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Apps & Mobile Entwicklung

November-Patchday für Windows 11: Microsoft behebt Taskmanager-Fehler und verteilt Startmenü


Microsoft verteilt ab jetzt das November-Sicherheitsupdate KB5068861 für Windows 11. Die Liste der Verbesserungen umfasst Probleme mit Gaming-Handhelds sowie den Taskmanager-Bug. Integriert sind zudem die neuen Funktionen aus dem optionalen Oktober-Update wie das neue Startmenü.

Bemerkenswert war insbesondere der Taskmanager-Bug, der nach der Installation des optionalen Oktober-Updates für Windows 11 auftauchen konnte. Wenn Nutzer das Taskmanager-Fenster geschlossen haben, wurde im Hintergrund nicht der Prozess beendet. Öffnete man den Taskmanager erneut, startete dieser in einer neuen Instanz. Und bei einer Vielzahl von parallel laufenden Taskmanager-Prozessen konnte der Bug irgendwann die Leistung des Systems beeinträchtigen.

Nun ist der Fehler laut Microsoft gelöst. Das gilt auch für weitere Bereiche wie Gaming-Handhelds:

  • Das Update behebt einen Fehler, durch den Handhelds nicht im Energiesparmodus bleiben konnten, was zu schnelleren Akkuentladungen führte.
  • Aufgrund eines weiteren Fehlers konnte es dazu kommen, dass der Controller des integrierten Gamepads in Apps erst nach fünf Sekunden reagierte, was zu Verzögerungen führte. Nach Eingabe des Kennworts oder PINs wurde zudem die Bildschirmtastatur auf dem Anmeldebildschirm automatisch ausgeblendet.

Fehlerkorrekturen betreffen zudem Probleme beim Erstellen von Speicher-Clustern, dem Sprachzugriff sowie der Fensterverwaltung auf dem Desktop.

Bei dem November-Update handelt es sich um das Pflicht-Update, das Microsoft automatisch an alle Rechner verteilt. Es umfasst auch die neuen Funktionen aus dem optionalen Oktober-Update. Im Mittelpunkt steht das neue Startmenü, das sämtliche Inhalte auf einer Seite anzeigt.

Oben werden die angehefteten Apps dargestellt, darunter befindet sich die Empfohlen-Rubrik, die sich in den Einstellungen aber deaktivieren lässt. Am Ende erfolgt die Übersicht aller Programme, wobei sich die Apps nun wie gehabt als Liste darstellen lassen, aber auch in Kategorien sortiert oder Raster angeordnet werden können. Das Startmenü wächst mit der Bildschirmgröße. Bis zu acht Spalten mit angehefteten Apps sind möglich.

Microsoft verteilt die neuen Funktionen wie das Startmenü über einen schrittweisen Rollout. Das heißt: Selbst wenn man das Update installiert hat, kann es noch etwas dauern, bis es freigeschaltet ist.

Microsoft überarbeitet die vereinfachten Update-Titel

Ebenfalls neu sind die überarbeiteten Windows-Update-Titel. Mit einem standardisierten Format will Microsoft diese übersichtlicher gestalten. Die Ankündigung im Oktober sorgte aber für Kritik, unter anderem weil wesentliche Informationen wie das Datum im Titel fehlten. Darauf hat Microsoft bereits reagiert. Das aktuelle Update wird in Windows nun etwa als „2025-11 Security Update (KB5068861) (26200.7171)“ angezeigt.

Optisch aufgewertet werden mit dem Update die Akkusymbole in der Taskleiste. Mit grüner, gelber oder roter Darstellung sollen Nutzer leichter erkennen können, wie weit der Akku geladen ist. Ausgebessert wurde ein Fehler, durch den die Option „Aktualisieren und Herunterfahren“ nach einer Update-Installation zu einem Neustart führte. Und auf Copilot+ PCs wurden exklusive KI-Feature wie Click to Do überarbeitet.

Verfügbar ist das November-Update KB5068861 für Windows 11 25H2 und 24H2.

Downloads

  • Windows 11 Kumulatives Update

    4,1 Sterne

    Regelmäßig aktualisierte Pakete mit allen Sicherheitsupdates und Fehlerbehebungen für Windows 11.

    • Version 24H2/25H2 (Build 26200.7171) KB5068861, Win 11 Deutsch
    • Version 22H2/23H2 (Build 22631.6199) KB5068865, Win 11 Deutsch



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iOS 26.3 veröffentlicht: Leichterer Wechsel zu Android mit Sicherheitsupdates


iOS 26.3 veröffentlicht: Leichterer Wechsel zu Android mit Sicherheitsupdates

Bild: Dennis Krause

Apple betreibt mit iOS 26.3 größtenteils Softwarepflege. Doch neben notwendigen Sicherheitsupdates erfüllt der Konzern nun auch still und heimlich weitere Auflagen der EU. So wird der Wechsel zu Android und das Koppeln von Drittanbieter-Kopfhörern nun leichter.

iOS 26.3: Leichter zu Android

Sowohl Apple als auch Google gehen mit dem Update einen Schritt aufeinander zu: Die bisher notwendigen Apps namens „Auf iOS übertragen“ (PlayStore) oder „Android Switch-App“ (App Store) sollen mit dem Update überflüssig werden. In Zukunft können Nutzer zudem bereits im Einrichtungsprozess den Wechsel vollziehen.

Damit wird der Wechsel zwischen Android und iOS ein Stück leichter. Die EU lobt diesen Schritt daher als erfolgreiche Teil-Umsetzung des Gesetzes über digitale Märkte (DMA), das Konzerne wie Google und Apple dazu zwingt, ihre Plattformen zu öffnen und die Interoperabilität, also den einfachen Wechsel zwischen Systemen, zu verbessern.

Dranhalten ans iPhone, jetzt für alle Anbieter

Exklusiv in Europa können Drittanbieter nun ein Pairing über den Annäherungssensor der iPhones starten. Was bisher für AirPods und anderes Apple-Zubehör vorbehalten war, können nun auch andere Hersteller von Zubehör, insbesondere von Kopfhörern und Smartwatches, nutzen. Der Nutzer soll dann auch andere Geräte an das iPhone halten können, um diese zu koppeln. Die Funktion wurde von der EU bereits im letzten Jahr von Apple verlangt. Smartwatches von Drittanbietern sollen mit dem Update zudem den gleichen Zugang zu Benachrichtigungen wie die Apple Watch erhalten.

Mehr hierzu
  • Wegen DMA und EU: Apple öffnet iOS weiter für Kopfhörer und Smartwatches

Einschränkung Mobilfunkortung per Apple Modem

Mit iOS 26.3 soll je nach Anbieter und Modell die Mobilfunkortung eingeschränkt werden können. In Deutschland unterstützt dies bislang nur die Telekom und auch nur iPhones mit einem Apple-Modem (C1, C1X). Benötigt wird daher zudem ein iPhone 16e oder iPhone Air.

Sicherheitsupdates

Neben den neuen Funktionen hat Apple etliche Sicherheitslücken geschlossen. Laut einer Übersicht sind zahlreiche Schwachstellen bei Bluetooth und Schnittstellen geschlossen worden. Aber auch in Apps wie dem Game Center wurde ein Fehler behoben, wie auch der Zugriff auf Fotos über den Sperrbildschirm.

Mac ohne neue Funktionen

Auch der Mac erhält mit macOS 26.3 ein Update, das sich jedoch nur auf ähnliche Sicherheitsupdates und Fehlerkorrekturen beschränkt.

Weitere Updates veröffentlicht

Neben macOS 26.3 und iOS/iPadOS 26.3 hat Apple ebenfalls visionOS 26.3, watchOS 26.3 wie auch tvOS 26.3 sowie ein Update für den HomePod veröffentlicht. Für die Vision Pro, die Apple Watch, den Apple TV und den HomePod gibt es jedoch ebenfalls keine neuen Funktionen, sondern nur unspezifische Fehlerbehebungen und Sicherheitsupdates.

Nächstes Update in Kürze

Während iOS 26.3 damit eine eher unaufgeregte Softwarepflege darstellt, dürfte mit iOS 26.4 demnächst die Sprachassistentin Siri grundlegend überarbeitet werden. Laut Gerüchten soll Apple bereits bis Ende des Monats eine erste Beta-Version veröffentlichen und Siri mit KI-Elementen und Gemini-Modellen neu aufstellen und damit nach bald zwei Jahren die großen Versprechen der WWDC 2024 einlösen.



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iOS 26.4: Teile der neuen KI-Siri sollen sich erneut verspäten


Die neue KI-Siri, die auf Google Gemini basiert, erleidet intern wohl neue Rückschläge und soll nun nicht mehr groß in iOS 26.4, sondern Teile des Updates sollen in iOS 26.5 oder sogar erst mit iOS 27 im September ausgeliefert werden. Problem ist erneut die Zuverlässigkeit bei KI-Anfragen.

Funktionen verzögern sich wohl weiter

Verzögern wird sich nach dem Bericht von Bloomberg wohl zusätzlich der Zugriff auf persönliche Daten. Die neue KI-Siri wird dann wohl erst einmal nur den Bildschirm des Nutzers verstehen. Die beiden weiteren Pfeiler der neuen Siri, die Apple angekündigt hatte, werden nun nicht mehr vor iOS 26.5 im Mai erwartet, wenn nicht noch später.

Dafür sollen Teile der KI-Internetsuche gute Chancen haben, es in das erste Siri-Update zu schaffen. Diese Funktion hat Apple bisher nicht angekündigt, sie scheint aber noch nicht fehlerfrei zu funktionieren, weswegen die Funktion nun aufgeteilt werden könnte. Wie das aussehen soll, erläutert Bloomberg nicht.

Mit allen im Juni 2024 zur WWDC versprochenen Funktionen ist daher nun auch nicht mehr bis Juni 2026 zur kommenden WWDC zu rechnen. Offiziell hat Apple weiterhin seit der Verzögerung im Februar 2025 nur das Jahr 2026 als Auslieferungszeitpunkt in Aussicht gestellt.

Neues Jahr, gleiche Probleme

Hintergrund für die neue inoffizielle Verzögerung sind wie auch bei der offiziellen Verzögerung letztes Jahr Bedenken hinsichtlich der Verlässlichkeit. Tester werden wohl von Siri einfach unterbrochen und können ihre Sätze nicht beenden. Die Steuerung des iPhones über Siri ist „unzuverlässig“ wie auch der Zugriff auf persönliche Daten durch die Sprachassistentin. Siri selbst scheint um ihren Zustand Bescheid zu wissen und leitet Nutzer manchmal auch einfach an ChatGPT weiter, anstatt ihre neuen KI-Funktionen zu nutzen, mit denen sie die Anfragen auch bearbeiten könnte.

Another challenge: The new Siri sometimes falls back on its existing integration with OpenAI’s ChatGPT instead of using Apple’s own technology. That can happen even when Siri should be capable of handling the request.

Bloomberg

Apple überlegt daher angeblich auch, die neuen Funktionen erst einmal hinter einem Toggle zu verstecken und sie als „Vorschau“ zu bezeichnen.

Gemini-Deal sollte helfen

Dabei hatte Apple erst vor wenigen Wochen offiziell Google mit ins Boot geholt: Über fünf Milliarden US-Dollar will der Konzern die nächsten Jahre an Google zahlen, um ein eigenes Gemini-Modell für die neue Siri nutzen zu dürfen. Weil der Konzern bei seinen KI-Modellen abgehängt wurde, kauft er sich die notwendige Software einfach woanders ein.

Apple-Manager unter Zeitdruck

Zumindest kurzfristig konnte der Deal dann aber wohl noch nicht im erhofften Tempo Früchte tragen: Die interne Zeitleiste, die im Juni 2024 angekündigten Versionen noch im Frühling 2026 zu veröffentlichen, soll laut Bloomberg unter Apple-Managern bis in die letzten Wochen verteidigt worden sein. Und das, obwohl es bereits Ende 2025 Anzeichen gab, dass die Rückstände auch mit dem Gemini-Modell nicht so schnell aufgeholt werden könnten. Eine Verzögerung auf nach Frühjahr 2026, mutmaßlich bis zur WWDC im Juni 2026, sollte vermieden werden. Ob das noch gewahrt werden kann, darf auf Basis dieses Gerüchts bezweifelt werden.



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Ugreen iDX6011 Pro: Ein erster Blick auf Hardware und AI-Funktionen des NAS


Die neuen AI-NAS von Ugreen, das NASync iDX6011 und NASync iDX6011 Pro, stehen kurz vor dem Start. Ugreen hat ComputerBase weitere Details zu den AI-Funktionen verraten und die Redaktion hat das NASync iDX6011 Pro seit wenigen Tagen im Test. Ein Überblick über Funktionen, Technik und Preis.

Cloud-AI nur zusätzlich, sonst läuft die AI lokal

Die neue iDX-Serie von Ugreen setzt auf leistungsfähige Hardware, um lokale AI-Funktionen zu bieten, die keinerlei Daten in die Cloud übertragen. Nur auf Wunsch kann der Nutzer auch ChatGPT von OpenAI über das NAS nutzen und eine Cloud-Anbindung für alle Anfragen, die sich nicht anhand der Daten auf dem NAS beantworten lassen, herstellen. Die lokale AI soll nicht nur bei der Organisation der Daten helfen, sondern kann auch Inhalte zusammenfassen, thematisch passende Dokumente zu einer semantischen Suchanfrage aus tausenden Dokumenten finden oder Fotos automatisch gruppieren oder auch hier bei der Suche ganz konkreter Bildinhalte helfen, wie man es schon von Smartphones kennt.

Ugreens AI NASync iDX-Serie
Ugreens AI NASync iDX-Serie (Bild: Ugreen)

Die Grenze zwischen NAS als reinem Netzwerkspeicher für Dateien, auf die mehrere Personen jederzeit zugreifen können, und einem echten Heimserver, der auch anspruchsvollere Aufgaben und Anwendungen ausführen kann, verschwimmt mit den iDX-NAS von Ugreen noch stärker als mit der bisherigen NASync-DXP-Serie (Tests).

AI-NAS mit schneller Hardware

Die iDX-Serie erfüllt aber auch all diese klassischen Ansprüche an ein NAS, also beispielsweise die lokale, sichere Speicherung, große Speicherkapazitäten dank sechs HDD-Einschüben und automatisierte Backups und Synchronisationsaufgaben. Mit Intel Core Ultra 5 125H „Meteor Lake-H“ im iDX6011 und Intel Core Ultra 7 255H „Arrow Lake-H“ im iDX6011 Pro bieten die Systeme aber auch 33 beziehungsweise 96 TOPS für AI-Aufgaben und zusätzlich die Option, eine (externe) Grafikkarte für die KI-Beschleunigung zu nutzen. Das iDX6011 Pro bietet hierfür neben einem PCIe-Slot auch die Option für ein eGPU-Gehäuse, das über Thunderbolt oder OCuLink angeschlossen werden kann. Passende Nvidia-Treiber und das Nvidia Toolkit lassen sich im App Center beim Einsatz einer Nvidia-Grafikkarte installieren.

Ugreen iDX6011 Pro – Vorderseite
Ugreen iDX6011 Pro – Vorderseite (Bild: Ugreen)
Ugreen iDX6011 Pro – Rückseite
Ugreen iDX6011 Pro – Rückseite (Bild: Ugreen)

Ein Blick auf die wichtigsten technischen Eckdaten verrät, dass Ugreen bei der Hardware auf nochmals schnellere Technik als in der DXP-Serie setzt und dabei weiterhin zahlreiche externe Schnittstellen wie HDMI, USB, einen Kartenleser und Thunderbolt bietet.

Bei den Anschlüssen gibt es mit zwei 10-GbE-Anschlüssen abseits von OCuLink wenig Unterschiede zwischen den Modellen und auch die sechs HDD-Einschübe teilen sich alle, was zusammen mit den beiden M.2-Steckplätzen, die ebenfalls alle bieten, bis zu 196 TB Speicherkapazität ermöglicht. Der Intel Core Ultra 7 255H bietet mit 24 MB doppelt so viel Cache wie der i5-1235U in der DXP6800 Pro.

Das iDX6011 Pro verfügt an der Vorderseite im Gegensatz zum iDX6011 zusätzlich über ein Display, das sich per Touch aktivieren lässt und unter anderem die Auslastung der CPU, NPU, GPU und des RAMs anzeigt. Durch Wischbewegungen lassen sich detailliertere Statistiken einzelner Bereiche und beispielsweise auch des Netzwerks und Temperaturen der verbauten HDDs aufrufen.

Ugreen iDX6011 – Vorderseite
Ugreen iDX6011 – Vorderseite (Bild: Ugreen)
Ugreen iDX6011 – Rückseite
Ugreen iDX6011 – Rückseite (Bild: Ugreen)

Verlöteter RAM statt Module

Für viele Diskussionen hat vorab jedoch Ugreens Entscheidung gesorgt, verlöteten LPDDR5x einzusetzen, nachdem man in der DXP-Serie noch auf DDR5-Module gesetzt hat, die jeder einfach selbst erweitern konnte. Bei der iDX-Serie ist ein RAM-Upgrade jedoch nicht möglich. Auch deshalb dürfte Ugreen beide Modelle ab Werk bereits mit viel RAM ausstatten. Das iDX6011 kommt wahlweise mit 32 oder 64 GB LPDDR5x, das iDX6011 Pro immer mit 64 GB Arbeitsspeicher. Gegenüber ComputerBase begründet Ugreen die Entscheidung für schnellen LPDDR5x-8400 aber auch mit höheren Datentransferraten und schnellerem Zugriff, der insbesondere für AI-Aufgaben wichtig sei. Bei LPDDR5x erlaubt Intel offiziell bis zu 8.400 MT/s, bei DDR5 wäre hingegen offiziell bei 6.400 MT/s Schluss. Da Ugreen sich an diese Spezifikationen hält, stellt LPDDR5x somit in der Tat die schnellere Wahl dar, lässt dem Nutzer aber weniger Spielraum für Upgrades.

Speicher im Ugreen iDX6011 Pro
Speicher im Ugreen iDX6011 Pro
Hardware-Infos des Ugreen iDX6011 Pro
Hardware-Infos des Ugreen iDX6011 Pro

Lokale AI-Apps statt Cloud-Upload

Wie eingangs bereits erwähnt, können die neuen AI-NAS von Ugreen ihre AI-Aufgaben rein lokal bearbeiten, ohne dass eine Internetverbindung bestehen muss und (persönliche) Daten hochgeladen werden. Das ist einer der zentralen Bausteine der Systeme.

So kann die AI auch auf private oder geschäftliche Daten losgelassen werden, die ausschließlich lokal auf dem NAS gespeichert sind und die man nicht in die Cloud hochladen möchte.

Wenn gewollt, lässt sich beispielsweise im AI-Assistant Uliya jedoch das Modell umschalten und auf die Cloud-AI zurückgreifen, beispielsweise um allgemeine Wissensfragen oder Anfragen, für die auf Echtzeitinformationen zurückgegriffen werden muss, beantworten zu lassen. Diese Entscheidung liegt jedoch beim Benutzer, man muss dem NAS diese Möglichkeit nicht eröffnen.

App Center der Ugreen iDX6011 Pro mit 30 Anwendungen
App Center der Ugreen iDX6011 Pro mit 30 Anwendungen

Zum Start der AI-NAS bietet Ugreen verschiedene AI-Anwendungen, die sich in drei Bereiche unterteilen:

  • Media & Entertainment
  • File Management & Search
  • AI Chat

Jeder Bereich bietet wiederum verschiedene Apps:

Media & Entertainment:
File Management & Search:
  • Voice Memos
  • Files
  • Universal Search
AI Chat:
In der AI Console kann man die Modelle verwalten und Cloud-APIs anbinden

Auf einzelne dieser Apps und Funktionen wird im Folgenden kurz eingegangen.

Photos

Die Fotos-App auf dem NAS erkennt Gesichter, Tiere, Objekte, Szenen und Texte auf Bildern und kategorisiert sie anhand dieser Informationen automatisch. Der Nutzer kann über die Suchfunktion dann beispielsweise nach Hundefotos suchen und diese automatisch in ein eigenes Album einsortieren lassen. Auf diese Weise sollen sich Fotos einfacher finden und organisieren lassen, da man nicht mehr selbst die Zeit aufbringen muss, die Bilder schon beim Upload in passende Ordner zu sortieren. Theoretisch können alle Bilder in einem Dateipfad liegen, die Sortierung übernimmt dann das NAS.

GIF AI-Album: Fotos gezielt nach Schlagworten durchsuchen (Bild: UGREEN)

Eine so vorgenommene Gruppierung von Fotos lässt sich jedoch nicht einfach auf andere Systeme übertragen, denn passende EXIF-Tags lassen sich (derzeit) nicht exportieren.

Uliya AI-Chat

Der Uliya KI-Chat ermöglicht es Nutzern, über ein integriertes, umfangreiches Sprachmodell (LLM) natürliche Fragen zu gespeicherten Dateien zu stellen, Dokumente zusammenzufassen, Notizen zu erstellen und offline auf eine private Wissensdatenbank zuzugreifen. Auch in diesem Fall bleiben die Daten lokal auf dem NAS.

GIF AI Chat: Mit gespeicherten Daten reden (Bild: UGREEN)
GIF Knowledge Base: Gespeicherte Informationen gezielt auswerten (Bild: UGREEN)

Hat man Knowledge Bases erstellt – also Wissensdatenbanken – , die aus verschiedenen Dateien und Dateitypen bestehen können, kann man in diesen nicht nur gezielt nach einzelnen Informationen suchen, sondern auch allgemeine Anfragen stellen, die sich aus den Inhalten ableiten lassen, indem die AI die Inhalte auswertet und analysiert. Für die Antwort werden dann ausschließlich die Informationen in der jeweiligen Wissensdatenbank herangezogen, was Einflüsse aus anderen Dateien verhindert.

Überblick über Uliya, den AI-Assistant von Ugreen

Uliya unterstützt auch Smart Commands, also Befehle, mit denen sich das NAS über den AI-Assistenten steuern lässt. Was genau möglich ist und was nicht, muss ComputerBase im Test aber noch genauer herausfinden, hierfür reichte die Zeit bis zum Ende des Embargos nicht aus.

Die AI-Modelle müssen erst installiert werden
Die AI-Modelle müssen erst installiert werden
Rund 10 GB müssen für die AI-Modelle heruntergeladen werden
Rund 10 GB müssen für die AI-Modelle heruntergeladen werden

In Uliya lässt sich wie bereits erwähnt auch auf die Cloud-AI umstellen, so dass Fragen beantwortet werden können, die nichts mit dem NAS oder den darauf gespeicherten Daten zu tun haben. Wahlweise kann man neben der Online-Suche, die Google zu Rate zieht, auch das AI-Modell vom lokalen Qwen3 auf gpt-4.1-mini wechseln. Es kann jederzeit zwischen dem lokalen Sprachmodell und dem Webzugriff gewechselt werden.

Neben der Online-Suche kann auch auf ChatGPT als Cloud-Modell gewechselt werden

Universal Search bietet eine lokale, textbasierte Suche im Stile von Spotlight auf macOS. Mit ihr lassen sich Inhalte anhand natürlicher Anfragen, die den gesuchten Inhalt beschreiben, finden. Das NAS kann diese Suchanfrage interpretieren und sucht nach Treffern in Videos, Fotos, Dokumenten, Apps, den Einstellungen und der Hilfe auf dem NAS. So lässt sich auch nach Optionen des NAS suchen, wenn man nicht genau weiß, hinter welcher Kategorie im Control Panel sie sich verstecken. Auch hierbei werden keinerlei Daten hochgeladen oder mit Ugreen geteilt.

GIF Universal Search: Lokal intelligent suchen (Bild: UGREEN)
Einstellungen der Universal Search
Einstellungen der Universal Search
Apps, auf die die Universal Search Zugriff hat
Apps, auf die die Universal Search Zugriff hat

Voice Memos

Mit der Funktion „Sprachmemos“ können Audioaufnahmen auf das NAS hochgeladen und direkt auf dem Gerät transkribiert, übersetzt und zusammengefasst werden. Dabei erkennt das NAS verschiedene Sprecher, denen sich auch direkt in der App auf dem NAS passende Namen zuordnen lassen.

GIF Voice Memos transkribieren (Bild: UGREEN)

Files

Files, die AI-Dateiorganisation der iDX-Serie, sorgt dafür, dass Dokumente, Fotos und Downloads beim Hochladen automatisch nach Typ, Datum und Name sortiert werden. Vor allem Fotografen mit unzähligen Dateien sollen hiervon profitieren.

GIF AI-Dateimanager: Daten mit KI organisieren (Bild: UGREEN)

Preis und Verfügbarkeit

Die neuen AI-NAS der NASync iDX-Serie werden von Ugreen ab 24. März 2026 auf Kickstarter finanziert werden. Aber schon jetzt können sich Interessenten den „VIP-Status“ und damit einen Rabatt von 40 Prozent sichern.

Super Early Bird Preise für VIP

Wer noch bis zum 23. März bei Ugreen eine Anzahlung in Höhe von 30 US-Dollar leistet, kann sich als VIP-User in der Crowdfunding-Phase vom 24. März bis zum 7. Mai die Super-Early-Bird-Preise mit 40 Prozent Rabatt sichern. Welches NAS-Modell man dann kaufen möchte, kann man später entscheiden.

Early Bird Preise für Kickstarter

Aber auch die Käufer, die erst zum Kickstarter-Start vom 24. März bis zum 7. Mai kaufen, erhalten noch Rabatte gegenüber dem angekündigten UVP in Höhe von 30 Prozent.

Die Auslieferung der beiden neuen iDX-NAS an Käufer soll dann ab Mai starten, wobei diejenigen, die zuerst auf Kickstarter zuschlagen, wie üblich zuerst beliefert werden.

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Ugreen unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.



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