Apps & Mobile Entwicklung
Optimus (GX (Pro)): Sandisk schickt die Marken WD_Black und WD Blue in Rente

Sandisk trennt sich nun doch von den SSD-Marken „WD_Black“ und „WD Blue“. An deren Stelle rückt ein neuer Markenname: Optimus. Fortan heißen die Serien Optimus, Optimus GX und Optimus GX Pro. Während bestehende Modelle umbenannt werden, ist die Optimus GX 7100M das erste neue Produkt mit diesem Namen.
Sandisk trennt sich auch von den WD-Marken
Nachdem sich Western Digital wieder von Sandisk getrennt hatte, verblieben zunächst die SSD-Serien unter den bewährten Namen „WD_Black“ für die gehobene Leistungsklasse und „WD Blue“ für Mainstream-Modelle.
Doch in diesem neuen Jahr will Sandisk dann doch neue, eigene Marken für das SSD-Portfolio einführen, die dadurch „enger mit der Sandisk-Marken-DNA verbunden“ sein sollen. „Das neue Branding dieser Produktfamilie spiegelt den Fokus auf führende Performance, herausragendes Engineering und bewährtes Vertrauen in Flash-Speichertechnologie wider“, heißt es weiter. Die Änderungen betreffen nicht nur zukünftige, sondern auch aktuelle Produkte.
Drei neue SSD-Marken bei Sandisk
Aus WD Blue wird nun Optimus. So heißen jetzt die auf Preis-Leistung getrimmten Mainstream-Modelle wie die WD Blue SN5100 (Test), die sich fortan also Sandisk Optimus 5100 nennt – auf das „SN“ vor der Produktnummer wird nämlich künftig verzichtet.
- Aus WD Blue SN5100 wird beispielsweise Optimus 5100
Während WD_Black sowohl die gehobene Leistungsklasse als auch das absolute High-End-Segment bediente, werden daraus nun zwei neue Marken: Optimus GX für schnelle Gaming-SSDs wie die SN7100 (Test) und Optimus GX Pro für die Speerspitze, zu der etwa die SN8100 (Test) zählt, die künftig unter Optimus GX Pro 8100 firmiert.
- Aus WD_Black SN7100 wird Optimus GX 7100
- Aus WD_Black SN8100 wird Optimus GX Pro 8100
„Millionen Anwender weltweit vertrauen unseren internen SSDs. Die neue Marke SANDISK
Optimus passt perfekt zur Stärke unseres Portfolios“, wird Anil Moolchandani, VP
Product Management Client bei Sandisk in der öffentlichen Ankündigung zitiert.
Der Übergang zu den neuen Namen beginnt ab sofort, allerdings wird es noch dauern, bis die alten Verpackungen aus dem Handel verschwunden sind. Produkte mit dem neuen Optimus-Branding sollen „ab der ersten Hälfte 2026 schrittweise bei ausgewählten Handelspartnern verfügbar sein“.
So neu ist der Name aber eigentlich nicht
Wer sich schon länger mit SSDs von Sandisk beschäftigt, mag sich erinnern: Schon früher hat der Hersteller den Markennamen Optimus verwendet. Vor rund zehn Jahren gab es etwa die Sandisk Optimus Max, eine SAS-SSD im 2,5-Zoll-Format mit 4 TB Speicherplatz, was seinerzeit sehr viel war. Weitere Beispiele sind die Sandisk Optimus Eco oder die Sandisk Optimus Extreme. Bei allen handelte es sich allerdings um Produkte für Unternehmen und nicht wie jetzt für Endkunden.
Der erste Neuling im neuen Gewand
Nicht umbenannt werden muss der erste Neuzugang im Sandisk-SSD-Portfolio von 2026. Die Optimus GX 7100M startet also direkt mit der neuen Marke. Die Produktnummer verrät, dass es sich um ein Schwestermodell der SN7100 handelt. Sie arbeitet ebenso mit PCIe 4.0 für bis zu 7.250 MB/s beim sequenziellen Lesen. Das „M“ verrät den Formfaktor, der mit M.2 2230 und 3 cm Platinenlänge extrem kompakt ist. So soll die Optimus GX 7100M vor allem Gaming-Handhelds und dünne Notebooks bedienen. Sie wird mit einer Speicherkapazität von bis zu 2 TB angeboten. Preise wurden bisher noch nicht genannt.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Sandisk unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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Wochenrück- und Ausblick: Die Community katapultiert DLSS im Blindtest an die Spitze

Die Offenlegung des jüngsten Blindtest-Vergleichs von DLSS 4.5, FSR AI und Nativ + TAA hat diese Woche die meisten Leser angezogen. Die Community durfte abstimmen und hat sich ohne Wissen über die verwendeten Upsampling-Technologien eindeutig für DLSS 4.5 entschieden. Weitere Themen der Woche betrafen mal wieder die KI-Engpässe.
Analog zum Smartphone-Kamera-Blindtest hat die Redaktion das Konzept auf eine Reihe von Spielszenen ausgeweitet und die Community „im Blindflug“ aktuelle Upsampling-Technologien bewerten lassen, ohne dass diese ersichtlich waren.
Upsampling vor Spiel und HDD
Die Offenlegung des Blindtests hat sich diese Woche vor die Benchmarks und Analysen zu Star Trek: Voyager – Across the Unknown und den Test der Seagate IronWolf Pro 32 TB geschoben.
Was bei welcher Spielszene zum Einsatz kam, ist seit Dienstag dieser Woche bekannt. Insgesamt 6.747 Stimmen sind von der Community abgegeben worden, 3.249 Stimmen respektive 48,2 Prozent der Stimmen entfielen auf Nvidia DLSS 4.5. Die Upsampling-Technologie hat es geschafft, in allen sechs Spielen als Gewinner mit den meisten „Das gefällt mir am besten“-Stimmen hervorzugehen. Nativ und AMD FSR Upscaling AI kamen mit 24 und 15 Prozent auf einen deutlich geringeren Anteil von Stimmen mit der Aussage das ist „die beste Bildqualität“.
Manche Grafikkarten werden wieder günstiger
Engpässe und davon abgeleitet hohe Preise für Grafikkarten, Arbeitsspeicher, SSD/HDD-Storage und mehr sind Auswirkungen der massiven Investitionen in stetig mehr und größere KI-Rechenzentren. Die „Komponentenfresser“ sorgten zuletzt für drastische Entwicklungen im Consumer-Segment. Es gibt hin und wieder aber auch ausgewählte gute Nachrichten: Erste AMD– und Nvidia-Grafikkarten werden wieder günstiger.
Bei Nvidia bleibt die Aussicht trüb
Das zeigt eine Analyse der jüngsten Preisentwicklungen von AMD- und Nvidia-Grafikkarten, die es unter den Tagesmeldungen auf den ersten Platz geschafft hat. Allgemein betrachtet bleiben die Preise hoch, aber vor allem bei AMD ist ein Trend nach unten zu erkennen. Im grünen Lager von Nvidia müssen Käufer hingegen weiterhin ein seit Januar stagnierendes Preishoch oder gar noch höhere Preise hinnehmen. Nur bei der GeForce RTX 5080 mit 16 GB sank der Median in den vergangenen drei Wochen spürbar.
CB-Funk-Podcast #156
Das Mitwirken der Community im Upsampling-Blindtest stand diese Woche auch im Fokus des ComputerBase-Podcasts. In CB-Funk-Podcast #156: sprechen Wolfgang und Jan darüber, wie es überhaupt zum ersten Blindtest dieser Art kam, was es dabei zu beachten gab und wie beide zu den Ergebnissen stehen.
Mehr Upsampling, Galaxy-S26-Event, MWC-Vorbereitungen
Die bevorstehende Woche steht nach aktueller Planung im Zeichen weiterer Upsampling-Analysen. Darüber hinaus hat sich die Redaktion im Test mit dem Honor Magic 8 Pro auseinandergesetzt. Apropos Smartphones: Am 25. Februar hält Samsung das nächste Unpacked-Event für die Galaxy-S26-Serie in San Francisco ab. ComputerBase wird das Event pünktlich zur Ankündigung mit Inhalten begleiten. Und für nächsten Samstag steht dann auch schon die Anreise zum diesjährigen Mobile World Congress an.
Mit diesem Lesestoff im Gepäck wünscht die Redaktion einen erholsamen Sonntag!
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Gefährliches Spielzeug bei Aldi und Action: Sofort handeln!
Habt ihr in letzter Zeit bei Aldi Süd oder Action zugeschlagen und Euren Kids eine dehnbare Spielfigur mitgebracht? Dann spitzt mal die Ohren: Ihr solltet die sogenannten „Stretch Squad“-Figuren sofort aus dem Kinderzimmer verbannen. Es gibt nämlich einen dringenden Rückruf, der es in sich hat.
Der Hersteller HTI warnt vor einem enormen Sicherheitsrisiko: In der Füllung der Figuren wurden Spuren von Asbest gefunden. Wenn die Spielzeuge beim Toben kaputtgehen, kann die Füllung austreten. Das Problem dabei? Asbestfasern sind winzig, setzen sich in der Lunge fest und können selbst nach Jahrzehnten noch schwere Krankheiten wie Krebs auslösen. Da versteht niemand Spaß – also weg damit!
Diese Produkte von Aldi und Action solltet Ihr sofort checken
Betroffen sind nicht nur 4er-Packs der sogenannten Stretch Squad-Figuren, sondern auch einzeln verkaufte Figuren. Schaut mal in Eure Spielzeugkiste, ob Ihr Produkte aus diesen Zeiträumen habt:
- Aldi Süd: Verkauft zwischen dem 3. November 2025 und dem 16. Februar 2026.
- Action: Verkauft zwischen dem 22. April 2024 und dem 13. Februar 2026.

So bekommt Ihr Euer Geld zurück
Das Gute: Ihr müsst nicht auf dem Schaden sitzenbleiben. Bringt die Figuren einfach in die nächste Aldi-Süd- oder Action-Filiale zurück. Ihr bekommt den vollen Kaufpreis erstattet – und das Beste: Ihr benötigt dafür keinen Kassenbon. Der Umtausch erfolgt für Euch zu besonders kundenfreundlichen Bedingungen. Aldi und Action bekommen das Geld direkt vom Hersteller zurück.
Pro-Tipp: Falls ihr die Verpackung der gekauften Figuren noch habt, gleicht kurz die EAN-Codes ab. Bei Aldi Süd geht es um die Nummern
5050835011240und5050835030340. Action hat eine ganze Liste von 20 betroffenen Codes (u. a. startend mit5014761...oder5050837...).
Warum ist Asbest so fies?
Dass mit Asbest nicht zu spaßen ist, habt Ihr sicher schon mal gehört. Aber was genau ist so gefährlich? Nun, Euer Körper kann die Fasern nicht selbst abbauen. Einmal eingeatmet, können sie chronische Entzündungen oder Vernarbungen der Lunge (Asbestose) verursachen. Da die Symptome oft erst nach 15 bis 20 Jahren auftreten, sollte man hier kein Risiko eingehen – erst recht nicht bei unseren Kleinsten.
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Spatium M571 DLP SSD: MSI setzt auf Phisons schnellsten Controller

SSDs mit Phisons Flaggschiff-Controller E28 sind rar gesät. MSI liefert mit der Spatium M571 DLP jetzt eine Alternative zur Corsair MP700 Pro XT. Der maximale Durchsatz liegt mit 14,5 GB/s lesend und 11 GB/s schreibend etwas niedriger. Die PCIe-5.0-SSD im M.2-Formfaktor mit 1 TB, 2 TB oder 4 TB erreicht jetzt den Handel.
Phison E28 ist ein seltener Anblick
Auch wenn Phison mit dem E28-Controller eine ebenbürtige Antwort auf den SM2508 von Silicon Motion geliefert hat, war bisher nur ein einziges Partnermodell verfügbar, nämlich die Corsair MP700 Pro XT (Test). Diese liegt im Testfeld der Redaktion praktisch auf Augenhöhe mit der WD_Black SN8100 (Test) mit SM2508, die sich im Zuge des Markenwechsels nun Optimus GX Pro 8100 nennt.
- Phison E28 SSD-Controller Preview: Ohne Notabschaltung zurück an die Spitze
Insbesondere bei der Energieeffizienz kann der schnelle E28 überzeugen und schneidet sogar noch etwas besser als der SM2508 ab. Beide Controller ermöglichen PCIe-5.0-SSDs, die bereits am Limit der Schnittstelle agieren, aber dennoch dank deutlich weniger als 10 Watt Leistungsaufnahme leichter zu kühlen sind als die ersten Flaggschiffe dieser Generation.
Die MSI Spatium M571 DLP im Überblick
Die Spatium M571 DLP erweitert das inzwischen breit gefächerte SSD-Portfolio von MSI nach oben. Das „DLP“ steht für „Data Loss Protection“. MSI verspricht hier einen Schutz der im Cache zwischengespeicherten Daten bei Stromausfall, geht aber nicht ins technische Detail. Eine vollwertige Powerloss Protection, wie sie einige Enterprise-SSDs mit Stützkondensatoren bieten, ist aber nicht zu erwarten.
Im gewohnten M.2-2280-Format mit 80 mm Modullänge bietet die Serie Speicherkapazitäten von 1 TB, 2 TB und 4 TB. Pauschal nennt das Datenblatt eine maximale Lesegeschwindigkeit von 14.500 MB/s sowie 11.000 MB/s beim Schreiben im SLC-Modus. Die IOPS erreichen beim 4-TB-Modell jeweils 2,6 Millionen, die Varianten mit 1 TB und 2 TB liefern beim wahlfreien Lesen weniger. Die Tabelle am Ende der Meldung nennt die ausführlichen Eckdaten und liefert den direkten Vergleich zur Corsair MP700 Pro XT, die mit bis zu 14.900 MB/s beim Lesen, 14.500 MB/s beim Schreiben und 3,3 Millionen IOPS zumindest auf dem Papier noch ein Stück schneller ist.
Der Leistungsunterschied dürfte durch den Speicher zu erklären sein, denn während Corsair den BiCS8 TLC von Sandisk einsetzt, ist es bei MSI laut den vorliegenden Informationen die etwas langsamere Variante von Kioxia.
Eckdaten, Preise und Verfügbarkeit
Allmählich ist die MSI Spatium M571 DLP bei den ersten Händlern eingetroffen. Zumindest das Modell mit 2 TB ist aktuell ab 360 Euro verfügbar, die Version mit 4 TB ist ab 685 Euro lieferbar. Zum 1-TB-Modell liegt zur Stunde noch kein Angebot vor.
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