse geraten.