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OpenAI launcht Codex App | OnlineMarketing.de


Nach GPT-5-Codex bringt OpenAI jetzt die App dazu: eine Steuerzentrale für KI-Agents, die nicht nur antworten, sondern wie Team-Mitglieder an Projekten mitarbeiten. Apple User erhalten Zugriff und Pro-Nutzer:innen zum Start sogar noch optimierte Nutzungslimits.

Die Agent-Ära verlässt gerade das Experimentierstadium und KI-Dienste wie ChatGPT entwickeln sich von reinen Frage-Antwort-Systemen zu eigenständig handelnden, teils miteinander orchestrierten agentischen Architekturen. Damit diese Arbeitsweise nicht nur spezialisierten Tech Teams vorbehalten bleibt, wird die Bedienung solcher Systeme vereinfacht und in eigene, zugängliche Oberflächen überführt, etwa in dedizierte Apps. Ein aktuelles Beispiel dafür ist Codex.

Das Coding-System von OpenAI steckt bereits in CLI, IDE-Erweiterungen und Code Reviews, angetrieben von GPT-5 Codex. Neu ist jetzt die Codex App, die diese Funktionen in eine eigene, mobile Oberfläche bündelt. Sie ist bereits für macOS erhältlich, Versionen für Windows und Linux sind angekündigt. Vorgestellt wurde die App unter anderem von Romain Huet, Head of Developer Experience at OpenAI, auf LinkedIn.

Instead of juggling terminal windows, you get a single command center to run and supervise agents,

erklärt Huet die Idee hinter der App im Video. Statt zwischen Terminal, IDE und einzelnen Tools zu springen, bündelt die Codex App also alles in einer zentralen Steueroberfläche für KI-Agents: Aufgaben delegieren, laufende Jobs überwachen, zwischen Projekten wechseln – alles in einer App.


Neues OpenAI-Modell:
GPT-5-Codex ist da

Abgerundete Box auf buntem Hintergrund mit der Aufschrift „GPT‑5 – Flagship model“ als Kennzeichnung des neuen Standardmodells in ChatGPT.
© OpenAI

Von Code-Assistenz zu agentischer Projektarbeit

Die neue Codex App ist weniger Chatbot und mehr Arbeitszentrale für KI-Agents, die wie menschliche Team-Mitglieder in Projekten mitarbeiten. Statt nur einen Code-Vorschlag als Text auszuspielen, führt Codex direkt projektrelevante Aufgaben aus. Durch integrierte Worktrees und Cloud-Umgebungen können mehrere Agents gleichzeitig an unterschiedlichen Aufgaben arbeiten und so Arbeitsaufwand in Tagen erledigen, für den sonst Wochen nötig wären.

Die KI öffnet echte Dateien, nimmt Änderungen selbst vor, führt nötige Schritte wie Tests aus und zeigt dir danach, was genau angepasst wurde. Du bekommst also nicht nur eine Idee, sondern eine umgesetzte Lösung. Aufgaben laufen in eigenen Threads, können im Hintergrund weiterarbeiten und sind nicht mehr an einzelne Chat Sessions gebunden. Im nachfolgendem Interface ist etwa zu sehen, wie Codex den Befehl „implement dark mode“ ausführt. Das System arbeitet direkt im Code, dokumentiert die Schritte transparent und liefert eine umgesetzte Lösung statt nur eines Code-Vorschlags.

Screenshot der Codex App, in der ein KI-Agent den Dark Mode implementiert, mehrere Dateien bearbeitet und Änderungen dokumentiert.
Codex setzt eigenständig einen Dark Mode um und ändert dafür mehrere Dateien im Projekt, © OpenAI

Wichtigste Punkte auf einen Blick:

  • Agent statt Assistant: Codex führt echte Entwicklungsaufgaben eigenständig aus, nicht nur Code Snippets
  • Arbeitet im Projektkontext: Versteht Repositories, Abhängigkeiten und bestehende Strukturen
  • Sichere Ausführung: Commands laufen in isolierten Umgebungen (Sandbox)
  • Mehrere Aufgaben parallel: Multi Agent Workflows über Threads und Worktrees
  • Automatisierungen: Wiederkehrende Jobs wie Bug Checks oder Monitoring laufen selbstständig
  • Skills erweiterbar: Zusätzliche Fähigkeiten wie Bildgenerierung oder Dokuarbeit integrierbar
  • Code-Review-Funktion: Erkennt Risiken, priorisiert Probleme und kommentiert PRs
  • Überall nutzbar: App, IDE, GitHub Reviews und Terminal greifen auf denselben Agent zu
  • Strategischer Shift: KI schreibt nicht nur Code, sondern übernimmt Entwicklungsarbeit end-to-end

Verdoppelte Limits zum Codex-App-Start

Die App ist nur eine von mehreren Oberflächen. Codex lässt sich weiterhin in der IDE, über GitHub Reviews oder im Terminal nutzen. Alles hängt am selben Account. Der Agent bleibt derselbe, egal wo du arbeitest.

Zum App Launch gibt es zusätzlich einen Anreiz. Wie OpenAI CEO Sam Altman schreibt, werden die Nutzungslimits für bezahlte Abonnements zwei Monate lang verdoppelt. Auch Free und Go User bekommen Zugriff. Das senkt die Einstiegshürde und dürfte viele Teams zum Ausprobieren bewegen. Aktuell gibt es die Desktop App nur für Apple User. Windows- und Linux-Nutzer:innen können sich aber immerhin schon auf die Warteliste für die App registrieren.





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Kampagne von Dojo: Edeka sorgt mit Azubi-Roboter für Aufruhr


Edeka setzt weiterhin auf Azubis – aber auch auf Roboter?

Braucht es in Zeiten von KI überhaupt noch Auszubildende im Einzelhandel? Diese Frage schien sich auch Edeka jüngst zu stellen und präsentierte auf seinen Social-Media-Kanälen einen neuartigen Roboter, der diverse klassische Azubi-Tätigkeiten in einer Filiale übernahm. Was genau dahintersteckt.

Der Fachkräftemangel hält an, viele Ausbildungsplätze bleiben unbesetzt und die Prognosen für die riesige Anzahl an Jobs, die in naher Zukunft durch Künstliche Intelligenz ersetzt werden könnten, sind alarmierend. In diese Stimmungslage schaltet sich Edeka auf TikTok und Instagram mit einer Awareness-Kampagne ein. Der erste Aufschlag erfolgte vergangene Woche, als der Lebensmittelhändler auf seinen Karriere-Accounts seinen neu konzipierten „Azubot“ präsentierte – ein Roboter, der laufen, Dosen stapeln und präzise portionierte Käsescheiben vom Laib abschneiden kann. Seine Fähigkeiten findet ein im Video gezeigter Edeka-Mitarbeiter „unglaublich“, die Community zeigt sich in den Kommentaren beeindruckt bis entsetzt. „bitte sag es ist KI generiert“, schreibt einer der User bei TikTok.

Und tatsächlich folgte Anfang dieser Woche die Auflösung: Edeka legte mit einem weiteren Video nach, bei dem es sich um den eigentlichen Hauptfilm dessen handelt, was sich als Recruiting-Kampagne entpuppte. Der Tenor: Als ob im Einzelhandel ein Roboter wirklich Menschen ersetzen könnte, mit all ihrer sympathischen Imperfektion und ihrem emotionalen Engagement – niemals! Stil und Inhalt des Videos sind ein launiger Mix aus einer Preisverleihungs-Show, bei der die besten Azubis geehrt werden, und gestellten „Behind the Scenes“-Einblicken in den Arbeitsalltag der jungen Mitarbeitenden, ähnlich wie bei der erfolgreichen Mockumentary-Serie „Die Discounter“. Dabei tauchen viele bekannte Gesichter aus vergangenen Edeka-Ausbildungskampagnen auf. Abgebunden wird der eineinhalb minütige Spot mit dem Claim: „Wir wissen auch nicht, was die Zukunft bringt. Aber wir wissen, was sie braucht: Dich.“
Flankiert wird der Spot durch kurze Reels, in denen die „eigentlichen Maschinen“ vorgestellt werden – die Auszu­bildenden selbst. Für Konzeption und Produktion zeichnet die Berliner Agentur Dojo verantwortlich, die Kampagne läuft vom 27. Januar bis 12. Februar. Mit @karriereguru hat Edeka außerdem in der ersten Kampagnenphase einen reichweitenstarken Creator eingebunden, der im Rahmen einer bezahlten Werbepartnerschaft seine durchaus kritische Meinung zur Einführung des „Azubot“ abgab. Auch wenn er sicherlich über den nachfolgenden Twist im Bilde war, dürfte die Kooperation eine clevere Maßnahme gewesen sein, um der Kampagne noch etwas mehr Aufmerksamkeit zu verleihen.
Mit der leicht provokanten Ausbildungskampage will Edeka bewusst Raum für Diskussionen schaffen und das Lebensgefühl vieler junger Menschen aufgreifen, die sich angesichts der rasanten Veränderungen im Jobmarkt vielfach verunsichert fühlen. Um dem etwas entgegenzusetzen, bezieht Edeka klar Stellung zum Thema berufliche Zukunft im Umfeld neuer Technologien und positioniert die Ausbildung als verläss­lichen Start ins Berufsleben. Der Lebensmittelhändler betont, dass der im ersten Spot gezeigte Roboter nie als Zukunftsmodell gedacht war, sondern als augenzwinkernder Denkanstoß und dass man weiterhin auf echte Menschen setze.

Azubi-Kampagne von Dojo

Edeka lässt Celo & Abdi für die Gen Z in die Kristallkugel blicken

Wer die Gen Z erreichen will, muss ihre Sprache sprechen. Lebensmittelhändler Edeka überlässt das in seiner neuen Ausbildungskampagne zwei bekannten Frankfurter Rappern, die genau wissen, warum „Para machen“ für junge Menschen so wichtig ist und sich als Wahrsager der etwas anderen Art versuchen.

„Gerade im Lebensmittel­einzelhandel machen Menschen den Unterschied: ihre Erfahrung, ihre Haltung, ihre Geschichten und ihr tägliches Engagement für unsere Kundinnen und Kunden. Moderne Technologie unterstützt, ersetzt den Menschen jedoch nicht“, sagt Peter Keitel, Vorstand Personal und Finanzen der Edeka Zentrale Stiftung & Co. KG. „Mit seiner genossenschaftlichen Basis und der star­ken Verankerung in der Lebenswelt vieler Menschen ist Edeka der Arbeitgeber der Zukunft. Wir bieten Stabilität, Sicherheit und jede Menge Entwicklungsmöglichkeiten in rund 50 Ausbildungsberufen und dualen Studiengängen.“





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Interview mit Marketingchefin Christina Müller: Voltaren, Parodontax & Co setzen auf Humor statt auf Schockmomente


Christina Müller ist Head of Marketing DACH bei Haleon

Unternehmen wie Haleon, einer der größten Player im globalen Markt für rezeptfreie Medikamente, verabschieden sich zunehmend vom klassischen Angstmarketing. DACH-Marketingchefin Christina Müller setzt stattdessen auf Humor, kulturelle Relevanz und Social-First-Kreativität, wie sie im Gespräch mit HORIZONT erläutert.

Jahrzehntelang war Angst das stärkste Verkaufsargument im Gesundheitsmarketing. Blutende Zahnfleischränder, bedrohliche Warnhinweise, Schock

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So regeln AI Agents bald deine Amazon Ads


Über den Amazon Ads Model Context Protocol (MCP) Server können künftig AI Agents in Amazons Werbesystem eingreifen und so in kurzer Zeit ganze Kampagnenprozesse übernehmen.

Die Automatisierung der Werbekampagnen nimmt ihren Lauf. Während Meta für 2026 vollautomatisierte Ad-Kreationen und -Distributionen vorsieht und auch Google immer mehr Automation Features für die Ads einbaut – etwa mit dem Tool Pomelli –, setzt Amazon auf einen neuen Model Context Protocol Server, der agentische KI-Systeme mit bestehender Software verbindet. Somit können AI Agents jetzt noch besser Prozesse in der Kampagnengestaltung und Analyse von Ads übernehmen, ohne auf zu viele Hindernisse zu stoßen.


Zäsur im Online Marketing:
Meta will Ad-Kreation 2026 mit KI komplett automatisieren

© Meta, Dima Solomin – Unsplash

Ebene zwischen Amazons Ad-System und AI Agents: Der MCP Server für Amazon Ads

Die hochtechnisierte Umgebung des Tech-Konzerns Amazon wird auf viele Arten stetig optimiert, um Werbeprozesse für Dritte zu erleichtern. Dazu zählt zum einen, dass Amazons DSP inzwischen unter anderem auch das Werbeinventar auf Spotify und Netflix bereitstellt. Zum anderen hat Amazon erst vor wenigen Monaten neue KI-gestützte Tools für Werbetreibende in Deutschland verfügbar gemacht:

  • Ads Agent: Der neue Ads Agent in der Amazon Marketing Cloud (AMC) erleichtert den Weg von Geschäftsfragen zu konkreten, umsetzbaren Insights.
  • Campaign Manager: Um das Werben mit Amazon Ads zu vereinfachen, führt Amazon die Ads Console und die Amazon DSP zu einer zentralen Plattform zusammen.

Jetzt kommt der Amazon Ads Model Context Protocol Server hinzu, wie Adweek berichtet. Diesen hat Amazon zunächst in der Betaversion vorgestellt. Über diesen Server können Advertiser ihre AI Agents mit Amazons Ad-System verknüpfen. Denn ein geteiltes Protokoll soll dafür sorgen, dass Prompts in natürlicher Sprache als API Calls ausgegben werden können. Paula Despins, VP für die Werbemessung im Bereich Amazon Ads, erklärt, dass Amazon Ads die nötige technische Infrastruktur für das Hosting bereitstellt und dass das Amazon Ads MCP nativ mit Amazons Kampagnen-Management-Tools verknüpft wird. User können aber auch ihre eigenen KI-Lösungen miteinbringen und müssen nicht auf Amazons AI setzen.

Ein Vorteil dieser Zwischenebene, die auf dem von Anthropic entwickelten Model Context Protocol basiert, ist die Möglichkeit, die Agents für Aufgaben einzusetzen, ohne jeweils einzelne Personalisierungsvorgaben für diese machen zu müssen. Mit der neuen Lösung sollen ebenso Probleme beim bisherigen Agent-Einsatz minimiert werden, etwa unnötige Datenanalysen und Rückgriffe auf veraltete API-Versionen, wie AdExchange berichtet.

Nutzungsbeispiele und weiterführende Informationen

Im Rahmen des Amazon Ads MCP Servers können die Agents Kampagnen-Performance-Berichte erstellen, Account-Informationen abrufen und wiedergeben, Kampagnen-Settings anpassen – etwa das Budget erhöhen – und in wenigen Stunden mit Amazon verknüpft werden.





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