Connect with us

Künstliche Intelligenz

Outdoor-App Komoot erhält ChatGPT-App für natürliche Routenplanung


Die Outdoor-App Komoot, die seit März 2025 zum italienischen Unternehmen Bending Spoons gehört, erhält eine ChatGPT-App. Mit der KI-Anbindung sollen Nutzerinnen und Nutzer ihre Wander- und Fahrrad-Trips mithilfe natürlicher Sprache planen können.

Weiterlesen nach der Anzeige

Laut Komoot schlägt die ChatGPT-App nach einer schriftlichen Anfrage durch den Nutzer eine kuratierte Liste mit Routen und Sehenswürdigkeiten vor und soll so Radfahrern, Wanderern und Läufern eine neue Möglichkeit bieten, „sich inspirieren zu lassen und die Natur zu erkunden“. Mit der neuen Option sollen Nutzer die Möglichkeit erhalten, schnell und unkompliziert neue Routen zu finden.

Wie Komoot erklärt, verfügt die ChatGPT-App Zugriff auf die Bibliothek der Plattform mit über „7 Millionen Routen und 4 Millionen Highlights“. Für bestehende Komoot-Nutzer soll die neue ChatGPT-App eine schnellere Routenfindung ermöglichen und ergänzt so die bisherigen Komoot-Funktionen.


Beispiele der Komoot-ChatGPT-App

Beispiele der Komoot-ChatGPT-App

Beispiele: Komoot mit Routensuche in ChatGPT-App.

(Bild: Komoot)

„Da die Menschen ChatGPT zunehmend für alles Mögliche nutzen, von alltäglichen Aufgaben bis hin zur Reiseplanung, bringt die Komoot-App komoot direkt in die Arbeitsabläufe, die die Menschen bereits nutzen, um sich inspirieren zu lassen und ihre Pläne zu gestalten“, sagt Projektleiter Felix Tarcomnicu. Die Anforderungen an die gewünschte Route lassen sich nach Angaben des Unternehmens in natürlicher Sprache formulieren. Dabei sind konkrete Vorgaben mit Bezug auf Länge, Dauer, Region oder die gewünschte Sportart möglich.

Hat man in der ChatGPT-App eine passende Strecke gefunden, können die Informationen über die Funktion „In Komoot öffnen“ direkt auf die Komoot-App übertragen werden. Dort sei es dann möglich, eine Route für die Offline-Navigation zu speichern, zu bearbeiten oder herunterzuladen. Die Navigation erfolgt wie bisher auch die Komoot-App selbst.

Weiterlesen nach der Anzeige

Seit der Übernahme im März vergangenen Jahres nahm Bending Spoons zunächst massive personelle Änderungen am Unternehmen vor, indem der neue Eigentümer laut Wirtschaftswoche etwa drei Viertel der 150 Angestellten entließ. Komoot-Mitgründer Markus Hallermann sah den Verkauf als notwendig für die zukünftige Perspektive der App an: „Das, was uns hierher gebracht hat, wird uns nicht auf das nächste Level bringen“, schreibt er in der Mitteilung.

Lesen Sie auch

Seitdem hat die App ein neues Design erhalten und eine App für die Apple Watch mit Offline-Modus. Zu weiteren vorgesehenen Features gehören ein neuer Routenplaner, ein Dark Mode und Heatmaps, die öffentliche Daten aus der Komoot-Community verwenden.

Bending Spoons ist ein italienisches Unternehmen, das in den vergangenen Jahren mehrere bekannte Anwendungen zusammengekauft hat, darunter WeTransfer und Streamyard. Zum Portfolio von Bending Spoons gehören zudem Evernote, Vimeo und Meetup. Bending Spoons ist berüchtigt für sein rigoroses Vorgehen: Nach dem Kauf von Evernote hat die Firma fast alle Angestellten entlassen. Auch bei vielen anderen Übernahmen hat Bending Spoons einem Großteil der Belegschaft gekündigt. Zuletzt hatte die Firma im Oktober das Internet-Urgestein AOL gekauft – konkret hatte Bending Spoons die Website und den Mail-Provider übernommen.

Siehe auch:


(afl)



Source link

Künstliche Intelligenz

Razer stellt ergonomische Gaming-Tastatur vor


close notice

This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Ergonomische Tastaturen gelten unter Vielschreibern seit Jahren als Mittel gegen Überlastung von Handgelenken, Schultern und Nacken. Der Gaming-Markt hingegen hat die geschwungenen Eingabegeräte bislang eher stiefmütterlich behandelt. Damit ist jetzt Schluss, denn mit der „Pro Type Ergo“ will Razer auch diese Peripherie-Nische bespielen und den Platzhirschen um Logitech, Kinesis und Dygma Konkurrenz machen.

Weiterlesen nach der Anzeige

Das neue Razer-Modell erinnert dabei stark an das Layout der symmetrisch gestaffelten Logitech Ergo K860, die mit einer geteilten und gebogenen Form Handgelenke entlasten will. Razer greift diese Idee auf, kombiniert sie aber mit zusätzlichen Bedienelementen und einer für den Gaming-Zubehör-Markt typischen RGB-Hintergrundbeleuchtung.

Die Tastatur ist in zwei Hälften gegliedert, wodurch die Hände weiter auseinander positioniert werden. Das soll seitliche Bewegungen reduzieren und langfristig Beschwerden vorbeugen. Mehrere Neigungswinkel – nach vorn, nach hinten oder flach – erlauben Anpassungen je nach Sitz- oder Stehposition.

Lesen Sie auch

Auffällig ist die ungewöhnliche Tastenanordnung: Zwei Leertasten, eine zentral platzierte Rücktaste und doppelte „B“-Tasten verteilen häufige Eingaben auf beide Hände. Razer will damit unnötige Fingerwege vermeiden, was sich positiv auf die Umstellung auf das neue Layout auswirken könnte – denn gerade daran scheitern solche Konzepte in der Praxis häufig.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externes YouTube-Video (Google Ireland Limited) geladen.

Razer | Pro Type Ergo

Weiterlesen nach der Anzeige

Die flachen Tasten haben laut Hersteller einen kurzen Auslöseweg, wodurch weniger Kraft nötig sein soll. Kleine Vertiefungen helfen dabei, die Finger zu führen. Damit das Tippen möglichst geräuscharm bleibt, dämpfen im Inneren zusätzliche Schichten das Tippgeräusch. Neben den gängigen Standardelementen wie Tastenblock, Nummernpad und Funktionstasten integriert Razer auch zusätzliche Sondertasten in die Pro Type Ergo. Dazu gehören programmierbare Makrotasten, eine separate Stummschaltung für das Mikrofon und ein Drehregler, mit dem durch Dokumente navigiert oder gezoomt werden kann.

Hinzu kommt eine Taste für automatisierte KI-Funktionen wie Zusammenfassungen oder E-Mail-Entwürfe. Razer positioniert diese Features als Möglichkeit, typische Unterbrechungen im Arbeitsfluss zu reduzieren, und lässt sie über die Begleitsoftware „Razer Synapse“ konfigurieren. Die Tastatur ist mit mehreren Geräten gleichzeitig koppelbar – etwa Desktop, Laptop und Tablet – und soll schnelle Wechsel ermöglichen. Die Verbindung erfolgt wahlweise per Funk, Bluetooth oder Kabel, und der Akku soll laut Hersteller mehrere Monate durchhalten.

Die Razer Pro Type Ergo ist ab sofort für knapp 200 Euro erhältlich.


(joe)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

PayPal: Bei den Google-Wallet-Verknüpfungen ändert sich doch nichts


close notice

This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Vor rund zwei Wochen wurde bekannt, dass die Verknüpfung von PayPal-Konten mit der Google Wallet nach Ende März nicht mehr möglich sein soll. Sogar die Auflösung bestehender Verbindungen stand im Raum. Im Gespräch mit heise online erklärt PayPal nun jedoch, dass die Verknüpfungen bestehen bleiben.

Weiterlesen nach der Anzeige

Die Informationen zu der Auflösung der Verbindungen zur Google Wallet hat PayPal aus den deutschen FAQs gelöscht. Jetzt findet sich dort nur noch der Eintrag, wie man ein PayPal-Konto zur Google Wallet hinzufügt. Die einzige Einschränkung ist jetzt geografischer Natur, die Zahlung in Läden damit ist demnach nur in Deutschland und den USA möglich.

Im Telefonat mit PayPal sagte das Unternehmen heise online, dass sich tatsächlich nichts für Kunden und Kundinnen ändere. Die bestehende Integration bleibt somit erhalten. Beim Wechsel von Smartphones lassen sich alte Verbindungen weiter übernehmen. Auch die Neueinrichtung von Verknüpfungen soll weiterhin möglich bleiben. Die Kommunikation war zunächst jedoch anders und hatte es in sich: PayPal hat diesbezüglich Kunden auch in E-Mails informiert. Idealerweise sollte PayPal verunsicherte Kunden auch auf diesem Wege nochmals kontaktieren und die Situation aufklären.

Die Ankündigung der Auflösung der Google-Wallet-Unterstützung sorgte für einen Aufschrei. Die Integration der PayPal-Konten in die Google-Wallet ist etwa für viele Sparkassen-Kunden der komfortabelste und einfachste Weg, die berührungslose Zahlung mittels NFC mit einer Smartwatch abzuwickeln. Die Sparkassen-Apps ermöglichen zwar auf Smartphones die kontaktlose Zahlung, sind jedoch nicht mit Smartwatches kompatibel und lassen sich darauf nicht installieren. Samsung hat zudem etwa ein eigenes Wallet-System, aber dafür müssen Interessierte weitere Konten anlegen und virtuelle Kreditkarten beantragen.


(dmk)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Russland sperrt Messenger und VPNs – und seine Banken gleich mit


Am vergangenen Karfreitag kam es Berichten zufolge in Russland zu einem großflächigen Ausfall digitaler Zahlungsmöglichkeiten. Der Grund sollen neue Mechanismen sein, welche der Staat einsetzt, um die Nutzung von VPNs zu erschweren. Diese wiederum sind nötig, um staatlich verbotene Messenger wie WhatsApp und Telegram doch noch nutzen zu können.

Weiterlesen nach der Anzeige

Bloomberg berichtet unter Berufung auf das unabhängige russische Medium „The Bell“ und andere Quellen, dass zahlreiche Banking-Apps am Freitag nicht mehr funktioniert haben sollen. Das, so die Berichte weiter, sei auf neue Filtersysteme für VPNs zurückzuführen. Diese hätten auch den digitalen Zahlungsverkehr blockiert. Inzwischen sollen sich die Verhältnisse wieder beruhigt haben. Russische Behörden wollten laut Bloomberg zu den Vorfällen nicht Stellung nehmen. Einem Bericht der ebenfalls unabhängigen Moscow Times zufolge soll Russlands Digitalminister Ende März 2026 die Bekämpfung von VPNs verstärkt haben.

Wo es um Netzsperren in Russland geht, ist der russischstämmige Gründer von Telegram nicht weit. Pavel Durov, der Russland schon vor Jahren verlassen hat, meldete sich in seinem Dienst seit den Ausfällen mehrfach zu Wort. Dabei legte er die interessante Zahl von angeblich 65 Millionen täglich aktiven russischen Nutzern von Telegram vor, die allesamt VPNs verwenden sollen. Da sich der Dienst traditionell stark gegen weitgehende Moderation oder staatliche Kontrolle wehrt, ist er offenbar den russischen Behörden ein Dorn im Auge. Auch dort Werbung zu schalten, ist seit Kurzem illegal. Gegen die zunehmenden Einschränkungen von Internetdiensten regte sich zwar Widerstand, der aber offenbar mit dem Verbot von Demonstrationen und anderen Maßnahmen niedergeschlagen wurde.

Die neuen Regelungen und technischen Einschränkungen scheinen seit dem 1. April 2026 in Kraft zu sein. Mit diesem Datum hat beispielsweise Apple die Bezahlung von Abos und anderen Onlinediensten über seine Stores aus Russland eingeschränkt. Dies teilte das Unternehmen in einem Support-Artikel mit. Vermutlicher Hintergrund: Auch Abos für VPNs konnten darüber gebucht werden, da Apple die Bezahlung an Drittanbieter von Apps selbst abwickelt und dabei einen Teil der Umsätze als Provision erhält.

Die schwer zu kontrollierenden westlichen Messenger bekämpft Russland seit Monaten verstärkt. Im Februar wurde WhatsApp technisch blockiert, nun sind auch VPNs im Visier der Regierung. Diese möchte, dass Nutzer den staatlichen Messenger „MAX“ verwenden, der zu einer Art „Everything-App“ nach dem Vorbild des chinesischen WeChat ausgebaut werden soll. Max wurde von WhatsApp prompt als „staatliche Überwachungs-App“ bezeichnet.

Weiterlesen nach der Anzeige

Lesen Sie auch


(nie)



Source link

Weiterlesen

Beliebt