Entwicklung & Code
OOP-Konferenz 2026: Embrace Change – lasst uns Veränderungen willkommen heißen!
Das Motto der von heise conferences veranstalteten Konferenz OOP 2026 lautet „Embrace Change“ – ein Leitsatz, der vor allem für Flexibilität steht. Und zwar für eine Flexibilität, die es uns ermöglicht, sowohl mit den Veränderungen, die auf uns einströmen, gut umzugehen als auch selbst Veränderungen voranzubringen. Inwiefern beides wichtig bei der Entwicklung von Softwarearchitektur ist, wird auf der OOP 2026 im Detail untersucht, diskutiert und vorgestellt.
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Jutta Eckstein ist eine deutsche Spezialistin für Agilität, insbesondere agile Softwareentwicklung mittels Extreme Programming, Scrum und weiteren Themen.
Was ist die Essenz von „Embrace Change“ für die Softwarearchitektur?
Gerade in unserer Branche stehen wir ständig vor neuen Herausforderungen. Allzu oft versuchen wir jedoch – fast reflexartig – diese Änderungen zu umgehen, auf die lange Bank zu schieben oder auch vehement die Vorteile des aktuellen Status quo zu betonen. Fakt ist, die Veränderung holt uns dennoch ein. Vor diesem Hintergrund gilt es beispielsweise, die sich ständig wandelnden Cybersicherheitsbedrohungen als Anlass zu nehmen, nicht nur die Sicherheit, sondern auch die Stabilität des Systems zu verbessern.
Was sind die größten Knackpunkte beim Umgang mit Veränderungen?
Bei den unzähligen (auch gleichzeitig auftretenden) Veränderungen tritt unweigerlich eine Veränderungsmüdigkeit ein. Beispielsweise können wir nicht davon ausgehen, dass die jüngere Generation auf die gleiche Weise motiviert werden kann wie die Generation davor. Das heißt, wir müssen – zum Vorteil aller – auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und Erwartungen jüngerer Generationen eingehen.
Auch geänderte Kundenanforderungen empfinden wir oft als Störfaktor unserer Arbeit (was es ja auch ist), aber nicht selten erlauben sie uns sowohl eine größere Marktakzeptanz als auch einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen.
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Was sind neue Trends in der Softwarearchitektur?
Auch wenn wir gerne die Stabilität von Softwarearchitektur betonen wollen, gilt es zunehmend, Softwarearchitektur so zu gestalten, dass sie sich kontinuierlich anpasst. Dabei können wir auch generative KI zur Hilfe nehmen, die uns sowohl beim Wie (dem Vorgehen) als auch beim Was (dem Ziel) unterstützen kann. Um diesen Nutzen wirklich ziehen zu können, sind wir gefordert, unser Wissen immer auf dem aktuellen Stand zu halten, damit wir sowohl tragfähige Wartungsstrategien als auch Innovationen entwickeln können. Das heißt, wir müssen verstehen, dass Legacy und Innovation untrennbar miteinander verbunden sind.
Was sind die Future-Skills im Bereich der Softwarearchitektur?
Selbstverständlich gilt es, künstliche Intelligenz als Bestandteil der Softwareentwicklung zu begreifen. Das heißt, dass der Einsatz von KI zur Folge hat, dass wir uns von der gewohnten Art und Weise, wie wir Software entwickeln, verabschieden müssen. Und gleichsam ist es unerlässlich, die Grundlagen von System-Design, -Architektur und -Programmierung zu verinnerlichen, da wir ansonsten beispielsweise die generierten Ergebnisse nicht bewerten können.

Die OOP lädt zum Gedankenaustausch ein.
(Bild: sigs.de)
Die Keynotes und Panels sind die Highlights der OOP
Zum Auftakt am Dienstag lädt Frank Buschmann, Distinguished Key Expert bei Siemens, zu einer Podiumsdiskussion ein. Dabei steht das Motto „Embrace Change“ im Fokus: Auf die Woche genau vor 25 Jahren wurde das Agile Manifest verabschiedet, das die Haltung, Veränderungen als Chance zu verstehen und diese immer und überall anzunehmen, in den Vordergrund rückte. Diese Haltung führte zu zahlreichen Veränderungen, beispielsweise von reinen Entwicklungsteams zu multidisziplinären Teams, von klassischer Entwicklung zu nachhaltigem DevOps, von Monolithen zu Microservices, von On-Premises zu Cloud oder von Datenanalyse zu agentenbasierter KI. Auf dem Podium wird diskutiert, wie wir mit einer solchen Menge an Veränderungen umgehen können, ohne den Überblick zu verlieren oder überfordert zu sein.
Max Schrems, als einer der einflussreichsten Datenschutzaktivisten und Anwälte, wird die erste Keynote der OOP 2026 präsentieren. Bekannt wurde er durch seine Klage gegen Facebook und dessen Datenschutzverletzungen. In seiner Keynote beleuchtet er die Abhängigkeit der (europäischen) Unternehmen von den (amerikanischen) Hyperscalern. Das momentane politische Klima erfordert, dass wir dieser Abhängigkeit von US-Clouds ins Auge sehen und uns entsprechend vorbereiten müssen.
Als Softwareentwicklerin, Architektin und Technologin befasst sich Birgitta Böckeler mit KI-unterstützter Softwareentwicklung. Vor dem Hintergrund, dass messbare Erfolge momentan noch ausbleiben, betrachtet sie in ihrer Keynote kritisch den aktuellen Stand, vor allem bezüglich des praktischen Nutzens von KI in der Softwareentwicklung.

Fragen zu den Keynotes lassen sich über das Smartphone stellen.
(Bild: sigs.de)
Die Abschluss-Keynote hält Alistair Cockburn, der nicht nur als Co-Autor des Agilen Manifests bekannt wurde, sondern auch als weltweit anerkannter Experte für Projektmanagement, Softwarearchitektur, Use Cases und (natürlich) agiler Entwicklung. In seiner Keynote diskutiert er, inwiefern Technologie – und damit auch Software – alles, nur nicht neutral ist. Das heißt, jegliche Art von guter oder schlechter Voreingenommenheit, Meinung oder Überzeugung beeinflusst auch die Technologie. Das heißt, jede Innovation sollte auch einem moralischen Prüfstand unterzogen werden.
Intensive Diskussionen und Erfahrungsaustausch
Vor Ort in München ermöglichen tiefergehende Gespräche, Interaktionen und gemeinsames Erleben, das eigene Wissen und Netzwerk in einer entspannten Umgebung zu erweitern.
Vorgestellt: Drei Tracks der OOP 2026
Software Architecture: Building Software That Adapts
Track Chair Eberhard Wolff
In der Softwareentwicklung ist Veränderung allgegenwärtig. Dieser Track beleuchtet praktische Strategien zur Architektur von Systemen, die sich an veränderte Geschäftsanforderungen und technologische Fortschritte anpassen können. Wir setzen auf lose Kopplung, Modularität sowie soziotechnische Ansätze, um schnelle Änderungen zu ermöglichen und Risiken zu minimieren.
In diesem Zusammenhang stehen Softwarearchitekten verschiedenen Herausforderungen gegenüber, darunter:
- Microservices, moderne Monolithen und mehr
- Architekturgrundlagen wie modulare Designprinzipien
- Soziotechnische Ansätze
- Agile Architektur
Agility, Leadership & Social Integration – Nurture, Sustain, Impact
Track Chair Bettina Ruggeri
Agilität ist kein Projekt – sie ist ein lebendiges System. Um erfolgreich zu sein, braucht sie Menschen, die sie praktizieren, reflektieren und weiterentwickeln. Insbesondere in unsicheren Zeiten. Dieser Track richtet sich an alle, die Agilität leben – in Teams, in der Führung und im Arbeitsalltag.
Agilität ist ein lebendiges System. Es muss gefördert, aufrechterhalten und kontinuierlich gestärkt werden – insbesondere in Zeiten der Unsicherheit. Viele Organisationen haben agile Praktiken eingeführt, doch Rituale und Prozesse allein reichen nicht aus. Echte Agilität wird dadurch gelebt, dass sie praktiziert, reflektiert und kontinuierlich weiterentwickelt wird – von Einzelpersonen, Teams und Führungskräften gleichermaßen.
Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Agilen Manifests und unter dem Motto „Embrace Change“ konzentriert sich dieser Track darauf, wie Agilität hilft, Veränderungen anzunehmen, zu gestalten und nachhaltig zu gestalten. Wir freuen uns deshalb auf ehrliche Geschichten, innovative Tools und mutige Fragen, die einladen zu reflektieren, uns herausfordern und voranbringen zu den folgenden Themen:
- 25 Jahre Agiles Manifest – Was nun?
- Soziale Integration und Psychologische Sicherheit
- Führung, die Wandel ermöglicht
- Agilität lebendig halten (über Rituale hinaus)
- Tools und Mikrointerventionen
- Innere Arbeit und Resilienz
- Experimente, Movements und Kulturwandel
AI and the End of Business-as-Usual
Track Chair Marc Bless
Künstliche Intelligenz ist nicht nur ein weiteres Werkzeug. Sie verändert die Art und Weise, wie wir denken, entscheiden, gestalten und führen. Dieser Track untersucht, wie KI das „Business as usual“ beendet, indem sie die Art und Weise verändert, wie Software entwickelt wird, wie die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Rollen funktioniert und wie sich Organisationen weiterentwickeln. Wir befassen uns mit KI-nativer Produktentwicklung, agentenbasierten Engineering-Praktiken und der strategischen Anpassung an generative KI. Sie erfahren, wie sich agiles Denken, Führung und Leistungskennzahlen verändern, wenn Maschinen mitgestalten und Entwickler eher prompten als programmieren. Wir beleuchten auch, was Organisationen tun müssen, um Schritt zu halten, wenn KI das Tempo vorgibt: Was muss sich in Strukturen, Prozessen und Personalsystemen ändern, damit der Wert nicht in der Komplexität verloren geht?
Die Sessions verbinden praktische Einblicke mit kritischer Reflexion. Von Live-Coding bis hin zu Strategieplanung, von Edge-Deployment bis hin zu ethischen Blindspots. Dieser Track bringt echte Geschichten aus der Praxis der KI-Transition zu den folgenden Themen:
- KI-native Produktentwicklung und Co-Creation
- Agentische Engineering-Workflows
- Strategische Anpassung an GenAI
- Führung und organisatorische Neugestaltung für KI-Bereitschaft
- Ethik und Verantwortung in KI-Ökosystemen
- Geschichten aus der Praxis, wie KI-Teams, Tools und Technologien verändert

Interaktion mit Technik und Menschen ist auf der OOP wichtig.
(Bild: sigs.de)
Die OOP 2026 findet vom 10. bis 13. Februar 2026 im MOC München statt. Alle Informationen dazu finden sich auf der Konferenzseite.
(rme)
Entwicklung & Code
Mehrere KI-Agenten orchestrieren mit der Codex-App von OpenAI
Die neue Codex-App von OpenAI bietet Entwicklerinnen und Entwicklern eine zentrale Bedienoberfläche für mehrere Codex-Agenten mitsamt Projekten, Fähigkeiten und Automatisierungen. Vorerst gibt es die App nur als Desktop-Anwendung für macOS. Der zentrale KI-Agent hinter der App ist das gleichnamige KI-Tool Codex.
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Parallel zum Launch der Codex-App ist Codex für einen begrenzten Zeitraum in den ChatGPT-Tarifen Free und Go enthalten. Wie lange genau, sagt OpenAI allerdings nicht. Für die Tarife Plus, Pro, Business, Enterprise und Edu verdoppelt der Anbieter die Nutzungslimits. Diese sollen überall dort gelten, wo Codex zum Einsatz kommt, was neben der neuen App auch für IDEs oder die Cloud gilt.
Delegieren statt Programmieren
Während das 2025 veröffentlichte AI-Tool Codex Softwareentwicklern einen Teil der Programmierarbeit abnehmen kann, verfolgt die jetzt vorgestellte App einen umfassenderen Ansatz. Sie soll Developer in die Lage versetzen, komplexe und langwierige Multitasking-Aufgaben über ganze Teams von Agenten hinweg zu bewältigen, ohne dabei den Überblick zu verlieren.
Für das Delegieren der Workflows stellt das KI-Tool neben automatischen Zeitplänen auch nach Projekten organisierte Threads zur Verfügung, sodass mehrere Agenten parallel laufen und Aufgaben austauschen. Hinzu kommt eine Unterstützung für Git Worktrees, was es Agenten erlaubt, gleichzeitig und konfliktfrei am selben Repository zu arbeiten. Um Entwicklerinnen und Entwicklern den Einstieg zu erleichtern, übernimmt die Codex-App Sitzungsverläufe und Konfigurationen aus der Codex-CLI und IDE-Erweiterungen.
Eine Bibliothek mit Funktionen (Skills) für Tools und Workflows gehört ebenfalls zum Umfang der App. Damit lassen sich beispielsweise Webapps auf Cloud-Hosts hochladen, Bilder generieren, Dokumentationen erstellen oder Designs umsetzen. Eine vollständige Liste findet sich im Repository von OpenAI.

Integriert: Die Codex-App kommt mit einer umfangreichen Funktionsbibliothek (Skills).
(Bild: OpenAI)
So wie die Codex-CLI verwendet auch die Codex-App systemweite und konfigurierbare Sandbox-Mechanismen. Die Agenten sind darauf beschränkt, Dateien nur innerhalb isolierter Kopien zu bearbeiten. Aktionen, die höhere Berechtigungen erfordern wie der Netzwerkzugriff, führen sie erst nach erteilter Erlaubnis durch. Zur Automatisierung lassen sich bestimmte Befehle mit erhöhten Berechtigungen ausführen. Geplant hat OpenAI, dass Codex künftig cloudbasiert kontinuierlich im Hintergrund weiter läuft, auch wenn die Anwender ihre Rechner ausgeschaltet haben.
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Als Beispiel für die Arbeit der Codex-App zeigt OpenAI ein Rennspiel, das Codex nach Prompt-Eingabe über mehrere Iterationen hinweg mit insgesamt 7 Millionen Tokens selbst entwickelt hat. Dabei ist das Tool auch in die Rollen von Designern und QA-Tester geschlüpft, und hat das Spiel selbst gespielt.
Windows- und Linux-User können sich bei OpenAI registrieren und sollen dann per Mail benachrichtigt werden, sobald die App für diese Plattformen erscheint.
(who)
Entwicklung & Code
programmier.bar: Coding Agents mit Julia Kordick
Coding-Agenten wie GitHub Copilot und der Agentic Mode halten zunehmend Einzug in den Entwicklungsalltag. In dieser Podcastfolge spricht Julia Kordick, Software Global Black Belt bei Microsoft, mit der programmier.bar darüber, warum nicht die reine Codegenerierung, sondern vor allem der richtige Kontext über den Erfolg von AI Coding Agents entscheidet. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich solche Systeme sinnvoll einsetzen lassen, ohne die Kontrolle über Code und Architektur zu verlieren.
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Zwischen Entwicklungsteams und Management
Julia Kordick beschreibt, wie sie in ihrer Rolle die Brücke zwischen Entwicklungsteams und Management schlägt und den Einsatz von AI Coding Agents sowohl in großen Enterprise-Strukturen als auch in Start-ups begleitet. Sie erläutert, wie sich Workflows schrittweise aufsetzen lassen, wie Agenten-Personas definiert werden und wie mehrere Agenten sinnvoll orchestriert werden können.
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Abschließend werfen Dennis Becker, Jan Gregor Emge-Triebel und Julia Kordick einen Blick auf die Zukunft der Softwareentwicklung. Sie diskutieren, wie sich Rollen verändern könnten, welche Chancen agentische Systeme bieten und wie Entwickler:innen ihre Expertise einbringen können, um die Zusammenarbeit von Mensch und KI sinnvoll zu gestalten.
(Bild: TechSolution/Adobe Stock)

GenAI verändert die Softwareentwicklung grundlegend und hat sich im Arbeitsalltag vieler Developer etabliert. Die KI-Tools übernehmen dabei nicht nur lästige Tipparbeit, sondern helfen bei komplexen Aufgaben. Um sicheren und effizienten Code zu erhalten, muss man aber auch ihre Risiken kennen.
Der betterCode() GenAI Summit zeigt am 11. Juni, welche KI-Tools für welche Aufgaben geeignet sind und wie die KI-Integration effizient funktioniert. Außerdem thematisiert er die Auswirkungen auf die Arbeit von Entwicklungsteams.
Die aktuelle Ausgabe des Podcasts steht auch im Blog der programmier.bar bereit: „Coding Agents mit Julia Kordick“. Fragen und Anregungen gerne per Mail oder via Mastodon, Bluesky, LinkedIn oder Instagram.
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(mdo)
Entwicklung & Code
Xcode 26.3: KI-Agenten wie Claude und Codex direkt in der Entwicklungsumgebung
Apple erweitert mit Version 26.3 von Xcode deutlich die Möglichkeiten, mithilfe von Künstlicher Intelligenz zu entwickeln. In einem am Dienstagabend veröffentlichten Release Candidate können in der Entwicklungsumgebung Coding Agents wie Claude Agent von Anthropic und Codex von OpenAI direkt in Xcode genutzt werden. Die neuen Funktionen knüpfen an die Integration von externen Large Language Models (LLMs) in Xcode 26 an, die es immerhin auch schon ermöglichte, Quelltexte automatisch ohne mühsames Copy & Paste an beliebte Chatbots wie ChatGPT und Claude weiterzugeben.
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Die bisherige Integration hat aber ihre Grenzen: Modelle können nicht den vollen Kontext einer Anfrage sehen und sie können in vielem auch nicht selbst aktiv werden und müssen den Entwickler darum bitten bzw. ihn instruieren. Für Entwickler war die Coding Intelligence in ihrem jetzigen Ausbaugrad gleichwohl schon eine deutliche Hilfe. Nachdem Apple im Jahr 2024 erst Pläne für ein eigenes LLM in Xcode verfolgt hatte, die jedoch nicht veröffentlicht wurden, stieß der iPhone-Hersteller mit dem neuen Ansatz, externe Modelle zu integrieren, auf der Entwicklerkonferenz WWDC im Juni 2025 auf positive Resonanz.
MCP-Unterstützung und viele neue Möglichkeiten
Die Erweiterung in Xcode 26.3 schafft hier ganz neue Möglichkeiten. Apple hat seine Software dahingehend erweitert, dass jeder Agent, der das quelloffene Model Context Protocol (MCP) unterstützt, künftig mit Xcode arbeiten kann. Dadurch ist es KI möglich, auch die Projektstruktur zu untersuchen, Projekteinstellungen zu verändern, testweise einen Build zu erzeugen und automatisierte Tests vorzunehmen. Durch Auswertung von Build Logs kann die KI ihren Code automatisch weiter bauen, bis das Projekt fehlerfrei kompiliert. Auch auf die aktuelle Dokumentation Apples können die Agenten zugreifen, sodass sie besser als bislang auch neue APIs unterstützen sollen.
Die KI-Agenten können auch Bildschirmfotos von Xcode anfertigen, um das zu sehen, was der Entwickler gerade sehen kann. Dies alles soll überdies darauf optimiert sein, den Gebrauch von Token – und damit die Kosten – zu reduzieren.
Installation mit einem Klick
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Die Installation ist einfach: Über die Einstellungen können die Agenten mit einem Klick installiert werden. Dort können derzeit schon ChatGPT, Claude oder andere Modelle aktiviert werden. Entwickler müssen also nicht wie zum Beispiel bei Claude Code das Terminal und die Kommandozeile bemühen. Vorgenommene Veränderungen werden in gewohnter Weise mit einer Markierung im Quelltext sichtbar gemacht und sollen sich leicht zurücknehmen lassen.
Xcode 26.3 ist zunächst als Release Candidate für alle Mitglieder des Apple Developer Program verfügbar. Die Veröffentlichung im App Store soll in Kürze erfolgen.
(mki)
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