Künstliche Intelligenz
Philips Hue vereinfacht Lichtdesign per Raumeinmessung
Am Rande der CES kündigt Philips Hue eine neue App-Funktion an, die individuelle Raumkonzepte für die Farbgebung mit smarten Leuchtmitteln erleichtert. Bei dem Feature namens Spatial Aware greift man zur Smartphone-Kamera und nimmt Bilder von einem Zimmer auf, das mit Hue-Lichtern dekoriert ist. Die Software identifiziert die Leuchtpunkte und berücksichtigt deren Standort, wenn sie die Farbnuancen einer in der Hue-App ausgewählten Farbkombination auf die Leuchtpunkte verteilt. Bisher ignorieren die Algorithmen, ob die Leuchtpunkte benachbart oder weit voneinander entfernt sind – so wie bei Apps von Lichtanbietern üblich.
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Weil die Hue-Software künftig die räumliche Nähe beachtet, sollen Lichtstimmungen, die natürliche Szenarien imitieren, realistischer wirken. Bei einer Sonnenuntergangsszene strahlen die Lichter auf einer Seite des Raums etwa in warmen Gelbtönen, um die untergehende Sonne zu imitieren, während die Deckenleuchten auf der gegenüberliegenden Seite dunklere Farbtöne wiedergeben.
Die Funktion soll „ab Frühjahr 2026“ als kostenloses Update verfügbar und dann etwa mit der Hälfte der in der App vorinstallierten Lichtszenen kompatibel sein. Spatial Aware lässt sich dann über die Lichtszenen-Bibliothek aktivieren.
HomeKit für Kameras, KI für Automatiken
Außer dem neuen Lichtkonzept-Feature kündigt Philips Hue in Las Vegas die lang erwartete Schnittstelle zu Apple Home für die Sicherheitskameras der Marke an. Die kabelgebundene Hue Secure Kamera, die Hue Secure Videotürklingel und die Hue Secure Kontaktsensoren sollen bis März 2026 Zugang zur Apple-Welt erhalten. Ab dann lassen sich Live-Videos über den Bild-in-Bild-Modus der Set-Top-Box Apple TV streamen und Push-Nachrichten vom Hue Secure System in der Home-App von Apple empfangen. Ob die Kameras dann auch HomeKit Secure Video unterstützen, ließ Philips Hue offen. Das Zusammenspiel ermöglicht die Videospeicherung in Apples iCloud und standortbasierte Automatiken für die Kameraaufnahme. Bislang konnten Hue-Lampen mit Matter direkt in Apple Home eingebunden werden, aber nicht alle.
Der seit Langem immer wieder angekündigte KI-Assistent soll nun endlich auf Deutsch starten. Als Zeitraum nannte Philips das erste Vierteiljahr 2026. Sobald die KI-Hilfe verfügbar ist, soll sie, anders als bisher bekannt, den Regelbau von Automatiken per Spracheingabe ermöglichen. Mündlich „Wecke mich jeden Tag um 6.45 Uhr, außer mittwochs“ zu fordern, soll dann für das entsprechende Ergebnis reichen, ein Zusammenklicken der Bedingungen mit dem grafischen Editor entfallen.
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Hinweis: heise online ist Medienpartner der CES 2026.
(fds)
Künstliche Intelligenz
Hetzner erhöht Preise ab 1. April
Der deutsche Hosting-Anbieter Hetzner Online GmbH erhöht ab dem 1. April 2026 die Preise für seine Dienste. Sowohl Neubestellungen als auch Bestandsprodukte sind von der Anpassung betroffen. Als Begründung nennt Hetzner drastisch gestiegene Betriebskosten für die Infrastruktur sowie deutlich höhere Beschaffungskosten für neue Hardware.
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Bereits Anfang Februar hatte Hetzner die einmaligen Setup-Gebühren für Dedicated Server angehoben. Diese Maßnahme decke jedoch die Mehrkosten nicht vollständig ab, hieß es bereits dann. Nun folgt die Anpassung der monatlichen Preise. Bei Cloud-Servern geht es um durchschnittlich 32 Prozent nach oben, die Preiserhöhung bei dedizierten Servern fällt mit 15 Prozent etwas moderater aus.
Besonders ins Gewicht fallen laut Hetzner die hohen Kaufpreise für Hardwarekomponenten. Der RAM-Markt werde von wenigen Herstellern dominiert, deren „kaum noch nachvollziehbare“ Preispolitik das Unternehmen kritisiert. Auch bei NVMe-SSDs seien die Preise stark gestiegen. Zusätzlich würden Zulieferer unzuverlässige Lieferquoten und Preisversprechen abgeben.
Bestandskunden nicht ausgenommen
„Unsere Serverkalkulationen sind grundsätzlich auf eine lange, stabile Laufzeit ausgelegt. Unser Ziel ist es, faire und planbare Monatspreise anzubieten, die über Jahre hinweg Bestand haben“, erklärte Hetzner Anfang Februar. Die aktuell außergewöhnlich hohen Beschaffungspreise würden dieses Modell jedoch erheblich stören.
Anders als bei früheren Preisanpassungen – etwa 2022 aufgrund gestiegener Energiekosten – gewährt Hetzner dieses Mal keine Ausnahmen für Bestandskunden mit Langzeitverträgen. Das Unternehmen prüft aktuell zudem, ob die Preiserhöhungen auch auf andere Produktlinien ausgeweitet werden.
Details zu den Preiserhöhungen der einzelnen Cloud-Produkte finden sich in einer Tabelle bei Hetzner.
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Update
23.02.2026,
11:48
Uhr
Durchschnittliche prozentuale Preiserhöhung auf Basis redaktionseigener Berechnung hinzugefügt.
(fo)
Künstliche Intelligenz
Pixelmator Pro: Neue Version für Apple Creator Studio im Test
Pixelmator Pro ist ein Bildbearbeitungsprogramm, das sich bei der Bedienoberfläche mehr an Pages, Numbers, Keynote und der Fotos-App, als an den plattformübergreifenden Mitbewerbern Adobe Photoshop und Affinity orientiert. Beim Funktionsumfang und den verwendeten Techniken kann Pixelmator das Vorbild Photoshop jedoch nicht verleugnen.
Entsprechend erstaunt es, wie aufgeräumt und klar gegliedert das mächtige Programm daherkommt. So dient die linke Seitenleiste ausschließlich der Navigation durch die Ebenenstruktur eines Dokuments.
Ebenen lassen sich verschieben, gruppieren, vor versehentlicher Veränderung schützen und ausblenden. Eine Suchfunktion und ein Filter nach Ebenentyp helfen beim Umgang mit komplexen Projekten.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Pixelmator Pro: Neue Version für Apple Creator Studio im Test“.
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Künstliche Intelligenz
Eine Radarkontrolle fürs Büro selber bauen
Mit dem Benewake TFmini-S LiDAR bauen wir eine wirkungsvolle Anlage, die aus gemessenen Distanzen die Geschwindigkeit von vorbeihuschenden Kolleginnen und Kollegen in Echtzeit erfasst. Mit einfachen Mitteln aufzubauen, ist die Geschwindigkeitskontrolle sowohl für Einsteiger als auch für Profis ein Projekt, das mit wenig Aufwand Lust auf kreatives Basteln macht. Erst einmal in Funktion, kommt der Spaß an Bewegung und Bewegungsmessung noch dazu.
LiDAR-Sensor
Bei LiDAR-Sensoren (Light Detection and Ranging) dienen Filter zur Verbesserung der Messqualität. Der TFmini-S verwendet einen 905-nm-Laser, allerdings ohne optische Filter, was sich bei Messungen im Außenbereich negativ bemerkbar machen kann. Unter idealen Bedingungen ist er in der Lage, Objekte auf kurze bis mittleren Distanzen zwischen 0,1 und 12 Metern zu erfassen. Im Außenbereich bei starker Sonneneinstrahlung kann das Umgebungslicht im 905-nm-Bereich jedoch sehr intensiv sein, was sich störend auf das Lasersignal auswirkt und die Reichweite auf 8 Meter oder weniger verringert.
- Entwicklung einer Radarfalle auf Laser-Basis
- Zusammenbau und Sketch zur Geschwindigkeitsmessung
- Kalibrierung, Einrichtung und Nutzung des Geräts
Auch wenn die Wellenlänge des Lasers außerhalb des sichtbaren Lichts im Nahinfrarotbereich (750 und 2500 nm) liegt, ist bei angeschlossener 5-Volt-Stromversorgung eine rote LED im Inneren der Sendelinse zu sehen, was auf eine einwandfreie Funktion des Lasers hinweist. Er benötigt nur 0,7 Watt und lässt sich problemlos direkt an das ESP32-Board anschließen, wie wir in diesem Projekt zeigen werden.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Eine Radarkontrolle fürs Büro selber bauen“.
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