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Overwatch-Konkurrent Highguard: Hero-Shooter startet mit Bauchlandung


Overwatch-Konkurrent Highguard: Hero-Shooter startet mit Bauchlandung

Bild: Wildlight Entertainment

Nach der Ankündigung während der Game Awards hüllten sich die Entwickler des Hero-Shooters Highguard in eisernes Schweigen. Mehr Infos wurden vor wenigen Tagen zum offiziellen Launch versprochen. Ein schlechtes Zeichen? Erste Spieler liefern nun erste Antworten.

Mit vollmundigen Versprechungen haben sich die Entwickler hingegen ganz und gar nicht zurückgehalten. Ein neues Genre soll Highguard begründen, hieß es im Vorfeld. Erste spärliche Bilder zeigten einen Hero-Shooter mit Reittieren, deren wichtigstes Feature zu sein schien, dass die Entwickler zuvor an Titanfall 2 und Apex Legends mitgewirkt haben. Im Netz wurde deshalb reichlich gespottet. Highguard definiere das Genre des „Server-werden-in-6-Monaten-abgeschaltet-Shooters“, hieß es etwa.

Was ist Highguard?

Das neue Genre ist laut Showcase der Entwickler das eines „PvP-Raid-Shooters“, bei dem das Überfallen des Stützpunktes des gegnerischen Teams im Mittelpunkt steht. Dazu muss in einem Gebiet zwischen den Stützpunkten ein „Schildbrecher“ gesichert werden, in dem sich Spieler mit Reittieren schnell bewegen können.

Charaktere haben einen von drei Schwerpunkten: Zerstörung, Infiltration und Ressourcenbeschaffung. Auf Bildmaterial funktionieren sie wie andere Protagonisten eines Hero-Shooters. Während Fähigkeiten individuell sind, können Waffen frei gewählt werden.

Neben Spielfiguren darf ein Team auch seine Basis per Abstimmung wählen. Jede soll wie eine kleine Deathmatch-Karte sein und unterschiedliche Stärken und Schwächen besitzen. Diese Basis kann in der ersten Spielminute gezielt mit Panzerungsplatten an verschiedenen Stellen verstärkt werden. Danach geht es um den Schildbrecher und das Finden stärkerer Ausrüstung, die auf der Karte verteilt liegt.

Nach dem Erlangen eines Schildbrechers geht das Spiel in eine weitere Phase über. Das angreifende Team versucht, Bomben zu legen um Generatoren zu zerstören. Dazu kann es in dieser Phase auf „Raid-Waffen“ zurückgreifen.

Was kann Highguard?

Die Antwort lautet gemäß der Steam-Rezensionen schlicht „Nicht viel“. Kurz nach Start der Server bewerten nur 32 Prozent aller Spieler den Free-to-Play-Titel positiv. Kritisiert werden fehlende Optimierung, rudimentäres Design, es fühle sich an wie eine Alpha. Im besten Fall durchschnittlich und schlicht nicht spaßig, das liest man dabei häufiger. Teils wird das etwa mit großen Karten, langsamem Gameplay dem Mischmasch von Ideen begründet.

Unklar ist allerdings, ob diese Wertungen noch aus dem negativen Voreindruck der Game Awards und der Welle von Spott surfen, Highguard also ein Opfer von klassischem Review-Bombing wird. Die kommenden Tage werden hier ein klareres Bild liefern. Erste Anzeichen sind zwar vorsichtig formuliert nicht unbedingt positiv, erste Eindrücke auf Metacritic fallen aber deutlich besser aus.



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