Online Marketing & SEO
Performance Max optimieren: Tipps für Deine PMax-Kampagne
Bei Performance-Max-Kampagnen tut sich etwas: In den letzten Monaten gab es viele News und Updates zu Auswertungsmöglichkeiten und Optimierungsansätzen. Zwischen Blackbox-Logik und neuen Analyse-Features gibt es mittlerweile einige Stellschrauben, mit denen Du mehr aus Deinen Kampagnen herausholen kannst. In diesem Beitrag zeigen wir Dir, wie Du PMax-Kampagnen besser verstehst, richtig auswertest und gezielt optimierst.

Effizienz, Zielerreichung und Automatisierung: Das verspricht Google für den Kampagnentyp „Performance Max“. Ein Selbstläufer für die Performance der Kampagne ist das aber noch nicht – dazu braucht es das Wissen über Analyse- und Optimierungsmöglichkeiten.
Das Wichtigste über PMax-Optimierung in Kürze:
- Google hat den Kampagnentyp Performance-Max-Kampagnen im November 2021 eingeführt.
- Anfangs war PMax ein wenig steuerbares Blackbox-Format, Google baute die Analyse- und Optimierungsmöglichkeiten in letzter Zeit kontinuierlich aus und schaltete neue Features frei.
- Waren PMax-Kampagnen anfangs vor allem für Onlineshops mit Produktdatenfeed interessant, können sie inzwischen für B2B-Unternehmen und Websites mit Fokus auf Leadgenerierung gut funktionieren.
- Funktionen wie die
- Search Term Insights,
- Analyse der Asset-Leistung nach KPIs,
- Hinterlegung von 50 statt nur 25 Zielgruppensignalen und
- der Bericht zur Kanalleistung,
sind einige der neuesten hilfreichen Änderungen bei den PMax-Kampagnen.

In diesen sechs Google-Kanälen werden Performance-Max-Kampagnen ausgespielt: Search (Google-Suche), Display, Gmail, YouTube, Shopping und Google Maps.)
PMax – auch für Dich eine Option?
PMax wird als Kampagnentyp in verschiedenen Google-Kanälen Algorithmus-basiert ausgespielt.
Bei diesem Kampagnentyp hinterlegt man Bilder, Videos, Texte und Logos sowie Zielvorhaben, Budget, Zielgruppensignale und optional Produktfeeds. Googles Algorithmus lernt dann, welche Asset-Ausspielung für welche Zielgruppe in welcher Reihenfolge und Häufigkeit die besten Ergebnisse bringt. Und: Der Algorithmus entscheidet selbstständig wann, wie und wo die Anzeigen ausgespielt werden.
Anna gibt Dir in ihrem Blogpost eine allgemeine Einführung in PMax-Kampagnen und deren Aufsetzen.
Sind PMax-Kampagnen eine sinnvolle Ergänzung für Dein Unternehmen und Deine Ausgangslage?
PMax-Kampagnen waren anfangs besonders für E-Commerce-Shops interessant, da hier – wie bei den klassischen Shopping-Kampagnen auch – Produktfeed-basiert Kampagnen ausgesteuert werden können. Aber auch für B2B- und Lead-Gen-Unternehmen können PMax-Kampagnen inzwischen eine sinnvolle Ergänzung sein.
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Performance von PMax-Kampagnen sind unserer Erfahrung nach:
- ein funktionierendes und sinnvoll aufgesetztes Conversion Tracking
- Genügend Conversion-Daten im Google-Ads-Konto, idealerweise mindestens 30 bis 50 Conversions pro Monat. Auch mit weniger Conversions kann es funktionieren, allerdings ist die Lernphase dann deutlich länger.
- Ausreichende und inhaltlich passende Bild- und Video-Assets.
- Erfahrungswerte mit anderen Kampagnentypen – da sich hier besser Erfolgsstrategien ableiten lassen für PMax-Kampagnen.
Die Darstellung zeigt eine Übersicht verschiedener Conversion-Aktionen innerhalb eines Google-Ads-Kontos. Der Status einzelner Aktionen weist auf Konfigurationsprobleme hin – z. B. fehlerhafte Implementierung („Falsch konfiguriert“) oder ausstehende Validierung („Überprüfung erforderlich“).
6 PMax-Features und Neuerungen, die Dir sofort bei der PMax-Analyse helfen
Folgende 6 Features und Neuerungen empfehlen wir für Deine PMax-Analyse:
- Search-Term-Insights für PMax-Analyse
- Analyse der Asset-Leistung
- Verbesserte Zielgruppensignale & Suchthemen
- Neukunden-Ansprache (nicht nur für PMax)
- Kanalleistung
- Neue Anzeigenvorschau
1. Search-Term-Insights für PMax-Analyse
Anfangs war es nur möglich, die PMax-Suchanfragen über ein Google Ads-Skript zu analysieren – oder alternativ in der Blackbox zu arbeiten (und keine Suchanfragen auswerten zu können). Doch inzwischen hat Google hier nachgeliefert, und der Suchbegriffbericht ist direkt im Google-Ads-Konto aufrufbar, ohne Umweg über Skripte.
Du findest die Search Term Insights (Suchbegriffbericht) mittlerweile direkt unter „Statistiken und Berichte“.
Zeigt Google hier alle Suchbegriffe an, die zu einer Anzeigenausspielung geführt haben? Leider nicht. Sind bei den klassischen Search-Kampagnen schon nicht alle Suchanfragen zu sehen, so sind es bei den PMax-Suchbegriffen noch einmal deutlich weniger. Immerhin werden inzwischen überhaupt Suchanfragen angezeigt – Du musst Dir nur bewusst sein, dass Du nie alle siehst.
Bei der Analyse der Suchanfragen bekommst Du einen Eindruck, wie passend (und weniger passend) Google die Kampagnen matcht. So lernst Du mehr über die Eignung des Kampagnentyps für Dein Unternehmen. Zusätzlich kannst Du weniger passende Suchanfragen als negative Keywords hinterlegen.
Das ist eine sehr positive Neuerung: Früher musste man über den Support eine Ausschlussliste hinterlegen, jetzt kannst Du durch den neuen Suchbegriffbericht unpassende Suchbegriffe selbst ausschließen.
Tipp: Lege Dir zur Suchbegriff-Analyse einen Filter an. Diese Filter kannst Du dann immer wieder verwenden. Ein Beispiel für einen häufig von uns genutzten Filter: „Hinzugefügt/Ausgeschlossen: keine Angabe“. So siehst Du nur Suchanfragen-Matchings, die so noch nicht wörtlich als Keyword eingebucht oder ausgeschlossen sind.

Der Suchbegriffsbericht zeigt, welche Suchanfragen zu Klicks und Conversions führten. Nicht relevante Begriffe lassen sich direkt als ausschließende Keywords einbuchen, um Streuverluste zu reduzieren.
2. Analyse der Asset-Leistung
Was bei Standard-Kampagnentypen Anzeigengruppen (Adgroups) sind, heißt bei PMax „Asset-Gruppe“ (Assetgroups). Die Asset-Gruppe bezeichnet die Ebene, auf der die Assets hinterlegt sind. „Assets“ bezeichnet alle Elemente, die als Teil der Kampagne hochgeladen wurden (also Bilder, Headlines, Videos etc.).
Bis vor kurzer Zeit konnte man die Performance der einzelnen Asset-Elemente nicht im Detail auswerten. Google vergab hier nur eine Einschätzung nach „Bestleistung“, „Gut“, „Unterdurchschnittlich“ oder „nicht bewertet“.
Inzwischen ist diese Analyse der Asset-Leistung (wie bei anderen Textelementen in Standard-Kampagnen) auch anhand der altbekannten KPIs möglich.
Noch einfacher wird die Analyse, wenn Du im Filter nach dem gewünschten Asset-Typ filterst (z. B. Anzeigentitel).
3. Ausrichtung auf Zielgruppensignale & Suchthemen wurde erweitert
Zielgruppensignale sind von Anfang an ein Kern der PMax-Kampagnenausrichtung gewesen. Mit den Zielgruppensignalen gibst Du dem Google-Algorithmus quasi einen Wegweiser in die Richtung mit, welche Zielgruppe für Deine PMax-Kampagne relevant ist.
Anfangs war die Anzahl der möglichen hinterlegbaren Zielgruppen auf 25 festgelegt. Mittlerweile wurde dieses Limit bei vielen Accounts auf 50 angehoben (dies ist aber noch nicht für alle Accounts ausgerollt).
Unser Tipp: Prüfe am besten direkt, ob Du inzwischen schon mehr als 25 Zielgruppensignale hinterlegen kannst und nutze dann die maximal mögliche Anzahl aus, sofern das für Deine Kampagne sinnvoll ist.
Auch bei den Suchthemen hat Google nachgelegt: Inzwischen ermöglicht Google es, weitere relevante Suchthemen zu hinterlegen, um dem Algorithmus noch mehr Signale mitzugeben.
Zudem zeigt einem Google Ads an, wie relevant das Suchthema aus Googles Einschätzung heraus ist. Dies erkennt man an dem kleinen grünen Pfeil (siehe Screenshot). Suchthemen ohne dieses Pfeil-Symbol solltest Du gegen neue Suchthemen austauschen.

Im Bereich „Suchthemen“ lassen sich Begriffe hinterlegen, die das System bei der Zielgruppenansprache berücksichtigen soll. Aktive Suchthemen werden mit einem grünen Symbol markiert und können die Sichtbarkeit gezielt steigern.
4. Neukunden-Ansprache (nicht nur für PMax)
In den Kampagneneinstellungen kannst Du gesonderte Gebote für Neukund*innen abgeben. Dadurch kannst Du Deine Kampagnenstrategie gezielt stärker auf die Neukunden-Akquise ausrichten. Dies ist auch für PMax-Kampagnen möglich.
Tipp: Starte hier erstmal mit 0,01 € und lasse das ganze zirka zwei Wochen laufen. Wenn Du zufrieden mit dem Ergebnis bist, dann erhöhe den Betrag. Dabei kannst Du Dich an dem von Google Ads vorgeschlagenen Betrag orientieren.
5. Kanalleistung
Seit dem zweiten Quartal 2025 kann man endlich die Leistung der einzelnen Kanäle vergleichen. Die Performance der Kanäle separat zu betrachten, war lange nicht möglich.
Den Bericht zur Kanalleistung findest Du unter Statistiken und Berichte unter „Kanalleistung“. Damit kannst Du besser abwägen: Gibt Google für einen Kanal besonders viel Deines Budgets aus – und die Conversions fehlen aber? Wenn das der Fall ist, dann hinterfrage das Zusammenspiel zwischen Zielseite und Anzeigen, Assets und Zielgruppen/Suchthemen genau und nimm dementsprechende Anpassungen vor.
Auch bei der Asset-Optimierung von Bildern und Videos hilft Dir der Blick auf die Kanalleistung. Du siehst hier genau, welcher Kanal in Summe gut oder schlecht performt und kannst gezielt den jeweiligen Kanal optimieren und hier zum Beispiel die Assets austauschen.
Laufen gewisse Kanäle gar nicht und sollten lieber ausgegliedert werden? Spielt die PMax-Kampagne zum Beispiel nicht oder kaum im Search-Bereich aus, dann lohnt es sich in diesem Fall, testweise eine separate Suchkampagne aufzusetzen.

Die visuelle Darstellung der „Kanalleistung“ zeigt, wie viele Impressionen, Interaktionen und Conversions über die jeweiligen Google-Kanäle wie Discover, Display, Suche oder Maps erzielt wurden. Die Aufschlüsselung hilft bei der Bewertung der kanalübergreifenden Performance.
Zusätzlich kannst Du hier pro Kanal jeweils die Performance der Anzeigen mit und ohne Produktdaten auswerten.
Wird zum Beispiel eine PMax-Kampagne im E-Commerce primär ohne Produktdaten ausgespielt, macht ggf. eine separate Shopping-Kampagne Sinn. Alternativ kann in diesem Fall die Ursache auch in einem nicht optimierten Feed liegen. Hast Du den Feed bis jetzt noch nicht optimiert, oder weißt, dass die Produktdatenqualität nicht sehr gut ist, dann ist es ein sinnvoller Ansatz, die Produkttexte (besonders Title) und Produktbilder zu optimieren und mehr auf potenzielle Keywords hin auszurichten.
6. Neue Anzeigenvorschau
Bisher konnte man die Anzeigenvorschau nur direkt in der Bearbeitung der Asset-Gruppen aufrufen.
Neu ist, dass die Anzeigenvorschau auch in der Übersicht der Asset-Gruppe aufrufbar ist. Der Vorteil: Du kannst pro Kanal alle Vorschau-Anzeigen nebeneinander betrachten.
Zudem werden deutlich mehr Vorschauvarianten als vorher angezeigt (vorher gab es pro Kanal nur maximal fünf Vorschauvarianten, jetzt teils sogar über zehn).
Unter dem Link „Vorschau freigeben“ kann man (analog zur bekannten Anzeigenvorschau bei anderen Kampagnentypen) jetzt ebenfalls für die PMax-Kampagnen einen Link generieren, den man mit anderen Personen teilen kann. Hier ist dann dieselbe Ansicht zu sehen wie unter dem Reiter „Anzeigenvorschau“.
Dieser Link zur Anzeigenvorschau ist ideal, wenn Du z. B. Personen aus anderen Abteilungen oder auf der Entscheidungsebene verbildlichen möchtest, wie die PMax-Kampagnen ausgespielt werden.

Die Abbildung zeigt eine Asset-Gruppe innerhalb einer Performance-Max-Kampagne inklusive Statusindikatoren, eingebundener Assets, Anzeigenvorschau und genutzter Signale. Über die Funktion „Anzeigenvorschau“ lassen sich die verschiedenen Ausspielungs-Varianten vorab prüfen.
PMax-Kampagnen optimieren: So geht’s mit unseren Best-Practice-Tipps
Wie kannst Du die hier vorgestellten Neuerungen für die Kampagnenoptimierung nutzen? Und wie gehst Du darüber hinaus am besten bei der Optimierung Deiner PMax-Kampagnen vor? Genau das schauen wir uns in den folgenden Kapiteln genauer an.
Anzeigeneffektivität optimieren
Google ordnet den Asset-Groups eine Einschätzung zur „Anzeigeneffektivität“ zu. Diese basiert auf der Vielfältigkeit der hinterlegten Bilder, Videos, Logos und Texte. Die Zuordnung variiert dabei von „Unvollständig“ bis hin zu „Sehr gut“ und sagt etwas darüber aus, wie vielfältig Kombinationsmöglichkeiten der Asset-Group sind.
Die Anzeigeneffektivität sagt also nichts über die Conversion Performance aus. Die Anzeigeneffektivität gibt nur einen Hinweis darauf, ob Du hier die Möglichkeiten bereits ausnutzt in der Vielfältigkeit oder ob es Potenzial zum Ausbau der Assets gibt. Die Anzeigeneffektivität sollte entsprechend nicht als absoluter Wert verstanden werden – aber als Indikator dafür, ob hier durch einen Ausbau der Assets Google noch mehr Kombinationsmöglichkeiten bekommt.
Prüfe: Gibt es Asset-Arten (z.B. Bilder, Videos, Texte), die bisher noch nicht oder zu wenig abgedeckt werden? Wenn ja, ergänze die entsprechenden Asset-Arten.
Asset-Leistung verbessern
Wie oben beschrieben, kannst Du seit Neuestem die Leistung der Assets genau analysieren:
- Analysiere regelmäßig die Asset-Leistung.
- Filtere nach Asset-Typ (Bilder, Texte etc.) und
- werte jeden Asset-Typ einzeln aus.
- Entferne schlecht-Performer und
- ersetze diese durch neue Varianten von Assets.

Die Asset-Übersicht ermöglicht die Auswertung einzelner Elemente, wie hier im Screenshot die langen Anzeigentitel nach Klickrate, Kosten und Conversions. So lassen sich besonders performante Assets gezielt identifizieren und optimieren.
Zielgruppen und Suchthemen optimieren
Du hast initial vielleicht bereits Zielgruppen und Suchthemen bei Deiner PMax-Kampagne hinterlegt. Das ist aber sicher eine Weile her – und seitdem hast Du ganz bestimmt auch mehr über Deine Zielgruppen gelernt.
Ohne Zielgruppensignale braucht der Algorithmus übrigens eine längere Lernphase, um die Kampagne gut ausspielen zu lassen.
Nutze die Zielgruppensignale und Suchthemen aus, um dem Algorithmus mitzuteilen, wen Du mit Deinen Ads erreichen willst.
Prüfe, ob die initial gewählten Zielgruppen und Suchthemen noch relevant sind und entferne weniger gut passende bzw. ergänze neue Zielgruppen und Suchthemen in regelmäßigen Abständen.
Tipp: Handelt es sich um eine B2B-Kampagne? Dann grenze die Zielgruppensignale klar auf die spezifische Branche ein.
Passe die Zielwerte der Gebotsstrategie an
Wenn Du bereits mit der Gebotsstrategie „tROAS“ oder „tCPA“ arbeitest, prüfe die dort hinterlegten Zielwerte alle drei bis vier Wochen, und passe sie, wenn die Kampagnenleistung häufiger stark schwankt, an. Ist die Leistung gleichbleibend (und Du bist damit zufrieden), dann brauchst Du natürlich nichts weiter anpassen.
Analysiere die Suchbegriffe & ergänze negative Keywords
Um inhaltlich nicht passende Ausspielungen zu vermeiden, analysiere regelmäßig die Suchbegriffe und hinterlege „negative Keywords“. (Siehe oben, wie unter den Neuerungen beschrieben.)
Nutze die Branding-Einstellungen für die Ads-Gestaltung
Du kannst neben dem Unternehmensnamen und den Logos auch benutzerdefinierte Farben und die Schriftart hinterlegen. Dies sorgt dafür, dass die Ads noch besser zu Deiner CI passen.
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Hier geht es zum Anmeldeformular.
Diese Einstellungen findest Du auf der Asset-Group-Ebene. Klicke dort auf „Bearbeiten“. Hier kannst Du eine Hauptfarbe und eine Akzentfarbe einstellen. Diese Farben werden von Google bei der Gestaltung der Anzeigen primär verwendet.

In den Branding-Einstellungen einer Performance-Max-Kampagne können individuelle Haupt- und Akzentfarben sowie eine Schriftart festgelegt werden.
Optimiere auf Basis der Kanalleistung
Nutze die Insights der Kanalleistung (siehe oben) nicht nur zur Analyse, sondern auch zur Optimierung.
Daraus ergeben sich pro Kanal neue To-Dos:
- Texte optimieren,
- Feed optimieren,
- neue Creatives,
- mehr Videos etc.
Tipp zu Videos: Wenn Du keine Videos hochgeladen hast, erstellt Google aus dem Bild- und Textmaterial automatisch Video-Assets. Oftmals ist es besser, wenn Du hier eigenständig gutes Videomaterial hinterlegst, oder über Google Ads selber Video-Assets erstellst.
Gehe dazu über „Tools“ auf die Asset-Bibliothek und erstelle unter „YouTube“ ein Video. Google Ads hat bereits einige gute Vorlagen, die Du einfach mit Deinen CI-Farben, Logos, Bildern und Texten anreichern kannst. Sobald die Videos gespeichert sind, kannst Du in der PMax-Kampagne darauf zurückgreifen.
Deaktiviere die URL-Erweiterung
Wenn Du die URL-Erweiterung bei PMax aktiviert hast, solltest Du unbedingt irrelevante URLs in den Kampagneneinstellungen ausschließen. Ansonsten kann Google wirklich alle (teils nicht geeigneten) Unterseiten Deiner Website verwenden.

Hier kannst Du spezifische URLs ausschließen, um beispielsweise nicht-kommerzielle oder irrelevante Seiten von der Anzeigenschaltung auszunehmen.
PMax-Kampagnenstruktur optimieren
Es macht in regelmäßigen Abständen Sinn, die bisherige von Dir gewählte Aufgliederung der Kampagne nach den Eintragsgruppen zu hinterfragen.
Besonders bietet es sich an, die Kampagnen oder zumindest Asset Groups nach diesen Kategorien zu strukturieren:
- Zielgruppe
- Preisniveau
- Produktkategorie
E-Commerce-Spezial: Optimiere Eintragsgruppen und Kampagnenstruktur
Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten:
- „Zombie-Kampagne“ erstellen, analog zu klassischen Google-Shopping-Kampagnen: Gibt es Produkte, die wenig oder gar nicht ausgespielt werden? Das heißt nicht unbedingt, dass diese Produkte Low Performer sind. Ursache kann sein, dass Google diese einfach zu selten ausspielt, weil andere Produkte häufiger gesucht werden und dadurch ggf. auch mehr „Luft“/Impressionen bekommen. Hast Du solche Produkte, dann erstelle eine „Zombie-Kampagne“. Dort sortierst Du alle diese Produkte hinein, die bis jetzt kaum ausgespielt werden. Dadurch bekommen sie eine echte Chance, doch mehr ausgespielt zu werden und besser zu performen.
- Hast Du sehr viele Produkte mit sehr unterschiedlichem Preisniveau? Dann kann eine alternative Strukturierung eine gute Möglichkeit sein, die Performance zu verbessern. Du kannst die Produkte nach Preis gliedern und nach gewisser Zeit die Gebotsstrategie „tROAS“ auf AdGroup-Ebene hinterlegen. Oft performen die Gebotsstrategien so besser – und Du kannst den Umsatz noch präziser mit dem Ergebnis ins Verhältnis setzen.
- Low-Performer-Produkte ausschließen: Bekommt ein Produkt genügend Impressionen, aber es kommen zu wenige Conversions? Dann schließe diese Produkte aus und bewirb sie nicht. Hier ein Beispiel: Du arbeitest mit einem tROAS, der bei 3 liegt. In diesem Fall kannst Du alle Produkte, die in einem Zeitraum von z. B. 120 Tagen darunter lagen, aus der Kampagne ausschließen.

So schließt Du einzelne Produkte oder Produktgruppen in einer Performance-Max-Kampagne aus – etwa, wenn der Conversion-Wert im Verhältnis zu den Kosten unterhalb eines definierten Schwellenwerts liegt.
Fazit: PMax-Kampagnen – eine echte Chance für Dein Unternehmen
Kurz gesagt: PMax ist kein Selbstläufer, aber die PMax-Kampagnen haben sich deutlich weiterentwickelt und bieten echte Chancen für viele Unternehmen. Mit
- Suchbegriff-Insights,
- Asset-Leistung,
- Suchthemen und
- Kanalleistung
hast Du heute echte Hebel, um Performance gezielt zu steuern und zu optimieren.
Prüfe regelmäßig Deine Zielwerte (tCPA/tROAS), räume schwache Assets aus und schärfe Zielgruppensignale sowie Negatives nach. So verkürzt Du die Lernphase, reduzierst Streuverluste und holst mehr aus Deinem Budget heraus.
Du suchst Unterstützung bei der Optimierung Deiner PMax-Kampagnen? Nimm jetzt Kontakt mit unseren SEA-Expert*innen auf. Wir helfen Dir gerne weiter – zum Beispiel in Form von Beratung, Workshops oder kompletter Betreuung.
Co-Autorin: Franziska Wachendorf
Bildnachweis:
Titelbild: Adobe Stock; Bild 2: KI-generiert mit Dall-E, eigene Nachbearbeitung/ Seokratie GmbH; restliche Bilder: Screenshots aus dem Google Ads Interface.
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IFH-Analyse: So stark wächst der Onlinehandel in Deutschland
Vor allem Lebensmittellieferungen treiben den Konsumgüterbereich an – und dieser den gesamten Onlinehandel.
Der E-Commerce in Deutschland wird in diesem Jahr stärker wachsen als 2024. Das meldet das Handelsforschungsinstitut IFH. Das größte Plus werde dabei die Kategorie FMCG aufweisen.
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Disney x OpenAI: Sora bekommt Mickey, Marvel und Co.
Disney steigt mit einer Milliarde US-Dollar bei OpenAI ein und bringt einige der ikonischen Charaktere zu Sora. Fans können künftig Clips mit Mickey, Marvel-Held:innen oder Star Wars-Charakteren erstellen. Gleichzeitig geht der Konzern juristisch gegen Google vor.
„Es macht irgendwie Spaß, das Unmögliche zu tun“, sagte Walt Disney einst. Und das Zitat passt richtig gut zum Momentum. Denn der Unterhaltungskonzern investiert jetzt genau in das Unternehmen, das wie kaum ein anderes für den Beginn eder KI-Ära steht, in der vermeintlich Unmögliches Realität wird. Disney beteiligt sich mit einer Milliarde US-Dollar an OpenAI und schließt zugleich eine exklusive, dreijährige Lizenzvereinbarung für die Video-KI Sora.
Künftig können Fans mithilfe von Sora kurze KI-generierte Clips mit über 200 bekannten Figuren aus den Disney-, Pixar-, Marvel- und Star Wars-Universen erstellen. Dazu zählen Klassiker wie Mickey Mouse ebenso wie Charaktere aus Frozen, Toy Story oder The Lion King sowie Marvel-Held:innen wie Iron Man, Black Panther oder Black Widow und ikonische Star Wars-Figuren wie Darth Vader, Yoda oder der Mandalorianer. Die Videos dürfen geteilt werden, ausgewählte Inhalte sollen sogar kuratiert auf Disney+ erscheinen.
Mit dem Deal öffnet der Unterhaltungskonzern KI nicht nur kontrolliert für eigene Produkt- und Plattformstrategien, sondern unterstreicht aus Disneys Bereitschaft, gegen regelwidrige Nutzung von Charakteren aus den Disney-Universen vorzugehen. Das bekommt vor allem Google jetzt zu spüren.
Trotz invite-only:
Sora App fast so erfolgreich wie ChatGPT zum Start

Sora wird Disneys Experimentierfläche für Fan-Kreativität
Im Zentrum des Deals steht Sora als Experimentierfläche. Für OpenAI ist die Kooperation ein Hebel, um die Video-KI aus der Tech-Nische in den Massenmarkt zu bringen. Wenn Nutzer:innen offiziell Clips mit Elsa, Darth Vader oder Iron Man generieren und teilen können, wird sie für noch mehr User spannender, so die Hoffnung des Unternehmens Für Disney ist Sora hingegen ein Testlauf. Der Konzern prüft, wie sich nutzer:innengenerierte KI-Inhalte in die eigene Markenarchitektur integrieren lassen, ohne die Hoheit über Tonalität, Kontext und Wertigkeit der Figuren zu verlieren.
Die generierten Inhalte dürfen nicht zum Training der OpenAI-Modelle genutzt werden. Stimmen, reale Abbilder oder Namen von Schauspieler:innen sind ausgeschlossen. OpenAI verpflichtet sich zu festen Guardrails, die Disney mitdefiniert und im Laufe der Kooperation weiterentwickeln kann. Ziel ist es, Fan-Kreativität zu ermöglichen, ohne die Kontrolle über die eigene IP aus der Hand zu geben. Die Kehrseite: Wenn jede:r KI-Clips mit beliebten Disney-Charakteren generieren kann, könnten Mickey, und Co. in Kontexte geraten, die Disney eigentlich vermeiden will. Genau hier sollen Lizenzbedingungen, Guardrails und kuratierte Ausspielungen gegensteuern.
So breit setzt Disney künftig auf OpenAI-Technologie
User sehen vor allem die Möglichkeiten in Sora im Zuge des OpenAI Disney Deals, strategisch relevanter ist jedoch eine andere Komponente der Kooperation. Disney wird im Zuge des Milliardeninvests zu einem der wichtigsten Kund:innen von OpenAI. Der Konzern will APIs nutzen, um neue Produkte, Tools und personalisierte Erlebnisse zu entwickeln – unter anderem für Disney+. Denkbar sind neue Wege, Inhalte stärker auf einzelne Nutzer:innen zuzuschneiden.

Der Disney CEO Bob Iger bezeichnet die Beteiligung als langfristigen Einstieg in KI-Infrastruktur. Gegenüber CNBC bezeichnet er den Deal als „good investment for the company“ – nicht trotz möglicher Disruption, sondern gerade deshalb. Im Rahmen der Vereinbarung will Disney ChatGPT auch intern einsetzen. Die KI soll Mitarbeitenden dabei helfen, Arbeitsprozesse zu beschleunigen, Inhalte effizienter zu entwickeln und Analysen sowie Planungen zu unterstützen. ChatGPT wird damit nicht nur Teil neuer Produkte und Plattformen wie Disney+, sondern auch ein operatives Werkzeug im Arbeitsalltag der Disney-Talente.
Parallel zum OpenAI Deal: Disney geht juristisch gegen Google vor
Am selben Tag, an dem Disney den OpenAI Deal verkündet, schickt der Unterhaltungskonzern laut Variety ein Unterlassungsschreiben an Google. Darin wirft Disney dem Tech-Unternehmen vor, mithilfe von KI urheber:innenrechtlich geschützte Inhalte in großem Umfang ohne Zustimmung zu erzeugen und kommerziell zu verbreiten. In dem Schreiben heißt es wörtlich, Google agiere als „virtual vending machine“, die Disneys geschützte Figuren massenhaft reproduziere und verbreite.
Verschärfend komme hinzu, dass viele der mutmaßlich rechtsverletzenden Inhalte mit dem Gemini-Logo versehen seien und dadurch der Eindruck entstehe, die Nutzung sei von Disney autorisiert oder gebilligt. Konkret nennt Disney unter anderem Figuren aus Frozen, The Lion King, Moana, The Little Mermaid und Deadpool.
Ein Präzedenzfall für die Kreativindustrie
Die Vereinbarung zwischen Disney und OpenAI markiert einen möglichen Blaupausenmoment für die Medien- und Kreativindustrie. Große Rechteinhaber:innen könnten künftig stärker auf Lizenzmodelle, Beteiligungen und technische Guardrails setzen, statt sich ausschließlich auf Abwehrkämpfe zu konzentrieren.
Für OpenAI bedeutet der Deal Legitimität und Reichweite. Für Disney ist er ein Schritt in eine KI-Zukunft, in der Storytelling, Fan-Kreativität und Plattformstrategie enger zusammenrücken. Aber mit klaren Regeln im Rahmen der Nutzung. Parallel baut OpenAI die eigene technologische Basis massiv aus: Gemeinsam mit NVIDIA plant das Unternehmen den Aufbau einer neuen KI-Infrastruktur im Gigawattbereich. Der Chip-Konzern will OpenAI mit bis zu 100 Milliarden US-Dollar weiter finanzieren und würde damit zu den wichtigsten Kapitalgeber:innen von OpenAI zählen. Erste Phasen der Kooperation sollen ab 2026 greifen.
NVIDIA und OpenAI:
100 Milliarden US-Dollar, AI Power und große Ziele

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WhatsApp als Allround App mit Anrufbeantworter und AI-Videos
Auf WhatsApp können User jetzt noch besser Bilder und Videos per KI erstellen – sogar mit Midjourney –, neue Sticker nutzen, in Sprach-Chats Reactions schicken und den Chat quasi als Anrufbeantworter einsetzen.
Zu Weihnachten noch kurz auf WhatsApp mit Freund:innen und Familie in Kontakt treten, um alles zu regeln? Metas Messaging App mit über drei Milliarden monatlich aktiven Usern wandelt sich immer mehr zu einer Art Everything App und ist längst kein reiner Messenger mehr. Davon zeugen die Status Updates als Story-Äquivalent zu Instagram, Info-Updates fürs Profil, die WhatsApp Channels sowie die vielfältigen KI-Funktionen und Kommunikationsoptionen neben dem klassischen Texten. Pünktlich zu den Feiertagen hat WhatsApp eine Reihe neuer Funktionen vorgestellt. Dabei stehen insbesondere KI-Visuals, neue Sticker und die verbesserte Link-Vorschau im Fokus. Außerdem fungiert WhatsApp künftig wie ein Anrufbeantworter, den du unterschiedlich bespielen kannst.
Social Media statt Messenger?
WhatsApp macht die Info interaktiver

WhatsApp: Vom Anrufbeantworte bis zum KI-Video aus deinem Foto
Via WhatsApp kannst du Freund:innen, Kolleg:innen oder die Familie ganz einfach per Anruf oder Video-Call erreichen. Doch solltest du dein Gegenüber verpassen, kannst du künftig eine Nachricht hinterlassen – ganz wie beim altbekannten Anrufbeantworter. Je nach Anruftyp kannst du eine Sprachnachricht oder Videonotiz hinterlassen, um der anderen Person dein Anliegen kurz zu schildern. Das kann auch im Business-Kontext weiterhelfen und die Kommunikation vereinfachen. Allerdings können User nach einem verpassten Anruf auch in einer Extranachricht, ob geschrieben oder gesprochen, kurz eine Information teilen. WhatsApp schreibt:
Mit diesen neuen Möglichkeiten sind Voicemails passé.

Wer hingegen mit anderen im Sprach-Chat kommuniziert, kann neuerdings Reactions einsetzen, um unmittelbar auf Gesagtes zu reagieren. Die Sprach-Chats kannst du seit Frühjahr 2025 auch in Gruppen nutzen, um kurz ins Gespräch zu kommen. Im Video-Call dagegen können die User jetzt die sprechende Person automatisch im Mittelpunkt sehen, wenn mehrere Mitglieder beteiligt sind.
Auch eigene Videos können WhatsApp User dank der Hilfe generativer KI nun einfacher denn je kreieren. Um die Chats oder den Status unterhaltsamer zu machen, können sie Bilder mit der Meta AI ganz einfach in kurze Videos verwandeln. Darüber hinaus ist es mithilfe des AI Supports von KI-Tools wie Midjourney und Flux möglich, noch bessere KI-Visuals zu erstellen, zum Beispiel einen weihnachtlichen Gruß. Diese Elemente kannst du ganz einfach im Chat, aber auch im Status teilen.
Status erhält neue Sticker und Links werden besser angezeigt
Im populären Status Feature können Creator überdies ab jetzt auf neue interaktive Sticker zugreifen, die das Engagement mit den story-ähnlichen Inhalten steigern können. Ebenso lassen sich Songtexte und Fragen direkt integrieren. Apropos Fragen: In den WhatsApp Channels haben die Admins fortan die Möglichkeit, Fragen zu integrieren, um besser mit den angesprochenen Zielgruppen interagieren und Antworten in Echtzeit erhalten zu können.
Dabei kann es zum Beispiel um geteilte Inhalte gehen, auf die sich die Admins ein Feedback erhoffen. Wenn User URLs via WhatsApp teilen, soll die Link-Vorschau zukünftig weniger intrusiv sein und den Lesefluss nicht stören. Insgesamt soll die URL-Vorschau also kompakter werden. Zu guter Letzt bringt WhatsApp noch einen neuen Medien-Tab für die Desktop-Nutzung. Darüber können die User chatübergreifend nach Dokumenten, Links und Medien suchen, aber an einem zentralisierten Ort. Das soll die Workflows optimieren, egal ob auf WhatsApp für Mac, WhatsApp für Windows oder WhatsApp Web.
Achtung:
ChatGPT und Copilot verschwinden aus WhatsApp

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